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| Friedrich von Schiller Die Räuber IntraText - Konkordanzen (Hapax - Wörter, die nur einmal vorkommen) |
Akt, Scene
1 | 1 2 Vor | Geschrieben in der Ostermesse 1781. Der Herausgeber.~ 3 1, 1 | Franz (liest). »Leipzig, vom 1sten Mai. - Verbände mich nicht 4 1, 2 | tischen ihren Kleinen auf dem Aas, und Er, Er - Bosheit hab' 5 1, 3 | Geruch eines berstenden Aases und den Anblick eines leichenvollen 6 4, 10| Dienst wie ein Taglöhner abarbeiten, will früher aufstehen, 7 1, 1 | nicht mehr, so ist diese Abart auch Euer Sohn nicht mehr, 8 3, 8 | glücklichen Welt ein heulender Abbadonna!~Schwarz (zu den Übrigen). 9 1, 2 | geführt hat. Ein französischer Abbé dociert, Alexander sei ein 10 Vor | ist das ewige Da capo mit Abdera und Demokrit, und unsere 11 4, 10| Euch einschließen in mein Abend- und Morgengebet, und Gott 12 2, 5 | Pastor - daß er mir - das Abendmahl reiche - Wo ist - mein Sohn 13 1, 1 | Ahnete mir's nicht, da er die Abenteuer des Julius Cäsar und Alexander 14 4, 10| erwachende Vernunft an Ketten abergläubischer Finsterniß legen - Mord! 15 5, 14| mich einen Narren, einen aberwitzigen, abgeschmackten Narren! 16 2, 6 | Eiswasser springt, kann man den Abfall nicht so stark fühlen, als 17 5, 15| Treuvergessener! und du willst abfallen, wenn eine Metze greint?~ 18 1, 2 | Projectmachers im Stubeneck abgearbeitet hat, springt wild auf) La 19 5, 14| hat der alte Daniel dich abgefegt - Lebe wohl, du lieber Ofen, 20 5, 14| mich nie mit Kleinigkeiten abgegeben, mein Herrgott -~Daniel. 21 3, 8 | Spiegelberg (unwillig auf und abgehend). Ei wie dumm! wie abscheulich, 22 5, 14| dir, du lügst.~Daniel (im Abgehn). Gott sei Euch gnädig! 23 2, 6 | Sie haben uns die Spur abgelauert - rings ziehen ihre etliche 24 2, 4 | nicht gern getödtet, aber abgelebt. Ich möcht' es machen wie 25 2, 6 | Soll ich hingehn und diesem abgerichteten Schäferhund die Gurgel zusammenschnüren, 26 Vor | Natur gleichsam wörtlich abgeschrieben. Jedem, auch dem Lasterhaftesten, 27 2, 6 | die Borten vom Altartuch abgetrennt; der liebe Gott da, sagt' 28 4, 13| Verzweiflung.~Moor (heftig von ihm abgewandt). Es ist offenbar!~D. a. 29 5, 15| reicht ihm die Hand mit abgewandtem Gesicht).~D. a. Moor. Wärst 30 1, 3 | werde dir an deinem Leben abgezogen.~Franz. Du hassest mich.~ 31 4, 9 | Mal leben - hier! hier der Abgott deines Volks - aber der 32 4, 10| Felsen hinweggeräumt und Abgründe eben gemacht, - bin ich 33 5, 14| sank, sank plötzlich zum Abgrund, und die Schale der Versöhnung 34 Vor | vielleicht tausend Räderchen abhängt, so wie es in der Natur 35 Vor | durch ein heilsames Decoct abhelfen wollten. Noch so viele Freunde 36 4, 10| Daß gewisse Umstände ihn abhielten - daß man oft Masken nehmen 37 4, 11| und wie sauber sie ihm abkappte, wenn er ihr alle Tage, 38 3, 8 | einer! - O ich wollte mich abmüden, daß mir das Blut von den 39 4, 11| lieber meine alten Knochen abnagen vor Hunger, lieber vor Durst 40 1, 1 | hundert Briefen von dir abnehmen, wie Nachrichten dieser 41 2, 6 | unterm lichten Galgen zu abortieren; junge Frauen, die besorgten, 42 1, 2 | einen Bissen trocken Brod abquälen? wollt ihr an der Leute 43 1, 1 | die Pfennige, die er Euch abquälte, dem ersten dem besten Bettler 44 2, 6 | auf der ich in den Schooß Abrahams steigen sollte - so nah, 45 1, 3 | letzte, eh' er nach Leipzig abreiste, da er mich mit sich in 46 1, 2 | wollest dir dafür die Gurgel absaufen? - Weißt du noch? he? weißt 47 4, 11| unbegreiflicher, schleichender, abscheulicher Bösewicht! Kosinsky kommt.~ 48 1, 2 | deiner Dogge das Bein hatten abschießen lassen, und du zur Revanche 49 2, 6 | seine Bauern wie das Vieh abschindet, oder einen Schurken mit 50 1, 3 | kannst du mir wohl eine Bitte abschlagen?~Franz. Keine, keine, wenn 51 4, 13| Gefangener, den die Menschen abschüttelten? - Ich will seine Ketten 52 2, 6 | Mordbrenner! was nur dein Auge absehen kann, bist du eingeschlossen 53 2, 6 | sprach er kein Wort, lief abseitwärts und allein, nur daß er uns 54 Vor | fürcht' ich, fast meine Absicht vereiteln, wird vielleicht 55 4, 10| ist hier mehr Verstand und Absichten, als dort bei seinem Entstehen 56 Vor | Gewissens in ohnmächtige Abstractionen auf, skeletisiert die richtende 57 2, 6 | starken Praxi wohl fünfzigmal abstrahiert, wenn der ehrliche Mann 58 1, 2 | drei Ducaten, und kam's im Abstreich herab auf drei Batzen; in 59 2, 6 | wie ein verhetztes Schwein abthun zu sehen, was, zum Henker! 