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Georg Simmel
Philosophie des Geldes

IntraText - Konkordanzen

besitz

    Kapitel, Teil
1 1, I | der erste muss auf einen Besitz oder Genuss verzichten, 2 1, II | dieser Austausch unseren Besitz unser selbst in keiner Weise.~ 3 1, II | gleichgültig, ob es in seinem Besitz befindliche Substanzen oder 4 1, II | Befriedigungsgefühl aus seinem Besitz und Genuss anschließt, andrerseits 5 1, II | muss sich erst durch den Besitz beruhigt haben, um überhaupt 6 1, III| Glücksmaßes, das uns kein anderer Besitz in gleicher Höhe gewähren 7 1, III| Glücksgefühl, das der bestimmte Besitz uns bereitet, durch das 8 1, III| Wertnuance durch keinen anderen Besitz völlig ersetzt werden kann.~ 9 2, I | zweifellos der Intellekt im Besitz der Souveränität ist.~Die 10 2, II | wenn die Unterschiede im Besitz der Einzelnen entschiedener 11 2, III| Produkt oder seinen sonstigen Besitz dem Geldbesitzer hinzugeben 12 2, III| Einkommen, aber nicht nach dem Besitz gefordert.~In Preußen ist 13 2, III| wechseln mögen, die den Besitz des Schuldners bilden, die 14 2, III| in die Hand, machte ihren Besitz und ihre Benutzung also 15 3, I | ab; und andrerseits, der Besitz der Mittel erzeugt unzählige 16 3, I | a begehren, der sich im Besitz von A befindet, während (> 17 3, I | vermittelt, das ist ja nicht der Besitz des Objekts, sondern der 18 3, I | intensiveres Verlangen uns zu einem Besitz oder einem Verhältnis zieht, 19 3, I | Leidenschaft nach einem Besitz, dessen Verteilung die lykurgische 20 3, I | Pleonexie auf den bloßen Besitz des Geldes werfen!~Auf ganz 21 3, I | Ausbeutungsobjekt; denn kein anderer Besitz lässt sich so, schnell, 22 3, II | Bedingung für die selige Ruhe im Besitz des Erkämpften bildet; sondern 23 3, II | anderen von dem eigenen Besitz; dennoch unterscheidet sie 24 3, II | nicht genießt, aber ihren Besitz dennoch auf das eifersüchtigste 25 3, II | werden kann -, daß dieser Besitz des Subjekts als rein objektive 26 3, II | vertauschen, der immobile Besitz war, cum grano salis, etwas 27 3, II | in seinem unausgenützten Besitz den Genuß noch völlig unangerührt 28 3, II | nicht wie ein Loch, das sein Besitz genau ausfüllte, so daß 29 3, II | Weisheit hat recht, daß der Besitz des Gewollten uns in der 30 3, II | gewähren soll als ihren Besitz, und wo diese Beschränkung 31 3, II | sollen uns doch mit ihrem Besitz etwas leisten, und in der 32 3, II | nichts über seinen bloßen Besitz hinaus leisten.~Das Geld 33 3, II | derselben der Genuß aus dem Besitz des Objekts ist, so ist 34 3, II | wenn es einmal in seinem Besitz ist, gleichgültig wird, 35 3, II | ist es deshalb auch der Besitz an Geld, den sie als die 36 3, II | gibt eben damit seinen Besitz überhaupt auf, wie er seine 37 3, II | einem eifersüchtig gehüteten Besitz, zu einem kostbaren Stück 38 3, II | hier zu einem positiven Besitz, der einerseits gleichsam 39 3, III| aufgerüttelt wird; sowohl der Besitz von Werten wie die Entbehrung 40 3, III| Individuums gilt.~Eine Million, im Besitz eines Menschen, verschafft 41 3, III| Vollfreien war ein unteilbarer Besitz, weil sie mit seiner Mitgliedschaft 42 3, III| Markgenossenschaft solidarisch war, der Besitz floss aus der Person und 43 3, III| Lose immer auf unfreien Besitz, auf eine rationelle Landverteilung 44 3, III| unindividuelle und unfreie, die dem Besitz seine Umschriebenheit und 45 4, I | ganzen kann man vom geistigen Besitz, wenigstens soweit er sich 46 4, I | einen Verteilungsmodus von Besitz und Rechten zu finden, der 47 4, II | Teil II~Der Besitz als Tun.~Gegenseitige Abhängigkeit 48 4, II | des Ich an den Dingen, als Besitz.