Kapitel, Teil
1 2, I | ihm für die Heilung der Frau eines Hausbesitzers eine
2 2, I | Eselin an Wert zu, für die Frau eines Dorfvorstandes eine
3 2, I | Dorfvorstandes eine Kuh, für die Frau eines Stadtherrn eine Stute,
4 2, I | Stadtherrn eine Stute, für die Frau eines Statthalters ein weibliches
5 4, III| Weder der Hausvater, noch Frau oder Kinder hatten scharf
6 5, I | Kaufehe und der Wert der Frau.~Die Arbeitsteilung zwischen
7 5, I | Hauptrolle, denn der Erwerb einer Frau, die Zugehörigkeit zu dem
8 5, I | erniedrigend der Kauf der Frau in höheren Verhältnissen
9 5, I | gestattet; d. h. statt die Frau als Sklavin in sein Haus
10 5, I | nebeneinander bestehen (also die Frau in die Sippe des Mannes,
11 5, I | der Mann in die Sippe der Frau übertritt), dass nur nach
12 5, I | den Sachencharakter der Frau zum Ausdruck brachte, so
13 5, I | paralysieren, dass die Stellung der Frau die jammervollste und sklavenhafteste
14 5, I | Höherschätzung der einen Frau, die man besitzt, führen.~
15 5, I | Folge der Schätzung der Frau, sondern auch umgekehrt (
16 5, I | individuellen Wert der einzelnen Frau und - vermöge jener psychologischen
17 5, I | lassen.~Ja sogar, wo die Frau als Sklavin gekauft wird,
18 5, I | geltend macht: dass die Frau als blosses Genus behandelt
19 5, I | Unbedingtheit der Verfügung über die Frau gebrochen, denn der Wert,
20 5, I | Dienstleistung ist, den Erwerb der Frau doch in ganz anderer Weise
21 5, I | wollte; die Ausstattung der Frau durch die Eltern blieb dann
22 5, I | Frauenkauf herrscht, ist die Frau nicht nur ein Arbeitstier -
23 5, I | häuslich«, wie die der Frau in der Geldwirtschaft, die
24 5, I | nicht vorgeschritten, die Frau beteiligt sich unmittelbarer
25 5, I | dieser Stufe erwirbt die Frau nicht nur ihren eigenen
26 5, I | naheliegenden Ursachen fällt der Frau die nach innen, dem Manne
27 5, I | wirtschaftliche Wert der Frau sozusagen seine Substanzialität
28 5, I | Tätigkeitssphären von Mann und Frau sich in dem angegebenen
29 5, I | kann zwischen Mann und Frau nicht zweifelhaft sein;
30 5, I | Mann die Produktivkraft der Frau gekauft hat, der Mitgift
31 5, I | der nicht produzierenden Frau entschädigt oder die der
32 5, I | entschädigt oder die der Frau eine Unabhängigkeit und
33 5, I | den Mann, sei es um die Frau zu sichern - ist es verständlich,
34 5, I | Gaben des Mannes für die Frau oder an die Frau selbst -
35 5, I | für die Frau oder an die Frau selbst - so auch die Morgengabe
36 5, I | Menschenwürde, wenn eine Frau das Intimste und Persönlichste,
37 5, I | haben dürfte als die der Frau - aufgewogen werden sollte,
38 5, I | angewiesenen Besitz der Frau so herabsetzt, dass der
39 5, I | die sexuelle Hingabe der Frau tragen soll, scheint mit
40 5, I | geschlechtlichen Hingabe der Frau diese Anomalie unleugbar
41 5, I | tatsächlich - wenigstens für die Frau - zugleich als ein allerpersönlichster,
42 5, I | zunächst folgen, dass bei der Frau das Gattungsmässige und
43 5, I | des Wesens jeder einzelnen Frau für sich spiegeln muss.~
44 5, I | Qualitäten, Impulse der Frau psychologisch unmittelbarer
45 5, I | unabhängig sind.~Das Wesen der Frau aber lebt - so kann man
46 5, I | Voraussetzung, dass die Frau mit dieser einen zentralen
47 5, I | Verhältnisses zwischen Mann und Frau macht sich dieser Unterschied
48 5, I | Voraussetzung, dass die Frau ihr ganzes Ich, mit der
49 5, I | verurteilt den Ehebruch der Frau viel härter als den des
50 5, I | mit der Treue gegen seine Frau in allem Innerlichen und
51 5, I | Minimum seines Ich, die Frau aber ein Maximum ein - freilich
52 5, I | ebenso beteiligt ist wie die Frau, kann das behauptete Verhältnis
53 5, I | umstossen: dass der Einsatz der Frau ein unendlich persönlicherer,
54 5, I | Herabdrückung der Persönlichkeit der Frau bedeutet.~Das Entwürdigende
55 5, I | der Prostitution für die Frau liegt an und für sich noch
56 5, I | Polyandrie verschafft sogar der Frau oft ein entschiedenes Übergewicht,
57 5, I | allenthalben den Eigenwert der Frau unvergleichlich herab: sie
58 5, I | diesem umgekehrten Falle der Frau die Genugtuung, denjenigen
59 5, I | die der höher kultivierten Frau und ihrer Sexualehre selbst
60 5, I | polygynischen, also die Frau deklassierenden Momentes
61 5, I | das nun der Mann oder die Frau ist, immer gleichmässig
62 5, I | nicht der Fall.~Indem die Frau sich verheiratet, gibt sie
63 5, I | so viel von sich, wie die Frau, die es aus demselben Grunde
64 5, I | kommen, da entwickelt, wo die Frau die gekaufte ist.~Hier wie
65 5, I | zweiten Kaiserreich von der Frau eines hochgestellten Mannes,
66 5, I | zu-grunde liegt, dass diese Frau nicht nur selbst in den
67 5, I | Ehemann einer verführten Frau eine Geldentschädigung zuspricht.~
68 5, I | Ehemann zum Zuhälter seiner Frau herabdrückt.~Allein diese
69 5, I | von einem Fall, in dem die Frau mit mehreren Männern Verhältnisse
70 5, I | Instinktes folge; dass die Frau sich nur da ganz hingebe,
71 6, II | Kontrahenten, insbesondere der der Frau gegenüber, die weit über
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