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Georg Simmel
Die Religion

IntraText - Konkordanzen

(Hapax - Wörter, die nur einmal vorkommen)


18-blute | blutr-fremd | fried-indis | indiv-prafo | prage-uberg | uberh-wieso | wille-zwisc

     Absatz
501 323| partikularistischen Fehde- und Blutrecht der Stämme. ~ 502 196| Denken und Wünschen auf dem Boden einer grausamen und selbstsüchtigen 503 196| es sich doch zu wirklich bösen Taten verdichtete; künstlerische 504 251| Rechte und Pflichten mit sich brachte -, wurde auf diesem Wege 505 119| die religiösen Ideen und Bräuche nicht angetastet wurden, 506 537| Selbst die Brahmanen mit ihrer pantheistisch 507 154| Diese letzteren brauchen nur von der religiösen Stimmung 508 28 | Wirklichkeit noch eine Kunst brauchten. ~ 509 419| In sehr eigentümlichen Brechungswinkeln nun reflektiert die religiöse 510 101| Gegenstandswelt des Glaubens, zustande bringend.~ 511 19 | in uns liegen, immer nur Bruchstücke, um sich aus ihnen zusammenzuleben, 512 181| einfach daran, dass der Buddhis-mus die Seiten dieser Korrelation 513 431| Kirche standen mitten im bürgerlichen Leben, ihre Bischöfe und 514 340| symbolisiert sich darin, dass der Burgfriede, wie er in irgend einem 515 136| Bischof durch kirchliche Busse gesühnt werden; mag der 516 492| Mannigfaltigkeit religiöser Charaktere hin, auf eine religiöse 517 200| dass die seelisch derartig charakterisierten soziologischen Beziehungen, 518 200| und dass die in dieser Charakterisiertheit lebendigen Funktionen, gleichsam 519 481| sondern an einer zwischen charakterologischen menschlichen Bestimmtheiten, 520 564| Gegenteil jenes soziologischen Charakters um, an dessen Exklusivität 521 363| sittlichen oder auch unsittlichen Charakterzüge, der Neigungen und Bedürfnisse 522 128| späteren Antike und im heutigen China der Fall ist. ~ 523 557| übergreifende Einheit des Christengottes sprengt die soziologische 524 334| durch die gleiche der ganzen Christenheit getragen zu werden, die 525 540| dieser Seele ist und ihr Christlichwerden nur die Bestätigung einer 526 143| Man hat Gott als die coincidentia oppositorum bezeichnet, 527 305| Cyprian indes setzte es doch durch, 528 30 | und dem Sperling auf dem Dach bilden zwar auch ihren Inhalt - 529 309| übermenschlich empfunden wurde, dachte man ihn sogleich pantheistisch, 530 352| umgekehrt ein Gott zum blossen Dämon werden kann, wenn er seine 531 302| für seine Privatinteressen dämonische Mächte durch Zauberei anrufen; 532 350| sich leicht zur Schaffung dämonischer Realitäten erregen.~ 533 353| aus dem bloss daseienden dämonischeu Wesen der für den Menschen 534 | Daher 535 249| Selbstvergötterung bezeichnet hat; und daneben glaubte man eine eigentliche 536 73 | Schwung, eine Demut oder Dankbarkeit, ein Ergriffensein, als 537 61 | jedes Erwünschte einen Preis daranzugeben, die Furcht vor Gott als 538 199| nennen, geschieht freilich daraufhin, dass das aus ihnen allein 539 266| immanent gefühlsmässig darlebt.~ 540 283| Allgemeine dieser Zerspaltungen darstellenden Grundimpuls, der - ein jeder 541 261| sich in dem Gottesglauben darstellt, - eine Vergrösserung und 542 518| Seite hin die transzendenten Darstellungen der Gruppeneinheit, und 543 263| vielmehr nur ein Mass und eine Darstellungsart von ihm ist, sondern er 544 496| auch; nur scheinen gewisse Darstellungsarten solcher Urbilder eine innere 545 25 | prinzipiellen Voraussetzungen darüber, welche "Welt" von der Seele 546 574| das ein Prozess, eine Daseinsart ist, und seine Inhalte, 547 266| Charakter seines seelischen Daseinsprozesses sich noch nicht oder nicht 548 14 | Formungen identisch bleibenden Daseinsstoff in sich aufnehmen. ~ 549 491| ihrer wirklichen Wesenheit dastände, noch immer als eine vielleicht 550 207| Welt greifbarer Realität dasteht, etwas ganz anderes auch 551 296| überhaupt keine Gruppierung dauernder und organischer Art gibt, 552 607| Religion handelt, sollte davor schützen, in dem Gesagten 553 287| Gruppen. Die gemeinsame Defensive und Offensive gegen den 554 415| durch neue letzte Ziele definitiv herabzusetzen, sondern nur 555 487| Seelen als solche keine definitive Ungleichheit g i b t , keine 556 556| zu jenen, die, an ihrem definitiven Stadium angekommen, mit 557 549| intolerant in Hinsicht des Definitivums der Religion, kann eine 558 67 | Gegebenen mit sich, von Degradierung jedes einzelnen zu verschwindender 559 435| und nachher das gleiche: dei Gewinn des Heils.