~Unbedingte und bedingte 49 4, II | eine falsche Gewöhnung, den Besitz als etwas passiv Hingenommenes 50 4, II | Objekt, das, soweit es eben Besitz ist, keine Betätigung unsererseits 51 4, II | besitzen wollen, dass jeder Besitz zugleich Pflicht sei, dass 52 4, II | Ertrag aber war individueller Besitz.~Nicht nur aber durfte niemand 53 4, II | alten deutschen Marken der Besitz eines Stückes Land für sich 54 4, II | war: dazu musste man den Besitz auch wirklich selbst bebauen, 55 4, II | eigenen Rauch haben.~Der Besitz, der nicht irgendein Tun 56 4, II | blosse Abstraktion: der Besitz als der Indifferenzpunkt 57 4, II | verloren wird.~So ist der Besitz in seiner ursprünglichen 58 4, II | Vorstellung, als sei der Besitz etwas qualitativ Neues und 59 4, II | geschlossen erscheinender Besitz wie der römische Prinzipat 60 4, II | Verwertens besteht der ruhende Besitz; zieht man diese Erscheinungen, 61 4, II | subjektiven Bewe-gung, die Besitz heisst, in irgendeinem Masse 62 4, II | umgekehrt der eigenartige Besitz auch auf die Qualität und 63 4, II | rückwärts-gewendete Prädestination; der Besitz von Verschiedenem ist ein 64 4, II | Eigen-tums in Frage steht.~Der Besitz eines besonders charakterisierten 65 4, II | diesen bestimmt.~Wie der Besitz besonderer Objekte um so 66 4, II | gründlicher und eindringlicher der Besitz wirklich besessen, d. h. 67 4, II | Anlage auf einen bestimmten Besitz hingewiesen, durch diesen 68 4, II | hingewiesen, durch diesen Besitz aber andrerseits in seinem 69 4, II | Eigentümer den dauernden Besitz seines Eigentums und die 70 4, II | Gemeinwesens nicht nur der Besitz desselben, sondern eben 71 4, II | sondern eben damit der Besitz sehr vieler anderer Dinge 72 4, II | vielfachem durch Geld erworbenem Besitz gilt, der aus-schliesslich 73 4, II | pflegt.~So gibt etwa erst der Besitz eines ganz enormen Geldvermögens 74 4, II | bleiben, dass jeder andere Besitz viel bestimmtere Forderungen 75 4, II | geldmässige Fremdheit zwischen dem Besitz und dem Kern der Persönlichkeit 76 4, II | Boden, Gebäude, Gewerbe, der Besitz jeder Art trug die Steuer, 77 4, II | Objekts, der durch diesen Besitz irgendwie individuell bestimmt 78 4, II | sehr sie gerade Person und Besitz zu verbinden schien, löste 79 4, II | beliebige Aktion mit dem Besitz möglich wurde. Die eindringende 80 4, II | Landbesitz bestimmt, der Besitz andrerseits nicht mehr durch 81 4, II | Bestimmung an, dass der Besitz nicht, wie es oberflächlich 82 4, II | Nichts anderes kann der Besitz, auch der umfassendste und 83 4, II | Ich von seinem gesamten »Besitz« wie von einem Bereich umgeben, 84 4, II | Beziehung zum Ich, die den Besitz gleichsam als dessen Sphäre 85 4, II | unserer Vorstellung vom Besitz als einer Summe von Aktionen 86 4, II | man erst im Fortgeben den Besitz, ganz wie man ein Körperelement 87 4, II | Persönlichkeit, das der Besitz darstellt, erscheint in 88 4, II | verschiedenen Aktionen mit dem Besitz doch nur, mit verschiedenen 89 4, II | jedes äussere Objekt als Besitz sinnlos wäre, wenn es nicht 90 4, II | sagen, das Erwerben von Besitz sei gleichsam ein Wachstum 91 4, II | gelegene Beziehung zwischen dem Besitz und der Proliferation.~Der 92 4, II | seine Machtsphäre durch den Besitz seiner Kinder oder durch 93 4, II | es, in der Verfügung über Besitz, diesem -die Form seines 94 4, II | umgebenden Schichten, den Besitz, übertragen hat - gerade 95 4, II | beweist gerade, wie sehr der Besitz als solcher nichts anderes 96 4, II | was wir wollen«; mit dem Besitz eines Anderen oder demjenigen, 97 4, II | einem noch so unumschränkten Besitz ihrer versagt, völlig verschwunden.~ 98 4, II | sucht sich nicht mit dem Besitz der Dinge selbst zu schmücken, 99 4, II | Indem der Geizige in dem Besitz des Geldes seine Seligkeit 100 4, II | sein könnte.~Denn jeder Besitz eines solchen, so sahen 101 4, II | den leidenschaftlichsten Besitz in Unbefriedigung ausklingen 102 4, II | Unbefriedigung ausklingen lässt.