| Index | Wörter: alphabetisch - Frequenz - rückläufig - Länge - Statistik | Hilfe | IntraText-Bibliothek |
| Johann Wolfgang von Goethe Der Prokurator IntraText - Konkordanzen (Hapax - Wörter, die nur einmal vorkommen) |
Absatz
1001 12| scheint es mir, daß ich alles verliere, indem ich nichts weiter 1002 14| kommst, an ihr dasjenige zu verlieren, was als das höchste Gut 1003 14| durch seine Gegenwart den Verlust dieses Schatzes nicht hindern 1004 49| seine Gegenwart dergestalt vermehrt worden, daß ihr keine Prüfung 1005 48| heute geschehen ist, nicht vermeiden, bei einem Gastmahl zu erscheinen, 1006 14| Schatzes nicht hindern und vermißt geduldig, was er nicht erhalten 1007 1 | zu versenden wußte. Sein Vermögen wuchs von Jahr zu Jahr um 1008 36| von weitem gehört hatte, vermutete er doch, daß die zurückgelassene 1009 54| er ihre erste Erklärung vernommen hatte, und ihr freundlich, 1010 55| Sie, mein Herr, Sie sind vernünftig und gut; Sie haben mich 1011 20| sie stehen mit unserer Vernunft beständig im Streite und 1012 5 | ein Fremder leichtfertig verprassen.~ 1013 48| eine große Anzahl Gebete verrichten. Kann ich, wie es mir heute 1014 6 | Ist es nicht genug, die Versäumnis einzusehen, jetzt, da noch 1015 35| Töricht, wer die Gelegenheit versäumt, töricht, wer der gewaltsamen 1016 25| nicht untätig geblieben. Sie versäumten nicht, häufig vor ihrem 1017 26| die Neugierde nicht mehr versagen, zu wissen, wer die Unbekannten 1018 3 | Wie wenig versah er sich daher auf die Veränderung, 1019 5 | Gefahren! Was haben sie mir verschafft? Sind gleich meine Gewölbe 1020 42| befindet, ihre Neigung abermals verschenke und sich einem Freunde, 1021 20| deiner Türe und deinem Herzen verscheuchen. Du bist ein edles und gutes 1022 18| Nachdem er darauf verschiedenes mit ihr über einige Geschäfte 1023 39| die Türe auf einige Jahre verschließen wollte. Er sprach mir daher 1024 14| sich eine Zeitlang quälte, verschlimmerten den Zustand, in dem er sich 1025 22| Erde sich auftun und mich verschlingen, und möge alle Hoffnung 1026 21| verdient, der bescheiden und verschwiegen die Freuden der Liebe noch 1027 41| zuverlässigen, klugen und verschwiegenen Freund wählen sollte. Ersparen 1028 44| zärtlichern, treuern und verschwiegenern Diener hätten finden können!«~ 1029 28| Klugheit, Bescheidenheit und Verschwiegenheit Eigenschaften eines ruhigen 1030 53| hüllen, um die beinah völlig verschwindende innerliche Wärme einigermaßen 1031 1 | nördlichen Gegenden Europens zu versenden wußte. Sein Vermögen wuchs 1032 19| Herz kenne, darf ich dir versichern, daß nichts so leicht Eindruck 1033 50| entfernte er sich mit der Versicherung, daß er sie bald wieder 1034 39| nötigte mir gleichsam das Versprechen ab, daß ich der Neigung, 1035 21| wohl entbehren könntest, so versprich mir nur, an meine Stelle 1036 22| Fortdauer unsers Daseins verspricht. Entferne das Mißtrauen 1037 50| Krankenhaus fertig zu machen versprochen hatte. Bei dieser neuen 1038 55| Wahrlich! mein Mann war verständig und klug und kannte das 1039 28| Alters sind, die zwar unser Verstand schätzt, die aber unsre 1040 2 | Bürger ihr Leben zu würzen verstehen; ebensowenig hatte das schöne 1041 37| zunächst dabeistand! Sie verstummte in seiner so erwünschten 1042 35| Vergebens versuchte sie mehrere Tage hintereinander 1043 12| Lebensweise gegen eine neue zu vertauschen. Wie sollen wir das, was 1044 10| Glückseligkeit gänzlich vertauscht zu haben. Aber eine alte 1045 39| nicht wie Juwelen und Perlen verwahrt werden könne; er wußte, 1046 11| vermehrte sich mit der Zeit und verwandelte sich zuletzt in eine solche 1047 9 | Genuß seiner Reichtümer. Nun verwandte er mit Freuden die schönsten 1048 55| entwickeln Sie nicht allein die Verwirrungen, die nur zu leicht über 1049 35| kannst, sollst du dich nun verzehren und abhärmen zu der Zeit, 1050 42| Handlung auf alles Recht daran Verzicht tut. Wie es nun dem ersten 1051 | viele 1052 16| geht auch vorüber, und mit vielfacher Freude werden wir uns wiedersehen.