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Friedrich von Schiller
Die Räuber

IntraText - Konkordanzen

(Hapax - Wörter, die nur einmal vorkommen)


1-besti | besto-entde | enter-gefro | gefuh-hinau | hinde-locke | loder-prase | prave-schup | schur-tugen | tyran-wande | wandt-zwo

     Akt, Scene
503 1, 1 | hat Euer Vaterherz selbst bestochen, Euch den Garaus zu machen. 504 2, 5 | Hermann losgehend). Feiler bestochener Betrüger! (Faßt ihn hart 505 2, 6 | Reisender, und ich habe ihn bestohlen - Sei ruhig, Schweizer! 506 4, 13| angeweht, von keinem Freunde besucht, wo wilde Raben krächzen 507 5, 15| dies himmlische Licht zu besudeln - Gehet hin zur Rechten 508 3, 7 | selbst den Stolz eines Weibes betäubt. Franz tritt die Hoffnungen 509 3, 7 | unzüchtigem Griff meinen Leib zu betasten - dieser Stahl soll deine 510 4, 13| ihn vom Crucifix, wenn er betend vor ihm auf den Knieen liegt! 511 4, 11| Um was ich mit Thränen betete, - Jesus Christus! Da steht 512 5, 15| Ränke eines bösen Sohnes bethören? Ein gepriesener Vater ging 513 1, 1 | Spiegel, durch den ich Alles betrachte - keine Pflicht ist mir 514 4, 12| Verherrlichten - (Er will das Gemälde betrachten.)~Amalia. Nein, ja, nein!~ 515 4, 11| Ich muß! (Er greift sie, betrachtet sie schnell und fällt vor 516 4, 13| Fußtritt je diese Einöde betreten, denn die allgemeine Sage 517 1, 2 | Muth, denn was den Witz betrifft, den nehm' ich gern über 518 3, 7 | Entdeckung! - Jetzt hat die betrogene Liebe ihre Freiheit gefunden - 519 3, 7 | Erlösers ist die Freistatt der betrognen Liebe. (Sie will gehen.) 520 3, 7 | finsteres stolzes Gesicht! du betrübst mich, Amalia. Ich komme, 521 2, 6 | von einer Hure zu einer Betschwester. - Horch doch! was für ein 522 4, 13| Kameraden - Laßt euch den Bettel nicht unterbrechen - Die 523 4, 10| Gnade selbst würde an den Bettelstab gebracht und die unendliche 524 1, 3 | Der Blick, mit dem er bettelt, das muß ein großer, ein 525 2, 6 | kommst, du ziehst bei den Bettelvögten, Stadtpatrollanten und Zuchtknechten 526 5, 14| Himmel, so ist er da! und bettetet Ihr Euch in die Hölle, so 527 2, 6 | Schreck und Bestürzung in Bettlaken wickelten, oder unter dem 528 4, 10| anziehenden Anblick eines Betttuchs, oder an der wagrechten 529 2, 4 | eiserne Joch des Mechanismus beugen? - Soll sich mein hochfliegender 530 2, 6 | den Krankenmord! - Wie beugt mich diese That! Sie hat 531 4, 13| alten Moors! was hat dich beunruhigt in deinem Grab? Hast du 532 2, 6 | feiner Hauptmann! Herzog der Beutelschneider! Gaunerkönig! Großmogol 533 4, 13| Öde mit meinen Phantasieen bevölkern und hätte die Ewigkeit zur 534 2, 6 | Haar auf meinen Schläfen bewachen.~Schweizer. Bravo! bravo! 535 1, 3 | entgegen zu tönen.~Amalia (bewegt). Ja wahrhaftig, ich gesteh' 536 1, 2 | Schweinefleisch ißt. Da beweis' ich nun durch triftige 537 2, 6 | und läßt es bei dem Rade bewenden.~Schweizer. Hast du's gehört, 538 Vor | so gewiß am Leser einen Bewunderer, als er auch ihn hassen 539 1, 3 | übrig war wegzugeben - und bezahlte sie ihn nicht mit Wucher 540 5, 14| mir so manche Postill' und Bibelbuch an den Kopf gejagt, wenn 541 3, 8 | die Menschen gesehen, ihre Bienensorgen und ihre Riesenprojecte - 542 2, 5 | daß Kartoffeln und dünn Bier ein Tractament für Festtage 543 1, 2 | versiegen gegangen, und nun muß Bierhefe den Menschen fortpflanzen 544 4, 10| langmüthig ich bin - ich biete dir eine Belohnung für Das, 545 2, 6 | weil sie so schändlich bigott ist, und du weißt, wenn 546 2, 6 | hab' Feuerbrände in eure bigotte Stadt geworfen und den Pulverthurm 547 4, 13| erschlappt unter diesem Bilde, die Spannkraft des Endlichen 548 4, 10| verderben und gräßliche Bilder von Strafgerichten in unser 549 4, 10| getrauten Sie sich wohl, sein Bildniß unter diesen Gemälden zu 550 5, 15| stumm und starr wie eine Bildsäule. Die ganze Bande in fürchterlicher 551 3, 8 | Palast - sie warf mir ein Billetchen zu.~Schweizer. Hab' ich' 552 Vor | siegend davon. Wer nur so billig gegen mich handelt, mich 553 5, 15| will Er nicht; was ist billiger? - Rolle doch deine Augen 554 2, 6 | binden wollt? Seht! hier bind' ich meine rechte Hand an 555 2, 6 | Wehr setzen, wenn ihr mich binden wollt? Seht! hier bind' 556 2, 6 | Majestät? - Frisch also! Bindet ihn, und seid frei!~Moor. 557 Vor | widersinnige Zumuthung ist, binnen drei Stunden drei außerordentliche 558 5, 14| und zu der Finsterniß: Birg mich! so muß die Finsterniß 559 4, 11| manches Zuckerbrod, oder Biscuit, oder Macrone ich Euch hab' 560 1, 2 | Schaufel und Haue um einen Bissen trocken Brod abquälen? wollt 561 1, 2 | an einer Kette, eine so bissige Bestie, die dir die Mädels 562 5, 15| Thränen nicht auf. (Mit bitterem Gelächter.) Die Narben, 563 Vor | Wirksamkeit durfte sich nur eine Bitterkeit gegen die unidealische Welt 564 1, 1 | Silbe!