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| Georg Simmel Zur Psychologie der Frauen IntraText - Konkordanzen (Hapax - Wörter, die nur einmal vorkommen) |
Absatz
1501 9 | einzelne Vorstellung noch nicht selbständig genug ist, um in reinlicher 1502 14| Wo es dagegen ohne selbständige höhere Abstraktion nicht 1503 4 | Wert der Wahrheit als eines selbständigen Ideals, eines für sich befriedigenden 1504 5 | verschiedenartiger und mit selbständiger Kraft auftretender Impulse, 1505 4 | Ineinander noch nicht zu selbständigerer Existenz spezialisirt sind - 1506 16| verlangende Hingabe, die Selbstlosigkeit der Liebe, die so manchem 1507 7 | statistische Tatsache, dass die Selbstmorde der Frauen auffallend selten 1508 14| sind, als gewissermaßen selbstverständlich dazu ergänzen; unwillkürlich 1509 4 | weiblicher Verstand mit völliger Selbstverständlichkeit ausspricht - eine Fähigkeit, 1510 16| messer podestà, se egli ha sempre di me preso quello che gli 1511 3 | sich durch Hebungen und Senkungen bemerkbar, während bei dem 1512 16| non è egli molto meglio servirne un gentile uomo che più 1513 4 | Verbindungen unter diesen zu setzen. Richtiger glaube ich behaupten 1514 16| einmal im engeren Sinn der Sexualehre, und dann in jenem weiteren, 1515 20| sein, während umgekehrt die sexuell ausschweifendsten Frauen 1516 6 | Frauen, das sie so oft die sichere und richtigere Entscheidung 1517 14| glücklichen Takt, einen sicheren Instinkt für das Richtige 1518 13| auch wegen des größeren Sicherheitsgefühles, das die Schwäche aus der 1519 11| damit dieses unbedingte Sichhingeben dasein muss und da ist, 1520 10| mehr verengend an ihrer sichtbaren Darstellung an einem Einzelnen 1521 10| Sucht, das Höchste an ein Sichtbares zu knüpfen, ein Zurückbleiben 1522 4 | die Heuchelei, sowohl als simulatio wie als dissimulatio, gradezu 1523 16| Ehre, einmal im engeren Sinn der Sexualehre, und dann 1524 18| die Liebe, wenn sie auch sinnlich begonnen hat, darüber hinaus 1525 17| freie Liebe hauptsächlich sinnlicher Natur, was ihrem Begriffe 1526 12| alle Wesensäußerungen einer sittsamen Frau dämpft und viele unterdrückt, 1527 4 | aus der vorausgesetzten Situation die fragliche Folge keineswegs 1528 21| zurück, um ihn anzuziehen. Solange die Schwingung zwischen 1529 18| findet und verdient: denn in solchen ist einerseits die Persönlichkeit 1530 9 | differenziren und auseinanderlegen sollen. Aber eben darum fehlt ihnen 1531 20| dieser Richtung hin enthalten sollte. Wenn Koketterie auch bedeutet: 1532 16| Sinnlichkeit in relativer Sonderung von dem übrigen und hauptsächlichen 1533 10| oder Verkörperungen, ihr Sozialinteresse äußert sich in der Mildtätigkeit 1534 5 | rechtfertigte. Für diesen sozialpsychologisch wichtigen Vorgang ist jener 1535 19| der folgenden Seite her soziologisch wichtig. Als in einem Tendenzdrama 1536 4 | während diesem gemäß der spätere Moment grade den Vorstellungsinhalt 1537 21| psychologischen Mannigfaltigkeit und Spaltung, welche die Koketterie von 1538 21| eigentümlichen seelischen Spannungszustand, jenes dem Spiel und dem 1539 4 | selbständigerer Existenz spezialisirt sind - wobei es für unsre 1540 15| übrigen viel enger und in viel spezialisirterer Weise an jene Funktionen 1541 14| zeigt. Nachdem vollständige Spezialisirung und Differenzirung der Teile 1542 10| Einzelnen zur Ausbildung der Spezialität und zur Selbständigkeit 1543 3 | überall den Jungen der eigenen Spezies ähnlicher als das Männchen; 1544 21| sehr also Prostitution dem spezifisch weiblichen Wesen und seiner 1545 18| unindividuellste, von dem spezifischen Inhalt aller Persönlichkeit 1546 22| zu dem Manne sich aus der Sphäre der Sinnlichkeit und des 1547 21| Sie ist jenem Reize des Spieles vergleichbar, der in dem 1548 5 | der Mehrdeutigkeit alles sprachlichen Ausdrucks, bei der Subjektivität 1549 4 | komme ich weiter unten zu sprechen und erwähne hier in dieser 1550 21| Koketterie frei sind, oft etwas Sprödes, Unliebenswürdiges, einen 1551 14| posteriori, ebenso oft als einen Sprung