~ 560 612| die Würde eines Gefühles deklassiert, wenn seine Entstehung nicht 561 400| Demgegenüber mag es eine Utopie sein, 562 197| Gott zuwenden, also nicht demjenigen Gebilde, das nichts anderes 563 610| ausserhalb des menschlichen Denkens gelegene Wirklichkeit das 564 497| zu halten, sondern, mit denselben Kräften immer weiter drängend, 565 200| denken, dass die seelisch derartig charakterisierten soziologischen 566 188| aber auch die Aussenseite derartiger Beziehungen mindestens zum 567 | derer 568 74 | nicht Religion; aber es ist derjenige Vorgang, der Religion wird, 569 212| funktionell angesehen, derselbe Schöpferweg seiner Seele, 570 443| der bestimmten Leistung designieren.~ 571 266| überhaupt bezeichnet, auch desjenigen, bei dem dieser Charakter 572 231| unseres Glaubens ist nur eine Detaillierung oder eine Folge dieses Grundverhältnisses, 573 376| Willkürliches von gesellschaftlicher Determinierung Unabhängiges geschehe.~ 574 389| ein logisch gar nicht zu deutendes Zusammen von Macht und Ohnmacht.~ 575 44 | realisiert der Mensch - ich deutete schon darauf hin - in der 576 476| logisch und ethisch ganz deutlichen Sinnes noch einen anderen, 577 565| Gruppeneinheit dem Einzelnen mit deutlicherem oder dumpferem Bewusstsein 578 217| hat, wie sie sie in den deutlicheren und reineren Erscheinungen 579 95 | Ein Moment der deutschen Mystik mag dies erläutern. ~ 580 93 | angeordnet, von solchen Deutungen verklärt, dass sie eben 581 117| geruht hätten, - so das Dharma der Inder, die Themis der 582 299| es ihre E i n h ei t ist, di e sich in dem Gott ausspricht, 583 578| eigentümliche, fast an das dialektische Schema Hegels erinnernde 584 174| Der Dienst der Götter ist in der ganzen 585 417| dieser Einseitigkeit nicht dienstbaren Energien, - die der Schaden 586 453| die Beson-derheit ihrer Dienste beansprucht, sein Wesen - 587 418| ihrer Bedürfnisse vollendet dient, aber ihre Vollendung mit 588 38 | solche Behauptungen über die diesseitige und jenseitige Welt in Widersprüche 589 481| Differenz ebenso an der diesseitigen wie an der jenseitigen Interessensphäre 590 481| Bestimmtheiten, die ihre Differenz ebenso an der diesseitigen 591 163| Ereignis mit der Religion als differenziertem Gebiet nichts zu tun. ~ 592 427| kennendes, das aber dem differenzierten Fürsich-Sein des Menschen 593 270| da er ihr nicht als ein differenziertes Einzelwesen gegenübertritt, 594 161| und in die transzendente Dimension erhoben, Religion im engeren, 595 30 | begleitet, die sie wie in andere Dimensionen einordnen, ihnen ganz andere 596 47 | seinem reinen, von allem "Ding" freien Dasein ist ein L 597 528| Gottheit direkt antagonistisch und zum Aufgehobenwerden 598 226| des Gefühles an ihn, eine Dirigierung des Lebens auf ihn zu.~ 599 447| e zu einer idealen, die Disharmonie von vornherein abschneidenden 600 139| auf die religiöse Ebene disponierte.~ 601 183| enthalten, genauer: in der Disposition dieser Form, zu Ort oder 602 355| jetzt nur aus viel grösserer Distanz her, als ein viel abstrakteres 603 550| erwählt, so mag er alle dogmatische Intoleranz besitzen; aber 604 135| sind hier doch nicht die dogmatischen Vorstellungen über die transzendenten 605 41 | all die so entstehenden Dogmen in der Art "wahr" sind, 606 189| Dies dokumentiert sich, in gleichsam substantielle 607 36 | zu begreifen oder sie zu dominieren. ~ 608 286| An einem doppelten Gegensatz muss sich das 609 441| einen befähigen und dahin drängen, zu tun, was der andere 610 497| denselben Kräften immer weiter drängend, übersteigert sie das Besonderssein 611 365| gleichzeitigen Drinnen und Draussen in der Gesellschaft gilt 612 376| kann sich jene Freiheit drehen, dass überhaupt etwas Willkürliches 613 | drei 614 410| untereinander sind, desto dringender bedarf der eine des anderen, 615 365| Verhältnis eines gleichzeitigen Drinnen und Draussen in der Gesellschaft 616 255| spalten, sich selbst wie einem Dritten gegenüberzutreten, - einer 617 609| die diesen Untersuchungen drohen könnte, am gründlichsten 618 413| dem Individuum gewährt, droht in Verengerung und Verkümmerung 619 288| innen her, sondern durch den Druck von aussen, durch die praktische 620 301| Einheitlichkeit der Gruppe drückte sich darin aus, dass in 621 384| Formungen, Einkleidungen eines Dualismus sind, der unsere Seele und 622 30 | Nicht anders dürfte es sich mit der Religion 623 120| zugleich aber eigentümlich Dumpfe und Ungeklärte des ägyptischen 624 565| Einzelnen mit deutlicherem oder dumpferem Bewusstsein oft genug als 625 476| Sinnes noch einen anderen, dunkleren und mit jenem eigentlich 626 140| die sozialen Beziehungen durchdringen und formen, aber auch von 627 458| Das was wir sein sollen, durchdringt als eine ideelle Wirklichkeit 628 8 | Als das Problem des Durcheinanderwirkens des körperhaften und des 629 31 | erfasst, sie zu Widersprüchen durcheinanderwirren mag. ~ 630 291| Gesamtleben seine Existenz durchkreisen fühlt, sei es, dass er, 631 560| ungeschiedenen Einheit mit Gott durchringt, desto weiter, tiefer, beseligter 632 70 | niederschlagen kann. Leichter durchschaubar ist es, wie unsere G e f 633 387| Struktur des Verhältnisses durchschauen.