60 2, 4 | ihm bald die Herrschaft abtreten und in Ruhe auf seinen Schlössern 61 1, 2 | das Fegfeuer zum Voraus abverdienen? oder bei klingendem Spiel 62 1, 2 | zu Hornberg, und mußten abziehen mit langer Nase. Du lässest 63 4, 10| wird, deine eigenen Knochen abzunagen, und der brennende Durst, 64 4, 10| Bartscheeren die Gurgel abzuschneiden? Mir im Wein oder im Chocolade 65 5, 15| andern mit glühenden Zangen abzwicken ließ', daß die Marter eilf 66 5, 14| halsstarrigen Bosheit das Geständniß abzwingen könnte; - aber wenn deine 67 2, 6 | seiner Thüre stieß. - Diesen Achat trag' ich einem Pfaffen 68 1, 2 | Einen so im Stillen über den Acheron fördert, wo kein Hahn darnach 69 2, 6 | Schönes drauf, aber das achtest du nicht - - du gehst weiter, 70 4, 10| Amalia. Ich erstaune. Wie? Achtzehn Jahre nicht gesehen, und 71 4, 13| Wer nur eine Rübe vom Acker stiehlt, daß ich's erfahre, 72 5, 14| Tretet herzu, ihr Kinder von Adam - ich wäge die Gedanken 73 2, 4 | Franz. Er rieth dir, deinen Adelbrief im Aufstreich zu verkaufen 74 3, 8 | schmelzte die Vorurtheile des Adels hinweg. Mit der schüchternsten 75 5, 14| Fieber. Ich will morgen zur Ader lassen, sage dem Pastor.~ 76 2, 4 | Laßt nur mich machen - Adieu!~Franz (ihm nachrufend). 77 1, 2 | Schneckengang verdorben, was Adlerflug geworden wäre. Das Gesetz 78 1, 2 | deine Haare wachsen wie Adlersfedern, und deine Nägel wie Vogelklauen 79 Vor | Verfälschung.~Klopstocks Adramelech weckt in uns eine Empfindung, 80 2, 6 | durch die Pfiffe seines Advokaten durchgesetzt hätte; er saß 81 1, 3 | Lichte des Himmels! kein Äderchen von ihm, kein Fünkchen von 82 4, 13| aber ein hohler Widerhall äffte meine Klagen nur nach. Darum, 83 2, 6 | unter der Sonne! - Ganz ähnlich jenem ersten abscheulichen 84 1, 2 | einen Almanach, oder so was Ähnlichs zusammensudeltet und um 85 4, 13| Kannibale schaudert, worauf seit Äonen kein Teufel gekommen ist. - 86 5, 15| eine Todtsünde werde das Äquivalent gegen Todsünden sein? Meinet 87 2, 6 | Harlekinssprung, und Todesangst ist ärger als Sterben.~Spiegelberg. 88 1, 2 | den Weg streicht.~Moor (ärgerlich). Ich wüßte nicht, wozu 89 2, 4 | ebene Bahn bis auf diesen ärgerlichen zähen Klumpen Fleisch, der 90 1, 1 | gewesen bisher; nun aber, ärgert dich dein Auge, sagt die 91 2, 4 | konnte. Pfui über unsere Ärzte, die diese Frau im Prognosticieren 92 5, 14| Hilfe rufen, ich will nach Ärzten rufen.~Franz. Bleib! setz 93 1, 3 | verdammen? Auch im elendesten Äsopischen Krüppel kann eine große, 94 5, 15| mich! Rein bin ich, wie der Äther des Himmels, sie liebt mich! - 95 2, 6 | mich eures Opfers!~Pater (äußerst erstaunt). Ich werde unsinnig, 96 4, 9 | dreht sich schnell nach dem äußersten Ende der Gegend, allwo er 97 Vor | Gegenstand der Kunst und äußert eine zurückstoßende Kraft, 98 4, 13| Phantasie, der muthwillige Affe der Sinne, gaukelt unserer 99 Vor | Welt, und keine idealischen Affectationen, keine Compendien-Menschen 100 2, 6 | Falschmünzer der Wahrheit, euch Affen der Gottheit! Ihr scheut 101 5, 14| Menschen begangen, auch ahnden sie Menschen nicht.~Franz. 102 1, 3 | Amalia, ich weiß nicht - mir ahnet's, als hieß' es auf ewig - 103 5, 15| letzten Scene des vorigen Akts. Der alte Moor auf einem 104 5, 14| Mordjo - das ganze Dorf in Alarm.~Franz. Geh, laß alle Glocken 105 1, 2 | Spiegelberg. Das ist ja recht alexandrinisch geflennt.~Moor. Schöner 106 2, 6 | denk', du hängst mir wohl alleine~Wer ist ein Narr, ich oder 107 1, 2 | Leibe trage, so hätt' ich allenfalls morgen nichts mehr zu verlieren.~ 108 3, 7 | Franz. Nicht so ungestüm, allergnädigste Prinzessin! - Freilich krümmt 109 1, 3 | bin so gern allein!~Franz. Allerliebste Träumerin! wie sehr bewundere 110 1, 1 | mein Kind doch!~Franz. Ein allerliebstes, köstliches Kind, dessen 111 4, 13| Einöde betreten, denn die allgemeine Sage geht, daß die Gespenster 112 4, 13| das verworrene Bild des allgemeinen Elends zu zergliedern. - 113 2, 5 | deinen Eid zerbrach der allgewaltige Tod. - Siehst du nun, siehst 114 1, 1 | Tochter eines reichen Bankiers allhier entjungfert und ihren Galan, 115 Vor | der Schrift muß sich in alltäglichen Assembleen von den sogenannten 116 1, 1 | Und dann der trockne Alltagsmensch, der kalte, hölzerne Franz, 117 2, 6 | den ihr Thoren doch den Allwissenden nennt, nicht anders, als 118 4, 9 | äußersten Ende der Gegend, allwo er plötzlich stille steht 119 Vor | die ich unmöglich in die allzu engen Pallisaden des Aristoteles 120 1, 1 | D. a. Moor. Oh, das ist allzuwahr! das ist ein Gericht über 121 1, 2 | Taschenbuch, oder einen Almanach, oder so was Ähnlichs zusammensudeltet 122 1, 2 | Bänkelsängerlied ein mageres Almosen erpressen? oder wollt ihr 123 2, 6 | Hemd mehr am Leibe hebt, alsdann kommt er dir von selber - 124 2, 6 | euch nicht, vor Kreuz und Altären zu knieen, zerfleischt eure 125 3, 8 | ich meine Amalia vor den Altar führen.