nach der falschen wie nach 1552 10| darstellt, sozusagen das Sprungbrett ist, das allein ihnen in 1553 11| diesem Resultat; sondern sprunghaft, durch die bloße Macht des 1554 6 | die niedrigere Stufe des Spürsinnes hinweist, durch den sich 1555 10| Interesse der Frauen an dem staatlichen Leben, ihre Gleichgültigkeit 1556 9 | Entwicklungsstufe zeigend; denn dieses Stadium muss auch der gute Kritiker 1557 17| dadurch erlangen würden, stände indess die kulturelle Erniedrigung 1558 11| der Ehe, von auffallender Stärke erschienen. Ein Mädchen 1559 19| Unterschiedsempfindlichkeit eine um so stärkere Gefühlswirkung haben muss. - 1560 2 | hin, dass sie selbst ein stärkeres Gefühl von gegenseitiger 1561 16| Persönlichkeit betrifft. Eines der stärksten Beispiele für diese Zerteilung 1562 13| Momenten zusammengenommen stammt die Härte, mit der die Frauen 1563 19| individuelleren Existenzweise, als ihr Stand sie bietet, aufgetaucht 1564 19| Fall, dass Mädchen niederen Standes eine unbedingte Leidenschaft 1565 18| umgekehrt eine Beziehung, die stark individualistischen Charakter 1566 14| z.B. eine hervorragend starke Richtung der Männer auf 1567 10| Gleichheit zwischen dem Starken und dem Schwachen, die sogar 1568 20| was du begehrst. Mit sehr starker Koketterie kann die vollkommenste, 1569 7 | Tiefe bei - hat man doch die statistische Tatsache, dass die Selbstmorde 1570 | statt 1571 10| sozialen Kreises, in dem sie stattfindet; der engere Kreis dagegen 1572 14| leicht, dass es über ihnen stehe; von dem, was noch garnicht 1573 10| der ganz auf sich selbst stehenden Individualität erst differenziren 1574 15| auch dem auf niedrigerer Stehengebliebenen erreichbar wäre, wenn auf 1575 5 | bloß weil die Andern dort stehn, oft ohne zu wissen, um 1576 15| abgenommen werden können, eine steigende Differenzirung unter ihnen 1577 19| aus jener mit der Kultur steigenden Individualisirung der Persönlichkeit, 1578 14| Die Schätzung der Frauen steigt hier durch einen psychologischen 1579 13| Marguérite Gauthier, über Stella wie über Messalina fällen; 1580 16| gleiche Stufe mit dein Manne stellte, damals ein wichtiges Moment 1581 10| erst differenziren soll, stiftet einen psychologischen Zusammenhang 1582 21| Augenblick zurückzustoßen, stößt ihn zurück, um ihn anzuziehen. 1583 11| jenes praktische Motiv des Strebens nach Sitte den Frauen in 1584 1 | Abscheidung andrerseits im strengen Sinne existire, wird niemand 1585 15| Frauen von der Fesselung an Strickstrumpf und Kochtopf erlösen möchten, 1586 5 | Uebertreibungen des Traumes; der Strohhalm, der zufällig die Zehen 1587 21| dass auch der durch alle Stürme hindurchgegangene Mann sich 1588 14| sind, der sie nach allen Stürmen und Versuchungen bewart 1589 10| dafür einen Anhalt und eine Stütze, die der auf sich allein 1590 10| Mitglied zu schützen und zu stützen, als die weitere, in der 1591 20| derartiges Benehmen sich stützende Zumutung mit Entrüstung 1592 15| eingewirkt würde. Beide Stufen aber sind nicht anders erreichbar 1593 21| der Verkehr mit pikanten, sturmerprobten oder auch gescheiterten 1594 14| wahrscheinlich nur deshalb subintelligirt wird, weil sie bei diesen 1595 4 | die das Gefühl mit der Summe unendlich kleiner Vorstellungen 1596 10| greifbares Ereigniss oder Symbol hindurch begeistern können; 1597 21| in einer Mischung von (symbolischer) Gewährung und Nichtgewährung 1598 4 | analytisch, sondern durchaus synthetisch ist. Auf dieser typischen 1599 12| mit Unlustfolgen für den Täter verbunden ist und dem, was 1600 14| ihrer Instinkte und ihres Taktes, für unsere Beurteilung 1601 13| ungefähr verhält wie die Technik zur Kunst, dass die erstere 1602 13| das Talent der Frauen zum Technischen, dem aber der höhere Kunstzweck, 1603 16| um von dem Andern nur ein Teilchen zu erhalten, setzt damit 1604 8 | Abänderungen dieses Schicksal teilen müssen. Eine solche Täuschung 1605 14| Zustände in ihrer größeren Teilung fähigen Natur bewaren und 1606 20| gewonnen haben, in deren teilweiser Hingabe deshalb viel weniger 1607 