~ 634 121| Stadium in das der klaren Durchschauung und Rechenschaft eintreten. ~ 635 247| gegenüber siegreich bewahren und durchsetzen werde.~ 636 292| nicht so selbstverständlich durchsetzt wie die Einheit eines Organismus 637 71 | jenes, indem uns auf einmal durchsichtig und zugängig erscheint, 638 71 | Sonnenstrahl, der ein Laub durchstreift, oder durch die Biegung 639 101| gewissermassen von der sie durchströmenden Religiosität zusammengekittet, 640 383| Sinne unbedingt getragen und durchströmt zu sein.~ 641 471| durch alles Aussenwerk hat durchwachsen lassen; dabei mag der I 642 37 | Wo sie dies durchzuführen sucht, kommen götzendienerische, 643 115| Ebenderselbe Inhalt, der vorher und nachher 644 121| während andere und oft ebendieselben aus einem unbewusst instinktiven 645 93 | Schicksale innerhalb der Ebenen irdischen Glückes, äusseren 646 158| Charakter der Heiligkeit ebensowohl in den Beziehungen der Gläubigen 647 616| Denn wie die echte und tiefste Liebe zu einem 648 535| Gruppe nicht die rechten, echten sind.~ 649 96 | Für Eckhart ist Gott schlechthin einfach 650 157| gegenüber eine gewisse religiöse Ehrfurcht, und das Leben eines Stammesgenossen 651 2 | Einer Liebe, einem Ehrgeiz, einem neu auftauchenden 652 299| hin, dass es ihre E i n h ei t ist, di e sich in dem 653 186| Sie alle enthalten eine eigenartige Mischung von selbstloser 654 413| freiere Spielraum und die eigenartigere Entwicklung, die sie dem 655 259| Art ist, sondern ein ganz eigenartiges zwischen den Menschen aufwachsendes 656 220| gleichsam an der religiösen Eigenbewegung abgeschattet sind und nun, 657 71 | diesen in leidenschaftlichen Eigenbewegungen schwingen lässt. ~ 658 | eigener 659 17 | ihrem Motiv nach eine ganze, eigengesetzliche, aus einheitlichem Grundtrieb 660 400| sich befriedigter, in ihrem Eigenrahmen harmonisch wachsender Existenzen 661 429| Privatrache geübt hätten, jemanden eigens zu dem Behufe erwählt hätten, 662 468| als dass jede Seele ihr eigenstes inneres Sein, das reine 663 371| einen Teil von sich als sein eigentliches Selbst zu empfinden, das 664 128| Gemeinsamkeit des Wohnsitzes, des Eigentums, des Rechts- und Waffenschutzes 665 417| hineinpresst, die dem Ideal seines Eigenwesens, der Ausbildung einer harmonischen, 666 525| Vorstellung, dass die Welt eine Ein-heit ist, - an der uns zugänglichen 667 354| Gesellschaft in diesem Sinne einbeziehbar ist.~ 668 473| viel weniger Einfaches und Eindeutiges, als es in der allgemeinen 669 250| Mit tieferem Eindringen aber hat man beides aus 670 473| Gott etwas viel weniger Einfaches und Eindeutiges, als es 671 612| und als ob die reizlose Einfachheit der einzelnen Bestandteile 672 172| ebenso wie ihrer Trennung, am einfachsten an dem, was auf beiden Gebieten 673 443| Bestimmtwerdens durch äussere Einflüsse, die das Individuum, auch 674 383| gliedmässige Einfügung in ihn belohnen kann. Die 675 126| in dem Augenblick, wo sie eingegangen wird, so im Mittelalter 676 108| allerverschiedensten Inhalte eingehen. ~ 677 579| mit dem er sich einmal eingelassen hat, nicht wieder ganz los 678 183| Gesamtheit der Pflicht gegen Gott eingeordnet wird, ist nur eine verdeutlichende 679 397| überindividuelle Gesamtsein so eingerichtet wäre, dass es nur von in 680 24 | lebenerhaltend handeln; für anders eingerichtete, anderes bedürfende Wesen 681 136| die als göttliche Gebote eingeschärft werden, wie in der altjüdischen 682 177| für andere gelegentlich eingeschlossen ist. Aber nicht um der anderen, 683 264| ausschliesslich von den in sie eingezeichneten und ihre Struktur freilich 684 569| auffindbar sind, dass aus diesen Einheiten eine höhere Einheit erwächst.