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| Georg Simmel Die Religion IntraText - Konkordanzen (Hapax - Wörter, die nur einmal vorkommen) |
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2005 13 | Form in mannigfachen Stoff prägen - wird zum allumfassendsten 2006 127| Bedeutung der im wesentlichen prähistorischen Sippen-organisation blasst 2007 377| Instanz ausserhalb seiner präjudiziert, in diesem Tun zu Worte 2008 268| durch keinen Einzelinhalt präjudizierte Kraft in die religiöse Substanz 2009 16 | oder Denker, Geniesser oder Praktiker ist, gestaltet daraus ein 2010 495| unserer Seele, die bald an dem praktisch-sozialen, bald an dem religiösen 2011 440| Synthese der formenden Kräfte praktisch-sozialer Erscheinungen erreicht.~ 2012 568| auch hier die praktische Preisgegebenheit und die theoretische Unerklärbarkeit, 2013 431| Leben, ihre Bischöfe und Presbyter trieben Bankgeschäfte und 2014 603| von vornherein als eine primäre, nicht weiter herleitbare 2015 293| Wenn primitive Vereinigungen so oft als 2016 111| werden in engeren und primitiven Kreisen durch jene eigentümliche 2017 13 | Scheidung, ausgehend von der primitivsten Praxis, mit der wir die 2018 408| gegenüber aber wird er ein prinzipieller, innerlicher, und von seiner 2019 605| frei-lich sehr verwischend und prinziplos ausgedrückte - formale Spannungszu-stände, 2020 126| Auch private Beziehungen, die religiösen 2021 302| mochte der Einzelne für seine Privatinteressen dämonische Mächte durch 2022 339| zwischen den Gläubigen als Privatpersonen, als Wirtschaftenden, als 2023 429| erlittenes Unrecht ursprünglich Privatrache geübt hätten, jemanden eigens 2024 388| ihnen zusammenzusetzen - wie problematisch auch alle Massbestimmungen 2025 86 | einem wenn auch noch so problematischen, aber immerhin auf uns bezüglichen 2026 612| Bestandteile die Bedeutsamkeit des Produktes zerstörte, die in dem Zusammenwirken, 2027 238| eine konzentriertere und produktivere Form, sie stellt ihre Kräfte 2028 567| Summe der Einzelnen ein produktives Leben nach eigenen überindividuellen 2029 204| übereinstimmen oder nicht; die Produktivität des Liebenden, die den Geliebten 2030 234| ihr Objekt aus sich allein produzierend und dieses deshalb ins Absolute 2031 277| reine Funktion sein Objekt produziert, ist dieses Objekt das absolut 2032 605| begrifflich ideale Ebene zu projizieren, zu noch allgemeineren, 2033 295| Synthese zur Gruppe ist das Prototyp der gefühlten, bewussten 2034 605| allgemeine Bewegungsweisen der Psyche, die dem Ablauf der qualitativ 2035 605| der Psychologie gemäss die psychische Struktur auf eine begrifflich 2036 24 | unserer gattungsmässigen psycho-biologischen Organisation förderlich, 2037 427| Herdeneinheit eines mechanistischen Psycho-Kommunismus zu bedeuten braucht; dass 2038 606| In solchen, der psychologischen Formulierung noch harrenden 2039 414| gemeinsam ist: die Gunst des Publikums, der Anteil an verfügbaren 2040 126| entsprechenden Punkt. Das Leben der Puritaner zeichnete sich durch eine 2041 480| Gleichgültigkeit gegen individuelle Qualifizierung nicht weniger begreiflich, 2042 578| Die Religiosität als qualitatives seelisches Sein, der religiöse 2043 388| sein, in deren wechselnde Quanten wir die unmittelbar nicht 2044 593| jetzt sozusagen nur in den Quantitäten von Tiefe und Breite, von 2045 432| anwuchsen und mit dieser Quantitätsänderung die Qualitäten der Mitglieder 2046 601| Auskunft: dass eine gewisse Quantitätssteigerung jener sie in eine andere 2047 223| auf Gründe hin, die nur an quantitativer Stärke denen nachstehen, 2048 102| zur Menschenwelt und die Quellen der Religion, die in ihnen 2049 442| dieses als terminus ad quem; auf die Beschaffenheit 2050 246| ihre Vorstellung ist ein Quietiv in dem Auf- und Abschwanken 2051 206| Das Kunstwerk quillt aus der inneren produktiven 2052 442| Arbeitsteilung mehr als Terminus a quo, dieses als terminus ad 2053 487| schliesslich auch von dem Radikalismus der Gleichheit ruhig anerkannt 2054 567| sondern das Erzeugnis jener rätselhaften Einheit zu sein, die jenseits 2055 569| und Unmittelbarkeit nichts Rätselhaftes hat und an und für sich 2056 501| Zu dem Räumlich-Anschaulichen wie zu der Vielheit des 2057 587| e eben etwas anderes als Raffael oder Velasquez.~ 2058 59 | anderen Verhältnisse den Rahmen dafür herstellen und die 2059 536| Jenes Verbot steht genau im Range jedes anderen politischen: 2060 473| liegen, aber die irdischen Rangierungen zu bestimmen pflegen, vor 2061 67 | allein ausserdem bringt der rastlose Rhythmus dieser Bewegung 2062 272| Jene Rastlosigkeit des inneren Lebens, die 2063 579| r in e n des Irdischen, Rationalistischen, Sozial-Empirischen, an 2064 474| Polizeivorschrift und der Raubmörder ihm gleich gelten, sondern 2065 543| ihrer Individuen in je einer raum-zeitliehen Einheit zusammenhielt.