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Georg Simmel
Philosophie des Geldes

IntraText - Konkordanzen

freiheit

    Kapitel, Teil
1 1, I | ungebundener oder launenhafter Freiheit da und dorthin verteilen 2 1, III| mathematischen Normen, die absolute Freiheit allem Persönlichen gegenüber 3 2, I | eine allgemeine größere Freiheit der gebildeten Stände im 4 2, II | Erzwungenheit ihrer Richtung wieder Freiheit und Selbstbestimmung eintritt, 5 2, III| ist.~Diese Verteilung von Freiheit und Gebundenheit, so paradox 6 2, III| irrelevant, sie hätten die Freiheit, gleichsam die Gesamtleistung 7 2, III| Unterschiede von den jeder Freiheit entbehrenden, weil von schwankungslosen 8 2, III| Gebundenheit jener durch die Freiheit dieses zu mildern, die Freiheit 9 2, III| Freiheit dieses zu mildern, die Freiheit dieses durch die Gebundenheit 10 2, III| jeder einzelne, trotz seiner Freiheit das Geld zurückzuweisen, 11 3, I | die größere oder geringere Freiheit der Wahl, wann man diesen 12 3, I | konkreter Werte ist, so ist die Freiheit seiner Verwendung ebenso 13 3, I | Geldbesitzer jene zweiseitige Freiheit, und für das Aufgeben derselben 14 3, I | derselben bezahlen.~Für diese Freiheit muss es freilich auch seine 15 3, I | Reflex jener unbegrenzten Freiheit der Verwendung, die das 16 3, I | Die mit diesen verbundene Freiheit führt noch nach anderen 17 3, II | sich mit einer gewissen Freiheit über die objektiv gerechtfertigten 18 3, II | poverella Sicherheit, Liebe und Freiheit gefunden: was Wunder, daß 19 3, II | Seelenstärke und sittliche Freiheit des Individuums.~Dies war 20 3, III| erreicht nur das Geld diese Freiheit von allem Wie, diese alleinige 21 4 | Teil): Die individuelle Freiheit.~ 22 4, I | Verpflichtungen zusammenbestehende Freiheit danach abgestuft, ob jene 23 4, I | Form, mit der die äußerste Freiheit vereinbar ist.~Einstellung 24 4, I | dadurch der individuellen Freiheit.~Man kann die Entwicklung 25 4, I | Lösung, von Verpflichtung und Freiheit verläuft.~Dieser erste Überschlag 26 4, I | mildert.~Was wir nämlich als Freiheit empfinden, ist tatsächlich 27 4, I | mit welchen der Ton der Freiheit länger, intensiver, bewußter, 28 4, I | besonders großes Maß von Freiheit zu gewähren.~Der Unterschied 29 4, I | der damit verträglichen Freiheit zur Folge hat, weist folgenden 30 4, I | allenthalben die sittliche Freiheit mit denjenigen Verpflichtungen 31 4, I | der erste dieser Fälle die Freiheit des Verpflichteten völlig 32 4, I | Dienstboten - dennoch der Freiheit keine allzu große Gewalt 33 4, I | Verschlechterung der bäuerlichen Freiheit führt sehr oft von dem zweiten 34 4, I | wieder größere individuelle Freiheit, denn er macht den Grundherrn 35 4, I | Stufe schon vollständige Freiheit und Lösung der Persönlichkeit 36 4, I | Persönlichkeit eine Wendung zur Freiheit bedeutet, zeigt z. B. die 37 4, I | Landrecht, d. h. in die Freiheit, gestellt.~Es ist genau 38 4, I | charta der persönlichen Freiheit im Gebiete des Privatrechts 39 4, I | Höher kann die persönliche Freiheit vor dem Wegfall jedes bezüglichen 40 4, I | dem Pflichtigen völlige Freiheit in bezug auf das eigene 41 4, I | der größten persönlichen Freiheit entspricht.~Erst mit der 42 4, I | Geldleistung ab.~So viel personale Freiheit damit aber auch gerettet 43 4, I | des Leistenden, daß seine Freiheit nun aus der labilen Form, 44 4, I | die stabile übergeht.~Die Freiheit des englischen Volkes seinen 45 4, I | Korrelat der persönlichen Freiheit der Neuzeit ist.~In solchen 46 4, I | das Gut der individuellen Freiheit seiner Gesamtsumme nach 47 4, I | Geldwirtschaft für die individuelle Freiheit vertieft sich nun, wenn 48 4, I | gleichzeitigen Maximum von Freiheit Raum gibt.