~Moor (steht schnell 126 2, 6 | geschlichen und die Borten vom Altartuch abgetrennt; der liebe Gott 127 1, 2 | wiederzukäuen und die Helden des Alterthums mit Commentationen zu schinden 128 1, 3 | Scene.~Im Moorischen Schloß. Amaliens Zimmer. Franz. Amalia.~Franz. 129 1, 3 | ein und laß dich von den Ambrosiadüften begraben, die aus seinem 130 3, 8 | gelingen, was er von der Ameise hat, wenn ihm Das fehlschlägt, 131 3, 8 | Geh, geh! du bist deiner Amme entlaufen, weil sie dir 132 1, 1 | unverschämt und sagen: c'est l'amour qui a fait ça! Ah! seht 133 2, 6 | Paradiesgärtlein selber ewig keine Ananas - aber daß ich dir weiter 134 2, 6 | mit Haut und Haar auf die Anatomie verhandelt! hättest mein 135 1, 2 | mein Gott - ich will ihn anbeten!~Roller. Eben diese Freunde 136 3, 8 | So stirbt ein Held! - Anbetenswürdig!~Grimm. Du scheinst tief 137 3, 8 | Funken von Hoffnung irgend anderswo glimmt, so verlaß diesen 138 3, 8 | wenn ich sie nicht durch anderwärtige Thätigkeit zu ersticken 139 4, 12| blaß). Was? Sie lieben eine Andre? - Weh mir, was hab' ich 140 2, 5 | Amalia. Es ist der Abschied Andromachas und Hektors - Karl und ich 141 1, 2 | Unglücklicher Bruder!« der Anfang klingt lustig. »Nur kürzlich 142 2, 4 | des Lebens am grimmigsten anfeinden? Zorn? - dieser heißhungrige 143 4, 12| beneidet haben.~Amalia. Angebetet, wollen Sie sagen.~Moor. 144 5, 14| schwer gebeuget von Gram, angebissen den Arm von wüthendem Hunger, 145 4, 13| dem Siechbett, hatte kaum angefangen, aus einer schweren Krankheit 146 2, 6 | und der Tisch wollte eben angehen - Armes Thierchen, sagt' 147 5, 15| wir dich zum Leibeigenen angekauft, unser bist du, und wenn 148 3, 8 | Kosinsky. Ich ward ergriffen, angeklagt, peinlich processiert, infam - 149 1, 1 | sagen?~Franz. Die Post ist angekommen - ein Brief von unserm Correspondenten 150 1, 2 | und nie mehr. Die Post ist angelangt. Die Verzeihung meines Vaters 151 5, 14| Moser. Ich stehe hier in den Angelegenheiten eines größeren Herrn und 152 2, 6 | hat auch schon brave Kerl angelockt.~Spiegelberg. Aber die meinen! 153 5, 14| du, wen? hat mich's doch angepackt wie der Schwindel? Wen, 154 3, 8 | von Nattern umzischt - angeschmiedet an das Laster mit eisernen 155 2, 6 | oder wir müssen fechten wie angeschossene Eber.~Schweizer. Ha! ich 156 4, 11| durch spitzbübische Künste! Angeschwärzt von ihm! verfälscht, unterdrückt 157 2, 6 | hatte schon den Ellbogen angesetzt, ihr die übriggebliebenen 158 2, 5 | diese Todtenfarbe deines Angesichts verdammt den Vater. Armes 159 2, 4 | soll es durch ordentlich angestellte Versuche mit Giftpulver 160 4, 13| von keinem warmen Lüftchen angeweht, von keinem Freunde besucht, 161 4, 12| was? - da hat mich's angewurzelt, daß ich nicht fliehen kann - 162 4, 10| Was für Kabalen habt ihr angezettelt, mich aus dem Weg zu räumen? 163 2, 6 | Schnurre, die Äbtissin, angezogen wie Eva vor dem Fall - du 164 2, 6 | mußt du's auch fein schlau angreifen, daß du ihn hebst! - Siehst 165 2, 6 | lebendig haben! (Man bläst zum Angriff. Lärm und Getümmel. Sie 166 Vor | der Größe willen, die ihm anhänget; um der Kraft willen, die 167 Vor | edle Seele erträgt so wenig anhaltende moralische Dissonanzen, 168 1, 3 | möchte die Lumpen, die er anhat, nicht mit dem Purpur der 169 1, 2 | dies mörderische Geschlecht anhetzen - Reue und keine Gnade! 170 4, 13| du nicht die Memme, die anhub zu schnadern, als sie riefen: 171 1, 1 | vor Gottes Richterstuhl anklagen.~D. a. Moor. Oh - meine 172 4, 10| seines Urenkels unfläthig anklebt. Das ist das Ende vom Lied - 173 1, 2 | Spiegelberg, wenn's drauf ankommt, aus einem ehrlichen Mann 174 1, 2 | also kurz resolviert - ein Anlauf genommen - drüben bin ich. 175 2, 6 | weggeschossen. Laß sie nur anlaufen. (Schufterle zupft Schweizern, 176 3, 8 | so klug? Willst du dich anmaßen, einen Mann mit Schmeicheleien 177 2, 6 | Auge des Himmels, der sich anmaßte, mit Jupiters Keule zu spielen, 178 Vor | es hoffentlich nicht erst anmerken dürfen, daß ich dieses Gemälde 179 1, 1 | nach der neuesten Façon anmessen lassen, um es hübsch weiter 180 3, 8 | dienen, wenn du meine Dienste annehmen willst - Ich bitte dich, 181 5, 14| Probe sein, wenn Ihr im Tode annoch feste steht, wenn Euch Eure 182 3, 8 | sind's! - ich will sie anreden.~Schwarz. Gebt Acht! wer 183 4, 11| da für Herzeleid hättet anrichten können - Ihr saßt mir im 184 5, 14| Noth den Götzen des Pöbels anrufe. Ich hab's dir oft mit Hohnlachen 185 2, 5 | schauern Schauer der Hölle! Im Anschauen des Unendlichen mich zermalmen 186 3, 8 | meines Vaters Herr eines ansehnlichen Ritterguts. Die Gegend war 187 2, 6 | du darfst nur den Pelikan ansetzen - oder besser und kürzer: 188 1, 1 | desto bequemer haben. Ohne Anstand, recht schnakische Anstalten! 