21| Hoffnung. Je vielgliedriger die teleologischen Prozesse, je feiner die 1608 15| diese und in dem ihr eigenen Tempo zu überwinden ist, aber 1609 4 | messen und die durchgehende Tendenz des Ganzen sich ihrem Auge 1610 19| soziologisch wichtig. Als in einem Tendenzdrama vor mehreren Jahren die 1611 20| die konsequente Praxis des Teufels, die ganze Hand zu gewinnen, 1612 4 | Gefühlslebens ihre Auffassung der Thatsachen beirrt - und die das Resultat 1613 14| mit der Eigenschaft ihrer theoretischen Vernunft, sich gern ohne 1614 4 | Wahrheit, wird man jener alten Theorie, die das Gefühl mit der 1615 11| erhören soll oder nicht; thut sie es nicht, so existirt 1616 7 | wesentliches zu deren Macht und Tiefe bei - hat man doch die statistische 1617 15| unterscheidet und ihnen die tiefere Stufe anweist, so würde 1618 14| abzufinden, wahrscheinlich in tieferem Zusammenhange mit der Eigenschaft 1619 22| Hingabe noch immer die Ahnung tieferer und geheimnissvollerer Schätze 1620 22| zu geben weiß, noch ein Tieferes liegt, das sich gewissermaßen 1621 15| an Differenzirung nun der tiefste Grund dessen, was die Frauen 1622 16| partielle ist, sondern auch die totale von Geist und Körper, Sein 1623 16| ihr deshalb sozusagen ein totalerer und schuldvollerer ist, 1624 5 | empfunden, eine Beklemmung als totales Ersticken, u.s.w. Hat das 1625 4 | so gewissermaßen nur dem Trägheitsgesetz folgt, findet hier eine 1626 4 | dem zwei Individuen Begehr tragen, ein Kampf unter diesen 1627 14| häufiger einen entweder tragischen oder komischen Kontrast 1628 5 | die Uebertreibungen des Traumes; der Strohhalm, der zufällig 1629 5 | Schlafenden berührt, bringt die Traumvorstellung eines durch den Fuss getriebenen 1630 10| Frauen gegenüber giebt ein treffendes Beispiel dafür. Die Schwäche 1631 16| höchsten idealen Bestrebungen treibt, und die Leidenschaft der 1632 13| eine Autorität schwer zu trennen ist und um so schwerer in 1633 11| das plötzlich in Wirkung tretende, bis dahin latent gebliebene 1634 14| vereinheitlichen, die Buntheit der Triebe, der Gedanken, der Betätigungen 1635 2 | dies Ganze gefälltes Urteil trifft zugleich mit größerer Sicherheit 1636 21| innere Kühle der Kokette zu triumphiren, die Hindernisse zu nehmen, 1637 4 | abzuweisen; das ist eine von den trivialen Paradoxen, der gegenüber 1638 14| Ganzes herzustellen, das trotz der Zufälligkeit und Heterogeneität 1639 14| und sie versöhnt in sich trüge. Wie die Reinheit und Unschuld 1640 14| Gesammtheit ihres Seins und Tuns zu einer neuen Einheit, 1641 4 | synthetisch ist. Auf dieser typischen Täuschung dürfte wohl auch 1642 16| Hohn und Demütigung und nun übe sie, oft mit ziemlich kaltem 1643 13| entgegengerichtet sind - ein Uebelstand, wie er von der Anlehnung 1644 | Ueber 1645 22| schließlich der Frauen überhaupt überdrüssig werden. Ist hier also eine 1646 11| das Hineinspielen eines überirdischen Prinzips dabei vermutete, 1647 10| gefällt, wenn es durch keine überlegene Kraft verteidigt wird. Wenn 1648 4 | doch zeigt eine leichte Ueberlegung, dass aus der vorausgesetzten 1649 11| Individuum so überwältigend und überraschend entgegentritt, so wenig 1650 4 | Unbarmherzigkeit ihrer Folgerungen überrascht worden ist. Grade die größere 1651 2 | zulässiger Ungewissheit zu überschreiten scheint - so bestätigt diese 1652 21| eine gewisse Weite nicht überschreitet — und in der Berechnung 1653 12| der Sitte und Sittlichkeit überschritten haben, erringen, und die 1654 2 | Konkurrenzen jenes Gefühl übertönen mögen, wird man sagen können, 1655 5 | hingerissen wird; bei der Uebertreibung, bei der der ursprüngliche 1656 5 | Ich erinnere an die Uebertreibungen des Traumes; der Strohhalm, 1657 11| allerdings dem Individuum so überwältigend und überraschend entgegentritt, 1658 4 | Eigenart hängt zunächst mit dem Ueberwiegen des Gefühlslebens bei den 1659 6 | entschiedneres Hervortreten des Ueberwiegenden. Wenn deshalb dieser letztere 1660 15| dem ihr eigenen Tempo zu überwinden ist, aber nicht durch unmittelbare 1661 14| nicht so leicht