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| Friedrich von Schiller Die Räuber IntraText - Konkordanzen (Hapax - Wörter, die nur einmal vorkommen) |
Akt, Scene
1004 1, 3 | mich zu laden - mich zu enterben - mich - mein Blut - mein 1005 2, 4 | nicht, daß Karl so gut als enterbt ist?~Hermann (näher kommend). 1006 4, 13| Räthsel der Ewigkeit zu entfalten? Rede, rede! ich bin der 1007 2, 4 | gebracht haben, daß sie den entfernten Todestag mit ziemlicher 1008 5, 14| Einer über den Sternen! Entgegengehen dem Rächer über den Sternen 1009 1, 1 | ihm zum erstenmal Vater entgegengestammelt ward. Man hat mir nicht 1010 2, 4 | Fuß seinen geizigen Armen entgleitet - So fall' ich, Streich 1011 4, 13| dir! grimmig beleidigter, entheiligter Greis! So zerreiß' ich von 1012 3, 8 | paradiesisch - denn sie enthielt einen Engel - ein Mädchen, 1013 Vor | nackten Abscheulichkeit enthüllen und in seiner kolossalischen 1014 Vor | zerschlagen, und zu diesen enthusiastischen Träumen von Größe und Wirksamkeit 1015 1, 1 | reichen Bankiers allhier entjungfert und ihren Galan, einen braven 1016 2, 6 | und Kleidern - so bin ich entkommen. Moor! Moor! möchtest du 1017 5, 15| ihr Mächte des Himmels! Entlastet mich dieser tödtlichen Wollust, 1018 5, 14| wirst du meinen Muth nicht entmannen. Ich weiß wohl, daß Derjenige 1019 2, 6 | hier ist kein Raum zum Entrinnen mehr - so gewiß Kirschen 1020 5, 14| viel weniger zu früh - (Er entrinnt.)~Franz (ihm graß nachstierend, 1021 1, 1 | noch ein Wort, Vater! Eure Entrüstung, fürchte ich, möchte Euch 1022 2, 6 | dem ersten Griff - Hier entsag' ich dem frechen Plan, gehe, 1023 Vor | zu schätzen. Meinerseits entscheide ein Dritter - aber von meinen 1024 Vor | Unglückliche Conjuncturen entscheiden für das Zweite, und erst 1025 3, 8 | zwischen Ehre und Liebe entschied sie für das Zweite, und ( 1026 2, 4 | oder corrosivischem Gift. (Entschlossen.) Wohlan denn! (Hermann 1027 4, 10| rütteln, unsere kühnste Entschlossenheit sperren, unsere erwachende 1028 2, 4 | kenne dich, du bist ein entschloßner Kerl - Soldatenherz - Haar 1029 2, 6 | ich wüßte mich nicht zu entsinnen, - ich bedaure (aufspringend) 1030 1, 2 | Und wer diesen Gedanken entsponnen, sagt, muß das nicht ein 1031 5, 15| vor meine Augen?~Amalia (entspringt dem Alten, springt auf den 1032 5, 14| eilig.~Bedienter. Amalia ist entsprungen, der Graf ist plötzlich 1033 1, 3 | sich dem Auge der Welt zu entstehlen! Aber da blickt's schrecklich 1034 4, 10| gewechselt - der Mensch entsteht aus Morast, und watet eine 1035 2, 6 | um goldner Spangen willen entvölkert und die Heiden wie Zugvieh 1036 3, 8 | Bediente aus dem Hinterhalt und entwanden mir den Degen.~Schweizer ( 1037 2, 6 | geweihten Gefäße des Nachtmahls entwandt? Wie? hast du nicht Feuerbrände 1038 1, 1 | der feurige Geist hat sich entwickelt, ausgebreitet, herrliche 1039 5, 15| auch das einige Verdienst entwischt, daß ich mit Willen für 1040 2, 4 | deinen Aussichten, mit deinen Entwürfen.~Hermann. Sagt mir, was 1041 3, 7 | Sein Umarmen - wüthendes Entzücken! -~Mächtig, feurig klopfte 1042 1, 2 | wiegt diesen Rausch des Entzückens auf? Kommt, Kameraden!~Roller. 1043 1, 2 | Quecksilber gebauet hat, wie das Epigramm auf der Hausthüre lautet.~ 1044 2, 6 | vergessen. Aber wir führen sie erbärmlich am Narrenseil herum. Ich 1045 2, 6 | drin lernen können, und das erbärmliche Gezeter und Lamento, und 1046 4, 13| ich lebe, oh ein elendes, erbärmliches Leben!~Moor. Was? du bist 1047 5, 14| unentrinnbar - Ha! so erbarm du dich meiner! (Er reißt 1048 5, 15| mich! - Weinenden Dank dir, Erbarmer im Himmel! (Er fällt auf 1049 5, 15| so glücklich, als du dich erbarmest.~R. Moor (weichmüthig aufstehend). 1050 5, 15| Kriecht zu den Räubern.) So erbarmet euch meiner, ihr Schüler 1051 5, 15| Gottes willen, um aller Erbarmungen willen! Ich will ja nicht 1052 1, 1 | heiligen Predigtbüchern uns erbauten? - Ahnete mir's nicht, da 1053 1, 2 | würdest und wöchentlich deine Erbauungsstunden hieltest?~Grimm. Getroffen! 1054 4, 13| Brutus will Tyrannengut nicht erben;~Wo ein Brutus lebt, muß 1055 2, 5 | unbedecktem Haupt, barfuß, und erbettelte sein Brod vor den Thüren. 1056 2, 6 | bin, der euch empört und erbittert hat; euch halten sie für 1057 4, 10| Gewissen durch die Larve erblassen soll! - Er soll sterben! 1058 1, 1 | der Fronte eines Heeres zu erblicken, das in der heiligen Stille 1059 1, 2 | dazu lächeln, wenn mein erboster Feind mir mein eigen Herzblut 1060 3, 7 | Seele rann in Seele - Erd und Himmel schwammen~Wie 1061 2, 4 | schwankendes Gebäude braucht des Erdbebens nicht, um übern Haufen zu 1062 2, 6 | Lumpengesindel auf Gottes Erdboden anzieht wie Stahl und Eisen.