~ 2066 531| anderer Gruppen als ebenso real anerkannt werden.~ 2067 581| denn überhaupt als ein reales Subjekt gelten darf, das 2068 279| wenn auch nie ungestört realisierten Idee nach - dem Liebesimpuls 2069 56 | um dann, deren sonstige Realisierungsformen hinter sich lassend, aus 2070 38 | in Behauptungen gewohnten realistischen, wie selbstverständlich 2071 81 | stellen möge: ergeben oder rebellierend, hoffend oder verzweifelnd, 2072 150| Sich-Hingeben, das doch die Rebellion nicht ausschliesst; ein 2073 323| Vertreter des universalen Rechtes waren, gegenüber dem partikularistischen 2074 406| bezogene Wille religiös zu rechtfertigen ist - auch wenn er inhaltlich 2075 475| vor dem Gesetz erst jede rechtliche Ungleichheit ganz ungetrübt 2076 433| dem gegenüber der Laie rechtlos und im religiösen Sinne 2077 211| zu neuen Gebilden eigenen Rechts. ~ 2078 128| Wohnsitzes, des Eigentums, des Rechts- und Waffenschutzes einschliessend, 2079 380| religiösen Welt aus einer Rechtsfrage in eine Tatsachenfrage zu 2080 63 | begreifen; so dass diese Reduktion das eigentliche Problem 2081 419| eigentümlichen Brechungswinkeln nun reflektiert die religiöse Ebene diese 2082 32 | dieser Erörterung gestellte Reflexion: dass man für ein Lebenselement, 2083 320| geht ein Hauptmotiv der Reformen Mohammeds auf den gleichen 2084 415| Arbeitsteilung weiss in der Regel die Konkurrenz nicht durch 2085 109| konkurrierender Kräfte wie von der reglementierenden Bevormundung niederer Elemente 2086 122| Handelns, als die soziale Reguli-rung es tut; in der religiösen 2087 495| ergänzend, scheint eine reinere, ungebrochenere Darstellung 2088 597| man nun vielleicht in noch reinerem Sinne f o r m a l e Vorgänge 2089 217| in den deutlicheren und reineren Erscheinungen der Religion 2090 499| aber eben deshalb deren reineres und vollendeteres Gegenbild.~ 2091 199| existiert, gleichsam die Reinkultur der Impulse, Stimmungen 2092 612| Kreise so, als wäre der Reiz eines Ideals entblättert, 2093 612| herabzöge, und als ob die reizlose Einfachheit der einzelnen 2094 590| der Stil überhaupt, die Relation von Absicht und Ausdrucksmitteln, 2095 550| Absolute ist, eine Vielheit relativer Wege entsprechen lassen, 2096 333| durchaus partielles und relatives ist; die auf die Gruppe 2097 474| ausserhalb der rechtlich relevanten liegen, auf das Urteil keinen 2098 601| eine S c h w e l l e des religiö-sen Bewusstseins gebe, - übergeht 2099 297| jede von diesen ein eigenes religiöses Cachet gehabt zu haben scheint. ~ 2100 114| Das Religiöswerden von Verhältnissen charakterisiert 2101 162| Wortmonstrum gestattet ist: religioide - Moment, das für ein tieferes 2102 300| insofern sie sub specie religionis empfunden wurde, an und 2103 358| behauptet hat, tendiert die Religionsbildung auf eine monarchische Machtstellung 2104 320| Der spezifische Religionswert erscheint hier als Ursache 2105 263| den Energien der formal religiosen Funktion durchdrungen ist. ~ 2106 448| nun das Gefäss oder der Repräsentant desselben ist.~ 2107 517| Götter, die uns als die Repräsentation der Gruppenkräfte begegnen, 2108 347| Untertanen, deren Summe er repräsentiert.~ 2109 34 | nur selten vom Leben ganz respektiert wird. ~ 2110 60 | unseren Naturzusammenhängen ressortierender Tatsachen. ~ 2111 525| das Unbedingte, von jeder Restriktion Freie wirft diese Fessel 2112 109| können manche Normen und Resultate des öffentlichen Lebens 2113 145| und Genuss, Entzückung und Reue, Verzweiflung und Vertrauen - 2114 605| dieser gewisse Richtungen, Rhythmen, Synthesen verleihen. Freilich 2115 606| seelischen Daseins überhaupt, dem rhythmischen Wechsel seiner Temperatur, 2116 337| Heiden, die man verachte, als Richter anzuerkennen.~ 2117 239| sich von Mensch auf Mensch richtet.~ 2118 304| auszuschliessen oder wenigstens den rigoroser Gesonnenen die Möglichkeit, 2119 591| unvollkommener" sind als Zeichnungen Rodins, so ist dies einerseits, 2120 131| irdisch-logische Sinnesart der Römer scheint das bis i n i d 2121 182| Semitentum, Griechentum, Römertum - die religiöse Pflicht 2122 119| Ägyptern in und vor der Römerzeit erzählt wird, sie hätten 2123 306| Genossenschaftsgeist überkommen, der die römische Kaiserzeit, besonders die 2124 130| Wegerichtung herrschte zwischen römischem Sakralrecht und Kriminalrecht. ~ 2125 297| Noch in der römischen Kaiserzeit, in der ein starker 2126 588| künstlerische das Werk formen, wenn roh-sinnliche Impulse, Gefesseltheit an 2127 331| Sichtbarkeit bringen, - von den rohen Festen primitiver Religionen, 2128 485| Ja, in Rousseau und dem ganzen liberalen 2129 495| Wirrnis und ihrem trüben, rudimentären Wesen.