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Akt, Scene
1 Vor | Bewunderer, als er auch ihn hassen würde, wenn er ihm 2 1, 1 | und vierten Glied - laß ihn's vollenden.~Franz (nimmt 3 1, 1 | mein Herz nicht so warm für ihn schlüge! Die gottlose Liebe, 4 1, 1 | lodert, sagtet Ihr immer, der ihn für jeden Reiz von Größe 5 1, 1 | Weichheit des Gefühls, die ihn bei jedem Leiden in weinende 6 1, 1 | dieser männliche Muth, der ihn auf den Wipfel hundertjähriger 7 1, 1 | Vatersöhnchen keimten, werden ihn dereinst zu einem warmen 8 1, 1 | erlebt Ihr noch die Freude, ihn an der Fronte eines Heeres 9 1, 1 | Moor. Stille! o stille! da ihn die Wehmutter mir brachte, 10 1, 1 | Wehmutter mir brachte, hub ich ihn gen Himmel und rief: Bin 11 1, 1 | Vätern und Söhnen. Liebt Ihr ihn nicht mehr, so ist diese 12 1, 1 | Aber Eure Nachsicht muß ihn in seinen Liederlichkeiten 13 1, 1 | göttlichen Willens? Sollte ihn der Mensch durch seine grausame 14 1, 1 | Bedenkt, Vater, wenn Ihr ihn seinem Elend auf einige 15 1, 1 | freiwillig wiederkehren, wenn ihn sein Gewissen rein gesprochen 16 1, 1 | Verzeihung nehmen werde, wenn Ihr ihn noch eines eigenhändigen 17 1, 1 | Tröste dich, Alter! du wirst ihn nimmer an diese Brust drücken; 18 1, 1 | rathen, sonst möcht' ich ihn dafür strafen, daß er mich 19 1, 1 | wurde? So wenig, als ich ihn verklagen könnte, wenn er 20 1, 2 | Mittlerweile -~Moor (nimmt ihn lächelnd bei der Hand). 21 1, 2 | auch wieder so und werf' ihn mit einem Stein so derb 22 1, 2 | Roller. Bleib! wir haben ihn hierher beschieden. Du zitterst? -~ 23 1, 2 | nicht.~Grimm (schüttelt ihn). Kerl! träumst du, oder -?~ 24 1, 2 | Schweizern an der Gurgel, der ihn gelassen an die Wand wirft. - 25 1, 2 | Zeiten.~Schweizer (klopft ihn auf die Achsel). Meisterlich, 26 1, 2 | Menschengesicht! - Ich habe ihn so unaussprechlich geliebt! 27 1, 2 | hätte tausend Leben für ihn - (Schäumend auf die Erde 28 1, 2 | Engel, mein Gott - ich will ihn anbeten!~Roller. Eben diese 29 1, 2 | sammeln, und du - (Moor stiert ihn an.)~Schweizer. Du sollst 30 1, 3 | Nein, Unmensch, du hassest ihn! Du hassest mich doch auch?~ 31 1, 3 | Welt gestehen - ich lieb' ihn.~Franz. Unmenschlich, grausam! 32 1, 3 | wegzugeben - und bezahlte sie ihn nicht mit Wucher dafür mit 33 1, 3 | Amalia! - Von hier sollt' ihn der Tod nicht gerissen haben - 34 1, 3 | wenn du erst Alles wüßtest, ihn selbst sähest, ihn unter 35 1, 3 | wüßtest, ihn selbst sähest, ihn unter der Gestalt sähest? -~ 36 1, 3 | zuzublinzeln - du ruftest Wehe über ihn aus. Ruf dieses Bild noch 37 1, 3 | deinen!~Amalia (schlägt ihn). Schamloser Lästerer!~Franz. 38 1, 3 | matten Gemälde? Geh, gaff' ihn selbst an, deinen schönen, 39 1, 3 | auf den Knieen will ich ihn beschwören, den ausgesprochenen 40 1, 3 | entarten?~Amalia (sieht ihn verwundert an).~Franz. Es 41 2, 4 | Leute willen. Ich möcht' ihn nicht gern getödtet, aber 42 2, 4 | hinunter.