~D. a. Moor (weint bitterlich). Mein Name! Mein ehrlicher 565 2, 6 | als wie man der Großen am bittersten spottet, wenn man ihnen 566 2, 5 | draußen ein Mann auf Euch. Er bittet, vorgelassen zu werden, 567 2, 5 | Backen unter die Augen tritt! Blässe der Armuth und sklavischen 568 2, 6 | Keinen lebendig haben! (Man bläst zum Angriff. Lärm und Getümmel. 569 4, 13| Himmel - ich verstehe - die Blätter fallen von den Bäumen - 570 2, 5 | lesen? (Nimmt die Bibel und blättert.)~D. a. Moor. Lies mir den 571 2, 6 | Klosterschatz und allen den blanken Thälerchen, oder - meine 572 5, 14| deiner Gewalt hast, aber ich blase sie weg mit dem Hauch meines 573 5, 14| Philosophen in Harnisch jagen? Blast es doch weg mit dem Hauch 574 1, 3 | Boshaft lächelnd.) Auch aus blattrichten Lippen kann ja die Liebe - 575 2, 6 | Holz herum - der höllische Blaustrumpf muß ihnen verträtscht haben - 576 4, 13| Zähne gegen meinen Degen bleckt, - oder kommst du, auf meine 577 4, 13| Wohl bald vorüber. Wie Blei liegt der Schlaf in uns. 578 4, 13| zerstreut euch im Wald - ich bleibe.~ 579 4, 13| rede! ich bin der Mann der bleichen Furcht nicht.~D. a. Moor. 580 1, 3 | schrecklich durch den gelben, bleifarbenen Augenring; da verräth sich' 581 Vor | so darf ich seine schöne blendende Fleckenhaut nicht übergehen, 582 5, 15| Wer seid ihr?~Grimm. Du blickst uns nicht an? Deine Getreuen.~ 583 4, 11| ja wieder - was für ein blinder Esel ich doch war (sich 584 1, 2 | Mann! - oder es hat ein blindes Schwein eine Eichel gefunden.~ 585 5, 15| Moor. Thoren ihr! zu ewiger Blindheit verdammt! Meinet ihr wohl 586 2, 6 | vorbei am Rabensteine,~So blinz' ich nur das rechte Auge 587 3, 8 | es nicht mehr.~Schweizer. Blitzbub!~Moor. Und was führt Sie 588 4, 10| Gerichteter vor dem tödlichen Block? Ist das der Sopha, wo ich 589 4, 13| seinen Vater - Frost, - Blöße, - Hunger, - Durst - oh 590 1, 3 | seinem Rachen dampfen. Der bloße Hauch seines Mundes wird 591 3, 8 | als Ehre und Leben, deren bloßer Name, willkommen dem Armen 592 4, 12| und die wilden Gesträuche blühen - der Mittag sengt sein 593 2, 4 | überquellenden Füllhorn, blühende Zukunft, haltet ihm in euren 594 2, 6 | Vorschmack der Seligkeit, die mir blühete! - Bruder, Bruder! und auf 595 5, 15| Menschen. Schön um mich blühten meine Kinder voll Hoffnung. 596 5, 15| Henkers! - Es ist ein so blutdürstiges Mitleid in euren Blicken, 597 1, 2 | Ohnmacht, wenn sie eine Gans bluten sehen, und klatschen in 598 1, 2 | Ersatz eures verpraßten Blutes, von einem Nürnberger Krämer 599 3, 8 | frisch wie Eis.~Schwarz. Du blutest ja - was hast du gemacht?~ 600 5, 15| wenn Jeder unter euch aufs Blutgerüste ging' und sich ein Stück 601 2, 5 | träum' ich? Siehe da mit blutiger Schrift: Franz, verlaß meine 602 4, 13| jeden Tropfen brüderlichen Bluts im Antlitz des offenen Himmels! 603 5, 14| Geblüts, und mit dem letzten Blutstropfen zerrinnt auch Geist und 604 2, 6 | machen wollte, mußte vom Bock herabtanzen; der Graf schoß 605 2, 6 | Komödie nach, und nur der Bodensatz der Stadt blieb zurück, 606 1, 2 | Nebenbuhler bankerott von der Börse geht - - So warm ich ihnen 607 4, 13| aus ihren Grenzen wie eine bösartige Bestie aus, wenn ich diesen 608 Vor | mitnehmen, die auch dem Bösesten nie ganz fehlen. Wenn ich 609 2, 6 | langmüthig das Gericht mit dir Böswicht verfährt: wirst du jetzt 610 5, 14| Sahst du sie dort den Bogengang hinschweben?~Bedienter. 611 5, 14| warum zag' ich so vor dieser bohrenden Spitze? - die Thür kracht - 612 2, 6 | dich in die Kaffeehäuser, Bordelle, Wirthshäuser ein, spähst, 613 4, 10| mag runzlichte Weiber aus Bordellen jagen und alte Wucherer 614 1, 2 | verlieren müßte, was ich auf Borgs auf dem Leibe trage, so 615 5, 15| du weinst? O, ihr losen, boshaften Gestirne! Sie thut, als 616 1, 2 | doch - man würde es für ein boshaftes Pasquill aufs Menschengeschlecht 617 2, 5 | Augen.~D. a. Moor. Amalia! Bote des Himmels! Kommst du, 618 5, 14| der Wahrheit Riesentrotz boten; aber im Tode selbst flattert 619 2, 5 | ist der Mann. Schreckliche Botschaften, sagt er, warten auf Euch. 620 1, 2 | ein ganzes Concilium, und botst drei Ducaten, wer dem Hund 621 1, 2 | hat, springt wild auf) La bourse ou la vie! (und packt Schweizern 622 4, 10| Vater, der vielleicht eine Bouteille Wein weiter getrunken hat, 623 2, 5 | Thüren. Fünf Monate drauf brach der leidige Krieg zwischen 624 2, 4 | Originalwerk! - wer das zu Stand brächte? - Ein Werk ohne Gleichen! - 625 5, 15| weg! - Unglückseligste der Bräute! - Schau selbst, frage selbst, 626 1, 2 | bist ein Narr. Der Wein bramarbasiert aus deinem Gehirne.