«~ 1053 40| inne, aber bald gab ihr ein vielversprechender Blick des jungen Mannes 1054 54| diesen trüben Stunden ihre völlige Genesung vor, ja sie ward 1055 12| Fisch das Wasser, wie ein Vogel die freie Luft geliebt, 1056 33| die Schilderung eines so vollkommenen Mannes nicht ohne Verlangen, 1057 9 | Schönen versichert ward, vollzog man die Heirat mit großer 1058 | vom 1059 35| verständiger Mann den Zustand vorausgesehen, in dem du dich in seiner 1060 54| Begebenheit vor ihrer Seele vorbei, und wie schmerzlich fiel 1061 33| täglich vor ihrem Hause vorbeigehe; wie sorgfältig beobachtete 1062 33| Bewegung sah sie ihn endlich vorbeigehen, und wenn seine schöne Gestalt 1063 34| zierlichste seines Weges vorbeiging.~ 1064 25| häufig vor ihrem Fenster vorbeizugehen, und suchten des Abends 1065 3 | Veränderung, die in seinem Gemüte vorgehen sollte, als eines Tages 1066 27| Zeit zu Zeit durch ihre Vorhänge und Halbläden nach der Straße 1067 48| wagte kaum, Ihnen einen Vorschlag zu tun und das Mittel anzuzeigen, 1068 20| man sich nicht auch darauf vorsehen? Du weißt, wie sehr deine 1069 50| Glückseligkeit, und bei ebendiesen Vorstellungen schien ihre schmale Kost 1070 9 | Unterhandlung, durch welche der vorteilhafteste Zustand sowohl bei Lebzeiten 1071 48| Leckerbissen, die an mir vorübergehen, zu widerstehen suchen. 1072 1 | italienischen Seestadt lebte vorzeiten ein Handelsmann, der sich 1073 16| müßte. Meine alte Neigung wacht wieder auf, und meine alte 1074 53| verschwindende innerliche Wärme einigermaßen zusammenzuhalten. 1075 48| zu reden fortfuhr: »Ich wagte kaum, Ihnen einen Vorschlag 1076 30| Bekanntschaft noch eine Wahl übrig?«~ 1077 36| Abwesenheit ihres Mannes wahrscheinlich in einer wichtigen Sache 1078 51| derselben fingen die Rosen ihrer Wangen an, einigermaßen zu verbleichen. 1079 7 | da er einmal nach dieser Ware lüstern ward, sollte auch 1080 53| genötigt, ungeachtet der warmen Jahrszeit sich in doppelte 1081 13| erst geschehen, wenn ich weg bin? Soll ich glauben, daß 1082 | wegen 1083 34| auf das zierlichste seines Weges vorbeiging.~ 1084 13| die Aufmerksamkeit meines Weibchens an sich zu ziehen? Und was 1085 13| Rückkunft die Neigung deines Weibes und ihre Treue zugleich 1086 30| besonders die Kenntnis des weiblichen Herzens zu bewundern. »So 1087 | weil 1088 35| befinden würdest, da seine Weissagung eintrifft, daß du ohne Freund 1089 20| auch darauf vorsehen? Du weißt, wie sehr deine schöne und 1090 29| Leben waren ein Element, in welchem sich eine unregelmäßige 1091 30| ihres Gemahls auch seine Welt- und Menschenkenntnis, besonders 1092 42| Weib zurückläßt, um ferne Weltgegenden zu besuchen, als ein solcher 1093 35| oder da- und dorthin zu wenden. Je mehr sie ihn aber ansah, 1094 | wenige 1095 54| werde mein Gelübde diese wenigen Tage mit Geduld und mit 1096 49| dadurch der Besitz eines so werten Gutes versichert werden 1097 54| weiter keines Zuredens, mein werter Freund, und ich werde mein 1098 8 | erzogen, deren Gestalt und Wesen das Angenehmste zeigte und 1099 3 | zu zeigen und in artigem Wettstreit ausgesetzte kleine Preise 1100 35| lebhafter und, da sie ihr nicht widerstand, endlich ganz und gar gewaltsam. » 1101 29| dem sie nur zu spät zu widerstreben gedachte. Die Einsamkeit 1102 38| lange in Ihrer Vaterstadt wiederangekommen, mein Herr, und schon sind 1103 49| wodurch Sie Ihre Gesundheit wiedererlangt haben, ist mir selbst so 1104 19| treu bei deiner Rückkunft wiederfinden, als du sie abends fandest, 1105 26| Instrumente und Stimmen, die wiederholten Melodien schon unterscheiden 1106 26| anzulassen. Sie konnte nun die wiederkehrenden Instrumente und Stimmen, 1107 16| den Markt von Alexandrien wiedersehe, den ich jetzt mit größerem 1108 16| vielfacher Freude werden wir uns wiedersehen.«~ 1109 51| auf und versprach, bald wiederzukommen.~ 1110 15| bei dem ersten günstigen Winde auslaufen könnten. Darauf 1111 11| fühlen mußte und zuletzt wirklich krank ward.