~ 2130 573| Im Rückblick auf die hiermit abgeschlossenen 2131 522| Massbegrenzung ins Absolute zu rücken, weil sie nur so der ganzen 2132 121| Inhalte in der vielfachen Rückläufigkeit ihrer normierenden Formen - 2133 439| transzendenten, sondern, rückwärts und nach innen, zu den s 2134 581| das methodische Problem rühren, ob" die Religion" denn 2135 331| Einzelgruppe weit hinausreichenden Ruf des Pax hominibus. ~ 2136 126| Sanktionen zugängig sind, rufen diese gewöhnlich in denjenigen 2137 270| verwirklichen, noch ungeschieden ruhen.~ 2138 487| Radikalismus der Gleichheit ruhig anerkannt werden, da er 2139 414| überragender Stellung, Macht und Ruhm.~ 2140 601| naheliegende und in der Sache wohl auch zutreffende Auskunft: 2141 38 | hervorgeht, die mit den "Sachen" der Empirie und mit verstandesmässigen 2142 611| sozusagen des seelischen Sachgehaltes idealer Werte.~ 2143 217| betreffende, sondern die rein sachliche: dass in dem seelischen 2144 607| irgendeine Behauptung über den sachlichen, überpsychologischen Bestand 2145 298| oder Schauspielern, von Sänftenträgern oder Ärzten gebildet sein, 2146 352| Kreis von Verehrern um sich sammelt; ebenso wie umgekehrt ein 2147 361| Astarte, des mannweiblichen Sandon, des Sonnengottes Melkarth, 2148 136| Mögen es sanitätspolizeiliche Vorschriften sein, die als 2149 189| der Menschen schafft oder sanktioniert.~ 2150 135| welche vielmehr nur das Sanktionierungsmittel bilden, sondern dass das 2151 227| das unmittelbar mit dem Satze, dass man an Gott glaube, 2152 417| dienstbaren Energien, - die der Schaden aller sehr komplizierten 2153 291| zusammenschweisst, sich um so schärfer markieren: sei es, dass 2154 178| aller lebenden Wesen" - im schärfsten Gegensatz gegen die politisch-soziale 2155 243| leistet, ist, dass wir diese Schätze überhaupt ausgraben.~ 2156 472| menschlichen Anlagen zu schätzen weiss, zugleich aber, wie 2157 200| Götter" als ihre Objekte schafften. Es fehlte dazu, unter äusserlich 2158 458| werden, sondern nur eine Schale braucht sie abzuwerfen, 2159 264| und Expansion des Ich, von Scharfsichtigkeit und Blindheit, von Spontaneität 2160 593| pantheistische Mystik oder scharfumrissener Theismus; und die Vollkommenheitsunterschiede 2161 586| Trecento, auch wenn sie keine Schatten, keine natürliche Bewegtheit, 2162 243| nur mit unseren eigenen Schatzen; aber was er uns leistet, 2163 298| sie von Kaufleuten oder Schauspielern, von Sänftenträgern oder 2164 485| Versöhnung oder Verständigung scheidet.~ 2165 158| Dieser scheinbare Widerspruch wird indessen 2166 489| eine Verschiedenheit des Scheines, die jedenfalls Berücksichtigung 2167 470| christlichen Lebens einen blossen Schematismus gemacht hat. Den ganzen 2168 168| ist eine Gewährung an den Schenkenden.~ 2169 16 | Hörbarkeiten, an Impulsen und Schicksalen, und ein jeder, insofern 2170 3 | Diese Schicksalsform hat sich nicht selten an 2171 336| oder von ihr bestellten Schiedsrichtern ausgetragen würden. ~ 2172 241| im Leiden mit halben und schief gerichteten Kräften, - aber 2173 155| semitischen Religion folgende Schilderung. ~ 2174 344| der Gott gelegentlich des Schlachtopfers am Schmause teil, es ist 2175 564| seinen Endpunkt erreicht hat, schlägt sein Inhalt in das Gegenteil 2176 491| dass also alles als böse, schlecht, niedrig Bezeichnete, blosse 2177 242| Er beweist uns etwas mit schlechten Argumenten, - aber da wir 2178 577| Vielmehr schleppt die ausgestaltete objektive " 2179 7 | Spekulation hat hier die Art der Schlichtung vorgezeichnet. ~ 2180 609| häufig geknüpften Missdeutung schliessend, glaube ich der entsprechenden 2181 344| gelegentlich des Schlachtopfers am Schmause teil, es ist nicht nur die 2182 524| als grenzenlos empfundener Schmerz erfüllt, seinen Zustand 2183 243| Gewiss schmükken wir jemanden, an den wir 2184 76 | empirische Gegenstand für uns den Schnittpunkt bedeutet, in dem eine Anzahl 2185 329| zu geraten, weil nach dem schönen Worte Jesu für alle Platz 2186 14 | der Mensch handelnd und schöpferisch, wissend und fühlend lebt, 2187 205| Wirklichkeit - in jedem Fall eine schöpferische Bedeutung hat, ganz gleichgültig 2188 212| funktionell angesehen, derselbe Schöpferweg seiner Seele, den er mit 2189 238| Die Seele schöpft zwar - so muss es mindestens 2190 278| Wenn die Scholastik Gott als das Ens perfeetissimum 2191 590| die einzelne Epoche, was Schopenhauer vom allgemeinen Wesen der 2192 335| Hinsicht ganz Einzige, die Schranke absolut aufzuheben, welche 