~Spiegelberg ( 627 2, 6 | Gepolter - fangen an die Brandglocken zu brummen, knallt der Pulverthurm 628 4, 12| lag er an meinem Halse, brannte sein Mund auf dem meinen, 629 3, 7 | zusammen,~Lippen, Wangen brannten, zitterten, -~Seele rann 630 4, 10| die Hand stärker, als der Brauch ist? so ungefähr, wie man 631 2, 6 | wissen, was für Hexereien du brauchst -~Spiegelberg. Hexereien? 632 1, 1 | kann jetzt freier dahin brausen. Denkt Euch einmal an seine 633 4, 13| Das Winseln der verlaßnen Braut~Ist Schmaus für unsre Trommelhaut! 634 5, 15| Wiegen der Säuglinge? Das ist Brautfackel, das ist Hochzeitmusik - 635 2, 6 | sein - er hat auch schon brave Kerl angelockt.~Spiegelberg. 636 1, 1 | entjungfert und ihren Galan, einen braven Jungen von Stand, im Duell 637 2, 5 | und du? - Nun, wer ein braver Soldat ist, rief er und 638 1, 2 | Spiegelberg (aufspringend). Bravo! Bravissimo! Du bringst mich eben recht 639 4, 13| Hilfe, Dieberei! (Er nimmt Brechinstrumente und öffnet das Gitterthor. 640 1, 1 | Schneider! Ich habe Langes und Breites von einer sogenannten Blutliebe 641 2, 6 | Schufterle? - Und diese Flamme brenne in deinem Busen, bis die 642 4, 13| schämen müssen.~Schweizer. Da brennst du dich, beim Henker! Er 643 2, 6 | er saß eben am Tisch und brettelte. - Wie viel sind unserer? 644 1, 1 | sein. Ich kann aus hundert Briefen von dir abnehmen, wie Nachrichten 645 1, 1 | Er liest die zerrissenen Briefstücke zusammen.) Und Gram wird 646 4, 10| mich um mein letztes Gebet bringe, daß ich ein Gräuel vor 647 2, 4 | und deine Wuth an trocknem Brode auslassen.~Hermann (stampft 648 3, 8 | fällt ihm um den Hals). Bruderherz! du folgst mir - Sie weint, 649 5, 14| Vatermord heißt die eine, Brudermord die andere - Was macht Euch 650 4, 13| verfluch' ich jeden Tropfen brüderlichen Bluts im Antlitz des offenen 651 5, 14| Todtenreich aus dem ewigen Schlaf brüllt wider mich: Mörder! Mörder! - 652 4, 13| Philippi, wo die Mordschlacht brüllte,~Schleicht mein gramgebeugter 653 2, 6 | und Rauch, vierzig Gebirge brüllten den infernalischen Schwank 654 2, 6 | fangen an die Brandglocken zu brummen, knallt der Pulverthurm 655 4, 11| Euch todt.~Moor. Hm! was brummst du da?~Daniel (leiser). 656 1, 2 | Wasser im Hirn gehabt haben, brummt er in den Bart und seufzt 657 3, 8 | gerührt.~Moor. Da ich noch ein Bube war - war's mein Lieblingsgedanke, 658 3, 8 | verbissenem Schmerz.) Es war ein Bubengedanke!~Grimm. Das will ich hoffen.~ 659 4, 13| Dorf - Wohl, wohl - das Bubenstück schläft - in dieser Wilde 660 Vor | Platz unter den moralischen Büchern versprechen; das Laster 661 1, 2 | Unsterblichkeit in einem Bücherriemen mühsam fortgeschleppt wird. 662 2, 6 | ausgeworfen?~Ein Zweiter. Ich und Bügel haben einen Kaufladen geplündert 663 5, 14| Himmel oder mit der Hölle im Bündniß? Wer hat dir das gesagt?~ 664 4, 13| auf und nieder.) Wer mir Bürge wäre? - - es ist Alles so 665 1, 1 | Freundes, zu einem trefflichen Bürger, zu einem Helden, zu einem 666 Vor | und Religion, Moral und bürgerliche Gesetze an ihren Feinden 667 Vor | sich natürlicher Weise an bürgerlichen Verhältnissen zerschlagen, 668 3, 8 | ganze Seele füllen. Sie war bürgerlicher Geburt, eine Deutsche - 669 1, 2 | zu steigen. Magistrat und Bürgerschaft düsselten Rache. Wir Bursche 670 3, 8 | verlaß diesen schrecklichen Bund, den nur Verzweiflung eingeht, 671 4, 13| Nein, bei allen Drachen! so bunt haben wir's nie gemacht.~ 672 3, 8 | seinen eigenen Beinen; dieses bunte Lotto des Lebens, worein 673 2, 5 | Blut, und schickten den bunten Rock hin, und ließen ihn 674 5, 14| oft mit Hohnlachen beim Burgunder zugesoffen: Es ist kein 675 1, 2 | die Stadt, wenn man den Burschen ein Haar krümmen wollte. 676 4, 12| gefangen - hier an diesem Busch pflückte er Rosen, und pflückte 677 4, 10| finsteres überhangendes, buschichtes Augenbraun. (Plötzlich zusammenfahrend.) - 678 3, 8 | Blick - nimmer, nimmer des Busenfreundes Umarmung. (Wild zurückfahrend.) 679 1, 1 | Ihr's, wie kindlich Euer Busenkind an Euch handelt. Durch Eure 680 1, 1 | als die Geschichte des bußfertigen Tobias? - Hundertmal hab' 681 1, 1 | so unverschämt und sagen: c'est l'amour qui a fait ça! 682 1, 1 | c'est l'amour qui a fait ça! Ah! seht doch diesen kühnen, 683 1, 2 | werden die Sullys in ihren Cabinetten seufzen, er hätte aus Steinen 684 2, 6 | erzählen, den ich neulich im Cäcilien-Kloster angerichtet habe. Ich treffe 685 1, 2 | erfunden. Ach! und daß er das Camerale nicht zum Fach genommen 686 2, 6 | hängt' ich mich meinem Candidaten an wie eine Klette, saufte 687 1, 2 | Phrases aus der Schlacht bei Cannä und greinen über die Siege 688 1, 2 | veranstaltet in aller Pracht, Carmina gab's die schwere Meng' 689 3, 8 | er saß auf den Ruinen von Carthago - jetzt wünsch' ich es nicht 690 1, 1 | denen die Heldenthaten eines Cartouches und Howards verschwinden! - 691 4, 13| mein gramgebeugter Lauf.