~ 1112 9 | Handelsmann zum erstenmal im wirklichen Besitz und Genuß seiner 1113 20| ein anderer wird in der Wirklichkeit ernten, was die Einbildungskraft 1114 26| nicht mehr versagen, zu wissen, wer die Unbekannten und 1115 | woher 1116 8 | ungefähr sechzehn Jahre alt, wohlgebildet und gut erzogen, deren Gestalt 1117 27| Es waren meist schöne, wohlgekleidete junge Leute, die aber freilich 1118 50| dann kam an die Stelle des wohlgepolsterten Ruhebettes ein hartes Lager, 1119 52| Die wohltätige Arbeit ging aufs neue muntrer 1120 55| so still und ruhig in uns wohnt und so lange, bis es die 1121 4 | Anfangs wohnte unser Seemann dieser Feier 1122 27| von Verehrung beweisen zu wollen.~ 1123 16| Hause eine Bewegung siehst, woraus du schließen kannst, daß 1124 48| nichts würde sich unsern Wünschen entgegenstellen. Sollten 1125 35| seiner Abwesenheit befinden würdest, da seine Weissagung eintrifft, 1126 38| einem Jahre bin ich an einen würdigen und reichen Mann verheiratet, 1127 2 | ruhige Bürger ihr Leben zu würzen verstehen; ebensowenig hatte 1128 36| aus. Der junge Prokurator wunderte sich nicht über diese Botschaft; 1129 33| und nicht ohne stillen Wunsch, in ihm denjenigen zu finden, 1130 34| beobachtet und konnte nun dem Wunsche nicht länger widerstehen, 1131 3 | der Kinder wegen gefeiert wurde. Knaben und Mädchen pflegten 1132 44| daß Sie keinen ergebnern, zärtlichern, treuern und verschwiegenern 1133 45| scheute sich nicht, ihm ihre Zärtlichkeit aufs lebhafteste zu zeigen; 1134 17| liebenswürdige Frau die zärtlichsten Vorwürfe, versicherte, daß 1135 50| deren sie eine bestimmte Zahl für ein Armen- und Krankenhaus 1136 55| gewinnt, wenigstens durch zarte Erinnerungen seine Gegenwart 1137 35| das Glück einen Jüngling zeigt, völlig nach deinem Sinne, 1138 26| möchten. Sie durfte sich zum Zeitvertreib eine solche Teilnahme wohl 1139 47| wo nicht mein Leben zu zerstören, doch meine körperlichen 1140 31| Vergebens suchte sie sich zu zerstreuen; jeder angenehme Gegenstand 1141 1 | keine Zeit zu kostspieligen Zerstreuungen übrigblieb.~ 1142 34| nur zu bemerken, auf das zierlichste seines Weges vorbeiging.~ 1143 36| geschwind ihr Haus und ihre Zimmer auf das reinlichste ausputzen. 1144 24| Haus, in dessen prächtigen Zimmern sie mit Vergnügen täglich 1145 45| erwartet, gegenwärtig nicht zueignen. Ach! wenn nur der Aufschub 1146 30| da, wo der unbarmherzige Zufall nur mit einem unbestimmten 1147 48| Erklärung nicht sonderlich zufrieden, faßte doch wieder bessern 1148 28| der er mir einen Liebhaber zugesteht, schließt er alle diejenigen 1149 13| deines Weibes und ihre Treue zugleich mit der Ehre deines Hauses 1150 37| ein Taburett sitzen, das zunächst dabeistand! Sie verstummte 1151 54| Es bedarf weiter keines Zuredens, mein werter Freund, und 1152 22| die Tränen, die sie bisher zurückgehalten hatte, stürzten reichlich 1153 32| soeben in seine Vaterstadt zurückgekommen. Man wußte nicht genug zu 1154 36| vermutete er doch, daß die zurückgelassene Frau in der Abwesenheit 1155 25| ihrem Abwesenden galt, nicht zurückhalten.~ 1156 35| auf Besorgnis und Furcht, Zurückhaltung und Scham, Verhältnisse 1157 11| oder glücklich in den Hafen zurückkehren sah, wieder die Regungen 1158 19| Abwesenheit in meine Arme zurückkehrtest.«~ 1159 42| einer, der ein junges Weib zurückläßt, um ferne Weltgegenden zu 1160 35| auf kleinliche Hindernisse zurücksehen, so faßte sie auf einmal 1161 5 | besessen, und was du mühsam zusammengebracht hast, wird nach deinem Tode 1162 38| verheiratet, der, solange wir zusammenlebten, die größte Aufmerksamkeit 1163 20| wer weiß, was für Umstände zusammentreffen, was für Gelegenheiten sich 1164 53| innerliche Wärme einigermaßen zusammenzuhalten. Ja sie war nicht länger 1165 54| ja gewissermaßen zärtlich zusprach, die kurze Zeit noch standhaft 1166 47| Verlauf derselben ein Glück zuteil werden kann, welches alle 1167 42| Freunde, der ihr angenehm und zuverlässig scheint, ohne Bedenken überlasse.~ 1168 48| hinwegzuräumen? Nur der zuverlässigsten Person kann ich einen Anteil 1169 50| sie beschäftigt, Hemden zuzuschneiden und zu nähen, deren sie 1170 | zwar 1171 48| denn ich darf des Tages nur zweimal Brot und Wasser genießen,