~ 1063 2, 6 | daß mir auf diesem weiten Erdenrund kein Geschöpf so zuwider 1064 4, 12| Karl herrscht, darf kein Erdensohn nisten. - Aber warum, meine 1065 5, 14| goldene Hutschnur ab und erdrosselt sich.) Schweizer mit seinen 1066 5, 15| Die Seelen derer, die ich erdrosselte im Taumel der Liebe - Derer, 1067 5, 15| Das ist mehr, als ein Mann erduldet. Hab' ich doch den Tod aus 1068 5, 15| überrumpeln, oder auf der Flucht ereilen, oder mit Zwang und Schwert 1069 1, 2 | unbeugsames Fatum! Jeden ereilet endlich sein Tag, es sei 1070 1, 1 | dem Wenigen, das ich weiß, erfährst du nur Weniges. Dein Bruder 1071 2, 6 | Hauptmann?~Schwarz. Erst gestern erfährt er's. Er schäumt wie ein 1072 2, 6 | Wochen sitzt er, und wir erfahren nichts, schon drei Rechtstäge 1073 4, 10| Sie schon diese traurige Erfahrung gemacht haben? Sie können 1074 2, 4 | die's verdiente, dich zum Erfinder zu haben. Hat man doch die 1075 1, 1 | Unrecht. Gab sie uns doch Erfindungsgeist mit, setzte uns nackt und 1076 2, 6 | Ich verzweifelte an dem Erfolg.~Schweizer. Wir paßten die 1077 1, 3 | die du so leicht, so gern erfüllen wirst - (stolz) Hasse mich! 1078 4, 13| Moor. Bald - bald ist Alles erfüllet - Gebt mir meine Laute - 1079 1, 1 | nun das Maß seiner Schande erfüllt zu haben; ich wenigstens 1080 2, 6 | Hum! Hum!~Razmann. Neulich erfuhren wir im Wirthshaus, daß ein 1081 1, 2 | hätte ein neues Kropfpulver erfunden. Ach! und daß er das Camerale 1082 3, 7 | Mord aus den Augen - mich ergötzt der Grimm eines Weibes, 1083 1, 1 | Abscheulichen in tausend Thränen ergossen;« - Ach, sie flossen - stürzten 1084 2, 6 | Siebenzehnhundert, unter Musketen ergraut - aber hören Sie nun! so 1085 3, 7 | Wie zwo Flammen sich ergreifen, wie~Harfentöne in einander 1086 1, 3 | blieben wir lang - zuletzt ergriff er meine Hand und sprach 1087 2, 6 | würde wider den Schöpfer ergrimmen, wenn er nicht eben Der 1088 3, 7 | ist auch so schmeichelnd erhaben, daß er selbst den Stolz 1089 4, 13| an vor Dem, der euch dies erhabene Loos gesprochen, der euch 1090 Vor | das lebendigste Colorit erhält. Wer sich den Zweck vorgezeichnet 1091 3, 8 | Welt eine einzige Freude zu erhaschen weißt - es könnten Augenblicke 1092 1, 2 | mit der Gefahr; die Kraft erhebt sich im Drang. Das Schicksal 1093 Vor | der Kraft willen, die es erheischet; um der Gefahren willen, 1094 4, 10| des gräflichen Hauses und erhielt den Adel von Barbarossa, 1095 3, 8 | deine kindische Phantasie erhitzte und dich mit der tollen 1096 5, 14| gewiß nimmer geschehen - Erhöre mich, Gott im Himmel!~Daniel. 1097 2, 4 | Hermann. Wetter Element! was erinnert Ihr mich an das?~Franz. 1098 1, 3 | aufspringend). Ha! Karl! nun erkenn' ich dich wieder! Du bist 1099 3, 7 | Beneidete, der Gefürchtete, erklärt sich freiwillig für Amalias 1100 2, 6 | Tribunale zu regieren, du erlagst bei dem ersten Griff - Hier 1101 4, 13| die Pistole weg.) Die Qual erlahme an meinem Stolz! Ich will' 1102 2, 6 | auf das letzte Andenken erlassen sein - die heilige Kirche 1103 2, 6 | Drachennest? - Mit eurer Erlaubniß, meine Herren! Ich bin ein 1104 2, 6 | das nicht zum zweitenmal erleben. Sterben ist etwas mehr 1105 1, 1 | erwarten? - Vielleicht, Vater, erlebt Ihr noch die Freude, ihn 1106 1, 1 | um die Hälfte der Bürde erleichtert - vielleicht könnt Ihr noch, 1107 2, 5 | Verzweifelt! meine ganze Kunst erliegt an dem Starrkopf.~D. a. 1108 4, 13| menschliches Herz hast, Erlöser, den ich nicht kenne, o 1109 3, 7 | Kloster - das Kreuz des Erlösers ist die Freistatt der betrognen 1110 4, 13| Erschienen ist die Stunde der Erlösung.~Moor. Geist des alten Moors! 1111 5, 14| todt? ohne mich todt? - Erlogen, sag' ich - Gebt Acht, wie 1112 2, 6 | Picht nicht das Blut des ermordeten Reichsgrafen an deinen verfluchten 1113 5, 15| Vaters! - Siehe, die Gottheit ermüdet nicht im Erbarmen, und wir 1114 2, 5 | du's, Amalia?~D. a. Moor (ermuntert sich). Wo ist er? wo? wo 1115 2, 6 | euch verlorne Schafe mit erneuerter Liebe in ihren Mutterschooß 1116 5, 14| Gott! - Jetzt red' ich im Ernste mir dir, ich sage dir: Es 1117 Vor | denn was ist so heilig und ernsthaft, daß, wenn man es falsch 1118 Vor | Empfindung und scherzt die ernsthafte Stimme der Religion hinweg. 1119 5, 14| bleibst.~Daniel. Oh, Ihr seid ernstlich krank.~Franz. Ja freilich, 1120 1, 2 | wie eine Garnison in einer eroberten Festung -~Moor. Und du schämst 1121 1, 2 | Bänkelsängerlied ein mageres Almosen erpressen? oder wollt ihr zum Kalbsfell 1122 2, 5 | Euch? Ihr schlieft einen erquickenden Schlummer.~D. a. Moor. Mir 1123 4, 10| Dieser ist's nicht.