~Cassius, wo bist du? - Rom verloren!~ 692 Vor | entweder ein Brutus oder ein Catilina zu werden. Unglückliche 693 2, 4 | Pfui, Hermann! du bist ein Cavalier. Du mußt den Schimpf nicht 694 1, 2 | Eisen noch warm ist, und Cedern gehauen aus dem Libanon, 695 2, 6 | wohlfeile Zeit, die fünf pro Cent, über die einreißende Pest 696 3, 7 | du mich?~Hermann. Dieser Centner muß von meiner Seele, eh 697 5, 14| der mit zehntausendfachem Centnergewicht auf deine stolze Seele fallen 698 1, 2 | mich eben recht auf das Chapitre. Ich will dir was ins Ohr 699 Vor | nothwendig, daß mancher Charakter auftreten mußte, der das 700 Vor | mehr. Diese unmoralischen Charaktere, von denen vorhin gesprochen 701 1, 3 | Laster auch die Festen des Charakters erschüttert, wenn mit der 702 1, 2 | freilich müßt ihr einen Chef haben - Und wer diesen Gedanken 703 4, 10| abzuschneiden? Mir im Wein oder im Chocolade zu vergeben? Heraus, heraus! - 704 4, 10| Daniel. Aber ich hoffte, ein Christ bleiben zu dürfen, da ich 705 2, 6 | Achselzucken, verdammt mit einem christlichen Ach! - Kann der Mensch denn 706 5, 14| Schätze der Welt um ein christliches Seufzerlein geben - Seht 707 1, 2 | vier Enden der Welt und citieren nach Palästina, was kein 708 3, 8 | einen Expressen nach Hof citiert. Ich stellte mich. Man zeigte 709 1, 3 | Todtenstille der Nacht beim Claviere belauscht, wenn Alles um 710 2, 5 | kein Tag mehr scheinet,~Der Cocytus durch die Wüsten weinet,~ 711 1, 2 | noch, wie die Herren vom Collegio deiner Dogge das Bein hatten 712 1, 2 | vor die Nase und liest ein Collegium über die Kraft. Kerls, die 713 2, 6 | für Raben und Ungeziefer - Colonie für Galgen und Rad -~Schweizer. 714 Vor | dem Laster das lebendigste Colorit erhält. Wer sich den Zweck 715 2, 6 | weiß Keiner auf Wink und Commando zu fliegen oder nach Kanonenmusik 716 1, 2 | Helden des Alterthums mit Commentationen zu schinden und zu verhunzen 717 2, 6 | lange gewünscht, mich mit so Commißbrodrittern herumzuhauen - Wo ist der 718 2, 4 | Paket. Hier findest du deine Commission ausführlich. Und Documente 719 Vor | idealischen Affectationen, keine Compendien-Menschen will geliefert haben. Es 720 2, 6 | du verdirbst ihm ja das Concept - er hat seine Predigt so 721 1, 2 | herbeigelockt, ihr himmlisches Concert musicieren, und die Engel 722 1, 2 | Doctores kommen, ein ganzes Concilium, und botst drei Ducaten, 723 Vor | Perle - Feuer - und Wasser confisciert werden?~Ich darf meiner 724 Vor | zu werden. Unglückliche Conjuncturen entscheiden für das Zweite, 725 1, 2 | da bin!~Grimm. Sic omnes consentiunt ego non dissentio. Wohlgemerkt, 726 1, 2 | Natur mit abgeschmackten Conventionen, haben das Herz nicht, ein 727 Vor | eingesetzt, wenn er anders eine Copie der wirklichen Welt, und 728 2, 6 | ihre etliche Tausend einen Cordon um den mittlern Wald. Neue 729 1, 2 | Laune eines gebieterischen Corporals das Fegfeuer zum Voraus 730 2, 6 | Provinzen; das ist dir ein Corps Kerles, Bruder, deliciöse 731 2, 6 | frisch und stark, und das Corpus ist noch beisammen und schwillt 732 2, 4 | keine Spuren von Wunde oder corrosivischem Gift. (Entschlossen.) Wohlan 733 5, 14| vor deren Blick flohe die Creatur -~Daniel. Das ist ja das 734 5, 15| mich hiehergelockt, ihr Creaturen des Abgrunds? So vergeh 735 1, 3 | einzigen Sohn!~Franz. Ich dächte, er hätt' ihrer zween.~Amalia. 736 1, 2 | aufhellt in mir! Große Gedanken dämmern auf in meiner Seele. Riesenplane 737 4, 12| genossenen Lenze der Liebe dämmerten auf mit der Stimme! Die 738 2, 6 | Wanderschaft so gegen die Dämmerung, und da ich eben den Tag 739 | daher 740 2, 6 | waffnen, daß es reißend daherbricht! reif zur Vergeltung, zeitig 741 5, 14| in menschliche Leiber und daherströmten unübersehlich, ein lebendiger 742 5, 14| gern einen Tyrannen sehen dahinfahren - ich will dabei stehn und 743 2, 4 | Pferden durch die Straßen dahinrasseln, wahrhaftig! das solltest 744 1, 1 | Leiden in weinende Sympathie dahinschmelzt, - dieser männliche Muth, 745 4, 10| Holla, Franz! sieh dich vor! dahinter steckt irgend ein verderbenschwangeres 746 1, 1 | König seiner Triebe. Der Damm ist weg; und der Strom seiner 747 1, 2 | sagte! Aber es war nur im Dampfe des Weins, und mein Herz 748 1, 3 | begraben, die aus seinem Rachen dampfen. Der bloße Hauch seines 749 4, 13| verschüttet, gegen die Sonne dampft. (Er steht auf.)~Die Räuber. 750 1, 1 | Liebe? ist das kindliche Dankbarkeit gegen väterliche Milde, 751 1, 2 | hatt' ich Leib und Leben zu danken; die Bestie hätte mich zu 752 1, 1 | Ha! mit gefaltnen Händen dankt dir, o Himmel! der kalte, 753 1, 2 | Kette reißt und auf mich dar, und ich, wie alle Donnerwetter, 754 1, 3 | großer, herrlicher Sohn darbt - Schämt euch, ihr Unmenschen! 