2193 427| vielleicht ein unbändiges, keine Schranken kennendes, das aber dem 2194 561| könnte sie sich in die schrankenlose Verschmelzung mit ihm auslöschen, - 2195 71 | ästhetischem Geniessen, bald zu Schreck und Grauen und der Empfindung 2196 71 | Indifferente und Verständliche eine schreckhaft undurchdringliche Dunkelheit 2197 421| Vielheit von Gläubigen "zu Gott schreit", ist, solange zwischen 2198 423| Es hat den grossen Schritt getan: dass das ganz Persönliche 2199 499| ist sie deshalb weniger schroff und exaggeriert, als es 2200 462| Er habe seinen Schülern gesagt: "Wenn der Herr mich 2201 607| Religion handelt, sollte davor schützen, in dem Gesagten irgendeine 2202 310| Das Christentum erst schuf den allumfassenden Gott, 2203 30 | Dasein, von Schicksal und Schuld, von Glück und Opfer bis 2204 152| nur ein Staubkorn, eine schwache, aber immerhin doch nicht 2205 614| erhalten glaubt, wird man Schwäche des religiösen Bewusstseins 2206 39 | einem festen Punkt in allem Schwankenden um uns herum, nach der Gerechtigkeit 2207 389| Entspanntsein der Seele, ein Schweben zwischen grenzenlosem Sich-Erweitern 2208 67 | aus der religiösen Tonart schwebt von vornherein in der Kausalbewegung 2209 5 | der Praxis wohl nur unter schweren Kämpfen gegen andere, die 2210 38 | allgemeinsten, kaum vermeidlichen Schwierigkeiten der Religion: dass sie aus 2211 438| denjenigen, der mit seinem Seelenheil in seinen letzten Entscheidungen 2212 177| des Subjektes und seines Seelenheiles willen.~ 2213 200| könnte sich denken, dass die seelisch derartig charakterisierten 2214 57 | Es sind vielleicht drei Segmente des Lebenskreises, an denen 2215 456| Befriedigung ihrer letzten Sehnsüchte, den Gewinn ihrer innerlichsten 2216 203| anderen, für die an sich seiende Wirklichkeit dieses Menschen 2217 538| es andere Götter als den seinigen nicht nur von sich, sondern 2218 551| zeigen etwa die täuferischen Sekten und der spätere Kalvinismus 2219 41 | ist sozusagen erst ein sekundäres Interesse: das Wesentliche 2220 138| werden und sich ihm dann als selbständiges gegenüberstellen, weil dies 2221 50 | Glaube, von Hingabe und Selbstbehauptung als Lebensbewegtheiten Religion 2222 253| Leistungen vorwegnehmendes Selbstgefühl verkaufen möge, doch die 2223 406| die inhaltlich mit der Selbstgenugsamkeit des Individuums harmonieren 2224 382| überzuleiten, mit dem uns nur eine selbstlose Hingabe und~ 2225 186| eigenartige Mischung von selbstloser Hingabe und eudämonistischem 2226 406| durch ihn wie durch ein selbstloses Organ hindurch wirkt, ob 2227 196| Boden einer grausamen und selbstsüchtigen Gesinnung verläuft, ohne 2228 290| gewissem Masse frei und selbstverantwortlich sind, wird das aus ihnen 2229 377| hat den Sinn der vollen Selbstverantwortung, die wir begehren, und die 2230 249| Egoismus, ja Züge, die man als Selbstvergötterung bezeichnet hat; und daneben 2231 480| Seele überhaupt nur die selbstverständliche, für sich noch nicht wertbestimmende 2232 208| Andeutung soll die banale Selbstverständlichkeit, dass die Götter die Produkte 2233 486| jede Seele gleichmässig zur Seligkeit berufen sein wird.~ 2234 355| Solange das semitische Gemeinwesen auf der Stammesverwandtschaft 2235 155| ein Spezialkenner der alt semitischen Religion folgende Schilderung. ~ 2236 575| ist, verliert hier ihren sensualistisch-aufklärerischen Sinn: niemals würde - wie 2237 76 | gleichsam aus sich heraus setzen. Sie lassen ihn aus sich 2238 305| Cyprian indes setzte es doch durch, dass die 2239 331| Einheit sich schliesslich zur sexuellen Orgie aufzugipfeln pflegt, 2240 330| sondern im Gegenteil ein Sich-Aneinanderschliessen zur Folge. ~ 2241 459| nicht sie selbst ist, dieses Sich-Ausleben nach dem Gesetz des Ich, - 2242 330| nicht ein gegenseitiges Sich-Ausschliessen, sondern im Gegenteil ein 2243 169| Schenken, so liegt auch im Sich-Beschenken-Lassen eine Gunst, ganz jenseits 2244 178| gesellschaftlichen Welt. Das Sich-Erlösen ist ihm nur das Sich-Lösen 2245 389| Schweben zwischen grenzenlosem Sich-Erweitern und Gepresstheit des Lebens, 2246 592| immer befreiteres Leben und Sich-Gestalten der religiösen Kategorie 2247 150| Reaktion antwortet; ein Sich-Hingeben, das doch die Rebellion 2248 495| die Zufälligkeiten und das Sich-Kreuzen heterogener Interessen verflochten, 2249 178| Sich-Erlösen ist ihm nur das Sich-Lösen von allem Dasein, dem sozialen 2250 389| wenn auch nur symbolische, Sich-Verschlingen von Freiheit und Bindung 2251 249| Selbstvertrauen des Einzelnen, einen sicheren Egoismus, ja Züge, die man 2252 246| die Projizierung dieses Sicherheitsgefühles, das unsern seelischen Zustand 2253 