Kapitel, Teil
1 1, I | Die Form, die der Wert im Tausch annimmt, reiht ihn in jene
2 1, I | und Objektivität ein; im Tausch wird der Wert übersubjektiv,
3 1, II | Teil II~Der Tausch als Veranlassung für die
4 1, II | anderer hingegeben wird.~Der Tausch als Lebensform und als Bedingung
5 1, II | den er für jenen in den Tausch gibt; damit wächst der subjektive
6 1, II | die Dinge in und mit dem Tausch gewinnen, nie ganz isoliert
7 1, II | beider liegendes Moment.~Der Tausch setzt eine objektive Messung
8 1, II | Menschen untereinander als Tausch gelten kann; er ist die
9 1, II | Wechselwirkung aber ist als ein Tausch zu betrachten: jede Unterhaltung,
10 1, II | man selbst nicht hat, im Tausch aber nur, was man hat -
11 1, II | sein; und umgekehrt, der Tausch geschieht nicht um den Gegenstand,
12 1, II | Wechselwirkung der weitere, Tausch der engere Begriff; allein
13 1, II | Formen auf, die sie als Tausch anzusehen gestatten. Unser
14 1, II | Lebensinhalte zusammensetzt, wird im Tausch vergeistigt, indem nun das
15 1, II | Einheit einbaut - hat mit dem Tausch jenen naturgegebenen Rhythmus
16 1, II | Und zwar wird gerade dem Tausch wirtschaftlicher Werte die
17 1, II | wogegen der wirtschaftliche Tausch - mag er Substanzen oder
18 1, II | sich gehen, in den Begriff »Tausch« zusammenfasst, liegt die
19 1, II | verlockend nahe, als wäre mit dem Tausch etwas neben oder über demjenigen
20 1, II | Inhalt angesehen, ist der Tausch nur die kausal verknüpfte
21 1, II | genau dieselben, wie beim Tausch.~Für das wirtschaftende
22 1, II | gegenüber dem interindividuellen Tausch, sondern umgekehrt: der
23 1, II | sich dadurch, dass beim Tausch dieser Vorgang ein wechselseitiger,
24 1, II | zurückgeht wie der zweiseitige Tausch: auf den Ausgleichungsprozess
25 1, II | besonders klar, dass der Tausch genau so produktiv und wertbildend (>
26 1, II | Materials aber vollbringt der Tausch zwischen Menschen genau
27 1, II | zwischen dem Wert und dem Tausch, der nicht nur diesen durch
28 1, II | derart, dass zwar jeder Tausch auf einen Wert, dieser Wert
29 1, II | aber seinerseits auf einen Tausch zurückgeht.~Das Fruchtbarere
30 1, II | Werten kommen kann.~Der Tausch nun vollzieht sich in zwei
31 1, II | wir bei der Arbeit in den Tausch geben, ist einmal sozusagen
32 1, II | Mühe gepflückt und nicht in Tausch gegeben, sondern unmittelbar
33 1, II | durch interindividuellen Tausch - oder innerhalb des Interessenkreises
34 1, II | gleichzeitig erst durch den Tausch zwischen zwei Subjekten,
35 1, II | der Wirtschaft durch den Tausch, d. h. durch die zweiseitige
36 1, II | Wirtschaftlichkeit der Werte besteht. Der Tausch ist nicht die Addition zweier
37 1, II | zu sein, wenn sie in den Tausch eintreten.~Was hier gemeint
38 1, II | haben; denn da dieser nur im Tausch zum Ausdruck kommt, so kann
39 1, II | insoweit bestimmen, als es den Tausch modifiziert.~Wenn ich auch
40 1, II | Ausdruck nämlich, dass der Tausch Wertgleichheit voraussetze,
41 1, II | nicht weniger, dass der Tausch keineswegs von einer vorangehenden
42 1, II | der Ausmachung, dass jeder Tausch für das Bewusstsein des
43 1, II | unpsychologisch sind: dass jedem Tausch eine Abwägung zwischen Opfer
44 1, II | besteht, veranlasst den Tausch, bevor es noch zu einem
45 1, II | über Wertgleichheit dem Tausch vorangeht, darf über die
46 1, II | Proportion.~Wo nun bei einem Tausch zwar unter den gegebenen
47 1, II | sind, dass er dennoch den Tausch vollzieht, z. B. Befriedigung
48 1, II | ihres Wertcharakters aus dem Tausch entzieht.~Die qualitative
49 1, II | es ist immer erst die im Tausch sich verwirklichende Relation
50 1, II | relativen Seltenheit.~Der Tausch ist ja nichts anderes als
51 1, II | Begehrungen objektiv den Tausch bedingt, dass aber der Tausch
52 1, II | Tausch bedingt, dass aber der Tausch seinerseits erst die Seltenheit
53 1, II | primitiven Menschen gegen den Tausch. Für diese sind mehrere
54 1, II | sichere Maßstab für den Tausch zwischen Mühe und Ertrag,
55 1, II | Gegenstand lässt ihm den Tausch - naturaler wie interindividueller
56 1, II | begünstigt aber auch der Tausch die Friedlichkeit der Beziehungen
57 1, II | direkt in den regulären Tausch über, wenn dieser, wie oft
58 1, II | Gegenpart durchsetzen kann, der Tausch ist ausschließlich subjektive
59 1, II | gelangte Tauschwirtschaft.~Der Tausch ist schon da, es ist schon
60 1, II | herzustellen wusste. Solange der Tausch und die Idee, dass es zwischen