755 2, 6 | wie ein hohler Zahn, du darfst nur den Pelikan ansetzen - 756 1, 2 | Acheron fördert, wo kein Hahn darnach kräht! Nein, Bruder Moritz! 757 | Darunter 758 4, 10| Entstehen war - Hängt nicht das Dasein der meisten Menschen mehrentheils 759 5, 14| mich derb aus! - Siehe, mir dauchte, ich hätte ein königlich 760 5, 15| die Marter eilf Sommertäge dauerte, es wöge diese Thränen nicht 761 4, 13| Traubensohn,~Und hurra rax dax! geht's, als flögen wir 762 4, 13| die Kniee gesunken war? dazumal verhieß ich dir eine Belohnung, 763 1, 2 | der vermaledeite Graben dazwischen. Was zu thun? Der Hund ist 764 4, 10| solltest? daß dir einmal die Decke von den Augen fallen würde - 765 4, 13| Todter. Ich kratzte an dem Deckel der Bahre. Er ward aufgethan. 766 4, 13| wunderviel von Independenz declamieren - Es gefällt mir nicht.~ 767 Vor | Unwesen durch ein heilsames Decoct abhelfen wollten. Noch so 768 1, 2 | bringen, weil der Barbier die deinige schon hat?~Spiegelberg. 769 2, 6 | ein Corps Kerles, Bruder, deliciöse Bursche, sag' ich dir, wo 770 2, 6 | Waisen huben ihn auf. Diesen Demant zog ich einem Finanzrath 771 2, 6 | erbärmlichen Gaukeleien Demjenigen einen blauen Dunst vorzumachen, 772 Vor | prüfen. Man unterrichte sich demnach im Verfolg dieser Geschichte, 773 Vor | ewige Da capo mit Abdera und Demokrit, und unsere guten Hippokrate 774 2, 4 | findet. Du kannst ihm ganz demüthig die Kutsche halten, wenn 775 2, 6 | Ich mußte nachher eine derbe Prise Toback in die Nase 776 5, 14| entmannen. Ich weiß wohl, daß Derjenige auf Ewigkeit hofft, der 777 5, 14| Richterstuhl. Der Höhere wird Euch dermaleins antworten.~Franz. Jetzt 778 3, 8 | sich unter das Joch des Despotismus krümmen muß.~Schweizer ( 779 5, 14| ruf doch den Beichtvater, deß er mir meine Sünden hinwegsegne - 780 Vor | verbannet. Die Oekonomie desselben machte es nothwendig, daß 781 2, 6 | ich halte sie mir auch pur deßwegen - vom Kopf bis zun Füßen 782 2, 4 | Hermann tritt auf.) Ha! Deus ex machina! Hermann!~Hermann. 783 2, 6 | sachte aus den Schlingen und deutet der superklugen Gerechtigkeit 784 4, 10| gerührt. Das gnädige Fräulein deutete darauf hin und sagte: ein 785 4, 11| doch heraus sollte? Rede deutlicher!~Daniel. Aber ich will lieber 786 3, 8 | bürgerlicher Geburt, eine Deutsche - aber ihr Anblick schmelzte 787 1, 2 | Wenn noch ein Tropfen deutschen Heldenbluts in euren Adern 788 4, 13| Wo will das hinaus - rede deutscher!~Spiegelberg. Pst! Pst! - 789 1, 3 | den Finger gesteckt? einen Diamantring, zum Unterpfand deiner Treu! - 790 1, 3 | nicht die Kostbarkeit des Diamants, nicht die Kunst des Gepräges - 791 4, 13| Razmann). Ja - und Jahre schon dicht' ich darauf: es soll anders 792 4, 9 | Flüchtling entgegen! - Elysium! dichterische Welt! Halt ein, Moor! dein 793 2, 6 | klettern, oder sich ins Dickicht verstecken und Feuer auf 794 2, 6 | Spiegelberg gesehen, und dictier' einem Skrizler, der dort 795 5, 15| Nun denn, so lehre mich Dido sterben! (Sie will gehen, 796 4, 13| erstenmal komm mir zu Hilfe, Dieberei! (Er nimmt Brechinstrumente 797 4, 10| nicht, wie sie ein paar diebische Thränen in den Wein fallen 798 2, 6 | Heiligthum des Herrn mit diebischen Händen durchbrochen und 799 2, 6 | du weißt, ich hasse das diem perdidi auf den Tod - so 800 2, 6 | meine Herren! Ich bin ein Diener der Kirche, und draußen 801 3, 8 | zu dienen, wenn du meine Dienste annehmen willst - Ich bitte 802 2, 4 | Hermann!~Hermann. Zu Euren Diensten, gnädiger Junker!~Franz ( 803 4, 10| dem er wider die Seeräuber diente.~Moor (immer an den Gemälden). 804 4, 13| Druck dieses armseligen Dings (die Pistole vors Gesicht 805 2, 6 | deine Laterne aus, schlauer Diogenes! - du hast deinen Mann gefunden.~ 806 1, 2 | omnes consentiunt ego non dissentio. Wohlgemerkt, ohne Komma. 807 2, 4 | werden jederzeit von einer Dissonanz der mechanischen Schwingungen 808 Vor | wenig anhaltende moralische Dissonanzen, als das Ohr das Gekritzel 809 1, 2 | Ein französischer Abbé dociert, Alexander sei ein Hasenfuß 810 1, 2 | langer Nase. Du lässest Doctores kommen, ein ganzes Concilium, 811 1, 2 | Herren vom Collegio deiner Dogge das Bein hatten abschießen 812 1, 2 | Felde - ich kenne einen Dokter, der sich ein Haus aus purem 813 4, 13| derer, die jemals durch eure Dolche sturben, Derer, die meine 814 2, 6 | Reichsgrafen erschlagen, die Dominicuskirche angezündet und geplündert, 815 Vor | gesellen, so ward der seltsame Don Quixote fertig, den wir 816 3, 8 | Zweite Scene.