~Amalia. Errathen! - Er war der Stammvater 1124 2, 4 | siehst du, auf diese Art erreichen wir alle Zwecke zumal und 1125 1, 1 | über dem, was er wirklich erreicht hat, wenn nicht sein Genie 1126 2, 5 | Hektor fällt, ein Vaterlands Erretter,~Und wir sehn uns wider 1127 1, 1 | zwischen Himmel und Erden errichtet - vielleicht, o Vater, Vater, 1128 5, 15| Todtenreich zwangest, wird erröthen über deine Feigheit und 1129 3, 8 | verrätherischen Inhalts. Ich erröthete über der Bosheit - man nahm 1130 Vor | Feuer verbrannt und Wasser ersäuft habe, soll darum Perle - 1131 1, 2 | fortgeschleppt wird. Kostbarer Ersatz eures verpraßten Blutes, 1132 2, 6 | der das Ungeheuer am Nilus erschaffen hat. - Schafft ihn aus meinen 1133 3, 8 | zu leiden haben. Endlich erschien der erste Minister des Hofes, 1134 4, 13| Moor. Habe Dank, o Gott! Erschienen ist die Stunde der Erlösung.~ 1135 4, 13| Siehe, die Menschheit erschlappt unter diesem Bilde, die 1136 2, 5 | der seinen großen Sohn erschlug. Mich liebt' er bis in den 1137 1, 1 | erweint, Eure Vergebung sich erschmeichelt und morgen hingeht und Eurer 1138 5, 14| Meer, Himmel und Erde - da erscholl's wie aus ehernen Posaunen:; 1139 5, 14| Larven bestehen nicht - Da erschrak ich und alles Volk, denn 1140 4, 11| Lieber, bester Karl!~Moor (erschrickt, faßt sich, fremd). Freund, 1141 1, 1 | wenn er sich auch alle ersinnliche Mühe gibt, das Eurige zu 1142 1, 2 | theure Zeit und Dokters ersparen - siehst du, das heiß' ich 1143 1, 1 | Alles, Alles - mein Sohn, du ersparst mir die Krücke.~Franz (liest). » 1144 5, 15| Todten, schreien sie, seinen erstanden auf seine Stimme - mein 1145 2, 5 | du nun? er schrieb's mit erstarrender Hand, schrieb's mit dem 1146 Vor | folgen wir mit schauderndem Erstaunen durch das unwegsame Chaos. 1147 2, 6 | wohl, ich werde mich selbst erstechen und durch einen Selbstmord 1148 3, 7 | jungfräuliches Bette im Sturm ersteigen und deine stolze Scham mit 1149 2, 6 | Kunstgriffen. So ist dein Erstes, wenn du in die Stadt kommst, 1150 4, 13| zu mir, der vorgab, mein Erstgeborener sei gestorben in der Schlacht, 1151 3, 8 | anderwärtige Thätigkeit zu ersticken suchte.~Moor. Schon wieder 1152 2, 6 | ich doch, daß du im Kloak ersticktest, Dreckseele du! Bei nackten 1153 1, 3 | Verräther, wie ich dich ertappe! In eben dieser Laube beschwur 1154 Vor | geheimsten Operationen zu ertappen, benutzt, ohne sich übrigens 1155 5, 14| wenn Ihr mich ob dem Beten ertapptet -~Franz. Nichts mehr davon - 1156 Vor | er redet. Eine edle Seele erträgt so wenig anhaltende moralische 1157 2, 5 | Soll der schwarze Lethefluß ertränken,~Aber meine Liebe nicht!~ 1158 1, 1 | daß ich das mit Gewalt ertrotze, wozu mir die Liebenswürdigkeit 1159 1, 2 | sperrte und spannte! Ich erwache, fühle, wer ich bin - wer 1160 4, 10| Entschlossenheit sperren, unsere erwachende Vernunft an Ketten abergläubischer 1161 1, 1 | prächtigen Keime zur vollen Reife erwachsen - was läßt sich auch von 1162 4, 9 | Quäle mich, wenn der Tag erwacht, laß nicht ab von mir, wenn 1163 4, 13| beraubt; als ich wieder erwachte, fühlt' ich den Sarg erhoben 1164 2, 5 | Moor. Dieser huldreiche, erwärmende Blick - wär' er vor meinem 1165 4, 10| vierundvierzig Jahr, und erwarte jetzt ein ruhig seliges 1166 5, 14| Alle, ängstlich klopfte die Erwartung in jeglicher Brust. Da war 1167 1, 1 | Heuchlers, Euer Mitleid erweint, Eure Vergebung sich erschmeichelt 1168 2, 4 | Die du keinem Undankbaren erweisest.~Hermann. Ich hab' Proben 1169 1, 2 | Gnade zu seinen Füßen zu erwimmern, wenn du nicht gewärtig 1170 1, 2 | Löwenmuth, deine Nachtwachen erworben - von Groß und Klein respectiert 1171 1, 1 | väterliche Theilnehmung erwürgt er Euch, mordet Euch durch 1172 2, 6 | den ich mit eigener Hand erwürgte, als er auf offener Kanzel 1173 4, 13| zittern? Geister meiner Erwürgten! ich werde nicht zittern. ( 1174 1, 2 | Wasser! ihre Herzen sind Erz! Küsse auf den Lippen! Schwerter 1175 2, 6 | Bruder, was ich dir vorhin erzählt habe, bleibt unter uns, 1176 5, 15| unser bist du, und wenn der Erzengel Michael mit dem Moloch ins 1177 5, 15| Räubern). Brecht auf, ihr! Der Erzfeind hat mich verrathen!~Amalia. 1178 1, 2 | ich das Herz ihres Lebens erzielen, zermalmen, zernichten! - 1179 3, 7 | zieren und mir die Wollust in erzwungnen Umarmungen würzen - Komm 1180 3, 8 | Anderer der Nase seines Esels - ein Dritter seinen eigenen 1181 5, 14| wie der Schwindel? Wen, Eselskopf, wen? Geister und Teufel! 1182 2, 6 | Gerechtigkeit hinterrücks Eselsohren, daß 's zum Erbarmen ist.~ 1183 4, 10| willst du lieber dein Brod essen in Frieden, und Ruhe haben 1184 1, 1 | unverschämt und sagen: c'est l'amour qui a fait ça! Ah! 1185 2, 6 | abgelauert - rings ziehen ihre etliche Tausend einen Cordon um 1186 3, 8 | Manne weisen, denn ich such' euern Hauptmann, den großen Grafen 1187 5, 14| Geh in tausend Grüfte, du Eule! wer hieß dich hieher kommen? 