~Der Besitz des Geldes ist von diesem 103 4, II | Persönlichkeit, wie sie in jedem Besitz liegt, darstellt, findet 104 4, II | erfüllen.~Wenn wir sagen, dass Besitz so viel ist als Freiheit, 105 4, II | von welchem Masse an ihr Besitz sinn-los wird, weil nur 106 4, II | fungieren, bedeutet sein Besitz weniger, dass er ausgedehnte 107 4, II | Freiheit als an jedem anderen Besitz.~So ist der Unterschied 108 4, II | spätesten eintritt, wenn der Besitz nicht die Form spezifischer 109 4, III| Differenzierung von Person und Besitz: räumliche Distanzierung 110 4, III| Verhältnis des Menschen zu seinem Besitz scheint sich diese Fortschrittsform 111 4, III| Prinzipiell angesehen ist jeder Besitz eine Erweiterung des Ich, 112 4, III| altgermanische Verfassung, die den Besitz unmittelbar an die Person 113 4, III| umgekehrt die Person an den Besitz band; die enge Verbindung 114 4, III| Undifferenziertheit zwischen Besitz und Person; ihre ökonomischen 115 4, III| zwischen dem Subjekt und seinem Besitz knüpft.~Der Aktieninhaber, 116 4, III| die Entfernung zwischen Besitz und Besitzer, beiden jenes 117 4, III| des Geldes gestattet dem Besitz und dem Besitzer so weit 118 4, III| folgen kann, als da der Besitz noch in unmittelbarer Wechselwirkung 119 4, III| Solidarität zwischen Person und Besitz bei sehr vielen Naturvölkern 120 4, III| Vererbung erstreckt sich der Besitz über die Grenze des Individuums 121 4, III| umgekehrt die Person durch ihren Besitz bestimmt war, bis schließlich 122 4, III| beides, Sachlichkeit bzw. Besitz und Persönlichkeit werden 123 4, III| ermöglichte Entfernung zwischen Besitz und Besitzer beiden eine 124 4, III| gestellt werden und soweit der Besitz in Geld besteht, muss der 125 4, III| Tausch nötig machen.~Der Besitz muss sich erst auf das Individuum 126 4, III| so zusammen.~Jeder andere Besitz weist, wie oben betont wurde, 127 4, III| an seinem Gegensatz, dem Besitz des Bodens, besonders durchsichtig.~ 128 4, III| dass die Nahrung aus einem Besitz beweglicheren Charakters 129 4, III| Die Verfügung über den Besitz nach ganz persönlichem, 130 4, III| auch tatsächlich derjenige Besitz, der die Lösung des Individuums 131 5, I | man gesagt, erzeugt der Besitz Liebe zum Besitz.~Man bringt 132 5, I | erzeugt der Besitz Liebe zum Besitz.~Man bringt nicht nur Opfer 133 5, I | grösste Reserve angewiesenen Besitz der Frau so herabsetzt, 134 5, I | nähert es sich dem geistigen Besitz; und wie dessen privater, 135 5, I | Seins bieten sich uns als Besitz jenes an sich ganz inhaltlosen, 136 5, I | empfinden; und andrerseits ist Besitz, wie wir sahen, ein Ausdehnen 137 5, I | insoweit es wirklich sein Besitz ist, in sich; indem es die 138 5, II | sogleich durch einen Zuwachs an Besitz oder Macht ergänzt würde: 139 5, II | nun auch gleich mit einem Besitz aus-gestattet werden, möglichst 140 5, II | es selbst bei bedeutendem Besitz nur zu einer gedrückten 141 5, II | die aus unserem eigenen Besitz quellen, loszukaufen; es 142 5, II | empfinden, daß der Austausch von Besitz und Leistungen gegen Geld 143 5, II | ein Verlust gelten, wenn Besitz und Leistung, bisher nur 144 5, III| ist es, das den geistigen Besitz nach zwei Seiten hin so 145 6, I | qualitativ individuellerer Besitz es könnte, der eben wegen 146 6, I | wohl sagen - Schenke deinen Besitz den Armen, aber nicht: Gib 147 6, I | mehr vorliegt, sobald jeder Besitz in einen Wert überführbar 148 6, II | Geist und ein potenzieller Besitz der Gesellschaft, aber kein 149 6, III| die der mehr kollektive Besitz, insbesondere als Grundeigentum, 150 6, III| steigern.~Wie oft verleitet der Besitz einer hervorragenden Einzelheit 151 6, III| Zustandes, unter dem sein Besitz Wert hat, lebhaft interessiert


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