wie dort überwindet. Deshalb gelingt es den 1662 14| eingetaucht ist, dass es sie überwunden habe und sie versöhnt in 1663 2 | ab, nicht durch sachliche Ueberzeugung, sondern nur durch das Gefühl 1664 15| die Aktualität der höheren überzuführen. Ist der Mangel an Differenzirung 1665 5 | Gefühl. Dahin muss also der übliche Ausdruck modifizirt werden, 1666 2 | Frauen untereinander ist - übrigens eine Behauptung, die mir 1667 11| des Instinkts, seine Macht übt; das Anlehnungsbedürfniss 1668 14| sich nach langandauernder Uebung im bewussten Denken und 1669 10| der Schaffende geht den umgekehrten Weg und daher erklärt sich 1670 21| dass sie dieses direkt umkehrt, indem in jedem Verhältniss 1671 21| erscheint, so liegt das an jener Umkehrung des allein uns gewöhnten 1672 10| ungeschieden schlummert. Die Sitte umschränkt die Persönlichkeit, ohne 1673 14| halten, wo ganz besondere Umstände dazukommen, z.B. eine hervorragend 1674 14| sich, dass wirklich eine Umwandlung des ganzen Wesens vor sich 1675 16| egli molto meglio servirne un gentile uomo che più che 1676 4 | innere Notwendigkeit und Unabänderlichkeit oder eine mögliche Fortentwicklung 1677 21| Geldes für den Kulturmenschen unabhängig geworden ist von dem Gedanken 1678 20| Seeleninhalte größere gegenseitige Unabhängigkeit gewonnen haben, in deren 1679 11| geschlossen sein lässt und ihre Unauflösbarkeit damit begründet, dass Gott 1680 4 | genug von der Schärfe und Unbarmherzigkeit ihrer Folgerungen überrascht 1681 11| ihnen; irgend ein relativ unbedeutendes Moment mag den Ausschlag 1682 11| innerlich auch gleich unbedingt an ihn gebunden, ihm oft 1683 13| das die Schwäche aus der Unbedingtheit einer Anlehnung gewinnt, 1684 14| bekanntlich selbst im besten Fall unbefriedigend und unbehaglich findet und 1685 14| Fall unbefriedigend und unbehaglich findet und möglichst abzukürzen 1686 9 | sie empfinden es als einen unbehaglichen Zwang, wenn sie die Vorstellungen, 1687 7 | ihres Gefühlslebens von ganz unberechenbaren Folgen daraus hervorgehen. 1688 21| anziehender als der mit unberührten Mädchen. Denn hinter jenen 1689 14| Sicherheit ihrer Instinkte, die Unberührtheit, mit der sie in unzähligen 1690 21| einer nur in den Tiefen des Unbewusstseins mitschwebenden Erfüllung 1691 16| den Verlust der ersteren unbilligerweise den der zweiten zu heften. 1692 2 | eingeschlossen bliebe. In einer undifferenzirten Art repräsentirt immer das 1693 5 | Vorstellung wird in einem undisziplinirten Geiste widerstandslos ihrem 1694 14| auch eher, sich mit halben, unentschiedenen Verhältnissen abzufinden, 1695 14| Begriffe zu behelfen. Ein so unentschiedener, nur im Uebergang bestehender 1696 10| hinaushebende Begriffe zu bilden, unentwickelt bleiben und entsprechend 1697 10| desselben. Dieser Charakter des Unentwickelten, das sich sowohl zu der 1698 14| Vorzug bei ihnen relativ unerfüllt bleibt und ihnen von den 1699 22| dazu, dass sie eine gewisse Unerschöpflichkeit zeigen, dass sie nie das 1700 5 | fortreißen - ganz wie eine ungebildete und homogene Menschenmenge 1701 5 | bei moralischen Urteilen ungebildeter Menschen bemerkbar ist, 1702 22| jener Einheitlichkeit und Ungebrochenheit ihrer Naturen besteht, so 1703 20| die reinsten und innerlich ungebrochensten weiblichen Naturen der Verführung 1704 5 | zustande kommen, die doch nur ungenau als Eigenschaft des bloßen 1705 16| rationalistischen Standpunkt, so ungerecht die Verschiedenheit der 1706 10| in dem jenes beides noch ungeschieden schlummert. Die Sitte umschränkt 1707 5 | Vorstellungen entgegenzusetzen. Je ungeschiedener in sich die geistige Masse 1708 16| suchen kann, während die ungeschiednere Einheitlichkeit der weiblichen 1709 10| wird, aber nicht in einer ungesitteten, wo die individuelle Gewalt 1710 9 | lebhaftester Verbindung mit der ungesonderten Masse der übrigen steht 1711 4 | des Ganzen sich ihrem Auge ungetrübter darstellen. Da dies freilich 1712 2 | mir die Grenze zulässiger Ungewissheit zu überschreiten scheint - 1713 4 | einem armen Menschen kein ungezähltes Geld anvertrauen soll; » 1714 16| Rechtfertigung für diese Ungleichmäßigkeit. Dieselbe liegt darin, dass 1715 7 | nicht öfter als ein Mal unglücklich liebten; sie litten nämlich 1716 18| Wert, der von allen der unindividuellste, von dem spezifischen Inhalt 1717 6 | auf den schnelleren, weil unkritischeren Funktionen des Assoziationsmechanismus 1718 18| erklärt es sich auch, dass in unkultivirteren Zuständen die Prostitution 1719 21| sind, oft etwas Sprödes, Unliebenswürdiges, einen Mangel an Anmut aufweisen.