1188 4, 13| herauf ans Gitter und iß. (Eulen schreien.) Fürchterlich 1189 2, 4 | und du, Reue, höllische Eumenide, grabende Schlange, die 1190 2, 6 | Äbtissin, angezogen wie Eva vor dem Fall - du weißt, 1191 1, 2 | Atheist! Wir könnten die vier Evangelisten auf's Maul schlagen, ließen 1192 2, 4 | Hermann tritt auf.) Ha! Deus ex machina! Hermann!~Hermann. 1193 2, 6 | man hat ihn auf der Tortur examiniert, wo der Hauptmann sei? - 1194 1, 1 | die ihm im Lauf seiner Excesse so unbarmherzig im Weg stehen? 1195 2, 6 | seinem Sammler das zehente Exemplar gratis, warum soll der Teufel 1196 2, 6 | pocht auf Ehrlichkeit und exemplarischen Wandel, und der Gott, der 1197 2, 4 | erhoben und die Natur durch Experimente gezwungen ihre Schranken 1198 1, 2 | des Scipio, weil sie sie exponieren müssen.~Spiegelberg. Das 1199 2, 6 | Morgen ist der dem Teufel extra Post zugefahren.~Razmann. 1200 1, 2 | Freiheit brütet Kolosse und Extremitäten aus. Sie verpalissadieren 1201 1, 2 | er das Camerale nicht zum Fach genommen hat, werden die 1202 2, 6 | Engel in rebellisches Feuer fachte und mit sich hinab in den 1203 1, 1 | Gewissen nach der neuesten Façon anmessen lassen, um es hübsch 1204 Vor | Kräften, und je weiter die Fähigkeit, desto weiter und ungeheuerer 1205 2, 6 | Sobald ich einmal die Fährte hatte, hängt' ich mich meinem 1206 5, 14| Zerstörung? nicht bei seiner Fäulung verdampfen? Laß einen Wassertropfen 1207 2, 6 | Maul, aber wenn du zwei Fäuste siehst, - Memme, zeige dich 1208 4, 13| meiner Seele geflucht - Fahr hin, Meuchelmörder! (Er 1209 4, 11| Schädel! mürbe Knochen, fahret in die Grube mit Freuden! 1210 3, 8 | auch da - ich machte eine Fahrt nach Ostindien mit, mein 1211 1, 1 | sagen: c'est l'amour qui a fait ça! Ah! seht doch diesen 1212 2, 6 | ihr etwa, daß dies eine Falle sei, euch lebendig zu fangen? - 1213 4, 13| meine Flamme fraß und mein fallender Thurm zermalmte, - eh' soll 1214 Vor | ernsthaft, daß, wenn man es falsch verdreht, nicht belacht 1215 4, 12| wonneberauscht an seinem Hals - Ha! falsches, treuloses Herz! wie du 1216 2, 6 | über euch Pharisäer, euch Falschmünzer der Wahrheit, euch Affen 1217 2, 6 | kriegen, der die Gesetze falschmünzt und das Auge der Gerechtigkeit 1218 3, 8 | verschwistert! - Die ganze Welt eine Familie und ein Vater dort oben - 1219 2, 5 | schuf sein Gebiet zu einem Familienzirkel um, saß liebreich lächelnd 1220 2, 5 | nimmer unter seinen Kindern fand - und vergebens sein harrte 1221 1, 2 | zur Megäre wird: und so fange Feuer, männliche Gelassenheit! 1222 4, 9 | am Zaun, wo du so oft den Fanger belauschtest und necktest - 1223 2, 6 | ich will ihnen mit meinen Fangern den Bauch schlitzen, daß 1224 5, 14| Religion zu spotten, oder fangt Ihr an, vor ihr zu zittern?~ 1225 1, 2 | uns waltet ein unbeugsames Fatum! Jeden ereilet endlich sein 1226 1, 2 | Rescript. Aber du, nicht faul, lässest alles Fleisch aufkaufen 1227 4, 13| unaufhörliche Frost - die faule Luft meines Unraths - der 1228 1, 2 | gebieterischen Corporals das Fegfeuer zum Voraus abverdienen? 1229 3, 8 | an Klippen - nichts als fehlgeschlagene Plane! Ich hörte endlich 1230 3, 8 | Ameise hat, wenn ihm Das fehlschlägt, was ihn den Göttern gleich 1231 1, 2 | Geister sympathisieren! Jetzt fehlte nur noch, daß wir Weiber 1232 4, 13| hängen zuletzt an meinen Feierabenden, an den Launen meiner Ammen 1233 2, 5 | schrieb's an der Ewigkeit feierlichem Rande! Sein fliehender Geist 1234 3, 8 | Unterdrückten, die Beherztesten feig und Tyrannen bleich macht.~ 1235 4, 10| Weg mit diesem Bild! weg, feige Memme! Was zagst du, und 1236 4, 13| Weisen dem Thoren - den Feigen dem Tapfern - den Edlen 1237 4, 13| er mich? Ich bin nie ein Feiger gewesen, oder ein schlechter 1238 5, 15| Meister ist ein eitler, feigherziger Prahler.~R. Moor. Weib, 1239 2, 6 | der die Gerechtigkeit zur feilen Hure macht? Der Advokat 1240 2, 5 | auf Hermann losgehend). Feiler bestochener Betrüger! (Faßt 1241 5, 15| daß droben unsere Sterne feindlich von einander fliehen - Tod 1242 4, 13| Pst doch! Pst! - Er hat so feine Ohren unter uns herumlaufen - 1243 Vor | auftreten mußte, der das feinere Gefühl der Tugend beleidigt 1244 1, 2 | wir wider die Franzosen zu Felde - ich kenne einen Dokter, 1245 1, 1 | Bauern gar schlau um ihre Felder herumführen, daß ja kein 1246 1, 2 | für euren Schweiß in der Feldschlacht, daß ihr jetzt in Gymnasien 1247 5, 14| klingen, zu donnern der Fels, und die Stunden zogen vorüber, 1248 4, 13| Nichtbesiegten,~Wandert dort vom Felsenhang? -~Ha! wenn meine Augen 1249 5, 14| schallen aus dem Rauche des Felsens: Gnade, Gnade jedem Sünder 1250 4, 13| schon hab' ich's tauben Felsenwänden zugewinselt, aber ein hohler 1251 1, 2 | wollt ihr an der Leute Fenster mit einem Bänkelsängerlied 1252 4, 9 | Räuber Moor. Kosinsky in der Ferne.