~ 685 17 | ganze, eigengesetzliche, aus einheitlichem Grundtrieb in sich beschlossene 686 283| ihrer absoluten, in sich einheitlichen, ihre Gegensätzlichkeit 687 288| Komplex von Wesen eben ein einheitlicher sei. ~ 688 374| diese Rolle sträubt sich der Einheits- und Ganzheitstrieb, den 689 325| hier besonders e i n, dem Einheitsbegriff einwohnender Zug, der zu 690 513| Ausser diesem Einheitsbegriffe aber, der alle Differenzierungen 691 526| Bildung jenes transzendenten Einheitsbegriffes ebenso geben wie in dem 692 364| ausdrücken, dass die soziale Einheitsbildung eine religiöse Reaktion 693 598| Nachkonstruktion des seelischen Einheitsgebildes mit Elementen, deren Verwebung 694 557| Beschränkung, in der die Einheitsidee sich zuerst erheben konnte. ~ 695 308| Freilich wurde das christliche Einheitsmotiv vielleicht noch von einer 696 143| oppositorum bezeichnet, als den Einheitspunkt, der alle Gegensätzlichkeiten 697 355| es aber eine politische Einigung verschiedener Stämme wurde, 698 384| dies nur zwei Formungen, Einkleidungen eines Dualismus sind, der 699 604| Ursprüngen ihrer vielleicht einen einleuchtenderen Sinn.~ 700 20 | oder gar feindlicher Reihen einmischen, um sein Ganzes zu ergeben. ~ 701 30 | wie in andere Dimensionen einordnen, ihnen ganz andere perspektivische 702 392| ihm nur die Gliedstellung einräumen will, so ist, rein begrifflich 703 10 | gleiche Recht der Weltformung einräumt. ~ 704 131| Die durchaus einreihige, irdisch-logische Sinnesart 705 18 | zusammengehalten von dem einreihigen Verlauf des seelischen Lebens.~ 706 91 | für seine lieben Kinder so einrichtete, wie es für sie gut ist. ~ 707 128| Rechts- und Waffenschutzes einschliessend, eine viel stärkere Betonung 708 421| ungangbaren Weg zu Gottes Ohre einschlüge, sondern nur eine Summe, 709 278| dasjenige Wesen, das über alle Einschränkung und Besonderung hinaus ist, 710 386| Beziehungen des Individuums, so einseitig ihr Inhalt und so einheitlich 711 550| I s t erst einmal ein einseitiger Weg zum Höchsten erwählt, 712 412| gleichartige Betätigung für Ziele einsetzen, die nicht allen Raum geben, 713 599| dass eine exakte genetische Einsicht in das religiöse Phänomen 714 33 | Erst wenn man einsieht, dass die Religion eine 715 559| Unmöglichkeit des völligen Einsseins. ~ 716 179| erfüllt, sich ganz von selbst einstellt.~ 717 187| inneren Verhältnisses, eine Einstellung des Subjektes in eine höhere 718 616| sie den Fortfall all jener einstmaligen Entstehungsgründe ungebrochen 719 251| ihre religiöse Gestaltung einströmen; die Sicherheit, mit der 720 396| Die Gesellschaft lebt eint von Abstrakthei Leben für 721 121| Durchschauung und Rechenschaft eintreten. ~ 722 246| seelischen Zustand unter Einwirkung ihres Bildes charakterisiert.~ 723 80 | wird man im allgemeinen die Einwirkungen bezeichnen, die die Entwicklung 724 325| i n, dem Einheitsbegriff einwohnender Zug, der zu religiöser Ausgestaltung 725 525| der es jenen Relativitäten einwohnt. So geht die Vorstellung, 726 537| Missionären auf gewisse Einwürfe gegen ihre Religion geantwortet, 727 277| Kausaltrieb ohne solche Einzelanregung wirkt, nicht ein singulär 728 47 | Massverhältnis der seelischen Einzelenergien zeigen, die von denen des 729 551| Im Einzelfall zeigen etwa die täuferischen 730 327| gibt nun vielleicht kein Einzelgebiet, auf dem diese Existenzform 731 278| einen sie hervorrufenden Einzelgegenstand spezialisiert sind.~ 732 331| jenem reinsten und über die Einzelgruppe weit hinausreichenden Ruf 733 268| Undifferenziertes, ihre durch keinen Einzelinhalt präjudizierte Kraft in die 734 372| die allgemeine Form des Einzellebens.~ 735 218| religiösen Verhaltens in einzelneren Ausgestaltungen zu verfolgen, 736 279| ihrer relativen, d. h. durch Einzelobjekte in die Relativität herabgedrückten 737 270| als ein differenziertes Einzelwesen gegenübertritt, so ist er 738 145| einem Atemholen in sich einzubeziehen und aus sich auszuströmen 739 287| zu realisieren und ihnen einzuprägen. ~ 740 379| höheren Ganzen, ihn als Glied einzuschliessen und abhängig zu machen, 741 304| dessen Qualifikation nichts einzuwenden war; auch war nicht zweifelhaft, 742 418| mit der widernatürlichen Einzwängung seiner Kräfte in eine spezialistische 743 559| dies etwa in der religiösen Ekstase ausgelöscht scheint, so 744 383| Bequemlichkeit oder auch dem ekstatischen Hinschmelzen in das Bewusstsein, 745 27 | Auch die Kunst lebt von den elementaren Inhalten der Wirklichkeit; 746 157| Dagegen empfanden sie dem Stamm gegenüber 747 70 | der Ägide des religiösen Empfindens ablaufen könnte, wofür dann 748 83 | insoweit man es als "Schicksal" empfindet, doch einen S i n n hat. ~ 749 524| grosser und als grenzenlos empfundener Schmerz erfüllt, seinen 750 60 | eine gewisse Übertreibung empirisch-seelischer, von unseren Naturzusammenhängen 751 319| Die rein empirisch-soziale, historisch