61 1, II | und selbständig vollzogene Tausch setzt eine Taxierung nach
62 1, II | vorhergehenden Stadium der Tausch inhaltlich fixiert und diese
63 1, II | Wesensgleichheit zwischen Tausch und Arbeit, richtiger: die
64 1, II | charakterisierenden Sinne also ist der Tausch ursprünglich Sache der sozialen
65 1, II | Tausches nicht der individuelle Tausch gewesen ist, sondern eine
66 1, II | Besitzwechsels, die überhaupt nicht Tausch war, etwa der Raub. Dann
67 1, II | wäre der interindividuelle Tausch nichts anderes als ein Friedensvertrag
68 1, II | Friedensvertrag gewesen, und Tausch und fixierter Tausch wären
69 1, II | und Tausch und fixierter Tausch wären als eine einheitliche
70 1, II | Beziehungsform gewesen sein.~Der Tausch geht über die subjektiven
71 1, II | alledem ergibt sich: der Tausch ist ein soziologisches Gebilde
72 1, II | Voraussetzung des Tausches.~Wo der Tausch, das Einsetzen von Opfern
73 1, II | h. die Größe des in den Tausch einzusetzenden Opfers ist
74 1, II | ersichtlich nur die in den Tausch eingesetzten. Nur darf man
75 1, II | einzigartige Bedeutung, die der Tausch, als die wirtschaftsgeschichtliche
76 1, III| wirtschaftlichen Strömung.~Erst der Tausch von Äquivalenten weiß dem
77 1, III| konnten. je unmittelbarer der Tausch stattfindet und in je einfacheren
78 1, III| Einheit ausdrückbar machte.~Im Tausch gegen Geld ist diese Kombination
79 1, III| gegeneinander, die bei dem Tausch von Unteilbarkeiten psychologisch
80 2, I | anders denkbar, als dass der Tausch ursprünglich ein Naturaltausch,
81 2, I | Denn das Geld kann das im Tausch zu realisierende Wertverhältnis
82 2, III| innerhalb ihrer; sondern der Tausch selbst ist eine der Funktionen,
83 2, III| Nachahmungen, Arbeitsteilung, Tausch, gleichgerichtete Angriffe,
84 2, III| zweideutiger Ausdruck, daß der Tausch Vergesellschaftung bewirke:
85 2, III| zwischen diesen.~Was der Tausch unter Individuen als Aktion
86 2, III| zentripetalen Tauschmitteln. Der Tausch als das reinste soziologische
87 2, III| erst eintreten, wenn der Tausch etwas anderes geworden ist
88 2, III| geworden, ganz in seinen Tausch und Meßzweck aufginge so
89 3, I | besitzen, genügt unmittelbarer Tausch oder Kauf zu der erforderlichen
90 4, I | gelingt, nähert sich der Tausch in funktioneller.~Gegenüber
91 4, I | Impuls auslebt, setzt der Tausch, wie wir früher sahen, eine
92 4, I | sondern zu dem abwägenden Tausch führt, in dem das einseitige
93 4, I | Gesamtaktion eingeht.~Der Tausch, der uns als etwas ganz
94 4, I | bloße Gerechtigkeit, die der Tausch bewirkt, ist doch nur etwas
95 4, I | Indem jeder nur in den Tausch gibt, was ihm relativ überflüssig
96 4, I | überflüssig ist, und in den Tausch nimmt, was ihm relativ nötig
97 4, I | zweckmäßigere Verteilung, die der Tausch bewirkt, in eine subjektiv
98 4, I | dieser Richtung hin den Tausch von Waren oder Leistungen
99 4, I | unverhältnismäßig hohes Entgelt auf den Tausch eingehen.~Beim Tausch von
100 4, I | den Tausch eingehen.~Beim Tausch von Leistungen für Geld
101 4, I | wenigstens prinzipiell - jeden Tausch zu einem solchen machen,
102 4, I | bedarf.~Damit ermöglicht der Tausch um Geld beiden Parteien
103 4, I | Befriedigungsniveaus, während bei naturalem Tausch sehr häufig nur die eine
104 4, I | daraufhin spielt, daß der Tausch die wesentliche soziale
105 4, I | Aufgabe zu lösen, und daß der Tausch selbst im Gelde Körper geworden
106 4, II | Geschenk und dem Raub.~Der Tausch, der statt der Menschen
107 4, II | Fortgeben von Werten, sei es im Tausch, sei es als Geschenk, eine
108 4, III| wirtschaftlichen Lebenskreises ist der Tausch überhaupt; mit ihm greift
109 4, III| solipsistische Peripherie hinaus.~Tausch aber ist, seiner Idee nach,
110 4, III| Ergänzungsbedürftigkeit ihm den Tausch nötig machen.~Der Besitz
111 4, III| aus wieder sich durch den Tausch zu verbreiten.~Das Geld,
112 5, I | seiner Persönlichkeit in den Tausch gegeben habe.~Sie spricht
113 5, III| dasjenige, was jeder in den Tausch zu geben hat, schließlich
114 6, I | Richtigkeit und Gerechtigkeit, der Tausch.~Das Geld aber stellt das
115 6, I | zu der sonstigen, vor dem Tausch bestehenden Bestimmtheit
116 6, II | Gegenstand A, den er in Tausch geben will, auch einen Abnehmer
117 6, II | nicht über unmittelbaren Tausch einigen können, der erstere
118 6, III| das Bedürfnis hinaus den Tausch verlangsamt, gerade wie
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