110| Verhalten ihrer Mitglieder sichert, ist die Sitte, - in niederen 2254 331| Befassten zur äusserlichsten Sichtbarkeit bringen, - von den rohen 2255 247| jeder Situation gegenüber siegreich bewahren und durchsetzen 2256 431| Viehzuch waren Ärzte und Silberschmiede. Sie waren nur V o r b i 2257 277| Einzelanregung wirkt, nicht ein singulär Gegebenes aufnimmt, sondern 2258 267| sie noch jenseits ihrer singulären und so immer relativen Anwendungen 2259 548| Nähe desselben, bei der Singularität der Beziehung zu ihm können 2260 364| Gestaltungen über die mittelbare Sinnenexistenz des Individuums hinaus und 2261 131| einreihige, irdisch-logische Sinnesart der Römer scheint das bis 2262 65 | Bildung aus dem blossen Sinnesmaterial gewirkt haben; wie wir deshalb 2263 63 | diesem Mehr kommt, aus dem sinnlich-empirischen Verhältnis selbst doch nicht 2264 364| der Ort unserer äusseren Sinnlichkeit ist. Man mag dies auch so 2265 127| wesentlichen prähistorischen Sippen-organisation blasst mit dem Überhandnehmen 2266 236| und welche Ruhe, welche sittliche Zuverlässigkeit und welche 2267 446| objektiven Potenzen und Situationen von uns fordern, das liegt 2268 252| leichte Ersetzbarkeit eines soeben als Trug erwiesenen Wertes 2269 21 | sich entschliesst, auch die sogenannte "Wirklichkeit" als eine 2270 184| steht, oder des rechten Soldaten zu seiner Armee - alle diese 2271 119| Lebensform des Landes fast solidarisch gewesen - so ist hier wohl 2272 423| nichts Individualistisches, Solipsistisches mehr ist; sondern dadurch, 2273 304| wieder aufgenommen werden sollten, und der Bischof von Rom 2274 166| Von wessen Soma die Götter einmal getrunken 2275 281| empirischen sozial-psychischen Sondererscheinungen ergeben. ~ 2276 269| gleichsam als ein anderer Sonderfall desselben Allgemeinbegriffes 2277 411| wirtschaftlichem Sinn -, auf den Sonderfunktionen der Elemente, durch die 2278 89 | Erleben, soweit es in dem Sondergebiet der Religion verläuft, durch 2279 396| jenseits dieser ihr Dasein zu Sondergestalten formen oder zu formen streben.~ 2280 398| Vielleicht würde damit jenes Sonderleben des Ganzen, das sich über 2281 442| umgebenden Mächten kommen, zu Sonderleistungen bestimmt wird.~ 2282 608| strengste von all diesem zu sondernde Frage.~ 2283 455| Einheit aus den Einzelnen Sonderorgane macht, - dieser Typus gibt 2284 559| Unerträglichkeit der völligen Sonderung in die Unmöglichkeit des 2285 334| prinzipiell alle gruppenmässigen Sonderzusammenfassungen durchbricht. ~ 2286 504| wie das Menschenherz, die Sonne wie die Blütenknospe, die 2287 361| mannweiblichen Sandon, des Sonnengottes Melkarth, der mit der Mondgöttin 2288 71 | sondern oft durch einen Sonnenstrahl, der ein Laub durchstreift, 2289 56 | Erlebensart färben, um dann, deren sonstige Realisierungsformen hinter 2290 411| s e i n e r Bedürfnisse sorgen. ~ 2291 531| der ihre, der für s i e sorgt oder s i e straft, neben 2292 10 | würde innerhalb des von ihm souverän geformten Weltbildes keine 2293 | soviel 2294 579| Irdischen, Rationalistischen, Sozial-Empirischen, an dem er sich zu objektiver 2295 315| sie sich nicht als eine sozial-organisatorische Einheit darstellte. ~ 2296 281| Anregungen hin die empirischen sozial-psychischen Sondererscheinungen ergeben. ~ 2297 335| christliche Fest das in sozial-psychologischer Hinsicht ganz Einzige, die 2298 364| mystischer Deutung alles sozial-überindividuellen Lebens verlockt; jedenfalls 2299 421| bei den vorhin erörterten Sozialerscheinungen an der verschiedenartigen, 2300 596| Reihe: Religiosität - soziales Gebilde - objektive Religion - 2301 495| das geklärte Bild seiner Sozialform bietet, gereinigt von ihrer 2302 437| aus empirisch gegebenen Sozialformen, von ihnen gleichsam den 2303 335| existierender Stimmungen findet. Das Sozialprinzip der Kampflosigkeit überschreitet 2304 455| Der religiöse Sozialtypus nun, von dem ich vorher 2305 541| weltgeschichtlichen Wendungen in der Soziologie der Religion.~ 2306 128| bedeutete, wie es in der späteren Antike und im heutigen China 2307 255| in Subjekt und Objekt zu spalten, sich selbst wie einem Dritten 2308 412| in dem die Konkurrenz sie spaltet.~ 2309 542| ein. Erst der Christengott spannt seine Sphäre über die, die 2310 30 | erleben, erwächst in neuen Spannungen, neuen Massen, neuen Synthesen 2311 187| entsteht ein bestimmter Spannungsgrad des Gefühls, eine spezifische 2312 605| prinziplos ausgedrückte - formale Spannungszu-stände, ganz allgemeine Bewegungsweisen 2313 256| des gleichen seelischen Spannungszustandes sind.