~Hermann. Ich will ihn dafür in die Hölle stoßen.~ 43 2, 4 | was kannst du böse auf ihn sein? was kannst du ihm 44 2, 4 | auf den Boden). Ich will ihn zu Staub zerreiben.~Franz ( 45 2, 4 | Ich ruhe nicht, bis ich ihn und ihn unterm Boden hab'.~ 46 2, 4 | ruhe nicht, bis ich ihn und ihn unterm Boden hab'.~Franz. 47 2, 4 | Über kurz oder lang wird er ihn in allen vier Enden der 48 2, 4 | Nacht, Hermann! wenn er ihn findet. Du kannst ihm ganz 49 2, 4 | fährt.~Hermann. Ich will ihn am Crucifix erwürgen.~Franz. 50 2, 4 | Prag beigewohnt - hättest ihn auf der Walstatt den Geist 51 2, 4 | Amalia gibt ihre Hoffnung auf ihn auf. Der Alte mißt sich 52 2, 5 | elend genug.~Amalia (weckt ihn schnell). Seht auf, lieber 53 2, 5 | Garstiger Franz! willst du ihn auch meinen Träumen entreißen?~ 54 2, 5 | der Jasminlaube, als du ihn maltest? - Oh meine Tochter! 55 2, 5 | Er lebt? lebt? Du kennst ihn? wo ist er? wo, wo? (Will 56 2, 5 | mehr zu hoffen hatte, zog ihn der Hall von Friedrichs 57 2, 5 | stand -~Hermann. Ich traf ihn am Abend der Schlacht niedergesunken 58 2, 5 | ausraufend). Mein Fluch ihn gejagt in den Tod! gefallen 59 2, 5 | bestochener Betrüger! (Faßt ihn hart an.)~Hermann. Das bin 60 2, 5 | Wehe, wehe! mein Fluch ihn gejagt in den Tod! gefallen 61 2, 5 | Moor (lallend). Mein Fluch ihn gejagt in den Tod, gefallen 62 2, 5 | lebendig machen. Ihr werdet ihn nimmer aus seinem Grabe 63 2, 5 | an der Gurgel fassen, der ihn zurückschleudert.)~Franz. 64 2, 5 | himmlische Vater rückt' ihn zu sich. Wir wären zu glücklich 65 2, 5 | über den Sonnen - Wir sehn ihn wieder.~D. a. Moor. Wiedersehen, 66 2, 5 | wenn ich ein Heiliger ihn unter den Heiligen finde - 67 2, 5 | des Verlassenen, als er ihn nimmer unter seinen Kindern 68 2, 5 | bunten Rock hin, und ließen ihn ihrem Vater bringen, und 69 2, 5 | plötzlich hinweg.) »Er kannte ihn aber und sprach: Es ist 70 2, 5 | Rock, ein böses Thier hat ihn gefressen, ein reißend Thier 71 2, 5 | Töchter traten auf, daß sie ihn trösteten; aber er wollte 72 2, 5 | koste den Nacken, der gegen ihn störrig zurückschlug. Streicheln 73 2, 6 | und merkst dir wohl, wer ihn aufhebt - eine Weile drauf 74 2, 6 | schlau angreifen, daß du ihn hebst! - Siehst du, mein 75 2, 6 | Notabene! zechfrei mußt du ihn halten! da geht freilich 76 2, 6 | gehst weiter, du führst ihn in Spielcompagnieen und 77 2, 6 | Menschern ein, verwickelst ihn in Schlägereien und schelmische 78 2, 6 | fängt man Mäuse - Lach' ihn doch aus, Razmann! hahaha!~ 79 2, 6 | Drittheil an der Beute, das ihn von Rechtswegen trifft, 80 2, 6 | hastig aufstand; ich sah ihn die Unterlippe zwischen 81 2, 6 | Spiegelberg. Du kennst ihn ja! Er hat so seine Grillen. 82 2, 6 | drei Rechtstäge sind über ihn gehalten worden, und wir 83 2, 6 | wir hören nichts; man hat ihn auf der Tortur examiniert, 84 2, 6 | henken Keinen,~Sie hätten ihn denn vor.~Da capo.~Schweizer. 