übernommene 752 328| immerhin gibt sie innerhalb der empirisehen Gesellschaft der Bemühung 753 54 | neuen Form ins Transzendente empor. ~ 754 292| muss sie in das Bewusstsein emporgetrieben haben, als eine besondere 755 184| Arbeiters zu seiner sich emporringenden Klasse oder des adelsstolzen 756 525| um sich daran zum Gebilde emporzuleben, sozusagen allein, und kann 757 574| Gestaltung des religiösen L e b en s , das ein Prozess, eine 758 486| Überzeugung, dass letzten Endes jede Seele gleichmässig 759 548| tolerant sein in bezug auf den Endinhalt der Religion, auf den Gottesbegriff; 760 418| ihrer Zuspitzung durch die endlos wachsende Konkurrenz enthüllt 761 70 | Niemals würde die endlose Fortsetzung der Ursachenreihe, 762 16 | historischen Punkte der endlosen Entwicklung unserer Art 763 564| des Christentums seinen Endpunkt erreicht hat, schlägt sein 764 472| dies die Gleichheit des Endresultates des Lebens zu alterieren 765 498| Das Endziel, auf das die religiöse Bestrebung, 766 406| auf das eigene Zentrum als Endzweck bezogene Wille religiös 767 532| Konsequenzen desselben meistens energisch ablehnen.~ 768 553| nur äusserlich, sondern in enger Kausalität mit der absoluten 769 292| dass sie sich auch bei den engsten und naivsten Bildungen nicht 770 278| Scholastik Gott als das Ens perfeetissimum bezeichnet, 771 98 | Diese Form nimmt das Ensrealissimum für die Mystik an, die an 772 202| deren er in Wirklichkeit entbehrt. Vielmehr, als Gegenstand 773 612| wäre der Reiz eines Ideals entblättert, die Würde eines Gefühles 774 249| eigentliche Religion nicht entdecken zu können, vor allem nicht 775 119| durch eines der aus ihm entfaltbaren Elemente, das religiöse, 776 218| bisher nur aus einer gewissen Entfernung betrachteten Analogien des 777 485| mächtig, die sich von der entgegengestzten: dass der Wert jedes Menschen 778 152| jenem Inhalt aufnahmefähig entgegenkommt. ~ 779 380| Forderung gegen Forderung entgegenstellt, so scheint sich eben dies 780 610| psychischen Wirklichkeit enthalte oder nicht. Aber nicht nur 781 525| deshalb der Begrenztheit entheben, in der es jenen Relativitäten 782 613| Gesinnung, die die Menschenwürde entheiligt glaubte, weil der Mensch 783 418| endlos wachsende Konkurrenz enthüllt sich als die Form, die der 784 184| Kindes zu seinen Eltern; des enthusiastisehen Patrioten zu seinem Vaterland 785 84 | seiner Gleichgültigkeit entkleidet. ~ 786 389| Lebens, das sich nirgendwohin entladen kann, ein logisch gar nicht 787 383| will, kollidiert mit der Entlastung des Ich durch die göttliche 788 307| der umgebenden Heidenwelt entlehnten und nun freilich zu einer 789 482| genau nach ihren Verdiensten entlohnt wird, also gerade den vorausgesetzten 790 353| menschlichen Gemeinschaft entnehmend, der sie sich überbaut - 791 364| ihr, was der Wirklichkeit entreissbar ist: ihre Form, und trägt 792 344| teil, es ist nicht nur die Entrichtung eines Tributes.~ 793 525| den empirischen Realitäten entrissen hat, um sich daran zum Gebilde 794 25 | So entscheiden die Zwecke und prinzipiellen 795 141| Gefühl der Abhängigkeit hier entscheidend. ~ 796 4 | erst indem die Religion den entscheidenden Grundton für das Leben gab, 797 438| Seelenheil in seinen letzten Entscheidungen vom Priester abhängt, eine 798 428| hier auf eine Erscheinung entschiedenster Arbeitsteilung auf religiösem 799 21 | sogleich heben, wenn man sich entschliesst, auch die sogenannte "Wirklichkeit" 800 2 | sobald aber Leidenschaft oder Entschluss sie in das Zentrum der Seele 801 389| rein inneres Gespannt- und Entspanntsein der Seele, ein Schweben 802 606| harrenden Zusammenballungen und Entspannungen des seelischen Daseins überhaupt, 803 486| Unterschieden der Menschentypen entsprechend, die Gleichheit vor Gott 804 273| Ihm entspricht die Unterströmung von Suchen, 805 21 | Damit entspringen Unsicherheiten und Wirrungen 806 420| Gemeinsamkeit, Zusammengehörigkeit entstammt dieser Gleichheit, nicht 807 429| wie das Königtum dadurch entstanden sei, dass die Menschen, 808 41 | Dass all die so entstehenden Dogmen in der Art "wahr" 809 606| allgemeinen Dynamik von Sehnsucht, Enttäuschung, Widerstand, Gleichgewicht - 810 41 | jene dem eigenen Zentrum entwachsende Geschlossenheit der religiösen 811 | entweder 812 212| auch noch nicht ein zu so entwickelter Differenzierung und Objektivierung 813 70 | entwickeln kann, und wie diese Entwickelung sich in dem Gegenstand der 814 580| Religion wird, scheint mir der Entwicklungsbegriff auf sie anwendbar.