~ 2314 300| weil und insofern sie sub specie religionis empfunden wurde, 2315 596| beigeordnet, weil sein mehr spekulativer, der geschichtlichen Exemplifizierung 2316 30 | Haar auf dem Kopfe und dem Sperling auf dem Dach bilden zwar 2317 278| hervorrufenden Einzelgegenstand spezialisiert sind.~ 2318 441| oben ausgeführt, von den spezialisierten Bedürfnissen der Gesellschaft, 2319 418| Einzwängung seiner Kräfte in eine spezialistische Betätigung, die unzählige 2320 417| Ausschliesslichkeit ganz spezialistischer Betätigung, die Verkümmerung 2321 155| beweisend, entwirft ein Spezialkenner der alt semitischen Religion 2322 373| nur ein Glied ist; in die spezielle Funktion, die es als solches 2323 606| Versuches wenige Fälle eines speziellen Gebietes vorlegten. ~ 2324 409| religiösem Wesen noch nach einer spezielleren Seite hin. Die Gesellschaft 2325 276| Sondergebilde, an dem ein spezifischer Stoff und die Kausalform 2326 605| dann die Art bestimmen, wie spezifischere Gefühle, Schicksale, Interessen 2327 454| Verdunkelung aufhebenden Spiegel auffängt.~ 2328 437| soziologischen Struktur zumuten, spiegeln sich nun in Unterschieden 2329 295| ihre eigentümliche Form spiegelt oder sublimiert sich in 2330 61 | Zusammenfassung und vergrössernde Spiegelung der Übergewalt, die wir 2331 385| dem Teil und dem Ganzen spielend, einen gewissermassen substanziellen 2332 571| e n den Gruppenelementen spielenden Wechselwirkungen, die deren 2333 413| Allein der freiere Spielraum und die eigenartigere Entwicklung, 2334 303| soziologische E i n h e i t spielt. Ihre Wertschätzung steigert 2335 591| Nachahmungsfreude, kindlichem Spieltrieb, fetischistischen Tendenzen 2336 423| auszumachen hätte: eine spiritualistische Sozialisierung.~ 2337 264| Scharfsichtigkeit und Blindheit, von Spontaneität und Abhängigkeit, von Schenken 2338 455| nun, von dem ich vorher sprach: die völlige Einzigkeit 2339 73 | ein Ergriffensein, als spräche durch ihren Gegenstand eine 2340 557| Einheit des Christengottes sprengt die soziologische Beschränkung, 2341 452| Das Verhältnis, das das Sprichwort aussagt: wem Gott ein Amt 2342 70 | wäre von ihr allein aus der Sprung in die religiöse Welt zu 2343 161| sind diese Zusammenhänge spürbar.~ 2344 145| jede von ihnen lässt eine Spur in der Grundbeziehung der 2345 555| sein können oder wie das staatliche Wesen einer abgeschlossenen 2346 109| beruflichen Vereinigungen oder der staatlichen Verwaltung übernommen zu 2347 123| der Konvention oder vom Staatsgesetz geleitet sind. ~ 2348 118| auch noch etwas von den Stadien dieser Entwicklung zu finden 2349 123| es drängt dann auch viel stärker zu einem Appell an die göttliche 2350 128| einschliessend, eine viel stärkere Betonung im Interessenbewusstsein 2351 125| das Bewusstsein in viel stärkerer Weise als die Perioden ausschliesslicher 2352 165| dem er den Gott nährt und stärkt, über ihn eine Macht gewinnt.~ 2353 533| man so wenig einem andern Stamme gönnen mag wie einen mächtigen 2354 346| der Gott eben d i e s e s Stammes, eben d i e s e r Stadt 2355 359| Ja, die blosse Stärke der Stammeseinheit, die bei den alten Arabern 2356 157| Ehrfurcht, und das Leben eines Stammesgenossen galt ihnen als heilig und 2357 159| Religion, und selbst wenn der Stammesgott zurückgetreten und fast 2358 357| Stoff wirtschaftlicher, stammesmässiger, politischer Interessen 2359 321| Es kam ihm darauf an, das Stammesprinzip zugunsten einer übergreifenden 2360 159| sich doch das Wesen der Stammesreligion in der bleibenden Heiligkeit 2361 355| semitische Gemeinwesen auf der Stammesverwandtschaft ruhte, war er bei Juden, 2362 267| relativen Anwendungen steht, stammt der Charakter des A b s 2363 346| Und überall, wo er als Stammvater, wo er als König auftritt, 2364 184| adelsstolzen Feudalen zu seinem Stand; die Beziehung des Unterworfenen 2365 480| Relativität hinter sich lassenden Stand-Punkt.~ 2366 431| frühen christlichen Kirche standen mitten im bürgerlichen Leben, 2367 479| Für alle irdischen Standpunkte, den intellektuellen, den 2368 41 | führte - ungefähr wie eine starke subjektive Sinnesempfindung 2369 297| römischen Kaiserzeit, in der ein starker Genossenschaftstrieb unzählige 2370 238| aber indem sie sie die Station des Gottesglaubens passieren 2371 402| Milderung dieses Widerspruchs stattfindet, indem die Zelle eines Organismus 2372 37 | kommen götzendienerische, statutarische, weltliche Elemente in sie 2373 326| Verhältnis zu ausserhalb stehenden bewirkt oder markiert.~ 2374 288| erwiesene Vorstellung ausserhalb stehender Instanzen, dass dieser Komplex 2375 53 | Und nun erst steigen aus dem so gestimmten Leben 2376 432| eine Zentralisierung, eine steigende Gewalt des obersten Beamten.