~Gegend an der Donau. Die Räuber gelagert auf 817 2, 6 | Geld, Canaille! rief er donnernd - er lag wie ein Stier unter 818 5, 14| siehe, ich stand am Fuß des donnernden Sina, und über mir Gewimmel 819 4, 13| Herz - Hinab mit dem Balg! donnerte es von seinem Munde, er 820 5, 14| ich will den Armen Alles doppelt und dreifach wiedergeben, 821 4, 10| fragen, warum dahin und nicht dorthin? - Aber sieh, wie langmüthig 822 2, 6 | leibhafte Bild von einem dortigen Wurmdoctor in die Feder; 823 4, 13| Schelmen! Nein, bei allen Drachen! so bunt haben wir's nie 824 2, 6 | sich, stutzt). Ist Das das Drachennest? - Mit eurer Erlaubniß, 825 1, 3 | Unmenschen! schämt euch, ihr Drachenseelen, ihr Schande der Menschheit! - 826 4, 11| Schweißfuchsen im Stall; (drängt ihm einen schweren Beutel 827 1, 2 | Stelzen geschraubt und mit Drahtfäden gezogen zu werden. Hahaha!~ 828 Vor | Chaos. Die Medea der alten Dramatiker bleibt bei allen ihren Gräueln 829 Vor | nichts Anderes, als eine dramatische Geschichte, die die Vortheile 830 Vor | Geschichte, die die Vortheile der dramatischen Methode, die Seele gleichsam 831 5, 14| schändliche Thorheit begehe und im Drange der Noth den Götzen des 832 4, 10| kommt der Kitzel an - und draus wird ein Mensch, und der 833 2, 6 | du im Kloak ersticktest, Dreckseele du! Bei nackten Nonnen hast 834 1, 2 | nimm dich in Acht vor dem dreibeinigten Thiere!~Spiegelberg. Und 835 2, 6 | Schlimmste unter ihnen würden den dreieinigen Gott um zehen Silberlinge 836 5, 14| Armen Alles doppelt und dreifach wiedergeben, ich will - 837 3, 8 | Sieht er nicht gerade so drein, als wollt' er den Marschall 838 3, 8 | nach Haus, wähle mir einen dreispitzigen Degen, und damit in aller 839 2, 6 | halbfaulen Antecessor zu Dreißigen hingen, und Das alles, alles - 840 2, 6 | Pfeile, steckten die Stadt an dreiunddreißig Ecken zumal in Brand, werfen 841 4, 10| haben? Sie können nicht dreiundzwanzig Jahre alt sein.~Amalia. 842 4, 13| Brutus. Ha! du mit der dreiundzwanzigfachen Wunde!~Wer rief, Todter, 843 2, 6 | du hättest das Schwimmen drin lernen können, und das erbärmliche 844 5, 14| Nattern des Abgrunds? - Sie dringen herauf - belagern die Thür - 845 4, 13| habt Barmherzigkeit, Herr - dringt nicht weiter, Herr - geht 846 2, 6 | der Advokat saß bei ihm drinn, voraus ein Reiter, nebenher 847 2, 6 | Baracke vorbei gehe! hör' ich drinnen ein Gezeter, ich guck' hinein, 848 4, 13| Nur Geduld! Er muß zum drittenmal schießen! (Man hört noch 849 2, 6 | Hörner tönen! Sehet, wie drohend ihre Säbel daher blinken! 850 2, 5 | herrischer Name schweben wie ein drohender Komet über diesen Gebirgen, 851 4, 13| Plane? - Wenn der armselige Druck dieses armseligen Dings ( 852 2, 6 | Ich geh' letzthin in die Druckerei, geb' vor, ich hätte den 853 1, 1 | braven Jungen von Stand, im Duell auf den Tod verwundet, mit 854 2, 5 | kommen, daß Kartoffeln und dünn Bier ein Tractament für 855 4, 10| eifriger dienen, will meine dürren Sehnen in Eurem Dienst wie 856 1, 2 | zurück wollte! - Mein Geist dürstet nach Thaten, mein Athem 857 1, 2 | Magistrat und Bürgerschaft düsselten Rache. Wir Bursche frisch 858 1, 3 | Tugend davon fliegt, wie der Duft aus der welken Rose verdampft - 859 2, 6 | ich hielt ihm vierzig Dukaten hin, die sollt' er haben, 860 2, 6 | donnern sie Sanftmuth und Duldung aus ihren Wolken, und bringen 861 2, 6 | wollte - denk' einmal! die dumme Bestie thut's, bringt mir, 862 2, 6 | in der Angst und in der Dummheit gesteht er dir, hol' mich 863 5, 14| gnädiger Herr?~Franz. Wen, Dummkopf, wen? So kalt, so leer fragst 864 4, 13| Weihe dieses Messer der dunklen Vergelterin! Das hast du 865 2, 6 | Demjenigen einen blauen Dunst vorzumachen, den ihr Thoren 866 1, 1 | Art dein brüderliches Herz durchbohren müssen; mir ist's, als säh' 867 2, 5 | er wider Willen Euer Herz durchbohrt. Ich bin ein Fremdling in 868 2, 6 | Herrn mit diebischen Händen durchbrochen und mit einem Schelmengriff 869 Vor | außerordentliche Menschen auch dem durchdringendsten Geisterkenner innerhalb 870 2, 6 | Ich hab' mich während des Durcheinanders in die Stephanskirche geschlichen 871 2, 6 | Pfiffe seines Advokaten durchgesetzt hätte; er saß eben am Tisch 872 4, 12| Himmel und Erde vergaß - hier durchirrte sein Aug die um ihn prangende 873 2, 6 | reicher Graf von Regensburg durchkommen würde, der einen Proceß 874 3, 7 | deine geile Brust mitten durchrennen, und der Geist meines Oheims 875 2, 6 | der Gott, der euer Herz durchschaut, würde wider den Schöpfer 876 2, 5 | nicht wie weit, herum. Er durchschwärmte Deutschland in die Runde 877 Vor | seine nächtlichen Labyrinthe durchwandern, - er muß sich in Empfindungen 878 1, 3 | hinschwankenden Gerippe - da durchwühlt es der Knochen innerstes 879 2, 6 | gar mit den Waffen noch durchzureißen? Schaut doch um euch, schaut 880 4, 13| ich konnt' nicht anders - durft' nicht anders - im Himmel 881 Vor | von Größe und Wirksamkeit durfte sich nur eine Bitterkeit 882 3, 8 | Wärme). Lieber Junge! wir dutzen einander.