~Zunächst stiftet 49 4, I | den Personen und durch die Freiheit des Wechsels mit ihnen entschädigt.~ 50 4, I | Frage von Abhängigkeit oder Freiheit und läßt die tatsächliche 51 4, I | und läßt die tatsächliche Freiheit zu keinem Bewußtseinswert 52 4, I | unseres Ich zu entfalten, als Freiheit gelten soll, so tritt sie 53 4, I | können. Die individuelle Freiheit ist keine rein innere Beschaffenheit 54 4, I | Abhängigkeit, die das Gefühl der Freiheit trägt.~Ich erinnere an die 55 4, I | Verpflichtungen sehr oft von uns als Freiheit empfunden wird; es ist dieselbe 56 4, I | Verhältnisform zwischen Bindungen und Freiheit, die sich hier nur in die 57 4, I | eigentliche Gegenpol der Freiheit.~Noch das moderne Dienstbotenverhältnis 58 4, I | Bindung und einem Maß von Freiheit zusammen - innerhalb der 59 4, I | empfinden wir sogleich durch Freiheit gemildert, wenn wir sie 60 4, I | diesem doch eine ganz neue Freiheit innerhalb seiner Gebundenheit.~ 61 4, I | Weg zu einer personalen Freiheit beschritten. Diese beginnende 62 4, I | beschritten. Diese beginnende Freiheit anzuerkennen, darf uns ihre 63 4, I | Gebieten besteht zwischen Freiheit und eudämonistischer Hebung 64 4, I | dieser Richtung, daß der Freiheit des Arbeiters auch eine 65 4, I | des Arbeiters auch eine Freiheit des Arbeitgebers entspricht, 66 4, I | festgelegten Abhängigkeit beginnt.~Freiheit im sozialen Sinne ist, ebenso 67 4, I | Personentausches übergeht.~Ist Freiheit die Unabhängigkeit von dem 68 4, I | der Entstehungsprozeß der Freiheit.~Was wir Freiheit nennen, 69 4, I | Entstehungsprozeß der Freiheit.~Was wir Freiheit nennen, steht mit dem Prinzip 70 4, I | eigenen Wesens, die wir Freiheit nennen.~In beiden Begriffen 71 4, I | ebensolchen der individuellen Freiheit Hand in Hand geht.~So sehen 72 4, I | Individualität, der persönlichen Freiheit, des Fürsichseins gegenüber 73 4, I | andere Seite die volle innere Freiheit und Aufsichselbst-Gestelltheit 74 4, I | Dinge und der subjektiven Freiheit des Individuums finde: als 75 4, I | entbindet die individuelle Freiheit.~Wie wir eben sahen, daß 76 4, I | sich zurückweist und seine Freiheit zu positiverem Bewußtsein 77 4, I | Persönlichkeit und ihre Freiheit erst deutlich abhebt. ~ 78 4, II | das ökonomische Interesse.~Freiheit als Ausprägung des Ich an 79 4, II | beiden Seiten hin volle Freiheit.~Darum hat auch erst die 80 4, II | nicht unwerten Begriff der Freiheit zu verwirklichen.~Die Unfreiheit 81 4, II | Moralphilosophie die sittliche Freiheit als die Unabhängigkeit der 82 4, II | ganz allgemeinen Ideals der Freiheit, das in der gesonderten 83 4, II | mitziehen wollen.~So kann man Freiheit in diesem Sinne als innere 84 4, II | und auslebt.~Darin ist die Freiheit im gewöhnlichen Sinne, als 85 4, II | unterdrückte.~Jener alte Satz, dass Freiheit bedeutet, der eigenen Natur 86 4, II | Impulsen besteht, so bedeutet Freiheit die Selbständigkeit und 87 4, II | vollständige Differenziertheit oder Freiheit einer inneren Reihe ist 88 4, II | absolute Ungestörtheit und Freiheit der bloss geistigen Arbeit 89 4, II | geistigen Betätigung die meiste Freiheit lässt; die Ablenkung dieser 90 4, II | und so habe sie ihnen mehr Freiheit für die Ausbildung höherer 91 4, II | Situation eine steigende Freiheit der Person. Denn es ge-hört 92 4, II | Interesse an der individuellen Freiheit als solches fernliegt.~So 93 4, II | sonstigen Seins, möglichste Freiheit lässt.~Dass überhaupt durch 94 4, II | zurückgebildet werden, um die völlige Freiheit zu individueller Neugestaltung 95 4, II | Beziehung veranlassen.