~ 815 114| charakterisiert vielfach eines ihrer Entwicklungsstadien. ~ 816 155| um so besser beweisend, entwirft ein Spezialkenner der alt 817 465| Erlösung, sozusagen der Entzauberung des Wertes, der zwar in 818 292| der Einheit des Ganzen zu entziehen trachtet, dass sie sich 819 174| solchen; dass sich jemand ihm entzöge, ist nichts anderes, als 820 145| Entfremdung, Demut und Genuss, Entzückung und Reue, Verzweiflung und 821 590| einzelnen Stil, die einzelne Epoche, was Schopenhauer vom allgemeinen 822 31 | nach anderen Kategorien erbauten Weltbildern sich überhaupt 823 151| Wesens und seiner Kraft erblickt, lässt sich auf das Verhältnis 824 163| rein als soziologisches Ereignis mit der Religion als differenziertem 825 283| die einzelnen Stücke und Ereignisse der Wirklichkeit zu dem 826 80 | was nicht er selbst ist, erfährt, - gleichviel, ob sein eigenes 827 23 | Die erfahrbare wirkliche Welt bedeutet 828 63 | solcher sinnlich gebundenen Erfahrbarkeiten, so wäre eben, dass es zu 829 61 | als eine Fortsetzung der erfahrenen Notwendigkeit, für jedes 830 186| verstandesmässig nicht anders erfassen können als durch die Zerlegung 831 31 | jeweils Teile von ihnen erfasst, sie zu Widersprüchen durcheinanderwirren 832 180| vollzieht sich als der logische Erfolg des Verzichtes der Seele 833 235| das Subjekt selbst analoge Erfolge.~ 834 69 | Kategorie des Erkennens erfolgt, seine Formel extrahiert 835 110| typische Form des sozial erforderlichen Tuns und Lassens überhaupt. ~ 836 183| Dass gesellschaftliche Erfordernisse unter den Schutz der Religion 837 135| sondern dass das sozial Erforderte ein Festigkeitsmass, eine 838 183| Begleiterscheinung des sozial Erforderten erscheint, bildet in Wirklichkeit 839 408| dem göttlichen, die Welt erfüllenden Sein gegenüber aber wird 840 40 | Glauben ihre Ausmündung und Erfüllung gefunden hat. ~ 841 559| in anderem Zusammenhange ergab, ein Gegenüber, und so sehr 842 412| Ausweichen und gleichzeitiges Ergänzen, weil jeder eine andere 843 495| durch die Idee des Absoluten ergänzend, scheint eine reinere, ungebrochenere 844 521| Ableitung dieser Bezeichnung ergänzt.~ 845 391| kann ihre Strömung sich ergiessen und sich mit ihnen ein Verhältnis 846 71 | wir plötzlich im Tiefsten ergriffen und bewegt werden, nicht 847 371| Gesellschaftscharakter nicht ergriffenen Impulsen und Interessen 848 73 | Demut oder Dankbarkeit, ein Ergriffensein, als spräche durch ihren 849 71 | Grauen und der Empfindung des Erhabenen ihrer Übergewalt -jenes, 850 71 | aussergewöhnliche Schönheit oder Erhabenheit der Naturerscheinung, sondern 851 614| historisch-psychologischen Ableitung aufrecht zu erhalten glaubt, wird man Schwäche 852 23 | gegebener Elemente, die für die Erhaltung und Entwicklung des Gattungslebens 853 313| des unmittelbar Göttlichen erhielt.~ 854 161| transzendente Dimension erhoben, Religion im engeren, selbständigen 855 575| relativen Tatsachen weihend, erhöhend, sie gleichsam ins Herz 856 86 | Es ist eine Erhöhung des Menschen, ein Schicksal 857 238| gelten - die Kräfte zu jenen Erhöhungen aus sich selbst, aber indem 858 578| dialektische Schema Hegels erinnernde Schicksal, aus sich herausgehen 859 418| Unvollendetheit des Individuums erkauft, mit der widernatürlichen 860 70 | Ursachenreihe, wie sie die empirisch erkennbare Welt ordnet, zu einem Gotte 861 68 | ausstatten, auf eine Welt erkennbarer Natur oder auf einen im 862 363| Es gilt vielmehr zu erkennen, dass die Götter nicht nur 863 595| keineswegs das erschöpfende Erkenntnisschema für die Bedeutung der Religionen - 864 223| können uns metaphysische oder erkenntnistheoretische Untersuchungen dahin führen, 865 566| Elementen überhaupt nicht erklärbar scheint und mit einem gar 866 483| Trotz dieser Erklärungen glaube ich, dass der Sozialismus 867 95 | deutschen Mystik mag dies erläutern. ~ 868 56 | die Weltinhalte durch ihre Erlebensart färben, um dann, deren sonstige 869 429| die Menschen, welche für erlittenes Unrecht ursprünglich Privatrache 870 597| Verwehungen beider Gebiete ermöglichend, von denen diese Blätter 871 429| ihm dafür einen Teil ihrer Ernte gegeben hätten.~ 872 55 | Funktionsart gewisser Existenzen, erobert gleichsam erst auf der Wanderung 873 421| nicht wie bei den vorhin erörterten Sozialerscheinungen an der 874 32 | die an den Anfang dieser Erörterung gestellte Reflexion: dass 875 202| Nicht so nur, dass der erotische Trieb sich einen Gegenstand 876 350| Schaffung dämonischer Realitäten erregen.