~ 1720 4 | Jener Aberglaube von der Unlogik der Frauen entstammt nur 1721 4 | sie, wie ich glaube, nicht unlogischer als die Mehrzahl der Männer; 1722 12| was keiner darf, was mit Unlustfolgen für den Täter verbunden 1723 20| den Geschlechtsgenuss zum unmittelbaren Zweck hat. Mag dies in roheren 1724 4 | Gewicht der einzelnen oft unmittelbarer an dem der andren messen 1725 21| tatsächlich vor; allein das Unnatürliche daran ist dies, dass die 1726 18| Verwertung es als das absolut Unpersönliche über alle individuellen 1727 10| aufs festeste an einem ganz Unpersönlichen und Allgemeinen: an der 1728 18| sie gegen ein so völlig unpersönliches Aequivalent, wie das Geld 1729 14| trüge. Wie die Reinheit und Unschuld eines Kindes uns oft eine 1730 14| Instinkte und ihres Taktes, für unsere Beurteilung einen Vorsprung, 1731 | unserer 1732 19| gegenseitiger Liebe geschähe, wäre unsittlich und könne nie zum Heil der 1733 12| Vorteile, die die Kultur dem Unsittlicheren dadurch bietet, dass zwischen 1734 2 | ist durch Niedrigkeit und Unsittlichkeit einer Andern in ihrer eigenen 1735 | unsre 1736 4 | hiervon komme ich weiter unten zu sprechen und erwähne 1737 10| größeren Gesammtheit für die Unterabteilungen derselben höchst verschieden, 1738 12| sittsamen Frau dämpft und viele unterdrückt, können sie in der Degagirtheit 1739 2 | es giebt, der von Frauen untereinander ist - übrigens eine Behauptung, 1740 10| an ihr nehmen muss, der untergehen würde, sobald der nur von 1741 20| weiblichen Naturen der Verführung unterliegen. Wenn die konsequente Praxis 1742 19| passt. Darum ist in den untern Ständen, wo die Differenzirung 1743 2 | wir oft von gemeinsamen Unternehmungen aller Frauen gegen die Männer 1744 12| Sitte bleibende Frau selbst untersagt. Es ist dies einer der Vorteile, 1745 15| und der niedrigsten Frau unterscheide sich lange nicht so sehr, 1746 20| hiervon abgesehen, ist der Unterschied der, dass das Hervorrufen 1747 7 | bewirkt gewiss viele der Unterschiede des weiblichen vom männlichen 1748 19| Paar sich zusammentut; je unterschiedener die Individuen sind, desto 1749 19| Ausgleichung vermöge der Unterschiedsempfindlichkeit eine um so stärkere Gefühlswirkung 1750 16| berechtigt empfunden, wenn Untreue des Mannes hinzukäme; die 1751 4 | zu sein; indertat ist das unverfälschte Aufnehmen und Reproduziren 1752 5 | einen einzigen Anstoß zu den unverhältnismäßigsten Empfindungen und Handlungen 1753 15| Täuschung vorliegen, als jener unvollkommnere Zustand aus der Entwicklung 1754 19| es immer schwieriger und unwahrscheinlicher macht, die Rechte zu finden, 1755 21| wenigstens der Glaube an seine Unwiderstehlichkeit zum Grunde liegen, so dass 1756 14| selbstverständlich dazu ergänzen; unwillkürlich und unbewusst halten wir 1757 14| Unberührtheit, mit der sie in unzähligen Wirrnissen des Lebens darin 1758 7 | ihnen nicht soviel Zeit zur Unzufriedenheit mit dem Leben ließe. Das 1759 19| als das freilich oft genug unzulängliche und bloß instinktive der 1760 16| meglio servirne un gentile uomo che più che sè m' ama, che 1761 21| sexuellen Endzwecks, dem er ursprünglich entlehnt ist, völlig entraten 1762 5 | Uebertreibung, bei der der ursprüngliche Eindruck sofort seine Nachbarn 1763 17| bestimmten Mann so oft das Vehikel einer äußern Unterjochung 1764 8 | nach ihrer Verlobung ganz verändert - und zwar zu ihrem Vorteil - 1765 5 | Neigung zum Uebertreiben veranlasse.