~ 2377 416| Dazu kommt, dass mit steigender Intensität der Bevölkerungen 2378 234| dieses deshalb ins Absolute steigernd. ~ 2379 303| spielt. Ihre Wertschätzung steigert sich bis zum Übergewicht 2380 612| lebendigen Einheit in Frage stellte, als ob die Niedrigkeit 2381 529| Selbstverantwortlichkeit - die durch den Stellvertretungstod Christi nur auf das Mass 2382 181| der christlichen Kultur stets zeigen, das liegt einfach 2383 593| Individuen diese religiösen Stile und religiösen Lebensmöglichkeiten 2384 591| die persönliche, in der Stilform sich auslebende künstlerische 2385 51 | Mit einer stilisierenden Linie gezeichnet, die nicht 2386 494| sozialen aufnimmt und sozusagen stilisiert.~ 2387 89 | religiösen Kräfte geformt; es stimmt mit den Kategorien der religiösen 2388 10 | geformten Weltbildes keine Störung durch das andere zu fürchten 2389 571| ist über ihre einzelnen Stoffe und Träger hinweg durch 2390 15 | befähigt, die Ganzheit dieses Stoffes nach ihren Gesetzen zu bilden.~ 2391 483| Sozialismus seine eigentliche Stosskraft immer von den Naturen beziehen 2392 374| Allein gegen diese Rolle sträubt sich der Einheits- und Ganzheitstrieb, 2393 150| ausschliesst; ein Lohn und eine Strafe; die Beziehung eines Gliedes 2394 429| hätten, die Missetäter zu strafen, und ihm dafür einen Teil 2395 131| Vergehens liegt. Hat es der Strafrichter in die Hand genommen, so 2396 531| für s i e sorgt oder s i e straft, neben dem die Götter anderer 2397 504| Blütenknospe, die unter ihrem Strahl aufspringt, - sie sind gleichmässig, 2398 515| dem Punkte, in dem alle Strahlen des Seins sich treffen, 2399 396| Sondergestalten formen oder zu formen streben.~ 2400 179| Lehre von dem Heil, das der Strebende absolut allein, durch sein 2401 272| fortwährend zu wechseln strebt, hat in ihm ihren absoluten 2402 336| wird darauf gehalten, dass Streitigkeiten zwischen den Genossen vor 2403 226| Existenz, obgleich nicht streng beweisbar, dennoch angenommen 2404 304| begünstigte, wählte die strengere Partei dort für sich einen 2405 608| ist eine methodisch aufs strengste von all diesem zu sondernde 2406 607| hier ausschliesslich um den strukturellen Sinn des seelischen Ereignisses 2407 43 | genügt, um das ganze oder stückweise Hineinschieben der einen 2408 66 | schon gleich in den niederen Stufen des Kausalprozesses. ~ 2409 392| hier wohl möglich: eine Stuktur des Ganzen, die gerade auf 2410 300| die, weil und insofern sie sub specie religionis empfunden 2411 281| Verbindungsfäden zu anderen Subjekten, das Netzwerk der Gesellschaft 2412 437| nun in Unterschieden der Subjektivität.~ 2413 453| spezifischen Anlage des Subjekts und den beanspruchenden, 2414 295| eigentümliche Form spiegelt oder sublimiert sich in der religiösen, 2415 199| ihnen allein erwachsene, substantiell verselbständigte Gebilde 2416 189| dokumentiert sich, in gleichsam substantielle Form übergegangen, darin, 2417 168| allem Schenken, über den Substanzwert des Geschenkes hinaus, eine 2418 570| Angelegenheit der Gesamtheit, die Sühne religiöser Vergehen des~ 2419 361| der mit der Mondgöttin die Symbole des Geschlechts austauscht.~ 2420 212| Normen desselben oder zu den Symbolen, in denen ein Gruppenleben 2421 571| Einheit des religiösen Seins symbolisch formverwandt sind, - im 2422 389| Aber dieses, wenn auch nur symbolische, Sich-Verschlingen von Freiheit 2423 332| Innere der einzelnen Gruppen symbolisieren, zu einem im Prinzip universalistischen 2424 340| über das Weltbild strahlt, symbolisiert sich darin, dass der Burgfriede, 2425 553| also jedes ä u ss e r e Symptom abgelehnt wird, muss die 2426 18 | Weltelementen, die je nach der synthetischen Strömung, in die der Geist 2427 361| das im sozialen Leben der Syrer, Assyrer und Lyder bedeutsam 2428 573| vereinigen, aber unschwer systematisch zu verbinden wären, wenn 2429 33 | und mit ihr diese anderen Systeme des Lebens, die Ungestörtheit 2430 482| zwischen den gesellschaftlich tätigen Menschen Unterschiede der 2431 551| Einzelfall zeigen etwa die täuferischen Sekten und der spätere Kalvinismus 2432 484| Gedanken ebenso wie der Tat nach völlig unrealisierbar 2433 380| einer Rechtsfrage in eine Tatsachenfrage zu verwandeln.~ 2434 101| nicht Religion sind, deren Tatsachengehalt auch für anders gestimmte 2435 394| Verfassung denkbar, der sich die tatsächlichen ins Unendliche annähern.