~ 877 71 | Die Natur um uns erregt uns bald zu ästhetischem 878 123| kursieren lässt: in Zeiten eines erregten Patriotismus nimmt das Verhältnis 879 330| allen die Möglichkeit des Erreichens und hat nicht ein gegenseitiges 880 5 | Nun erringt ein Element diese zentrale 881 285| da ein kausal verbundenes Erscheinungspaar auftaucht, gibt primitiveren 882 526| oder die Einheit bestimmter Erscheinungsprovinzen der physichen Natur oder 883 595| Vollkommeneren ist keineswegs das erschöpfende Erkenntnisschema für die 884 71 | Grundgefühl, das ich nur als Erschütterung schlechthin zu bezeichnen 885 202| in einen Gegenstand jene ersehnten Werte hineintrügen, deren 886 252| Zukunft, dieselbe leichte Ersetzbarkeit eines soeben als Trug erwiesenen 887 526| ebenso geben wie in dem erst-genannten Fall das Gefühl der mystischen 888 597| Geht das erste Motiv auf die qualitativ 889 498| sich eben dadurch, dass das erstere sich keinem Bewerber deshalb 890 4 | gefunden worden, dass jene ersteren Ansprüche ihre relative 891 482| Gleichmacherei" ab; auch er erstrebt nur "Gerechtigkeit", d. 892 84 | alles leidvollen Inhaltes, erträglicher, denn nun scheint es auf 893 529| Christi nur auf das Mass der Erträglichkeit herabgesetzt ist. Die rein 894 119| die Fremdherrschaft willig ertragen, vielleicht kaum empfunden, 895 26 | Praxis, und von ihnen aus erwachsen andere Welten. ~ 896 204| aus jenen Eigenschaften erwachsend, mag mit seiner Wirklichkeit 897 199| dass das aus ihnen allein erwachsene, substantiell verselbständigte 898 606| ideellen Beziehungen der so erwachsenen Welten begreifen, die gleichgesetzlichen 899 142| auch Hebung und Erlösung erwartet, von dem es verschieden 900 552| oder als göttliche Wahl und Erweckung.~ 901 252| Ersetzbarkeit eines soeben als Trug erwiesenen Wertes durch eine neue Hoffnung.~ 902 61 | Notwendigkeit, für jedes Erwünschte einen Preis daranzugeben, 903 119| in und vor der Römerzeit erzählt wird, sie hätten die Fremdherrschaft 904 461| galizischen Wunderrabbi Meir erzählten Geschichte zum Ausdruck 905 297| Genossenschaftstrieb unzählige Gilden erzeugte, ist es bezeichnend, dass 906 135| die in einer sonst nicht erzielbaren Tonart seinen Notwendigkeitsgrad 907 111| und von der Staatsgewalt erzwungen werden, andrerseits der 908 519| der König sagt: L'Etat c'est moi.~ 909 519| unter der der König sagt: L'Etat c'est moi.~ 910 41 | behauptet wird, mit der Ethik zusammenfallen kann. ~ 911 476| jenseits dieses logisch und ethisch ganz deutlichen Sinnes noch 912 530| Das Altertum und die ethnische Welt aber empfinden völlig 913 174| und fast überall in der ethnischen Welt ein Bestandteil des 914 186| selbstloser Hingabe und eudämonistischem Begehren, von Demut und 915 302| das Individuum nicht auf eventuelle Kosten der Gemeinschaft, 916 595| ihrer sich gerade moderner Evolutionismus und christliche Apologetik 917 96 | nicht, da die Schöpfung eine ewige ist; Gott "fliesst in alle 918 71 | eigentlich als ein Fremdes und ewiges Gegenüber fühlen, dieses, 919 478| weil sie Seele ist, einen Ewigkeitswert besitzt, gegen den alle 920 499| deshalb weniger schroff und exaggeriert, als es oft die soziale 921 599| wir uns nicht, dass eine exakte genetische Einsicht in das 922 370| einzelnen mit Forderungen und Exekutiven wie eine ihm fremde Partei 923 596| spekulativer, der geschichtlichen Exemplifizierung unzugänglicherer Charakter 924 327| Einzelgebiet, auf dem diese Existenzform des konkurrenzlosen Nebeneinander, 925 546| Gott, d.h. der gar nicht existierende, da ist Toleranz ebenso 926 199| Gebilde der fertigen Religion existiert, gleichsam die Reinkultur 927 535| weil diese überhaupt nicht existierten, sondern, etwas paradox 928 264| Synthese von Gebundenheit und Expansion des Ich, von Scharfsichtigkeit 929 69 | Erkennens erfolgt, seine Formel extrahiert ist. ~ 930 9 | Formen unserer Existenz als fähig erwiesen werden muss, in 931 374| will die Gesamtheit seiner Fähigkeiten entfalten, gleichviel, welche 932 193| Gefühlstonart in den meisten Fällen als die der Frömmigkeit 933 56 | Weltinhalte durch ihre Erlebensart färben, um dann, deren sonstige 934 145| Vertrauen - sind nicht nur die Färbungen wechselnder Epochen solchen 935 120| Ordnung" ist, der religiöse Faktor sich äusserlich wohl herausgearbeitet 936 98 | gewissermassen dasjenige religiöse Faktum, das sich als die nächste, 937 546| Andern ist, sondern der falsche Gott, d.h. der gar nicht 938 174| der politischen oder auch familiären Gemeinschaft, der zu diesem 939 347| anders, als auch der pater familias, in dem die Familie sich 940 347| pater familias, in dem die