85 2, 6 | ab, Schweizer, und wasch' ihn mit Wein. (Wirft sich auf 86 2, 6 | Freund nicht? - Wir retten ihn, oder retten ihn nicht, 87 2, 6 | retten ihn, oder retten ihn nicht, so wollen wir ihm 88 2, 6 | schicken einen Expressen an ihn, der's ihm in einem Zettelchen 89 2, 6 | seiner Schande, sie hat ihn gerettet. Er soll nicht 90 2, 6 | sterben und mein Roller. Laß ihn die Kleider ausziehen, so 91 2, 6 | Reisender, und ich habe ihn bestohlen - Sei ruhig, Schweizer! 92 2, 6 | niederfallen! Mir laß die Wollust, ihn zu Brei zusammenzureiben! ( 93 2, 6 | von ihm! Wag' es Keiner, ihn anzurühren! - (Zum Pater, 94 2, 6 | Thränen der Waisen huben ihn auf. Diesen Demant zog ich 95 2, 6 | erschaffen hat. - Schafft ihn aus meinen Augen!~Pater. 96 2, 6 | Majestät? - Frisch also! Bindet ihn, und seid frei!~Moor. Hört 97 3, 7 | bietet einer armen, ohne ihn hilflosen Waise sein Herz, 98 3, 7 | auf der Stelle! (Sie jagt ihn davon.) Ah! wie mir wohl 99 3, 7 | kommt zurück und blickt ihn verwundernd an). Wie, Freund? - 100 3, 7 | Euer Oheim -~Amalia (gegen ihn herstürzend). Du lügst -~ 101 3, 8 | ihm Das fehlschlägt, was ihn den Göttern gleich macht? - 102 3, 8 | Unbegreiflich! ich hab' ihn nie so gesehen.~Moor (mit 103 3, 8 | herum, sagen sie, werd' ich ihn antreffen - he, holla! was 104 3, 8 | einen Andern suchen? (Starrt ihn lange an.) Ich habe mir 105 3, 8 | Verzweiflung eingeht, wenn ihn nicht eine höhere Weisheit 106 3, 8 | sprenge die Thüren ein, finde ihn, wollte eben - aber da sprangen 107 4, 9 | sehen muß und sie - muß ich ihn - es soll mich zermalmen! ( 108 4, 10| ich dachte, Sie kennten ihn -~Moor. Ich kenne meinen 109 4, 10| sanftmüthige Zug um den Mund, der ihn aus Tausenden kenntlich 110 4, 10| Schrecknisse Gottes - Ich, ich hab' ihn getödtet! (Er rennt davon.) 111 4, 10| Fersen nach - Ich sollt' ihn kennen! Es ist so was Großes 112 4, 10| nicht gleichgültig gegen ihn! Läßt sie nicht so gierig 113 4, 10| mit Wein.~Franz. Stell' ihn hieher! Sieh mir fest ins 114 4, 10| nichts gegeben.~Franz (greift ihn hart an). Ich will dich 115 4, 10| etwa schon kenne? - daß du ihn fast kennen solltest? daß 116 4, 10| Franz. Daß gewisse Umstände ihn abhielten - daß man oft 117 4, 10| besonders genau gekannt - daß er ihn liebe - ungemein liebe - 118 4, 10| sagte er nicht. Aber wie ihn das Fräulein in der Galerie 119 4, 10| nöthig haben. (Daniel hält ihn auf und fällt vor ihm nieder.)~ 120 4, 11| nicht, guter Alter! (umarmt ihn) den ich Vater nennen möchte.~ 121 4, 11| geschlagen - die alte Susel hat ihn verwettert, wie sie die 122 4, 11| Mein Herr und Meister lebt, ihn haben meine Augen gesehen!~ 123 4, 12| Amalia? - Ha, ich will ihn fliehen! - fliehen! - Nimmermehr 124 4, 12| verdient er? -~Amalia. Wenn Sie ihn gekannt hätten!~Moor. Ich 125 4, 12| hätten!~Moor. Ich würd' ihn beneidet haben.~Amalia. 126 4, 12| Amalia. Oh, Sie hätten ihn so lieb gehabt - es war 127 4, 12| durchirrte sein Aug die um ihn prangende Gegend - sie schien 128 4, 12| und Amalias Liebe wiegt ihn in Stürmen ein - Meere und 129 4, 13| ausstellen?