~ 2436 393| ausschlössen, sondern ein bloss tatsächlicher, der sich durch Umformung 2437 101| bekommt; die aber von diesen Tatsächlichkeiten gelöst und gewissermassen 2438 316| aber nicht etwa nur ein technisches Mittel, um Bestand und Macht 2439 417| Gesellschaft den Einzelnen in eine Teilexistenz hineinpresst, die dem Ideal 2440 339| entstehen, -zwischen ihnen als Teilhabern an dem gleichen religiösen 2441 75 | Was man als den teleologischen Gottesbeweis bezeichnet 2442 606| rhythmischen Wechsel seiner Temperatur, der allgemeinen Dynamik 2443 298| Genius", sie besitzt ein Templum oder wenigstens einen Altar. ~ 2444 358| viel länger behauptet hat, tendiert die Religionsbildung auf 2445 253| uns auch führen und wie teuer er uns auch ein unsere Leistungen 2446 593| Mystik oder scharfumrissener Theismus; und die Vollkommenheitsunterschiede 2447 117| das Dharma der Inder, die Themis der Griechen, das Fas der 2448 116| Zeiten und an gewissen Orten theokratischen Charakter zeigen, völlig 2449 6 | prinzipiell, wenigstens theoretisch lösbar sein muss, wenn das 2450 227| nur eine Seite oder ein theoretischer Ausdruck für jenes seelische 2451 221| darf man irgendwelche tief gelegene Bewegungsformen 2452 372| Die umfassendste und tief-greifende Kollision zwischen der Gesellschaft 2453 381| ist die Frage, die in den Tiefen aller Religion beschlossen 2454 560| durchringt, desto weiter, tiefer, beseligter fühlt sie sich.~ 2455 275| Damit zeigt sich auch der tiefere Sinn seines Ursprunges als 2456 250| Mit tieferem Eindringen aber hat man 2457 167| ist nur eben, aus welchen tieferen Gründen sie gerade zu diesem 2458 162| religioide - Moment, das für ein tieferes Empfinden vielleicht in 2459 455| Heiles der Seele doch ein tiefgreifendes Problem auf.~ 2460 331| Ich erinnere an die tiefsinnige Art, in der die Kommunion 2461 41 | religiösen Welt, die deren tiefstes Recht ausmacht, auch blosse 2462 613| Mensch von einer niederen Tierart abstamme; als ob diese Würde 2463 322| wäre, sich niemand, bei Todesstrafe, an die Stämme wenden solle, 2464 11 | prinzipiell so wenig kreuzen, wie Töne mit Farben. ~ 2465 613| Das ist die törichte und verworrene Gesinnung, 2466 548| partikularistischen Religionen können tolerant sein in bezug auf den Endinhalt 2467 33 | theoretischen oder praktischen Totalitäten, gewinnt sie, und mit ihr 2468 292| des Ganzen zu entziehen trachtet, dass sie sich auch bei 2469 567| Sitte, die Sprache und die Traditionen, das Ganze, was man den 2470 57 | Lebenskreises, an denen die Transponierung in die religiöse Tonart 2471 575| naiv glaubt - die Empirie transzendent geworden sein, wenn nicht 2472 565| neigt, sich in die Form der Transzendenz zu kleiden und mit religiösen 2473 575| lässt sie in die Absolutheit transzendieren - damit auch die immerzu 2474 31 | durch all diese Schichten traversieren und, weil es nicht ihre 2475 586| gerade wie die Malerei des Trecento, auch wenn sie keine Schatten, 2476 575| sie gleichsam ins Herz treffend zurückzuwirken. Die alte 2477 183| eine innerliche, gar nicht trennbare Einheit mit diesem. Dass 2478 344| nur die Entrichtung eines Tributes.~ 2479 125| leidenschaftlicher Bewegtheit, Triumph des politischen Ganzen, 2480 616| angefochten wird, ja ihre triumphierende Kraft darin zeigt, dass 2481 60 | Es ist eine längst triviale Wendung, dass Religion nichts 2482 362| handelt sich hier nicht um den trivialen Satz, dass sich der Mensch 2483 241| Jener tröstet uns mit banalen Gründen, - 2484 241| heraus, was an wirklichen Trostmomenten in ihr latent ist. Er unterstützt 2485 495| ihrer Wirrnis und ihrem trüben, rudimentären Wesen.~ 2486 252| Ersetzbarkeit eines soeben als Trug erwiesenen Wertes durch 2487 399| in der aus der Not eine Tugend gemacht wird.~ 2488 | tut 2489 110| Kulturverhältnissen die typische Form des sozial erforderlichen 2490 195| Es ist ein typisches Vorkommnis, dass Stimmungen 2491 110| Eine der typischsten Formen des gesellschaftlichen 2492 132| durch Sakralrecht gesühnten Übeltaten dem Kriminalrecht anheimfallen. ~ 2493 392| zu sein begehrt und das über-greifende Ganze ihm nur die Gliedstellung 2494 20 | gilt dies entweder als ein Überbau über jenem allein wirklichen 2495 353| entnehmend, der sie sich überbaut - wird aus dem bloss daseienden 2496 89 | Gegenständlichkeit deshalb überein, weil diese es von sich 2497 204| mit seiner Wirklichkeit übereinstimmen oder nicht; die Produktivität 2498 405| Inhalte, nicht bloss um Übereinstirnmung oder Opposition unseres 2499 204| wird weder durch jenen Fall überflüssig, noch durch diesen bestätigt.~ 2500 558| Der Übergang der irdischen Relativitäten 2501 218| Wenn ich dazu übergehe, die bisher nur aus einer 2502 136| kirchliche Jurisdiktion übergehen und als Verletzungen der 2503 303| Wertschätzung steigert sich bis zum Übergewicht über die inhaltlich religiösen 2504 557| Die übergreifende Einheit des Christengottes 2505 321| Stammesprinzip zugunsten einer übergreifenden nationalen Einheit zu beseitigen. ~