~Moor. Geh voran und melde 1253 Vor | Aufmerksamkeit der Leser fesseln sollte. Man würde umblättern, 1254 1, 2 | melden, daß sich die Satane festtäglich herausputzen, sich den tausendjährigen 1255 2, 5 | Bier ein Tractament für Festtage werden, und wehe Dem, der 1256 1, 2 | Garnison in einer eroberten Festung -~Moor. Und du schämst dich 1257 1, 2 | die Taktik des Hannibals - feuchtohrige Buben fischen Phrases aus 1258 2, 6 | Menschenopfer, wie einem feuerarmigen Moloch - predigen Liebe 1259 2, 6 | zu Roller). Nun, bei der Feueresse des Pluto! bist du vom Rad 1260 4, 10| seines Vaters.) Du, du - Feuerflammen aus deinem Auge - Fluch, 1261 4, 13| verdammt über den Sternen, und feuerflammt über der Nacht! Hier knie' 1262 3, 7 | mein Anblick gleich einer feuerhaarigen Furie aus dem Kopfe geißeln; 1263 2, 5 | ihm wechseln, er stand. Feuerkugeln fielen rechts und links, 1264 4, 10| Gänsehals - seine schwarzen, feuerwerfenden Augen, hm! hm! - sein finsteres 1265 3, 7 | wüthendes Entzücken! -~Mächtig, feurig klopfte Herz an Herz,~Mund 1266 2, 6 | Diesen Demant zog ich einem Finanzrath ab, der Ehrenstellen und 1267 2, 4 | Nimm dieses Paket. Hier findest du deine Commission ausführlich. 1268 4, 10| mich! - Ihr ganzes Wesen fing an, sich zu empören, verrätherisch 1269 2, 6 | Nun ja! sie mögen hübsche Fingerchen haben - aber ich sage dir, 1270 1, 2 | auf mehr raffiniert dein Fingerhut voll Gehirn nicht? und damit 1271 5, 14| Tausenden an der Spitze Eures Fingers, und von diesen Tausenden 1272 1, 1 | jedes Übermaß begleitet, ein Fingerzeig des göttlichen Willens? 1273 4, 13| wäre? - - es ist Alles so finster - verworrene Labyrinthe - 1274 1, 2 | haben: den haben dir deine Finten, dein Löwenmuth, deine Nachtwachen 1275 1, 1 | Vater?~D. a. Moor. Wie dem Fisch im Wasser! Von meinem Sohne 1276 1, 2 | ganzen Rundung, und die Fische anfangen im Preise zu steigen. 1277 1, 2 | Hannibals - feuchtohrige Buben fischen Phrases aus der Schlacht 1278 1, 2 | Sonn' und Mond und allen Fixsternen schweben, wo selbst die 1279 1, 3 | und Mund und der ganzen Fläche des Leibes zum scheußlichen 1280 2, 6 | Furien, fallen ihnen in die Flanken.~Schweizer. Darunter bin 1281 1, 2 | auf dem weichen Kissen von Flaum, oder im rauhen Gewühl des 1282 2, 6 | hundert Augen des Argus hat, Flecken an seinem Bruder zu spähen, 1283 Vor | ich seine schöne blendende Fleckenhaut nicht übergehen, damit man 1284 4, 13| seine Kniee und bat und flehte, und umfaßte sie und beschwur - 1285 1, 1 | mehr, und wär' er aus Eurem Fleische geschnitten. Er ist Euer 1286 2, 6 | war heut - den Weg alles Fleisches gehen müssen - Auf! sagt 1287 1, 2 | den Sadducäer, der nicht fleißig genug in die Kirche kommt, 1288 2, 6 | Kundschaft ein, wer so am fleißigsten bei ihnen einspreche, die 1289 3, 7 | mir die Hand dazu führen. Fleuch auf der Stelle! (Sie jagt 1290 2, 4 | und deine Strümpfe damit flicken zu lassen.~Hermann. Alle 1291 3, 8 | auf, wie der Blitz, ich flieg' nach der Stadt, sondiere 1292 4, 12| und Erbarmen! Nicht eine Fliege konnt' er leiden sehen - 1293 4, 13| Augen der Schelmen? Warum fliehet er mich? Ich bin nie ein 1294 5, 15| vorübergehen. (Er will davon fliehn.)~Amalia (fällt ihm in die 1295 5, 15| Unendlichkeit! und du fliehst?~R. Moor. Weg, weg! - Unglückseligste 1296 2, 6 | stiehlt und mit geladener Flinte neben ihm sicher ist - und 1297 4, 13| hurra rax dax! geht's, als flögen wir davon.~Schweizer. Es 1298 1, 1 | Missethäter das Gefängniß, floh und die Pfennige, die er 1299 5, 14| Männer, vor deren Blick flohe die Creatur -~Daniel. Das 1300 2, 4 | müssen? Welche wohl den Flor des Lebens am grimmigsten 1301 2, 5 | Freuden deiner Jugend - o fluche mir nicht!~Amalia (küßt 1302 5, 15| überrumpeln, oder auf der Flucht ereilen, oder mit Zwang 1303 2, 5 | Der alte Moor. Tausend Flüche donnern dir nach! du hast 1304 1, 1 | einen magischen Kreis von Flüchen um dich gezogen, den er 1305 4, 9 | Wonne aus euch dem armen Flüchtling entgegen! - Elysium! dichterische 1306 2, 4 | sollte nicht auch hier seine Flügel versuchen? Und wie ich nun 1307 1, 2 | Spiegelberg mit ausgespreiteten Flügeln zum Tempel des Nachruhms 1308 1, 1 | Palissaden und reißende Flüsse jagt, - dieser kindliche 1309 4, 10| und du und Amalia? Und was flüstertet ihr immer zusammen? Heraus 1310 2, 5 | sterbe.~Amalia. Sterben ist Flug in seine Arme. Wohl Euch! 1311 4, 9 | Vaterlandssonne! - und Fluren und Hügel und Ströme und 1312 4, 13| Minos - Kreuch in deine Fluth! Cäsar. O ein Todesstoß 1313 5, 14| Niemand zu früh in den Himmel fördern, viel weniger zu früh - ( 1314 1, 2 | Stillen über den Acheron fördert, wo kein Hahn darnach kräht! 