189 3, 8 | tollen Sucht zum großen Mann ansteckte? Kitzelt dich nach Namen 190 1, 2 | dann das Luder so giftig anstierte und so gern auf mich losgerannt 191 4, 13| Außendinge sind nur der Anstrich des Manns - Ich bin mein 192 2, 6 | die an meinem halbfaulen Antecessor zu Dreißigen hingen, und 193 4, 10| Amalia. Sie scheinen viel Antheil an ihm zu nehmen.~Moor. 194 5, 14| diesen Spott mir nicht anthun die Hölle -~Daniel. Jesus 195 4, 13| Tropfen brüderlichen Bluts im Antlitz des offenen Himmels! Höre 196 4, 11| die Gott schickt, seinen Antrag machte und sie zur gnädigen 197 3, 8 | sagen sie, werd' ich ihn antreffen - he, holla! was sind das 198 5, 14| zittern, je nachdem du mir antwortest. - Höre, Moser, ich will 199 1, 1 | Soll der Vater das ihm anvertraute Pfand auf ewig zu Grunde 200 4, 10| das Werk einer viehischen Anwandlung, eines Ungefährs, wer sollte 201 2, 4 | siehe, so steht's mit deiner Anwerbung ums Fräulein, mit deinen 202 2, 6 | Wald herumjagen, daß unsere Anzahl schrecklicher werde; auch 203 4, 10| eines Juliusmittags, oder am anziehenden Anblick eines Betttuchs, 204 2, 6 | Lumpengesindel auf Gottes Erdboden anzieht wie Stahl und Eisen.~Razmann. 205 1, 2 | das keine Pfeife Tabak anzündet. Da krabbeln sie nun, wie 206 1, 2 | königlichem Vogel Visiten anzunehmen? - Moritz, Moritz, Moritz! 207 2, 6 | ihm! Wag' es Keiner, ihn anzurühren! - (Zum Pater, indem er 208 5, 14| Gezeuge? Da trat hervor Einer, anzusehen wie die Sternennacht, der 209 5, 15| du kommen, Hohngelächter anzustimmen über meinen Jammer?~R. Moor. 210 2, 6 | Poeten, die keinen Schuh anzuziehen hatten, weil sie ihr einziges 211 3, 8 | Hauptmann! Da gibt's was anzuzünden!~Moor (der bisher in heftigen 212 Vor | vereiteln, wird vielleicht eine Apologie des Lasters, das ich stürze, 213 1, 2 | verborgen, da ich an Menschheit appellierte, weg denn von mir, Sympathie 214 5, 15| herüberkam, der im Taglohn arbeitet und eilf lebendige Kinder 215 4, 9 | Macedonier ins Treffen bei Arbela führtest, und nebendran 216 5, 14| vor dem Trug und List des Argen - Leer kam ich hieher - 217 2, 6 | der die hundert Augen des Argus hat, Flecken an seinem Bruder 218 Vor | allzu engen Pallisaden des Aristoteles und Batteux einkeilen konnte.~ 219 3, 7 | dem schmachtenden Schäfer Arkadiens, dem Echo der Grotten und 220 1, 1 | mit, setzte uns nackt und armselig ans Ufer dieses großen Oceans 221 4, 13| unvollendeter Plane? - Wenn der armselige Druck dieses armseligen 222 2, 5 | Augen tritt! Blässe der Armuth und sklavischen Furcht sind 223 2, 6 | wir ihnen die Streu unterm Arsch angezündet haben - Brüder, 224 2, 4 | des Menschen? - Ist das Arsenal des Todes so bald erschöpft? - ( 225 2, 6 | Zeitung, wo du nicht ein Artikelchen von dem Schlaukopf Spiegelberg 226 1, 2 | Geist Hermanns noch in der Asche glimmte! - Stelle mich vor 227 1, 2 | frisch mit den Türken aus Asien, weil's Eisen noch warm 228 2, 6 | wie es die glänzendsten Aspecten hat, so kann mit der Zeit 229 Vor | muß sich in alltäglichen Assembleen von den sogenannten witzigen 230 2, 5 | Schultern tragen Ilium.~Über Astyanax unsre Götter!~Hektor fällt, 231 1, 2 | wenn das nicht geht, ein Atheist! Wir könnten die vier Evangelisten 232 4, 13| über mich zuckte und ich athemlos und erschöpft von der Arbeit 233 2, 6 | Graubünder Land, das ist das Athen der heutigen Gauner.~Razmann. 234 3, 7 | ist! - Jetzt kann ich frei athmen - ich fühlte mich stark 235 4, 10| bei mir wird er nimmermehr Audienz bekommen. (Er geht ab.)~ 236 1, 2 | kommen und Jerusalem wieder aufbauen dürfen. Jetzt frisch mit 237 5, 15| Unzertrennlicher!~R. Moor (aufblühend, in ekstatischer Wonne). 238 5, 14| und die ihn am grimmigsten aufbringt?~Moser. Ich kenne nur zwei. 239 2, 6 | des Pluto! bist du vom Rad auferstanden?~Schwarz. Bist du sein Geist? 240 4, 11| man freilich so ungebeten aufersteht - Euer Bruder war des Herrn 241 2, 5 | bis man die Glocke der Auferstehung läutet -(aufspringend, entzückt) 242 5, 14| schreit, daß alle Schläfer auffahren?~Franz. Schläfer? Wer heißt 243 1, 1 | Schicksalen deines Bruders auffangen kann, liebster Freund, nimmermehr 244 5, 15| wir standen wie Mauern, auffingen wie Schilder die Hiebe, 245 5, 14| war mir's, als säh' ich aufflammen den ganzen Horizont in feuriger 246 4, 13| Herz hast -~Moor. Diese Aufforderung könnte die wilden Bestien 247 2, 6 | Gerechten mit dem Bösewicht auffressen? Wer kann der Flamme befehlen, 248 1, 1 | Karl! wüßtest du, wie deine Aufführung das Vaterherz foltert! wie 249 2, 6 | soll. Die ganze Bande wird aufgeboten. Wir schicken einen Expressen 250 Vor | des göttlichen Ebenbildes aufgedrückt, und vielleicht hat der 251 4, 13| hörte ich die Thüre wieder aufgehen, dieser Mann brachte mir 252 1, 2 | Augenblick sicher sind, aufgehoben zu werden?