Erzählung
1 Urteil | welchem Georg mit seinem alten Vater in gemeinsamer Wirtschaft
2 Urteil | Vielleicht hatte ihn der Vater bei Lebzeiten der Mutter
3 Urteil | gehindert, vielleicht war der Vater seit dem Tode der Mutter,
4 Urteil | er verkehrte mit seinem Vater ständig im Geschäft, das
5 Urteil | schmalen Hofes erhob. Der Vater saß beim Fenster in einer
6 Urteil | Ah, Georg!« sagte der Vater und ging ihm gleich entgegen.
7 Urteil | umflatterten ihn - »mein Vater ist noch immer ein Riese«,
8 Urteil | es schon«, antwortete der Vater.~»Das Fenster hast du auch
9 Urteil | Früheren, und setzte sich.~Der Vater räumte das Frühstücksgeschirr
10 Urteil | Petersburg?« fragte der Vater.~»Meinem Freunde doch«,
11 Urteil | Deinem Freunde«, sagte der Vater mit Betonung.~»Du weißt
12 Urteil | Betonung.~»Du weißt doch, Vater, daß ich ihm meine Verlobung
13 Urteil | anders überlegt?« fragte der Vater, legte die große Zeitung
14 Urteil | sagen.«~»Georg«, sagte der Vater und zog den zahnlosen Mund
15 Urteil | ersetzen mir nicht meinen Vater. Weißt du, was ich glaube?
16 Urteil | dir so gut tun. Nein, mein Vater! Ich werde den Arzt holen
17 Urteil | stand knapp neben seinem Vater, der den Kopf mit dem struppigen
18 Urteil | lassen.~»Georg«, sagte der Vater leise, ohne Bewegung.~Georg
19 Urteil | kniete sofort neben dem Vater nieder, er sah die Pupillen
20 Urteil | Denk doch noch einmal nach, Vater«, sagte Georg, hob den Vater
21 Urteil | Vater«, sagte Georg, hob den Vater vom Sessel und zog ihm,
22 Urteil | war es Georg gelungen, den Vater wieder niederzusetzen und
23 Urteil | machte er sich Vorwürfe, den Vater vernachlässigt zu haben.
24 Urteil | stillschweigend vorausgesetzt, daß der Vater allein in der alten Wohnung
25 Urteil | aller Bestimmtheit, den Vater in seinen künftigen Haushalt
26 Urteil | die Pflege, die dort dem Vater bereitet werden sollte,
27 Urteil | seinen Armen trug er den Vater ins Bett. Ein schreckliches
28 Urteil | daß an seiner Brust der Vater mit seiner Uhrkette spiele.
29 Urteil | gut zugedeckt?« fragte der Vater, als könne er nicht nachschauen,
30 Urteil | gut zugedeckt?« fragte der Vater noch einmal und schien auf
31 Urteil | zugedeckt.«~»Nein!« rief der Vater, daß die Antwort an die
32 Urteil | schreiben kannst. Aber den Vater muß glücklicherweise niemand
33 Urteil | Petersburger Freund, den der Vater plötzlich so gut kannte,
34 Urteil | schau mich an!« rief der Vater, und Georg lief, fast zerstreut,
35 Urteil | Röcke gehoben hat«, fing der Vater zu flöten an, »weil sie
36 Urteil | Freund verraten und deinen Vater ins Bett gesteckt, damit
37 Urteil | Winkel, möglichst weit vom Vater. Vor einer langen Weile
38 Urteil | nicht verraten!« rief der Vater, und sein hin- und herbewegter
39 Urteil | blieb dem alten verwitweten Vater? Sag' - und für den Augenblick
40 Urteil | Vergnügen und ging vor seinem Vater mit dem verschlossenen Gesicht
41 Urteil | durchzischte seinen Kopf.~Der Vater beugte sich vor, fiel aber
42 Urteil | glaube er das nicht. Der Vater nickte bloß, die Wahrheit
43 Urteil | Zehntausendmal!« sagte Georg, um den Vater zu verlachen, aber noch
44 Urteil | Georg.~Mitleidig sagte der Vater nebenbei: »Das wolltest
45 Urteil | den Schlag, mit dem der Vater hinter ihm aufs Bett stürzte,
46 Hungerk| Familie beisammensteht, der Vater schnuppernd über dem Rumglas
47 Hungerk| der Mutter, die Mutter dem Vater, der Vater einigen Gästen,
48 Hungerk| die Mutter dem Vater, der Vater einigen Gästen, die auf
49 Hungerk| tadelnd bemerken. Ich, der Vater, tue es. Es ist natürlich
50 Hungerk| steht, warum er sich vom Vater so abschließt und was er
51 Hungerk| heuchlerisch erscheint. Ich, als Vater, will hier nicht entscheiden,
52 Hungerk| Derartiges zeigt mein Sohn. Den Vater freuen natürlich solche
53 Hungerk| Ich werde dich mitnehmen, Vater.‹ Dann denke ich: ›Du wärst
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