1315 3, 8 | den Hals). Bruderherz! du folgst mir - Sie weint, sie vertrauert 1316 5, 15| der Liebe! darum mir zur Folter die Liebe! das ist Vergeltung!~ 1317 4, 10| Wucherer auf dem Todesbett foltern - bei mir wird er nimmermehr 1318 1, 2 | schon verabredet, sie zu forcieren. Aber das war unnöthig, 1319 5, 14| Du mußt sterben! - Ich fordere Euch auf, das soll die Probe 1320 5, 14| mir antworten.~Moser. Ihr fordert einen Höheren vor Euren 1321 2, 5 | Vater überzuckerte seine Forderungen, schuf sein Gebiet zu einem 1322 2, 6 | aus jedem Weidenstotzen formen, aber zu einem Spitzbuben 1323 4, 10| verderbenschwangeres Ungeheuer! (Er steht forschend dem Porträt Karls gegenüber.) 1324 5, 14| Nichtsein grenzt, und ihre Fortdauer ist der Tod. Empfindung 1325 4, 13| ich den Sarg erhoben und fortgeführt in einem Wagen eine halbe 1326 2, 6 | Razmann. Es war gedonnert, nur fortgemacht!~Spiegelberg. Noch ein kürzerer, 1327 1, 2 | einem Bücherriemen mühsam fortgeschleppt wird. Kostbarer Ersatz eures 1328 2, 5 | Sohn. Warum hab' ich nicht fortgeträumt? Vielleicht hätte ich Verzeihung 1329 2, 4 | Mach jetzt nur, daß du fortkommst, und ungesehen! Spring durch 1330 4, 11| mußt' ich alter Esel auch fortlaufen? - und wie mir's siedigheiß 1331 2, 6 | und wenn Deutschland so fortmacht, wie es bereits auf dem 1332 1, 2 | muß Bierhefe den Menschen fortpflanzen helfen.~Spiegelberg. Thee, 1333 1, 1 | wird auch den Alten bald fortschaffen, - und ihr muß ich diesen 1334 3, 8 | willst du diesen Hercules fortschicken? Sieht er nicht gerade so 1335 3, 7 | Hoffnungen der edelsten Fräuleins mit Füßen, Franz kommt und 1336 3, 8 | Wohin, was?~Moor. Wohin? wer fragt wohin? (Heftig zu Schweizern.) 1337 2, 6 | er uns von Zeit zu Zeit fragte, ob wir noch nichts gewahr 1338 2, 4 | sein: Vivat der neue Herr, Franciscus von Moor!~Franz (streichelt 1339 1, 3 | die eiskalte Hand seines Franzens faßt - Oh es ist süß, es 1340 1, 2 | glücklich geht, von einem französischen Tragödienschreiber auf Stelzen 1341 1, 2 | seinen Hoden geführt hat. Ein französischer Abbé dociert, Alexander 1342 1, 2 | Oder zögen wir wider die Franzosen zu Felde - ich kenne einen 1343 2, 6 | Galgen zu abortieren; junge Frauen, die besorgten, sich an 1344 2, 6 | Griff - Hier entsag' ich dem frechen Plan, gehe, mich in irgend 1345 1, 1 | wie hübsch sie sich zur Frechheit herumgedreht hat! sehet 1346 2, 4 | Ewigkeit! - Und nun wär' freie, ebene Bahn bis auf diesen 1347 1, 1 | seiner Lüste kann jetzt freier dahin brausen. Denkt Euch 1348 4, 13| uns heute lustig sein. Ein freies Leben führen wir,~Ein Leben 1349 1, 2 | Helden, sag ich dir, zu Freiherrn, zu Fürsten, zu Göttern 1350 3, 7 | Kreuz des Erlösers ist die Freistatt der betrognen Liebe. (Sie 1351 4, 13| wirst du mich führen? - Fremdes, nie umsegeltes Land! - 1352 5, 15| Sterben in den Armen eines Fremdlings - Kein Sohn mehr - Kein 1353 1, 3 | spritzt es den eitrichten fressenden Schaum aus Stirn und Wangen 1354 2, 6 | den Federn geschüttelt? Freu' dich doch, Roller! Das 1355 2, 6 | Moor (sich losreißend, freudig). Jetzt sind wir frei - 1356 4, 12| Welt, wo dir Traurigen sich freuen und die Liebenden sich wieder 1357 1, 1 | einem warmen Freund eines Freundes, zu einem trefflichen Bürger, 1358 2, 6 | daß ich mich aufs Getümmel freute? - Oh glaubt das nicht! 1359 2, 6 | Händen.) Gräuliche, gräuliche Frevel, die bis zum Himmel hinaufstinken, 1360 4, 12| weg aus meiner Seele, du Frevelbild! - ich hab' meinen Eid nicht 1361 5, 15| Stab nieder, worunter zu freveln ihr euch berechtigt wähntet 1362 3, 7 | ruchlose Zunge nicht, die das Frevelwort ausspricht! Du hast meinen 1363 4, 10| Alter?~Daniel. Was, Herr? Fried' und Ruhe im Alter, und 1364 5, 15| Kniee und weint heftig.) Der Friede meiner Seele ist wiedergekommen, 1365 2, 4 | gehen müssen, diese süße, friedliche Eintracht der Seele mit 1366 3, 8 | hinausgegangen, sich im friedlichen Strahl des Frühlings zu 1367 4, 13| Brutus. Sei willkommen, friedliches Gefilde,~Nimm den Letzten 1368 2, 5 | hatte, zog ihn der Hall von Friedrichs siegreicher Trommel nach 1369 1, 2 | sehen, wie seine Perrücke frisiert ist. - Fallen in Ohnmacht, 1370 4, 13| bist mir der rechte Held. - Frösche mit Steinen breit zu schmeißen - 1371 1, 1 | foltert! wie eine einzige frohe Nachricht von dir meinem 1372 1, 1 | noch die Freude, ihn an der Fronte eines Heeres zu erblicken, 1373 4, 10| Glieder des Mannes noch in frostige Angst rütteln, unsere kühnste 1374 3, 8 | Hoffnung.~Grimm. Es gibt ein fruchtbares Jahr.~Moor. Meinst du? - 1375 3, 8 | Edelmann und wurde durch den frühen Tod meines Vaters Herr eines 1376 4, 10| Taglöhner abarbeiten, will früher aufstehen, will später mich 1377 3, 8 | im friedlichen Strahl des Frühlings zu sonnen - Warum ich allein 1378 2, 6 | Wie viel sind unserer? frug er mich, indem er hastig 1379 5, 15| verloren!