~Moor (näher kommend). 883 2, 6 | habe ich weggebixt, und ein Dutzend silberne Löffel dazu.~Schweizer. 884 1, 3 | ganze Karl, sein Echo, sein Ebenbild!~Amalia (schüttelt den Kopf). 885 Vor | der Stempel des göttlichen Ebenbildes aufgedrückt, und vielleicht 886 2, 4 | Ewigkeit! - Und nun wär' freie, ebene Bahn bis auf diesen ärgerlichen 887 2, 4 | das Schloß des Lebens zu ebenen? - den Körper vom Geist 888 4, 9 | Gartenthürchen! - und diese Ecke am Zaun, wo du so oft den 889 2, 6 | Stadt an dreiunddreißig Ecken zumal in Brand, werfen feurige 890 1, 2 | männlich gesprochen und edelmännisch, aber -~Moor. Verflucht 891 3, 8 | ich bin ein böhmischer Edelmann und wurde durch den frühen 892 4, 13| führe sie gerade nach des Edelmanns Schloß! Zerr' ihn aus dem 893 3, 7 | tritt die Hoffnungen der edelsten Fräuleins mit Füßen, Franz 894 1, 2 | Grimm. Sic omnes consentiunt ego non dissentio. Wohlgemerkt, 895 5, 14| hatte in seiner Hand eine eherne Wage, die hielt er zwischen 896 3, 7 | Degen in der Hand dir den ehlichen Schwur aus der Seele pressen, 897 1, 2 | die Herren werden zu viel Ehr' im Leib haben und Nein 898 2, 6 | euch soll der Weg zu einem Ehrenamt offen stehn. (Mit triumphierendem 899 2, 6 | einem Finanzrath ab, der Ehrenstellen und Ämter an die Meistbietenden 900 4, 13| Vater?~Schweizer (tritt ehrerbietig näher, fällt vor ihm nieder). 901 1, 1 | jagt, - dieser kindliche Ehrgeiz, dieser unüberwindliche 902 3, 8 | Mordbrennereien erkaufen? Merk dir's, ehrgeiziger Jüngling! Für Mordbrenner 903 5, 15| nicht verlassen haben? - Ehrloser! Treuvergessener! und du 904 5, 15| Pause).~R. Moor (wider eine Eiche rennend). Die Seelen derer, 905 1, 2 | ein blindes Schwein eine Eichel gefunden.~Schwarz. Vortreffliche 906 2, 6 | meine rechte Hand an diesen Eichenast, ich bin ganz wehrlos, ein 907 1, 3 | zugesagt mit einem heiligen Eide!~Amalia (zurückspringend). 908 1, 3 | morschen Glieder in Kissen von Eider, während sein großer, herrlicher 909 2, 6 | weiter sagen?~Pater (im Eifer). Entsetzlicher Mensch! 910 2, 6 | oder wider die Physiognomik eifert und dergleichen, Bruder! 911 4, 10| will Euch von nun an noch eifriger dienen, will meine dürren 912 1, 1 | wenn Ihr ihn noch eines eigenhändigen Schreibens werth haltet? 913 3, 7 | Franz. Schon wieder hier, eigensinnige Schwärmerin? Du hast dich 914 4, 13| seht doch! - es ist mein eigner Vater, ich will's nur gestehn.~ 915 4, 13| Hast du mich verstanden, so eile davon!~Schweizer. Genug, 916 5, 14| zögerst du? (Erster Bedienter eilend ab.) Was? auch Bettler wider 917 4, 13| Minuten sind geweiht, du mußt eilends gehn - Lies dir die Würdigsten 918 2, 5 | sein harrte im Kreis seiner eilfe - und sein Klagelied, als 919 4, 11| und da wollt' ich mir ein Eimer zwanzig Wein einlegen und 920 1, 1 | reiß es aus. Es ist besser, einäugig gen Himmel, als mit zwei 921 3, 8 | Kegelkugeln schieben, wie du dir einbildest.~Kosinsky. Ich weiß, was 922 3, 7 | Mittel, die den Stolz eines einbildischen Starrkopfs so hübsch niederbeugen 923 2, 6 | Himmel nicht bei Zeit noch einfallen wollte, so werde er morgen 924 1, 3 | Karln denke und mir eben einfiel', daß du mich nicht hassest. 925 Vor | Begriffen von Thätigkeit und Einfluß, Fülle von Kraft, die alle 926 4, 13| Wenn du mir irgend einen eingeäscherten Weltkreis allein ließest, 927 1, 3 | sich's im todtenblassen, eingefallenen Gesicht und dreht die Knochen 928 1, 1 | zwischen ihm und mir mocht' eingegeben haben, wenn er Euch auf 929 1, 3 | er einen schönern dafür eingehandelt.~Amalia (heftig). Aber meinen 930 3, 8 | Bund, den nur Verzweiflung eingeht, wenn ihn nicht eine höhere 931 2, 6 | Auge absehen kann, bist du eingeschlossen von unsern Reitern - hier 932 2, 6 | die ihre Laken vergolden, eingeschnurrte Mütterchen, die ihnen die 933 Vor | in diese Nothwendigkeit eingesetzt, wenn er anders eine Copie 934 2, 6 | kommt um, der Kerl wird eingezogen, parforce inquiriert, und 935 1, 2 | London! - wo man Ohrfeigen einhandelt, wenn man Einen mit dem 936 5, 15| gepriesener Vater ging ich einher unter den Vätern der Menschen. 937 5, 14| Empfindung ist Schwingung einiger Saiten, und das zerschlagene 938 4, 11| Was Ihr mir da für Angst einjagtet - ich hab' Euch immer so 939 Vor | Aristoteles und Batteux einkeilen konnte.