~Moor. Mich wundert' 253 4, 13| Knäul unsers Schicksals ist aufgelöst! Heute, heute hat eine unsichtbare 254 4, 13| Deckel der Bahre. Er ward aufgethan. Es war finstere Nacht, 255 4, 10| sie auch schon gegen mich aufgewiegelt? Er sieht so geheimnißvoll. 256 1, 2 | auf und nieder.)~Alle (mit aufgeworfenen Hüten). Wir sind's zufrieden.~ 257 1, 2 | Hand, den alten Filzen hast aufgezogen und gesagt: er soll nur 258 1, 1 | muß diese Papiere vollends aufheben, wie leicht könnte Jemand 259 2, 6 | merkst dir wohl, wer ihn aufhebt - eine Weile drauf jagst 260 1, 2 | auf, hitzig.) Wie es sich aufhellt in mir! Große Gedanken dämmern 261 5, 14| mit, wird er nicht auch aufhören bei seiner Zerstörung? nicht 262 4, 12| unglückliches Mädchen.~Amalia (froh aufhüpfend). Ha! wie bin ich ein glückliches 263 4, 9 | aus Träumen der Freiheit aufjagt? - nein, ich gehe in mein 264 1, 2 | faul, lässest alles Fleisch aufkaufen in ganz L.., daß in acht 265 1, 2 | den nächsten besten Galgen aufknüpfen, die bei geraden Fingern 266 1, 1 | diese Bürde von Häßlichkeit aufladen? gerade mir? Nicht anders, 267 3, 8 | auf dem Boden und hört mir aufmerksam zu!~Moor. Ich will sie hören.~ 268 Vor | Kraft, statt daß er die Aufmerksamkeit der Leser fesseln sollte. 269 2, 6 | Liebe in ihren Mutterschooß aufnehmen, und Jedem unter euch soll 270 1, 3 | zittern! Mich einem Bettler aufopfern? (Zornig ab.)~Amalia. Geh, 271 1, 1 | zehn Jahre Eures Lebens aufopfert? wenn er den Ruhm seiner 272 5, 15| so kalt?~D. a. Moor (sich aufraffend). Bräutigam! Tochter! Tochter! 273 2, 6 | drauf schwören, sie meinen's aufrichtig. Sie wissen, daß ich es 274 1, 2 | Umstand verschwiegen, und wo Aufrichtigkeit ist, ist auch Mitleid und 275 4, 13| mir schließt und vor mir aufriegelt die Behausung der ewigen 276 1, 2 | ganze Natur das Horn des Aufruhrs blasen könnte, Luft, Erde 277 5, 14| kaum mehr finden kann und aufschaut und mit jenem schrecklichen 278 2, 6 | Firmament wie einen Kegel aufsetzen?~Schweizer. Mir! mir! Laß 279 4, 11| stehn gesattelt, Ihr könnt aufsitzen, wenn Ihr wollt.~Moor. Presser, 280 2, 6 | er mich, indem er hastig aufstand; ich sah ihn die Unterlippe 281 4, 10| abarbeiten, will früher aufstehen, will später mich niederlegen - 282 2, 4 | allen vier Enden der Welt aufsuchen lassen, und gute Nacht, 283 Vor | nothwendig, daß mancher Charakter auftreten mußte, der das feinere Gefühl 284 3, 8 | Augenblicke kommen, wo du - aufwachst - und dann - möcht' es zu 285 4, 13| schlafender Genius wieder aufwacht - meine Laute her - Mitternacht, 286 5, 14| lebendiger Sturm. Damals sah ich aufwärts, und siehe, ich stand am 287 1, 3 | Gesicht ab).~Franz. Welches Aufwallen der Liebe! Welche Wollust 288 4, 12| für jeden Kuß einen Mord aufzählen könnte? Wehe meiner Amalia! 289 1, 1 | lassen, um es hübsch weiter aufzuschnallen, wie wir zulegen. Was können 290 5, 14| Gefild begonn zu kreißen und aufzuwerfen Schädel und Rippen und Kinnbacken 291 1, 1 | geschnitten. Er ist Euer Augapfel gewesen bisher; nun aber, 292 2, 5 | Brüder und Kinder. - Meine Augbraunen sollen über euch herhangen 293 3, 8 | erhaschen weißt - es könnten Augenblicke kommen, wo du - aufwachst - 294 Vor | stellen, - er selbst muß augenblicklich seine nächtlichen Labyrinthe 295 1, 1 | dem geilen Kitzel eines Augenblicks zehn Jahre Eures Lebens 296 4, 10| überhangendes, buschichtes Augenbraun. (Plötzlich zusammenfahrend.) - 297 1, 3 | den gelben, bleifarbenen Augenring; da verräth sich's im todtenblassen, 298 4, 13| Mucken,~Das kitzelt unsern Augenstern,~Das schmeichelt unsern 299 5, 15| D. a. Moor (in Thränen ausbrechend). O mein Kind!~R. Moor. 300 1, 2 | damit sie ja ihren Schlamp ausbreiten können, - wenden kein Aug' 301 4, 13| unter dem Beile so zucken,~Ausbrüllen wie Kälber, umfallen wie 302 2, 4 | findest du deine Commission ausführlich. Und Documente dazu, die 303 1, 1 | wie er Plane schmiedet und ausführt, vor denen die Heldenthaten 304 4, 13| im Traubensaft~Die Gurgel ausgebadet,~So machen wir uns Muth 305 2, 4 | ketten lassen? - Ein Licht ausgeblasen, das ohnehin nur mit den 306 1, 2 | Lichtfunke Prometheus' ist ausgebrannt, dafür nimmt man jetzt die 307 1, 1 | Geist hat sich entwickelt, ausgebreitet, herrliche Früchte hat er 308 2, 6 | ihnen die Mücken wehrten, ausgedörrte Ofenhocker, die keine Thüre 309 2, 6 | leichte Beine hatte, war ausgeflogen, der Komödie nach, und nur 310 4, 13| stehlen, und du sollst frei ausgehn wie die weite Luft - Hast 311 2, 6 | der Knabe, schamroth und ausgehöhnt vor dem Auge des Himmels, 312 2, 6 | gefunden.~Razmann. Du bist ein ausgelernter Praktikus.~Spiegelberg. 