~Wenn also Freiheit den Sinn hat, Sein und Haben 96 4, II | positiverer Begriff der Freiheit gegenüber, der das Sein 97 4, II | Weltanschauung des Idealismus und der Freiheit ihre Ergänzung durch ihr 98 4, II | durften in den Stand der Freiheit treten, wenn sie ihre gesamte 99 4, II | Verständnis der Besitzarten.~Wenn Freiheit bedeutet, dass der Wille 100 4, II | entzieht, haben wir keine »Freiheit« mehr, zu schalten, wie 101 4, II | Sinn unserer Auffassung der Freiheit, die lateinische und lange 102 4, II | deutsche Sprache mit dem Wort Freiheit die Bedeutung des Vorrechts, 103 4, II | Begünstigung, verbunden.~Die Freiheit findet nun ihre Grenze an 104 4, II | allen anderen Objekten.~Die Freiheit meines Willens gegenüber 105 4, II | die Beschränkung unserer Freiheit durch die eigenen Gesetze 106 4, II | nur also, indem es unserer Freiheit eine Grenze setzt, gibt 107 4, II | mit all seiner Freude und Freiheit in die Dinge hinein, von 108 4, II | dass Besitz so viel ist als Freiheit, wenn meine Freiheit, das 109 4, II | als Freiheit, wenn meine Freiheit, das Sich-Durchsetzen meines 110 4, II | eine grössere Weite und Freiheit als an jedem anderen Besitz.~ 111 4, III| relativ unabhängig sind.~Wenn Freiheit bedeutet, nur den Gesetzen 112 4, III| beiden eine sonst unerhörte Freiheit: die Arbeitsteilung zwischen 113 4, III| ergeben, für sich zu lösen, in Freiheit von der Bedingtheit durch 114 4, III| Geld und diese individuelle Freiheit durch die Differenzierung 115 4, III| es doch ein Element der Freiheit, indem seine Unterordnung 116 4, III| Dienstbotenverhältnisses zu persönlicher Freiheit nimmt ihren Weg ebenso über 117 4, III| Denkweisen, denen das Maß der Freiheit zugleich das Maß alles sozial 118 4, III| die Individualität, die Freiheit, das innerste Lebensgefühl 119 4, III| Lebensstellung absolute geistige Freiheit und individuelle Produktivität 120 4, III| Bedeutung des Menschen, auf die Freiheit seiner Ausbildung, auf sein 121 4, III| Benachteiligungen der Subjektivität und Freiheit vermeiden, auf die sich 122 4, III| unvermeidliche Korrelat der Freiheit.~Die Art, auf die die Freiheit 123 4, III| Freiheit.~Die Art, auf die die Freiheit sich darstellt, ist Unregelmäßigkeit, 124 4, III| Zusammenhang mit der Lebensform der Freiheit, die dem Geldlohn ebenso 125 4, III| Politik hinaus gilt: wo eine Freiheit ist, da ist auch eine Steuer - 126 4, III| bewirkte oder angebahnte Freiheit.~- Ganz Entsprechendes nehmen 127 4, III| etwas mehr tatsächliche Freiheit, als der Stücklohn, trotzdem ( 128 4, III| etwas von der persönlichen Freiheit und Reserve aufgeben zu 129 4, III| dieser vollen subjektiven Freiheit, die die bloße Geldbeteiligung 130 4, III| vorzuschreiten, die ihren Elementen Freiheit, Fürsichsein, gegenseitige 131 4, III| Verbänden eine relative Freiheit der Finanzgebarung gelassen 132 4, III| demjenigen eine gewisse Freiheit zu lassen, den man in allen 133 4, III| seiner Verwendung hin, die Freiheit der Disposition über ihn 134 4, III| Differenzierung und persönlichen Freiheit gestattet.~Insofern das 135 5, I | darüber - individuelleren Freiheit seiner Auswahl etwas Persönlicheres, 136 5, I | zugleich eine viel ungestörtere Freiheit der religiösen Innerlichkeit, 137 5, II | Geldwert: der negative Sinn der Freiheit und die Entwurzelung der 138 5, II | Kapitel über individuelle Freiheit haben wir festgestellt, 139 5, II | welche Steigerung seiner Freiheit und Würde insbesondere der 140 5, II | ergeben: der Gewinn von Freiheit durch die Geldablösung jener 141 5, II | der Elemente, ebenso deren Freiheit wie deren Unterdrückung 142 5, II | der Träger der völligen Freiheit wie der völligen Unterdrückung 143 5, II | Ihr gegenüber erlahmt die Freiheit, die allen anderen gegenüber 144 5, II | dem Untertanen möglichste Freiheit in seinen rein individuellen 145 5, II | übrigen möglichst große Freiheit gibt.