Kapitel, Teil
1 1, III| Werken bildender wie redender Kunst weder den Eindruck der Wahrheit
2 2, I | nicht nur auf den Kosmos der Kunst, sondern dass überhaupt
3 2, I | Welt lösen, in der jede Kunst, auch die naturalistische,
4 2, II | verlangt ihr Charakter als Kunst doch, daß deren Unmittelbarkeit
5 2, II | ist ja der ganze Sinn der Kunst, für den Schaffenden wie
6 2, II | Standpunkt des Realismus aus, die Kunst durch fortwährendes Wachsen
7 2, II | sehr es eine Zeitlang die Kunst veredeln mag, an einen Punkt
8 2, III| zu, was am Kunstwerk bloß Kunst ist, der Kunstform im weitesten
9 3, I | Der Arbeiter kann seine Kunst und Geschicklichkeit so
10 3, II | sich neben Weisheit und Kunst, neben personale Bedeutung
11 4, I | objektiviert werden: Bücher, Kunst, ideale Gebilde wie Vaterland,
12 4, II | für das Material in der Kunst; und daran, dass man Glück
13 5, II | lebhaften Erregungen in der Kunst, das Suchen nach neuen Stilen,
14 6, I | man es als das Wesen der Kunst - gleichviel, ob erschöpfend
15 6, I | wahr ist, daß die jeweilige Kunst allmählich die Art bestimmt,
16 6, II | uns ergreift.~Die bildende Kunst zeigt diesen Kulturbegriff
17 6, II | Wissenschaft, der Technik, der Kunst - sind unsäglich kultiviert;
18 6, II | dem Staate verwachsen.~Die Kunst dagegen beläßt keinem aufgenommenen
19 6, II | Werkzeuge, mit denen die Kunst arbeitet, sind relativ ganz
20 6, III| Dingen herstellen.~Alle Kunst verändert die Blickweite,
21 6, III| Daneben aber stiftet jede Kunst eine Entfernung von der
22 6, III| Diesem Lebensprinzip aller Kunst: uns den Dingen dadurch
23 6, III| auch die naturalistische Kunst nicht, deren Sinn doch ausschließlich
24 6, III| Empfinden - das im Kunstwerk die Kunst und nicht seinen, auch auf
25 6, III| wird die Distanz, die die Kunst schon als solche zwischen
26 6, III| Grundmotiv, von dem uns die Kunst getragen schien: ein innigeres
27 6, III| ausgebildet hat - die, als Kunst, nur in einem Abstand vom
28 6, III| es ist der ganze Sinn der Kunst, aus einem zufälligen Bruchstück
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