313 4, 10| Küchengrazie, oder an einem ausgelöschten Licht? - Ist die Geburt 314 2, 6 | Molochs unter dem Firmament ausgelüftet - Es war ein Meisterstreich, 315 5, 14| Es ist ja noch nicht ausgemacht, ob das Vergangene nicht 316 4, 13| Grunde steigt ein Alter, ausgemergelt wie ein Gerippe.)~Der Alte. 317 3, 8 | der Verstoßene, ich allein ausgemustert aus den Reihen der Reinen - 318 5, 14| weil ich - weil ich - nicht ausgeschlafen habe.~Daniel. Wär' nur der 319 4, 11| Herr, das habt Ihr rein ausgeschwitzt? - den alten Mann will man 320 5, 14| Verrathen! Verrathen! Geister ausgespieen aus Gräbern - Losgerüttelt 321 1, 2 | Kröten, indeß Spiegelberg mit ausgespreiteten Flügeln zum Tempel des Nachruhms 322 1, 3 | ich ihn beschwören, den ausgesprochenen Fluch auf mich, auf mich 323 Vor | merkwürdiger, wichtiger Mensch, ausgestattet mit aller Kraft, nach der 324 5, 15| wiedergekommen, die Qual hat ausgetobt, die Hölle ist nicht mehr - 325 2, 6 | Spangeler - wo hast du dein Netz ausgeworfen?~Ein Zweiter. Ich und Bügel 326 1, 3 | Siechenhause seinen Geist auskeuchte, die Scham schien ihr scheues 327 2, 4 | die Augen mit den Nägeln auskratzen.~Franz. Was? du wirst böse? 328 1, 2 | Wißt ihr auch, daß man uns auskundschaftet?~Grimm. Daß wir keinen Augenblick 329 2, 4 | deine Wuth an trocknem Brode auslassen.~Hermann (stampft auf den 330 1, 1 | würden noch heute die Haare ausraufen über Eurem Sarge.~D. a. 331 2, 5 | schreiend, sich die Haare ausraufend). Mein Fluch ihn gejagt 332 1, 1 | Ich will Alles um mich her ausrotten, was mich einschränkt, daß 333 1, 2 | Menschengeschlecht halten, wenn ich's aussagen wollte - und doch, doch - 334 4, 11| dieser Seligkeit vollends ausschlürfen, und dann - halt, Kosinsky! 335 4, 10| tiefsten meiner Thürme vollends ausschmachten, wo der Hunger dich zwingen 336 1, 2 | Revanche ließest ein Fasten ausschreiben in der ganzen Stadt? Man 337 1, 2 | den Koffern das Eingeweid' ausschüttet - das sollst du noch von 338 5, 14| Euch ja, daß Ihr da nicht ausseht wie Richard und Nero!~Franz. 339 1, 3 | leidige Unterschied von außen nicht, wobei leider freilich 340 4, 13| selbst mit hinübernehme - Außendinge sind nur der Anstrich des 341 1, 3 | Menschen um seiner siechen Außenseite willen zu verdammen? Auch 342 2, 6 | nicht Wort hält? - O seid außer Furcht! Schon die Politik 343 5, 14| Erste Scene.~Aussicht von vielen Zimmern. Finstere 344 3, 7 | nicht, die das Frevelwort ausspricht! Du hast meinen Geliebten 345 4, 13| Wollen wir nicht Spionen ausstellen?~Grimm. Laß du ihn! Er wird 346 3, 7 | Maulschelle). Nimm erst das zur Aussteuer hin.~Franz (aufgebracht). 347 4, 11| gestorben, die der gnädige Herr ausstreuen ließ -~Moor. Was sagst du? 348 2, 6 | Roller. Laß ihn die Kleider ausziehen, so will ich sagen, er sei 349 3, 8 | haschen, und - Nullen sind der Auszug - am Ende war kein Treffer 350 1, 1 | wer's versteht, sie gut auszugeben. Gewissen - o ja, freilich! 351 Vor | kurzsichtig, mein Ganzes auszureichen, zu kleingeistisch, mein 352 5, 15| Scharten deines Schwerts auszuwetzen und deine Parteilichkeit 353 1, 2 | die ihm der Verleger mit baarem Gelde bezahlt - Und wenn 354 4, 13| unser Leben auf Würfel - baden darum alle Milzsuchten des 355 3, 8 | Mädchen - Hier wirst du nicht Bälle werfen oder Kegelkugeln 356 1, 2 | Leute Fenster mit einem Bänkelsängerlied ein mageres Almosen erpressen? 357 1, 2 | für Liebe? Ich möchte ein Bär sein und die Bären des Nordlands 358 1, 2 | Spiegelberg. Daß dich, Bärenhäuter! Ich bin freilich wunderbarerweis 359 1, 2 | man jetzt die Flamme von Bärlappenmehl - Theaterfeuer, das keine 360 2, 4 | Und nun wär' freie, ebene Bahn bis auf diesen ärgerlichen 361 4, 13| sein Herz - Hinab mit dem Balg! donnerte es von seinem 362 1, 3 | Karl! Geh, sauge seinen balsamischen Athem ein und laß dich von 363 3, 8 | grünet kein Lorbeer! Auf Banditensiege ist kein Triumph gesetzt - 364 4, 13| Wehgeheul geschlagner Väter,~Der bangen Mütter Klaggezeter,~Das 365 4, 13| Heftig zitternd.) - Euer banges Sterbegewinsel - euer schwarzgewürgtes 366 5, 15| Herz nicht, zu stoßen. Mir bangt vor der blitzenden Schneide - 367 3, 8 | nicht, wie mir geschah. Mir bangte für meine Amalia, die meines 368 1, 1 | Wechselbrief, mit dem auch der Bankerottierer zur Noth noch hinauslangt. 369 1, 1 | die Tochter eines reichen Bankiers allhier entjungfert und 370 2, 6 | Gewissen und gutem Namen bankrutt wird; denn incidenter muß 371 4, 13| Lethes Strande~Mich noch bannte -~Schwarzer Schiffer, stoß 372 2, 6 | von ungefähr so an einer Baracke vorbei gehe! hör' ich drinnen 373 1, 3 | wahrhaftig, ich gesteh' es. Euch Barbaren zum Trutz will ich's vor 374 5, 15| schadenfrohen Schergen meines barbarischen Winks - Ich höre von diesem 375 4, 10| und erhielt den Adel von Barbarossa, dem er wider die Seeräuber 376 1, 2 | der Mode bringen, weil der Barbier die deinige schon hat?