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Absatz
1 17| schlafend würde ich viel länger hungern können als im Wachen. Aus 2 17| erreichen will, denn das Hungern halte ich noch heute für 3 17| meiner Forschung. Durch das Hungern geht der Weg, das Höchste 4 17| ist bei uns freiwilliges Hungern. Wenn ich also jene Zeiten 5 17| Mannesjahre trennen mich von jenem Hungern, aber erholt bin ich noch 6 17| wenn ich nächstens das Hungern beginne, vielleicht mehr 7 17| noch zwingen, länger zu hungern, als es damals nötig gewesen 8 17| oft genug habe ich das Hungern förmlich angebissen, war 9 17| die Absicht aussprach, das Hungern zu verbieten, worauf ein 10 17| Frage: »Wer wird denn jemals hungern?« und der Erste sich überzeugen 11 17| die Frage: »Ist nun das Hungern nicht eigentlich doch verboten?« 12 17| verneint sie, sieht das Hungern für freigegeben an, hält 13 17| vergewissert, ehe ich mit dem Hungern begann. Nun aber, als ich 14 17| der erste Weise wollte das Hungern verbieten, was ein Weiser 15 17| ist schon geschehen, das Hungern war also verboten, der zweite 16 17| nur zu, sondern hielt das Hungern sogar für unmöglich, wälzte 17 17| üben und sich selbst das Hungern zu verbieten. Also ein dreifaches 18 17| verspätet gehorchen und zu hungern aufhören können, aber mitten 19 17| eine Verlockung weiter zu hungern, und ich folgte ihr lüstern, 20 17| schlafende Welt schien durch mein Hungern erwacht zu sein, ich bekam 21 18| ihm mit meinen durch das Hungern geschärften Sinnen, es war