~ 1766 12| ehrenhafte Mensch sich selbst verbietet; der Gewissenlose hat unzählige 1767 12| das zwar nicht gesetzlich verboten ist, dessen Beschreitung 1768 22| sozusagen immer nur die Zinsen verbrauchen und geben, von jenen Seiten 1769 18| unendlich viel größeren Verbreitung und Verwertung es als das 1770 14| stehen scheinen und den damit verbundenen Anschein von Verklärung 1771 5 | ist, für die der irgendwie Verdächtige auch gleich nicht schwarz 1772 2 | einen Angriff oder eine Verdächtigung von einer andern ab, nicht 1773 13| ganz gleiche moralische Verdammungsurteil über Gretchen wie über Marguérite 1774 21| Darum ist die gewöhnliche Verdeutschung von Koketterie mit: Gefallsucht 1775 10| sich einerseits zum Gesetz verdichten, andererseits zur persönlich 1776 14| Schnelligkeit und in entsprechender Verdichtung vollzogen werden, so dass 1777 5 | nicht schwarz genug, der Verdienstliche nicht licht genug gemalt 1778 14| nur für den Erwachsenen verdienstvoll sind, der sie nach allen 1779 17| Eigenschaften in Funktion. Die Veredlung durch die Liebe, die man 1780 14| Mannigfaltige wieder zu vereinheitlichen, die Buntheit der Triebe, 1781 14| vorausgegangen ist, wenn sich die Vereinheitlichung nicht an dem bereicherten 1782 15| konzentriren, dass man, vereinzelte Extreme ausgenommen, wohl 1783 10| sozusagen mehr und mehr verengend an ihrer sichtbaren Darstellung 1784 19| negativer Art, z.B. einerseits vererbte Krankheiten, andererseits 1785 11| durch unzählige Generationen vererbten Vorstellungen und Gewohnheiten, 1786 4 | jedes derselben aussondernd verfolgen und für sich überlegen, 1787 12| Erreichung seiner Zwecke zur Verfügung, die dem Gewissenhaften 1788 16| ist der Umstand, dass ihr Verführer in der Regel sehr weit davon 1789 15| durchgehends befangen sind, verführt den Beurteiler leicht zu 1790 20| ungebrochensten weiblichen Naturen der Verführung unterliegen. Wenn die konsequente 1791 21| Anreiz, jene allerfernste und vergeistigte Lockung in das sexuelle 1792 16| und die nichts als eine Vergeltung von Gleichem durch Gleiches 1793 8 | hervorgerufen, wenn man vergisst, dass Aenderungen des Gefühlsniveaus 1794 10| Krassheit ihres Aberglaubens, im Vergleich mit Männern des gleichen 1795 21| jenem Reize des Spieles vergleichbar, der in dem Schwanken zwischen 1796 21| mit einer koketten Frau Vergnügen zu empfinden. Und dieser 1797 13| zur Sittlichkeit ungefähr verhält wie die Technik zur Kunst, 1798 19| sehr individuelle Liebe verhältnismäßig selten. Häufig ist freilich 1799 20| ist die Alternative des Verhaltens zu einem Mann viel häufiger: 1800 16| fragt denselben in der Verhandlung, ob sie sich ihm je entzogen 1801 6 | hellseherisch erscheinenden Urteilen verhülfe. Ich brauche an dieser Stelle 1802 9 | den Verschmelzungen und Verkettungen, die das Ineinander des 1803 14| verbundenen Anschein von Verklärung und Idealität gewinnen. 1804 10| historischer Geschehnisse oder Verkörperungen, ihr Sozialinteresse äußert 1805 16| Pflichterfüllung vermindert oder verkümmert hätte; und wie er dies verneinen 1806 16| keine adaequate Erwiderung verlangende Hingabe, die Selbstlosigkeit 1807 15| Körperkraft und Abhärtung verlangenden, ausschließt, wodurch sie 1808 22| gewisse Reserve sie nicht verlassen, und zwar nicht nur die 1809 21| welcher Färbung auch immer, verleiht. Es liegt nun schon in dieser 1810 10| davon waren, während die Verletzung der Rechtsordnung eine Reaktion 1811 10| des kleineren Kreises: auf Verletzungen der guten Sitte reagirt 1812 18| genauer kennen lernt, auch verliebt, und ein offenes Erschließen 1813 22| sie ihre Anziehungskraft verliert, sobald sie die Vorstellung 1814 8 | junge Mädchen nach ihrer Verlobung ganz verändert - und zwar 1815 16| man, sie habe ihre »Ehre« verloren und die Gesellschaft behandelt 1816 13| einer Anlehnung gewinnt, es vermeidet, die einzelnen Momente einer 1817 5 | Ausdrucks natürliche und schwer vermeidliche Eigenschaften eines Geistes 1818 20| des weiblichen Wesens zu vermindern, unter Anderem auch in der 1819 16| eheliche Pflichterfüllung vermindert oder verkümmert hätte; und 1820 11| überirdischen