Erzählung
1 Betracht| Gesellschaft geladen war.~»So!« sagte ich und klatschte in die
2 Betracht| freie Wange.~»Erkannt!« sagte ich und klopfte ihm noch
3 Betracht| sah ein wenig hin, dann sagte ich »Guten Tag« und nahm
4 Betracht| Fingerspitzen rieb. Ich sagte:»Wollen Sie tatsächlich
5 Betracht| besuchen wollen?«~»Ruhe, Ruhe!« sagte das Kind über die Schulter
6 Betracht| Was soll ich machen?« sagte ich, »jetzt habe ich ein
7 Betracht| weibliches Gespenst ist z. B.« sagte er und schwang sich auf
8 Betracht| die obere Stufe.~»Ach so«, sagte ich, »aber selbst dann steht
9 Betracht| Aber das war ja nur Spaß«, sagte er und zog den Kopf zurück.~»
10 Betracht| zurück.~»Dann ist es gut«, sagte ich und hätte jetzt eigentlich
11 Urteil | schonender, desto kränkender, sagte, daß seine bisherigen Versuche
12 Urteil | nach Hause zu bringen - er sagte ja selbst, daß er die Verhältnisse
13 Urteil | unserer Hochzeit kommen«, sagte sie, »und ich habe doch
14 Urteil | hat er mich hinzunehmen«, sagte er sich, »Ich kann nicht
15 Urteil | sein schien.~»Ah, Georg!« sagte der Vater und ging ihm gleich
16 Urteil | ist noch immer ein Riese«, sagte sich Georg.~»Hier ist es
17 Urteil | ja unerträglich dunkel«, sagte er dann.~»Ja, dunkel ist
18 Urteil | ist ja ganz warm draußen«, sagte Georg, wie im Nachhang zu
19 Urteil | Meinem Freunde doch«, sagte Georg und suchte des Vaters
20 Urteil | Ja. Deinem Freunde«, sagte der Vater mit Betonung.~»
21 Urteil | schwieriger Mensch. Ich sagte mir, von anderer Seite kann
22 Urteil | er mein guter Freund ist, sagte ich mir, dann ist meine
23 Urteil | es dir sagen.«~»Georg«, sagte der Vater und zog den zahnlosen
24 Urteil | sinken lassen.~»Georg«, sagte der Vater leise, ohne Bewegung.~
25 Urteil | noch einmal nach, Vater«, sagte Georg, hob den Vater vom
26 Urteil | dir also schon im Bett«, sagte Georg und legte das Deckzeug
27 Urteil | im Hemd hat er Taschen!« sagte sich Georg und glaubte,
28 Urteil | Wahrheit dessen, was er sagte, beteuernd, in Georgs Ecke
29 Urteil | rief er.~»Zehntausendmal!« sagte Georg, um den Vater zu verlachen,
30 Urteil | rief Georg.~Mitleidig sagte der Vater nebenbei: »Das
31 Geier | dulde. »Ich bin ja wehrlos«, sagte ich, »er kam und fing zu
32 Geier | sich so quälen lassen«, sagte der Herr, »ein Schuß und
33 Geier | Sie das besorgen?« »Gern«, sagte der Herr, »ich muß nur nach
34 Geier | Das weiß ich nicht«, sagte ich und stand eine Weile
35 Geier | starr vor Schmerz, dann sagte ich: »Bitte, versuchen Sie
36 Geier | für jeden Fall.« »Gut«, sagte der Herr, »ich werde mich
37 JagerGr | Gesicht dem Herrn zu und sagte: »Wer bist du?« - Der Herr
38 JagerGr | Arm auf einen Sessel und sagte, nachdem der Bürgermeister
39 JagerGr | Gracchus bin.«~»Gewiß«, sagte der Bürgermeister. »Sie
40 JagerGr | Sie flog zu meinem Ohr und sagte: ›Morgen kommt der tote
41 JagerGr | Bürgermeister. »Sind Sie tot?«~»Ja«, sagte der Jäger, »wie Sie sehen. -
42 JagerGr | Aber Sie leben doch auch«, sagte der Bürgermeister.~»Gewissermaßen«,
43 JagerGr | Bürgermeister.~»Gewissermaßen«, sagte der Jäger, »gewissermaßen
44 JagerGr | Bürgermeister.~»Sehr einsichtig«, sagte der Jäger. »Immer bin ich