~Die Forderung der 146 5, II | zweckmäßigsten Weise: die Freiheit, die sie nach der rein privaten 147 5, II | allerdings eine momentane Freiheit.~Allein sie nehmen ihm das 148 5, II | das Unbezahlbare, das der Freiheit erst ihren Wert gibt: das 149 5, II | Weise doch eine gewisse Freiheit des Schaltens mit seinem 150 5, II | den Gewinn individueller Freiheit hat, eine sehr folgenreiche 151 5, II | Freiheitsbegriffes.~Die Freiheit scheint zunächst bloß negativen 152 5, II | ihren Sinn, sie ist immer Freiheit von etwas und erfüllt ihren 153 5, II | ergänzt würde: wenn sie Freiheit von etwas ist, so ist sie 154 5, II | so ist sie doch zugleich Freiheit zu etwas.~Erscheinungen 155 5, II | politischen Leben eine Partei Freiheit verlangt oder erlangt, da 156 5, II | eigentlich gar nicht um die Freiheit selbst, sondern um diejenigen 157 5, II | verschlossen waren.~Die »Freiheit«, die die französische Revolution 158 5, II | arbeiten lassen konnte.~Die Freiheit der Kirche bedeutet unmittelbar 159 5, II | der rein negative Sinn der Freiheit wirksam wird, da gilt sie 160 5, II | Leben des Kosmos, hält die Freiheit des Willens für einen Mangel, 161 5, II | Kossät viel mehr individuelle Freiheit; allein er steht außerhalb 162 5, II | er hat nicht die positive Freiheit, in Flursachen mit zu beschließen, 163 5, II | angesehenen Stellung bringt.~Die Freiheit ist eben an sich eine leere 164 5, II | die Vorgänge, durch welche Freiheit gewonnen wird, zergliedern, 165 5, II | den reinen Begriff der Freiheit darstellenden Seite, eine 166 5, II | Direktive, was nun mit der Freiheit positiv anzufangen wäre.~ 167 5, II | nun alle Akte mit denen Freiheit gewonnen wird, in eine Skala 168 5, II | entlassen, in die studentische Freiheit eintritt, ist das letztere 169 5, II | Student, weil die bloße Freiheit etwas ganz leeres und eigentlich 170 5, II | gar nicht bei der bloßen Freiheit stehen, sondern weiß sofort, 171 5, II | Selbständigkeit zu gründen, hat die Freiheit einen ganz andern positiven 172 5, II | eines Objekts gewonnene Freiheit an einem Endpunkt derselben 173 5, II | Landwirtschaft befreit; aber diese Freiheit bedeutet, daß er sich sogleich 174 5, II | die Aufgabe gelöst, die Freiheit des Menschen nahezu in ihrem 175 5, II | System der menschlichen Freiheit ein.~Allerdings war es Freiheit, 176 5, II | Freiheit ein.~Allerdings war es Freiheit, was er gewann; aber nur 177 5, II | was er gewann; aber nur Freiheit von etwas, nicht Freiheit 178 5, II | Freiheit von etwas, nicht Freiheit zu etwas; allerdings scheinbar 179 5, II | etwas; allerdings scheinbar Freiheit zu allem - weil sie eben 180 5, II | und dessen so gewonnene »Freiheit« nur den Raum gibt, jeden 181 5, II | treibt, damit er nur seiner »Freiheit« einen substanziellen Inhalt 182 5, II | voir si riches.~Weil die Freiheit, die das Geld gibt, nur 183 5, II | außerordentliches Gesamtmaß von Freiheit verwirklicht; allein weil 184 5, II | betrachtet, sicher mehr Freiheit besitzt als irgendeine frühere, 185 5, II | irgendeine frühere, dieser Freiheit doch so wenig froh wird.~ 186 5, II | aufweisend, weshalb die Freiheit des Liberalismus so manche 187 5, II | denkbar höchsten persönlichen Freiheit stand.~Denn so sehr das 188 6, II | eine feindliche Macht.~Wie Freiheit nichts Negatives ist, sondern 189 6, II | dasjenige, woran unsere Freiheit erlahmt, das heißt wozu 190 6, II | unabhängigen Bedeutsamkeit unsere Freiheit, ihn oder einen anderen 191 6, II | Individuen wären jetzt auf eine Freiheit, ein Verständnis, eine Gleichheit 192 6, III| jenseits der Alter-native von Freiheit und Zwang, und mit dem »


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