~Spiegelberg. 377 1, 2 | hinterher, und Wirth und Barbierer und alle Zünfte, und fluchen, 378 1, 3 | Weg! - Ha des liebevollen, barmherzigen Vaters, der seinen Sohn 379 4, 10| schlägt die Hände zusammen). Barmherziger Himmel!~Franz. Bei deinem 380 4, 13| die Thüre?~Hermann. O habt Barmherzigkeit, Herr - dringt nicht weiter, 381 1, 2 | haben, brummt er in den Bart und seufzt über die elenden 382 4, 10| zu erdrosseln? Mir beim Bartscheeren die Gurgel abzuschneiden? 383 3, 7 | Kloster und Mauern mit deinem Basiliskenanblick auf ewig verschont, und 384 5, 14| ist das? Georg! Konrad! Bastian! Martin! so gebt doch nur 385 Vor | Pallisaden des Aristoteles und Batteux einkeilen konnte.~Nun ist 386 1, 2 | Abstreich herab auf drei Batzen; in einer Stund sind zwölf 387 2, 6 | kann ja Goldfäden aus einem Batzenstrick machen.~Schweizer. Du hast 388 5, 15| Menschen, wie ich, den ganzen Bau der sittlichen Welt zu Grund 389 1, 2 | verpalissadieren sich ins Bauchfell eines Tyrannen, hofieren 390 3, 7 | werden, daß die ehrlichen Bauernweiber mit Fingern auf dich deuten, 391 1, 2 | an den lichten Morgen, da bedanktest du dich bei den Herren für 392 5, 15| allein ist die Rache. Du bedarfst nicht des Menschen Hand. 393 1, 3 | Amalia. O ich bitte dich - bedauerst du deinen Bruder? - Nein, 394 2, 6 | Räubertrupp mit Koth und Staub bedeckt treten auf.~Räuber Moor ( 395 1, 1 | ewig zu Grunde richten? - Bedenkt, Vater, wenn Ihr ihn seinem 396 4, 10| dir einen ganzen Tag noch Bedenkzeit! Überlege es nochmals. Glück 397 5, 14| Diese zwei? -~Moser (sehr bedeutend). Vatermord heißt die eine, 398 4, 10| einkommen lassen, an ein bedeutendes Etwas zu denken? Verflucht 399 3, 8 | sprangen fünf bis sechs Bediente aus dem Hinterhalt und entwanden 400 2, 4 | vermögen doch wirklich die Bedingungen des Lebens zu verlängern, 401 2, 6 | gewahr worden wären, und uns befahl, das Ohr an die Erde zu 402 1, 2 | in einem Schaltjahr ins Befehlbuch schreiben! Soll ich dir 403 4, 11| Kosinsky. Du spaßest.~Moor (befehlend). Hurtig, hurtig! Zaudre 404 5, 14| sage dem Pastor.~Daniel. Befehlt Ihr, daß ich Euch Lebensbalsam 405 1, 1 | seinen Liederlichkeiten befestigen, Euer Vorschub ihnen Rechtmäßigkeit 406 1, 2 | seine eigenen Worte. Er befiehlt mir, den Brief zu schließen. 407 2, 4 | sie in ihrem eigenen Gange befördert. Und wir vermögen doch wirklich 408 2, 6 | hochschwangere Weiber, die befürchteten, unterm lichten Galgen zu 409 5, 14| werden nicht von Menschen begangen, auch ahnden sie Menschen 410 2, 4 | wenn du ihm auf der Straße begegnest, und wehe dir dann, wenn 411 5, 14| die schändliche Thorheit begehe und im Drange der Noth den 412 3, 8 | Jeden Mord, den du mich begehen heißt, will ich verantworten.~ 413 3, 7 | macht dich nur schöner, begehrenswerther. Komm - dieses Sträuben 414 1, 2 | wenn dich sonst nichts mehr begeistert. Weißt du noch, wie die 415 1, 2 | Vögel des Himmels, von edler Begierde herbeigelockt, ihr himmlisches 416 1, 1 | zur Stillung viehischer Begierden? Oder steckt es vielleicht 417 1, 1 | in Leipzig -~D. a. Moor (begierig). Nachrichten von meinem 418 1, 2 | Moor! wonaus, Moor? was beginnst du?~Grimm. Was hat er? was 419 Vor | Gefahren willen, die es begleiten. Ein merkwürdiger, wichtiger 420 5, 14| Erwachen sein, wie des lebendig Begrabenen im Bauche des Kirchhofs; 421 4, 11| die wüste Narbe.~Moor. Ich begreife kein Wort von Allem, was 422 4, 10| erbarme sich meiner!~Franz (im Begriff zu gehen). Gut, du sollst' 423 4, 13| nicht, was du oder ich für Begriffe von Freiheit haben, daß 424 Vor | er zu dem Ersten. Falsche Begriffen von Thätigkeit und Einfluß, 425 4, 13| und vor mir aufriegelt die Behausung der ewigen Nacht - sage 426 3, 8 | Armen und Unterdrückten, die Beherztesten feig und Tyrannen bleich 427 2, 6 | ihm in einem Zettelchen beibrachte, das er ihm in die Suppe 428 5, 14| geh doch - so ruf doch den Beichtvater, deß er mir meine Sünden 429 Vor | Bühne zu wagen. Es gehört beiderseits, beim Dichter und seinem 430 1, 2 | Geklimper, bis der Hund beigesetzt war. Drauf gab's ein Fressen, 431 2, 4 | Bruder dem Treffen bei Prag beigewohnt - hättest ihn auf der Walstatt 432 4, 13| wenn sie euch unter dem Beile so zucken,~Ausbrüllen wie 433 1, 2 | Herren für das herzliche Beileid und ließest das Fleisch 434 2, 6 | in Zukunft noch Glauben beimessen? Wie würden sie je einen 435 1, 2 | Collegio deiner Dogge das Bein hatten abschießen lassen, 436 3, 8 | ein Dritter seinen eigenen Beinen; dieses bunte Lotto des 437 1, 1 | jetzt Mode, Schnallen an den Beinkleidern zu tragen, womit man sie 438 2, 6 | wackere Bursche hat nichts bekannt; gestern ist ihm der Proceß 439 4, 10| wie man sie seinen alten Bekannten zu drücken pflegt?