45 JagerGr | Ein schlimmes Schicksal«, sagte der Bürgermeister mit abwehrend
46 JagerGr | Schuld daran?«~»Keine«, sagte der Jäger, »ich war Jäger,
47 JagerGr | berufen, das zu entscheiden«, sagte der Bürgermeister, »doch
48 JagerGr | Schuld?«~»Der Bootsmann«, sagte der Jäger. »Niemand wird
49 JagerGr | wohne.«~»Außerordentlich«, sagte der Bürgermeister, »außerordentlich. -
50 JagerGr | bleiben?«~»Ich gedenke nicht«, sagte der Jäger lächelnd und legte,
51 Kubelr | weiß.»~«Was hast du, Mann?» sagte die Frau und drückt, einen
52 Schlag | mich allein zu lassen. Ich sagte, sie solle sich aber wenigstens
53 Schlag | Stube überschritten hatte, sagte der Richter, der vorgesprungen
54 Bericht | soll, wie man mir später sagte, ungewöhnlich wenig Lärm
55 Bericht | Ich zögerte nicht. Ich sagte mir: setze alle Kraft an,
56 Hungerk | verrieten. Vielleicht, so sagte sich der Hungerkünstler
57 Hungerk | verstand ihn. »Gewiß«, sagte der Aufseher und legte den
58 Hungerk | mein Hungern bewundert«, sagte der Hungerkünstler. »Wir
59 Hungerk | Wir bewundern es auch«, sagte der Aufseher entgegenkommend. »
60 Hungerk | es aber nicht bewundern«, sagte der Hungerkünstler. »Nun,
61 Hungerk | bewundern wir es also nicht«, sagte der Aufseher, »warum sollen
62 Hungerk | ich kann nicht anders«, sagte der Hungerkünstler. »Da
63 Hungerk | Hungerkünstler. »Da sieh mal einer«, sagte der Aufseher, »warum kannst
64 Hungerk | nicht anders?« »Weil ich«, sagte der Hungerkünstler, hob
65 Hungerk | Nun macht aber Ordnung«, sagte der Aufseher, und man begrub
66 Hungerk | eigenen Hause vorrätig hat«, sagte es, und wir beide lachten. »
67 Hungerk | ausdampfendem Körper. »Hilf ihm«, sagte ich, und das willige Mädchen
68 Hungerk | letzter im Schnee. »Munter!« sagte ich, aber munter ging's
69 Nachts | es!«~»Das wundert mich«, sagte ich und vergaß, den Holzstoß
70 Nachts | Rede nicht so laut«, sagte ich, »es schlafen Araber
71 Nachts | bist wirklich ein Fremder«, sagte der Schakal, »sonst wüßtest
72 Nachts | Mag sein, mag sein«, sagte ich, »ich maße mir kein
73 Nachts | enden.«~»Du bist sehr klug«, sagte der alte Schakal; und alle
74 Nachts | Streit ist zu Ende.«~»Oh!« sagte ich wilder, als ich wollte, »
75 Nachts | Du mißverstehst uns«, sagte er,»nach Menschenart, die
76 Nachts | halten deine Schleppe«, sagte der alte Schakal erklärend
77 Nachts | Sie werden es natürlich«, sagte der Alte, »wenn du es verlangst.
78 Nachts | sehr empfänglich gemacht«, sagte ich. »Laß uns unser Ungeschick
79 Nachts | Ungeschick nicht entgelten«, sagte er und nahm jetzt zum erstenmal
80 Nachts | Schauspiel gesehen und gehört«, sagte der Araber und lachte so
81 Nachts | ich. »Natürlich, Herr«, sagte er, »das ist doch allbekannt;
82 Nachts | Du hast recht, Herr«, sagte er, »wir lassen sie bei
83 Gleichn | sind andere Dinge.~Darauf sagte einer: »Warum wehrt ihr
84 Gleichn | Mühe frei.«~Ein anderer sagte: »Ich wette, daß auch das
85 Gleichn | Gleichnis ist.«~Der erste sagte: »Du hast gewonnen.«~Der
86 Gleichn | hast gewonnen.«~Der zweite sagte: »Aber leider nur im Gleichnis.«~
87 Gleichn | im Gleichnis.«~Der erste sagte: »Nein, in Wirklichkeit;
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