Kapitel, Teil
1 1, II| gegenüber aus, wenn lange Armut, konstitutionelle Trägheit,
2 3, I | bestünde gerade in ihrer Armut, so bewirkt die innere Bedeutungsleere
3 3, II| Verschwendung, asketische Armut, moderner Zynismus, Blasiertheit.~
4 3, II| Erscheinung gegenüber: die Armut als definitiver Wert, als
5 3, II| stehen blieben, verharrt die Armut bei dem Ausbleiben der Mittel
6 3, II| Ähnlich wie jene beiden tritt Armut in ihrer reinsten und spezifischen
7 3, II| daselbst keine persönliche Armut kennten.~Als allgemeine
8 3, II| sympathischen Gefühle der Armut gegenüber in jenen Verhältnissen
9 3, II| Hilfe kommen.~Sobald die Armut als sittliches Ideal auftaucht,
10 3, II| da erscheint zu ihm die Armut in manchen Doktrinen als
11 3, II| Furcht und des Abscheus, die Armut zu einem eifersüchtig gehüteten
12 3, II| zum absoluten Werte der Armut aufgipfelt, wird nun mit
13 3, II| freilich schon sonst die Armut als die ideale Forderung
14 3, II| inneren Bedürfnisse wurde die Armut doch erst bei den Franziskanern.~
15 3, II| Spezialhistoriker: »In der Armut hatte die gente poverella
16 3, II| Freundin ihres Herzens.« Die Armut wurde hier zu einem positiven
17 3, II| Andrerseits aber war die Armut schon ganz unmittelbar eine
18 3, II| Entsagender, sondern in der Armut besaß er den reinsten, feinsten
19 3, II| omnia possidentes.~Die Armut hat hier ihr asketisches
20 3, II| Verschwendung und der Lust an der Armut zustande gebracht hat sie
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