~Daniel. 440 5, 15| in der fürchterlichsten Beklemmung gen Himmel sehend). O nur 441 Vor | der Richtung, die diese bekömmt, nothwendig entweder ein 442 4, 10| Glaubens geboren. - Wohl bekomm's denn, Herr Graf! Allem 443 Vor | es falsch verdreht, nicht belacht werden kann? - Ich kann 444 5, 14| Sie dringen herauf - belagern die Thür - warum zag' ich 445 2, 5 | sagen. Mit diesem Zeugnis belastet, tret' ich vor den Richterstuhl 446 1, 3 | der Nacht beim Claviere belauscht, wenn Alles um mich begraben 447 4, 9 | wo du so oft den Fanger belauschtest und necktest - und dort 448 1, 2 | Gesundheit dazu trinken müssen - belecken den Schuhputzer, daß er 449 1, 1 | eh er entstund? oder sie beleidigen, eh er selbst wurde? Warum 450 1, 3 | den Augenblick!~Franz. Du beleidigst mich!~Amalia. Geh, sag' 451 4, 13| Rache, Rache dir! grimmig beleidigter, entheiligter Greis! So 452 4, 13| Die Räuber. Es ist ein Belialsstreich! Sag' Einer, wir seinen 453 1, 1 | tragen, womit man sie nach Belieben weiter und enger schnürt. 454 4, 12| sie schien den großen belohnenden Blick zu empfinden und sich 455 2, 6 | seine rechte Hand aus.) Bemerken Sie die vier kostbaren Ringe, 456 1, 2 | wir Buben uns in die Wette bemühten, hinüber zu springen. Aber 457 4, 12| gnädiges Fräulein.~Amalia. Wie beneid' ich Ihre Amalia!~Moor. 458 2, 6 | Meisterstreich, Hauptmann! ich beneide dich drum.~Schweizer. Macht 459 3, 7 | Schlösser und Wälder. Franz, der Beneidete, der Gefürchtete, erklärt 460 Vor | Operationen zu ertappen, benutzt, ohne sich übrigens in die 461 2, 6 | hergefahren, der Wagen schwer bepackt, der Advokat saß bei ihm 462 1, 1 | die Gescheidten es desto bequemer haben. Ohne Anstand, recht 463 4, 13| hatte mich meiner Sinne beraubt; als ich wieder erwachte, 464 5, 14| guter Dinge, und ich läge berauscht im Rasen des Schloßgartens, 465 1, 2 | in die Kirche kommt, und berechnen ihren Judenzins am Altare - 466 5, 15| worunter zu freveln ihr euch berechtigt wähntet und mit Werken der 467 1, 1 | die ich nicht zu brechen bereit bin, wenn's um Euer kostbares 468 2, 6 | Deutschland so fortmacht, wie es bereits auf dem Weg ist, und die 469 3, 8 | noch glücklich werden und bereuen wirst.~Moor. Bei den Gebeinen 470 5, 14| genannt aus den Wettern des Berges, und mein innerstes Mark 471 5, 14| und oben auf der Höhe des Bergs auf drei rauchenden Stühlen 472 1, 3 | hauchen, der den Geruch eines berstenden Aases und den Anblick eines 473 2, 6 | geb' vor, ich hätte den berüchtigten Spiegelberg gesehen, und 474 2, 4 | Frau im Prognosticieren beschämt!~ 475 3, 8 | auf mir, Niemand wollte Bescheid geben - endlich entdeck' 476 3, 8 | Mit der schüchternsten Bescheidenheit nahm sie den Trauring von 477 1, 2 | Bleib! wir haben ihn hierher beschieden. Du zitterst? -~Moor. Ich 478 4, 13| Gewölbe, von keinem Strahle beschienen, von keinem warmen Lüftchen 479 1, 2 | wunderbarerweis schon voraus beschnitten. Aber, sag', ist das nicht 480 4, 12| Herz! wie du deinen Meineid beschönigen willst! Nein, nein, weg 481 4, 13| erschlagen! das Wort ist Beschönigung! - der Sohn hat den Vater 482 3, 8 | die leidende Natur nicht beschwätzen, damit wirst du die Pfeile 483 5, 14| beschwöre dich - auf den Knieen beschwör' ich dich - Ins T---ls Namen! 484 5, 14| will - so bet doch - ich beschwöre dich - auf den Knieen beschwör' 485 1, 2 | sich mitten unter sie mit beschwörendem Ton.) Wenn noch ein Tropfen 486 2, 6 | und wie ich's beim Lichte besehe, was war's? Ein Kind war' 487 2, 6 | und halten die Luftlöcher besetzt. (Moor geht ab.) Schweizer. 488 3, 7 | mit noch größerem Stolze besiegen.~Amalia (gibt ihm eine Maulschelle). 489 4, 10| Franz. Hier ist nicht lang Besinnszeit, dein Schicksal steht in 490 4, 13| ihn vom Mahle weg, wenn er besoffen ist, reiß ihn vom Crucifix, 491 3, 8 | infam - merkt's euch! - aus besonderer Gnade infam aus den Grenzen 492 4, 10| alten Herrn sehr genau - besonders genau gekannt - daß er ihn 493 1, 1 | Wie kommst du zu dieser Besorgniß? Du hast mich zweimal gefragt.~ 494 2, 6 | abortieren; junge Frauen, die besorgten, sich an den Schindersstückchen 495 2, 6 | ihres Herzens die Stube so besprengten, daß du hättest das Schwimmen 496 4, 12| man nicht, es gebe eine bessere Welt, wo dir Traurigen sich 497 2, 6 | Spiegelberg. Noch ein kürzerer, besserer Weg ist der, du plünderst 498 5, 14| Wahrheit; Heuchelei und Larven bestehen nicht - Da erschrak ich 499 2, 6 | jüngste Tag, und hinein mit bestialischem Gepolter in die Zellen der 500 2, 6 | vergelten kann!~Razmann. Ein bestialischer Wunsch, für den man dich 501 4, 13| Aufforderung könnte die wilden Bestien aus ihren Löchern hervorrufen.~ 502 2, 4 | ziemlicher Zuverlässigkeit voraus bestimmen konnte. Pfui über unsere