Familie sich zusammenfasst, oder 941 109| Interessen zuzeiten von der Familienorganisation gewahrt, um später oder 942 11 | wenig kreuzen, wie Töne mit Farben. ~ 943 460| i h r Heil, sondern ein farbloses, ihr innerlich fremdes, 944 117| Themis der Griechen, das Fas der Lateiner - und dass 945 323| dem partikularistischen Fehde- und Blutrecht der Stämme. ~ 946 20 | Fragmente fremder oder gar feindlicher Reihen einmischen, um sein 947 287| Zunächst an der feindseligen Abgrenzung gegen andere 948 417| nachdrängende Konkurrenz zu immer feinerer Arbeitsteilung treibt, entsteht 949 510| Gottverlassenheit, jene Nähe oder Ferne der Beziehung, deren Möglichkeit 950 | ferner 951 131| unterstehe, diesem Volk ganz fernliegt. ~ 952 164| Wesens, der aus diesem in den fertig ausgestalteten Religionen 953 525| Restriktion Freie wirft diese Fessel ab.~ 954 236| welche Erhebung über die Fesselungen des niederen Lebens der 955 410| eine des anderen, desto fester wird die Einheitlichkeit, 956 258| festhalten, - das ist eines der festesten Bänder, mittels deren die 957 533| Eifersucht auf den politisch festgelegten Gott, den man so wenig einem 958 280| Vorgängen zwischen den Menschen festgestellt.~ 959 135| das sozial Erforderte ein Festigkeitsmass, eine Gefühlsbegleitung, 960 178| grössten Teil der christlichen, festlegten.~ 961 581| Subjekt gelten darf, das vom Fetischismus und Ahnenkult bis etwa zum 962 591| kindlichem Spieltrieb, fetischistischen Tendenzen mitbestimmt sind; 963 184| Klasse oder des adelsstolzen Feudalen zu seinem Stand; die Beziehung 964 575| nach einem in j e n e in zu findenden, über sich hinaus triebe.~ 965 293| Gruppenelemente dem der Finger gleicht: eine relative Freiheit 966 194| Religiosität gleichsam noch im fliessenden Zustand ist, braucht zu 967 458| braucht sie abzuwerfen, die Flocken loszulösen "den alten Adam 968 24 | psycho-biologischen Organisation förderlich, lebenerhaltend handeln; 969 383| Selbstverantwortlichkeit, die die vollen Folgen auch der Sünde auf sich 970 81 | hoffend oder verzweifelnd, fordernd oder befriedigt - es kann 971 204| Inhaltsqualitäten mit der Form- oder Wesensfrage, um die 972 263| vornherein von den Energien der formal religiosen Funktion durchdrungen 973 221| Einheit einer ganz allgemein formbestimmenden Wurzel beruhte.~ 974 366| sich nun als die tiefste Formbeziehung zwischen sozialem und religiösem 975 69 | Erkennens erfolgt, seine Formel extrahiert ist. ~ 976 77 | Das an Weltinhalten formend betätigte religiöse L e 977 284| religiöse Phänomene eine Formgleichheit offenbaren - so dass die 978 389| Ausgestaltung der an sich formlosen, bloss daseienden religiösen 979 353| Gemeinschaft entwickelt - ihren Formtypus gerade der bloss menschlichen 980 606| solchen, der psychologischen Formulierung noch harrenden Zusammenballungen 981 45 | Religion ein; schon weil dieser Formungsprozess, obgleich prinzipiell überall 982 571| religiösen Seins symbolisch formverwandt sind, - im Gotte zu einer 983 427| Persönlichkeit von vornherein fortfällt - während mir diese Erscheinungen 984 616| darin zeigt, dass sie den Fortfall all jener einstmaligen Entstehungsgründe 985 250| Ahnenreihe in jedem Nachkommen fortlebt, dass der Stamm, der eigentliche 986 580| Nur wenn man den "Fortschritt" der Religion in diesem 987 74 | er sich ins Transzendente fortsetzt, sein eigenes Wesen zu seinem 988 66 | Gott als Weltschöpfer dem Fortsetzungszwang der Ursachenreihe entspringt, 989 423| begegnet, dass sie vor das Forum der unsichtbaren Kirche 990 437| Sie erzeugt, in der nun fraglichen Richtung, nicht aus empirisch 991 39 | Bedürfnisse nach der Ergänzung des fragmentarischen Daseins, nach der Versöhnung 992 20 | des individuellen Daseins Fragmente fremder oder gar feindlicher 993 605| all diese Faktoren als - frei-lich sehr verwischend und prinziplos 994 413| Allein der freiere Spielraum und die eigenartigere 995 375| der wesentliche Sinn der Freiheitsforderung des Individuums gegenüber 996 390| und Verschlungenheit von Freisein und Gebundensein, wie die 997 426| ausserchristlichen Mystik nicht fremd.~ 998 370| Exekutiven wie eine ihm fremde Partei gegenübertreten; 999 465| vorhanden ist, aber mit Fremdem, Unreinem, Zufälligem gemischt, - 1000 20 | individuellen Daseins Fragmente fremder oder gar feindlicher Reihen 1001 335| Stimmung des Individuums an der Fremdheit oder Gegensätzlichkeit anderswo 1002 119| erzählt wird, sie hätten die Fremdherrschaft willig ertragen, vielleicht


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