~Grimm. Laß du ihn! Er wird einen Fang thun, 130 4, 13| Hauptmann, sagst du? wer hat ihn zum Hauptmann über uns gesetzt, 131 4, 13| hielt - Razmann! man vermißt ihn - gibt ihn halb verloren - 132 4, 13| man vermißt ihn - gibt ihn halb verloren - Razmann, 133 4, 13| Säugling erdrosseln. (Er will ihn fortreißen.)~Schweizer ( 134 4, 13| Meuchelmörder! (Er sticht ihn todt.)~Räuber (in Bewegung). 135 4, 13| Schweizer (wirft das Messer über ihn). Da! - und so krepier du - 136 4, 13| seit du weg bist. (Er führt ihn an die Leiche.) Sei du Richter 137 4, 13| gethan?~D. a. Moor. Verfluch' ihn nicht! - Das hat mein Sohn 138 4, 13| letztes Lebewohl, und daß ihn mein Fluch gejagt hätte 139 4, 13| heiligen Locken an! (Er führt ihn zu seinem Vater und gibt 140 4, 13| wo, wie, wann soll ich ihn schlagen?~Moor. Die Minuten 141 4, 13| Edelmanns Schloß! Zerr' ihn aus dem Bette, wenn er schläft 142 4, 13| Wollust liegt, schlepp' ihn vom Mahle weg, wenn er besoffen 143 4, 13| wenn er besoffen ist, reiß ihn vom Crucifix, wenn er betend 144 4, 13| es dir hart ein, liefr' ihn mir nicht todt! Dessen Fleisch 145 4, 13| Haar kränkt! Ganz muß ich ihn haben, und wenn du ihn ganz 146 4, 13| ich ihn haben, und wenn du ihn ganz und lebendig bringst, 147 5, 14| Urkund von Euch! (Rüttelt ihn.) Maria, Magdalena und Joseph! 148 5, 14| wird's heißen, ich hab' ihn todt gemacht! Gott erbarme 149 5, 14| der Pastor bleibt, heiß ihn eilen, eilen; aber ich sage 150 5, 14| Verzweiflung.~Franz (wild auf ihn losgehend). Daß dich der 151 5, 14| nicht hindern. Ich will ihn zwingen, daß er mich zernichte, 152 5, 14| mich zernichte, ich will ihn zur Wuth reizen, daß er 153 5, 14| die größte Sünde, und die ihn am grimmigsten aufbringt?~ 154 5, 14| Seht Ihr's?~Franz (umarmt ihn ungestüm). Verzeih, lieber, 155 5, 14| diesen Degen. Hurtig! Jag mir ihn hinterrücks in den Bauch, 156 5, 14| Beine springt! - (Rüttelt ihn.) Heh du! Es gibt einen 157 5, 15| hinüberschleppen! - Wofür hab' ich ihn dann umgebracht?~D. a. Moor ( 158 5, 15| Moor. Was? - du weinst um ihn? - an diesem Thurme?~D. 159 5, 15| Greis!~D. a. Moor (küßt ihn). Denk', es sei Vaterskuß! 160 5, 15| Vaterskuß! - Weh mir, wenn sie ihn jetzt brächten! Schweizers 161 5, 15| aufspringend). So habt ihr ihn nicht gefunden?~Schwarz. 162 5, 15| Räuber zu und umschlingt ihn entzückt). Ich hab' ihn, 163 5, 15| ihn entzückt). Ich hab' ihn, o ihr Sterne! Ich hab' 164 5, 15| o ihr Sterne! Ich hab' ihn! -~R. Moor (sich losreißend, 165 5, 15| Halse! Tödtet sie! Tödtet ihn! mich! euch! Alles! Die 166 5, 15| mich suchte; jetzt, da ich Ihn suche, will Er nicht; was 167 5, 15| Kameraden!~Amalia (reißt ihn zurück). Halt, halt! Einen 168 5, 15| überliefern.~Räuber. Legt ihn in Ketten! Er ist rasend 169 5, 15| genommen ist?~Räuber. Laßt ihn hinfahren! Es ist die Großmannsucht.