~Nun ist es aber 940 4, 10| Verneinung seiner Geburt sich einkommen lassen, an ein bedeutendes 941 4, 11| mir ein Eimer zwanzig Wein einlegen und wirthschaften in meinen 942 2, 6 | verfluchte Maschine, wo ich einlogiert werden sollte, im Glanz 943 4, 13| Menschen Fußtritt je diese Einöde betreten, denn die allgemeine 944 2, 6 | fünf pro Cent, über die einreißende Pest der Polizeiverbesserungen 945 4, 13| Augen verbannt hast, wo die einsame Nacht und die ewige Wüste 946 1, 1 | her ausrotten, was mich einschränkt, daß ich nicht Herr bin. 947 2, 6 | willen, hab' der Herr doch Einsicht! ich will - will -« Was 948 4, 13| Du weißt noch, wie du einsmals jenem böhmischen Reiter 949 2, 6 | am fleißigsten bei ihnen einspreche, die Ehre gebe, und diese 950 | einst 951 2, 4 | diese süße, friedliche Eintracht der Seele mit ihrem Leibe 952 5, 15| köstlich ist's, wenn Brüder einträchtig beisammen wohnen, wie der 953 4, 10| Gnädiger Herr, ich bin heute einundsiebenzig Jahr alt, und hab' Vater 954 4, 10| Ihr nicht wollen von einem einundsiebenzigjährigen Manne.~Franz. Ja oder Nein! 955 4, 13| gekettet an einander durch ein einzig Moment! - Grauser Schlüssel, 956 1, 2 | Schwefel-Kamine hervorwachsen, unsern Einzug zu sehen? Kameraden! (aufgesprungen) 957 5, 15| mehr, die Vergangenheit einzuholen - Schon bleibt verdorben, 958 4, 13| acht Uhr wieder bei uns einzutreffen.~Schweizer. Wenn ihm Leides 959 Vor | Schranken eines Theaterstücks einzuzäunen, oder nach dem so zweifelhaften 960 3, 8 | Wasser genug, und frisch wie Eis.~Schwarz. Du blutest ja - 961 1, 2 | Gallioten-Paradies das ganze Eisen-Magazin Vulcans hinterher schleifen? 962 4, 9 | Gefangenen, den der klirrende Eisenring aus Träumen der Freiheit 963 4, 13| Triumphiere nicht!~Auf Philippis eisernem Altare~Raucht der Freiheit 964 2, 5 | weichen alle die Heiligen vom eisgrauen Mörder. - Wehe, wehe! Will 965 4, 10| würgen, daß du blau wirst, eisgrauer Lügner du! Nichts? Und was 966 4, 13| genug. Auf! Ihr Klötze, ihr Eisklumpen! ihr trägen, fühllosen Schläfer! 967 2, 6 | aus dem glühenden Ofen ins Eiswasser springt, kann man den Abfall 968 1, 1 | mich liebt? Das ist eine Eitelkeit von ihm, die Schooßsünde 969 5, 15| ist - euer Meister ist ein eitler, feigherziger Prahler.~R. 970 1, 3 | da, da spritzt es den eitrichten fressenden Schaum aus Stirn 971 5, 15| R. Moor (aufblühend, in ekstatischer Wonne). Sie vergibt mir, 972 1, 1 | nachschlenderte, mit Gassenjungen und elendem Gesindel auf Wiesen und 973 4, 13| mich an, ich lebe, oh ein elendes, erbärmliches Leben!~Moor. 974 5, 14| wird dir weh thun, alter Elieser - aber Gott bewahre mich 975 2, 6 | Teufel! ich hatte schon den Ellbogen angesetzt, ihr die übriggebliebenen 976 3, 8 | schwärmerischen Thäler! O all ihr Elysiums-Scenen meiner Kindheit! - werdet 977 2, 6 | Was du nie werth bist, zu empfangen - Schau' um dich, Mordbrenner! 978 4, 12| großen belohnenden Blick zu empfinden und sich unter dem Wohlgefallen 979 1, 1 | von Größe und Schönheit so empfindlich macht, - diese Offenheit, 980 2, 4 | stören? Welche Gattung von Empfindnissen ich werde wählen müssen? 981 1, 1 | Koketten girret, wie so empfindsam für die Reize einer Phryne! 982 4, 10| ganzes Wesen fing an, sich zu empören, verrätherisch rollten die 983 4, 13| ich - hier streck' ich empor die drei Finger in die Schauer 984 1, 2 | zum Tempel des Nachruhms emporfliegt.~Moor. Glück auf den Weg! 985 2, 6 | seinem ersten Günstling emporgeschmeichelt, der Fall seines Nachbars 986 2, 4 | Adel verträgt, ans Licht emporheben wollte! - Dann solltest 987 5, 15| gefunden.~R. Moor (froh emporhüpfend). Habe Dank, Lenker der 988 4, 13| Bilde, die Spannkraft des Endlichen läßt nach, und die Phantasie, 989 5, 14| ewiger Triumph; was hier endlicher Triumph war, wird dort ewige 990 4, 12| um den sich das Aug eines Engels versilbert? darf auch ich 991 1, 1 | nach Belieben weiter und enger schnürt. Wir wollen uns 992 2, 5 | Stunde des Scheidens, meiner! Englische Seele - da schon das schwarze 993 1, 3 | selbst an, deinen schönen, englischen, göttlichen Karl! Geh, sauge 994 1, 1 | wenn Ihr dieses Sohnes Euch entäußertet?~D. a. Moor (auffahrend). 995 1, 3 | wie könnten ihre Kinder entarten?~Amalia (sieht ihn verwundert 996 2, 5 | Keiner die ringende Seele entbinden? Keine Söhne! keine Töchter! 997 Vor | innerhalb vierundzwanzig Stunden entblößen. Hier war Fülle in einander 998 4, 13| finstern Gerichtes zu sein! Entblößet eure Häupter! Knieet hin 999 3, 8 | an diesen Scheitel! (Er entblößt sich das Haupt.) Hier heb' 1000 4, 12| der Mittag sengt sein entblößtes Haupt, nordischer Schnee 1001 3, 8 | Bescheid geben - endlich entdeck' ich sie durch ein verborgenes 1002 1, 1 | Man hat mir nicht Alles entdecken mögen, und von dem Wenigen, 1003 4, 13| mir Brod und Wasser und entdeckte mir, wie ich zum Tod des


1-besti | besto-entde | enter-gefro | gefuh-hinau | hinde-locke | loder-prase | prave-schup | schur-tugen | tyran-wande | wandt-zwo

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