~D. a. Moor. Oh, ich fühl' es tief, was mir Amalia 1380 5, 15| Entzückung! Warum bin ich auch so fühllos, mitten im Wonnewirbel so 1381 4, 13| Eisklumpen! ihr trägen, fühllosen Schläfer! Auf! will Keiner 1382 3, 7 | kann ich frei athmen - ich fühlte mich stark wie das funkensprühende 1383 5, 14| Nichts zu entlaufen? Und führet Ihr gen Himmel, so ist er 1384 2, 6 | du gehst weiter, du führst ihn in Spielcompagnieen 1385 4, 9 | Macedonier ins Treffen bei Arbela führtest, und nebendran der grasige 1386 3, 8 | wird deine ganze Seele füllen. Sie war bürgerlicher Geburt, 1387 2, 4 | du mit dem überquellenden Füllhorn, blühende Zukunft, haltet 1388 4, 13| Fünfte Scene.~Nahgelegener Wald. 1389 5 | Fünfter Akt.~ 1390 2, 6 | Desto besser! und laß es fünfzig gegen meinen großen Nagel 1391 2, 6 | meiner starken Praxi wohl fünfzigmal abstrahiert, wenn der ehrliche 1392 Vor | wissen zu wollen, wird er, fürcht' ich, fast meine Absicht 1393 1, 2 | Oh ich will mir eine fürchterliche Zerstreuung machen - es 1394 5, 14| Gedanke Gott weckt einen fürchterlichen Nachbar auf, sein Name heißt 1395 5, 15| Bildsäule. Die ganze Bande in fürchterlicher Pause).~R. Moor (wider eine 1396 5, 15| verloren.~D. a. Moor (in der fürchterlichsten Beklemmung gen Himmel sehend). 1397 5, 14| Narr bist, oder die Welt fürn Narren halten willst, und 1398 4, 11| da thut man so fremd, so fürnehm - o Ihr seid doch mein goldiger 1399 4, 13| Habe Dank, Rabensender, fürs Brod in der Wüste! - Und 1400 1, 2 | Busen! Löwen und Leoparden füttern ihre Jungen, Raben tischen 1401 2, 5 | sagen: diesen haben wir funden, siehe, ob's deines Sohnes 1402 2, 6 | und bringen Zeug für unser funfzig mit.~Ein Dritter. Zwei goldene 1403 3, 7 | fühlte mich stark wie das funkensprühende Roß, grimmig wie die Tigerin 1404 1, 1 | Nebel verschleiert, unsre Furchtsamkeit zu mißbrauchen. Soll auch 1405 2, 4 | zerbrechliche Leben an, bis den Furientrupp zuletzt schließt - die Verzweiflung! 1406 5, 15| gehört und bin ihm keinen Fußbreit gewichen, woll ich jetzt 1407 4, 11| Schelmerei! Es hätte mich einen Fußfall gekostet - es hätte mich 1408 2, 6 | Spektakel nach, Reiter und Fußgänger durcheinander und Wagen, 1409 1, 2 | Und du willst also deine Gaben in dir verwittern lassen? 1410 1, 2 | meiner Seele. Riesenplane gähren in meinem schöpferischen 1411 4, 10| Morast, und macht Morast, und gährt wieder zusammen in Morast, 1412 1, 1 | Soll auch ich mich dadurch gängeln lassen, wie einen Knaben? 1413 4, 10| gegenüber.) Sein langer Gänsehals - seine schwarzen, feuerwerfenden 1414 3, 7 | hinweggestohlen und den Gästen die Freude verdorben.~Amalia. 1415 1, 3 | dem matten Gemälde? Geh, gaff' ihn selbst an, deinen schönen, 1416 1, 2 | prakticiert. - Du wirst gaffen! du wirst Augen machen! 1417 1, 1 | allhier entjungfert und ihren Galan, einen braven Jungen von 1418 3, 8 | unvorsichtige Canaillen auf die Galeere schmieden -, die deine kindische 1419 2, 6 | Wagen, der Lärm und der Galgenpsalm jolten weit. Jetzt, sagt 1420 1, 2 | spazieren gehn? oder im Gallioten-Paradies das ganze Eisen-Magazin 1421 5, 14| Siegsgeschrei? kein Geräusch galoppierender Pferde? Wo ist Kar - der 1422 1, 1 | seinem Rappen den Sporn und galoppiert weich über der weiland Ernte. 1423 4, 11| sagst.~Daniel. Ja gelt, galt? Das war noch eine Zeit? 1424 5, 15| die Hiebe, die einem Leben galten, - hubst du da nicht deine 1425 2, 4 | sondern sie in ihrem eigenen Gange befördert. Und wir vermögen 1426 3, 8 | einem Rührlöffel über den Ganges jagen?~Moor. Weil dir deine 1427 1, 2 | Ohnmacht, wenn sie eine Gans bluten sehen, und klatschen 1428 4, 10| heiße.~Daniel. In Allem von ganzem Herzen, wenn es nicht wider 1429 3, 8 | zehnhundertfach vergütet! Ein ganzer Mordbruder für unsre Bande!~ 1430 1, 1 | selbst bestochen, Euch den Garaus zu machen. Seid Ihr einmal 1431 2, 6 | stundenweit, als würde die ganze Garderobe des Molochs unter dem Firmament 1432 2, 6 | den hab' ich schön ins Garn gekriegt - ich hielt ihm 1433 1, 2 | wir dir Respect, wie eine Garnison in einer eroberten Festung -~ 1434 5, 14| gekommen ist; aber er wird garstig betrogen. Ich hab's immer 1435 2, 4 | den Hof, von da über die Gartenmauer - die Katastrophe dieser 1436 4, 9 | im Schloßhof - auch das Gartenthürchen! - und diese Ecke am Zaun, 1437 4, 12| Räuber Moor öffnet die Gartenthüre.~Amalia (fährt zusammen). 