Prinzips dabei vermutete, wenn man Ehen im Himmel 1821 14| das Nähere und Kleinere vernachlässigt, um dem weitesten Kreise 1822 16| verkümmert hätte; und wie er dies verneinen muss, fährt sie fort: Adunque 1823 14| Eigenschaft ihrer theoretischen Vernunft, sich gern ohne scharfe, 1824 22| werden, denen das andere, das versagende, fehlt. Damit eine Frau 1825 12| Aeußerliches, sondern nur innerlich versagt sind und die jenem deshalb 1826 21| Vorstellung, nämlich die des Versagtseins, wirkt als Reiz mit. Dass 1827 16| guastare? - worauf sie vom versammelten Volke freigesprochen wird. 1828 4 | zu verstellen lernen. Der verschärfte Kampf um's Dasein, der für 1829 5 | Praktischen, auf die Fülle verschiedenartiger und mit selbständiger Kraft 1830 3 | als das Männchen; bei den verschiedensten Menschenrassen haben Messungen 1831 9 | Interesses an ihr aus den Verschmelzungen und Verkettungen, die das 1832 8 | anderes, als im Physischen die Verschönerung durch die Freude - eine 1833 4 | desto eher wird jener mehr verschwimmende Zustand eintreten, der in 1834 8 | aber mit der Freude wieder verschwindet.~ 1835 10| Bestandteile zu sondern und zu verselbständigen, da wird zugleich die Fähigkeit, 1836 9 | nichts anderes ist, als die verselbständigende Loslösung der einzelnen 1837 9 | ist, dass Differenzirung Verselbständigung bedeutet und alle Sachlichkeit 1838 9 | Bewusstseinsinhalt in Erregung versetzt und in ihr Schicksal hineinzieht, 1839 14| überwunden habe und sie versöhnt in sich trüge. Wie die Reinheit 1840 14| gegenseitige Beziehungen zur Versöhnung zu bringen. Aber wenn jener 1841 21| sobald die Einlösung dieses Versprechens sicher unmöglich ist. Er 1842 21| fessele uns, weil sie Lust verspricht. Denn nach dem gewöhnlichen 1843 5 | aller Werturteile, ist es verständlich, dass dasjenige, was wir 1844 5 | Gegengewicht findet; das Verständnis für entgegengesetzte Auffassungsweisen, 1845 14| möglich ist, für ein Ideal Verständniss und Interesse zu gewinnen, 1846 4 | Konsequenz, die ein weiblicher Verstand mit völliger Selbstverständlichkeit 1847 17| jetzt in Russland.« Stepnjak versteht hier zunächst unter Liebe 1848 4 | schlechten, dass sie sich zu verstellen lernen. Der verschärfte 1849 15| Stufe anweist, so würde der Versuch der Gleichstellung vor allem 1850 14| sie nach allen Stürmen und Versuchungen bewart oder wiedergewonnen 1851 2 | Ehre ihres Geschlechtes zu verteidigen, ist durch Niedrigkeit und 1852 15| herabgedrückt werden. Die Verteidiger der Emanzipation, die die 1853 10| durch keine überlegene Kraft verteidigt wird. Wenn die Frauen also 1854 7 | Dame, welche ein großes Vertrauen bei anderen Frauen genießt, 1855 13| namentlich durch Frauen, verurteilen, während wir hierdurch zugleich 1856 21| Persönlichkeit in ein ganzes zu verwandeln - eine ihrer mächtigsten 1857 21| psychologischen Wirkung dem Humor verwandten Kontrast, dessen Seiten 1858 21| Gefallsucht ganz falsch, sie verwechselt entweder das Mittel mit 1859 14| psychologisch wohl begreifliche Verwechslung vor sich. Von dem, was jenseits 1860 10| Gesichtspunkten dem Bettler die Gabe verweigere, weder recht verstehen noch 1861 18| größeren Verbreitung und Verwertung es als das absolut Unpersönliche 1862 4 | des weiblichen Urteils in verwickelten Verhältnissen, wo die Fülle 1863 21| Augenblick seiner definitiven Verwirklichung eintritt, sondern dass schon 1864 11| scheint, dass es nicht zu verwundern ist, wenn man das Hineinspielen 1865 16| Boccaccio (Decam. giorn. VI. nov. VII): eine Frau, von 1866 11| sie - wenigstens in sehr vielen Fällen - innerlich auch 1867 20| Die Tierwelt bietet uns vielfache und zweifellose Beispiele 1868 17| Gefühl zu Grunde, dass bei vielfachem Wechsel der Individualitäten, 1869 21| die Lust der Hoffnung. Je vielgliedriger die teleologischen Prozesse, 1870 21| fesselt uns andererseits die Vielheit und Komplikation der psychischen 1871 4 | ist. Hier ist der Ort, der vielkritisirten Logik der Frauen zu gedenken. 