1438 Vor | worunter ich keineswegs die Gassenkehrer allein will verstanden wissen, 1439 2, 4 | Leibe zu stören? Welche Gattung von Empfindnissen ich werde 1440 2, 6 | mit diesen erbärmlichen Gaukeleien Demjenigen einen blauen 1441 4, 13| muthwillige Affe der Sinne, gaukelt unserer Leichtgläubigkeit 1442 2, 6 | Herzog der Beutelschneider! Gaunerkönig! Großmogol aller Schelmen 1443 4, 13| unsichtbare Macht unser Handwerk geadelt! Betet an vor Dem, der euch 1444 3, 7 | zehnfach und wieder zehnfach geahndet werden soll! - nicht meine 1445 2, 6 | letzthin in die Druckerei, geb' vor, ich hätte den berüchtigten 1446 1, 1 | geworfen und mich daraus gebacken. Mord und Tod! Wer hat ihr 1447 2, 4 | kränkelt - ein schwankendes Gebäude braucht des Erdbebens nicht, 1448 2, 5 | D. a. Moor (schlägt mit geballter Faust wider Brust und Stirn). 1449 1, 2 | Haus aus purem Quecksilber gebauet hat, wie das Epigramm auf 1450 1, 2 | dem Libanon, und Schiffe gebaut, und geschachert mit alten 1451 3, 8 | bereuen wirst.~Moor. Bei den Gebeinen meines Rollers! Ich will 1452 4, 11| mit ansehen, wie sie sich geberdete, als die Zeitung kam, Ihr 1453 2, 6 | tappten und sich jämmerlich geberdeten, wie sie zum Teufel waren, 1454 1, 1 | Wollust, sind durch Leiden gebessert worden! Und ist nicht der 1455 5, 14| sei uns gnädig! Auch seine Gebete werden zu Sünden. (Es fliegen 1456 1, 1 | daß wir daheim mit frommen Gebeten und heiligen Predigtbüchern 1457 5, 14| Ihr? Das ist ja gottlos gebetet. Volksauflauf.~Volk. Diebe! 1458 4, 13| darum unter Feuer und Rauch gebettet, daß wir zuletzt wie Ratten 1459 5, 14| kam ein alter Mann, schwer gebeuget von Gram, angebissen den 1460 1, 2 | milzsüchtigen Laune eines gebieterischen Corporals das Fegfeuer zum 1461 1, 2 | noch keinen großen Mann gebildet, aber die Freiheit brütet 1462 2, 5 | drohender Komet über diesen Gebirgen, meine Stirne soll euer 1463 1, 2 | gefahren, der sein wüthendes Gebiß in Menschenfleisch haut? 1464 5, 14| nichts ist, als Sprung des Geblüts, und mit dem letzten Blutstropfen 1465 2, 6 | die Erde mitten entzwei geborsten, und der Himmel zerplatzt, 1466 5, 14| schwarzlebrigen Grillen zu Gebote steh'?~Moser. Sehet zu, 1467 5, 15| Man hat tausend Louisd'ore geboten, wer den großen Räuber lebendig 1468 2, 6 | würden sie je einen zweiten Gebrauch davon machen können? - Ich 1469 1, 1 | mir die Liebenswürdigkeit gebricht. (Ab.)~ 1470 4, 12| kehrt sich schnell ab in ein Gebüsch, blickt starr in die Gegend).~ 1471 2, 6 | verurtheilten Missethäter gebunden überliefern, seht, so soll 1472 4, 13| du mich durch immer neue Geburten und immer neue Schauplätze 1473 2, 5 | Amalia? Es war an seinem Geburtstage in der Jasminlaube, als 1474 4, 10| Umkehren ist doch nicht mehr zu gedenken - Die Gnade selbst würde 1475 4, 10| hab' Euch immer redlich gedienet.~Franz. Das wollt' ich eben 1476 4, 10| und hab' in Eurem Hause gedient vierundvierzig Jahr, und 1477 2, 6 | war das?~Razmann. Es war gedonnert, nur fortgemacht!~Spiegelberg. 1478 2, 6 | Schweizer und ich, fechten im Gedränge.~Schweizer. Meisterlich, 1479 3, 8 | weil sie dir mit der Ruthe gedroht hat.~Schweizer. Was zum 1480 Vor | Hier war Fülle in einander gedrungener Realitäten vorhanden, die 1481 4, 10| und hab' Vater und Mutter geehret, und Niemand meines Wissens 1482 4, 13| ist noch kein Sterblicher geehrt worden, wie du! - Räche 1483 5, 15| jetzt brächten! Schweizers Gefährten treten auf im stummen Trauerzug 1484 3, 8 | Degen ab, warf mich ins Gefängnis, alle meine Sinnen waren 1485 4, 13| sich brachte ein Schwert, gefärbt mit seinem Blut, und sein 1486 2, 6 | Schelmengriff die geweihten Gefäße des Nachtmahls entwandt? 1487 1, 1 | andern fliegt - Ha! mit gefaltnen Händen dankt dir, o Himmel! 1488 4, 9 | mein Elend zurück! - Der Gefangene hatte das Licht vergessen, 1489 4, 13| dem Thurme zu.) Ist's ein Gefangener, den die Menschen abschüttelten? - 1490 5, 14| beten für mich - alle Gefangne sollen los sein und ledig, 1491 2, 6 | haben Sie sich wohl nicht gefaßt gemacht? Weiter, nur weiter! 1492 1, 2 | oder im rauhen Gewühl des Gefechts, oder auf offenem Galgen 1493 3, 7 | Herz an Herz,~Mund und Ohr gefesselt - Nacht vor unsern Blicken -~ 1494 5, 14| Todten, Meer! Und das nackte Gefild begonn zu kreißen und aufzuwerfen 1495 4, 13| willkommen, friedliches Gefilde,~Nimm den Letzten aller 1496 1, 2 | ja recht alexandrinisch geflennt.~Moor. Schöner Preis für 1497 4, 13| damals bei meiner Seele geflucht - Fahr hin, Meuchelmörder! ( 1498 2, 6 | Roller. Und jetzt sah mein Gefolge zurück - da lag die Stadt 1499 4, 13| tausendmal gerädert, gespießt, gefoltert, geschunden! die Worte sind 1500 1, 2 | Sturm und Wind, trotz dem gefräßigen Magen der alten Urahne Zeit 1501 1, 1 | Besorgniß? Du hast mich zweimal gefragt.~Franz. Wenn Ihr krank seid - 1502 2, 5 | ein böses Thier hat ihn gefressen, ein reißend Thier hat Joseph 1503 5, 14| und mein innerstes Mark gefror in mir, und meine Zähne