1872 9 | betrachtet zu werden, wo sie vielmehr leicht den gesammten Bewusstseinsinhalt 1873 16| charakterisirten Fällen, vielseitigerer Entwicklung genießt und 1874 10| habe an einem andern Orte (Vierteljahrsschr. f. wiss. Philos., Bd. XII, 1875 16| Decam. giorn. VI. nov. VII): eine Frau, von ihrem Gatten 1876 10| Schauspielkunst, dem musikalischen Virtuosentum, oft auch in der Kopirkunst 1877 6 | den sich Tiere und niedere Völker auszeichnen.~ 1878 4 | weiblicher Verstand mit völliger Selbstverständlichkeit ausspricht - 1879 16| worauf sie vom versammelten Volke freigesprochen wird. Hier 1880 16| Gegenseitigkeit, die persönliche Ehre voll bestehen lässt. Ob nicht 1881 14| gewissermaßen seine höchste Vollendung bezeichnet, voraussetzen, 1882 15| alle diejenigen Reize und Vollkommenheiten in jenes hineinlegt, deren 1883 14| Anfangsglied zeigt. Nachdem vollständige Spezialisirung und Differenzirung 1884 4 | Schwelle des Bewusstseins vollziehen. Je mehr Vorstellungen sich 1885 14| dem bereicherten Materiale vollzieht, so liegt auf der Hand, 1886 14| entsprechender Verdichtung vollzogen werden, so dass das Resultat 1887 14| die, ihr in bewusster Form vorangegangen, jetzt ihren Inhalt und 1888 15| Ausstattung seitens der vorangegangenen Generationen und die Potentialität 1889 10| Integration, aber nur auf Grund voraufgegangener Differenzirung. Wenn nicht 1890 1 | Psychologie der Frauen setzt voraus, dass die Frauen als solche 1891 14| wenn jener Prozess nicht vorausgegangen ist, wenn sich die Vereinheitlichung 1892 4 | Ueberlegung, dass aus der vorausgesetzten Situation die fragliche 1893 14| höchste Vollendung bezeichnet, voraussetzen, gewinnt das Erkenntnissleben 1894 10| das Recht Gleichheit Aller voraussetzt; sie genügt deshalb, um 1895 4 | den Verkehr mit Männern vorbereiten will, im guten Fall dahin, 1896 13| schafft, an die sie sich vorbereitend und abgeleitet anlehnt.~ 1897 21| sexuelle Aufregung, also das Vorbereitungsstadium der Lust, doch schon selbst 1898 10| Konkretheit des Kunstwerkes vorfindet und von ihr ausgehend zu 1899 14| Indifferenzzustand dieser um sie herum vorgehenden Bewegungen bilden, über 1900 19| Differenzirung noch nicht so weit vorgeschritten ist als in den oberen, sehr 1901 4 | benachbarten oder überhaupt vorhandenen verknüpft, während in einem 1902 4 | ist es ihm, wenn bei dem Vorhandensein eines bestimmten Nahrungsquantums, 1903 15| unter ihnen zusammenfallen. Vorläufig pflegt sich die Tätigkeit 1904 10| für ihr Bewusstsein mit Vorliebe an die Vorstellung einzelner 1905 21| befestigt hat, wie in dem vorliegenden Fall. Ich glaube deshalb 1906 14| einer der häufigen Fälle vorliegt, wo das Endglied des Prozesses 1907 18| dem Edleren und geistig Vornehmen hat, ist es zu verstehen, 1908 15| nicht sieht, sich sofort so vorstellt, wie er es gern sieht. Nun 1909 4 | spätere Moment grade den Vorstellungsinhalt des früheren bewart und 1910 10| Differenzirung. Wenn nicht aus den Vorstellungskomplexen, die zunächst mit dem bunten 1911 6 | Die Undifferenzirtheit des Vorstellungslebens ist die Ursache von Beidem; 1912 9 | daneben- und darüberstehende Vorstellungsmasse aufzuweisen. Deshalb sind 1913 21| des weiblichen Wesens; die Vorstellungsmassen müssen sich wenigstens teilweise 1914 21| dennoch ihre andeutende Vorstufe lustbringend ist und aufgesucht 1915 8 | verändert - und zwar zu ihrem Vorteil - findet; die Erregung, 1916 12| untersagt. Es ist dies einer der Vorteile, die die Kultur dem Unsittlicheren 1917 5 | einen Auflauf bilden: der Vorübergehende, in der Nähe Befindliche 1918 15| Frauen entgegengebrachte Vorurteil noch eines hinzu. Häufig 1919 13| mancherlei Beschränkungen und Vorurteile zur Folge hat, die für die 1920 12| Degagirtheit der Bewegungen, der Vorurteilslosigkeit ihrer Meinungen, der Freiheit 1921 9 | Ungerechtigkeit, Uebertriebenheit und vorurteilsvollem Schematisiren, der auf den 1922 14| den Frauen eingeräumten Vorzug bei ihnen relativ unerfüllt 1923 9 | seinem reinen Fürsichsein vorzustellen und zu beurteilen, mit einem 1924 21| Verhältniss derjenige, der die Waare giebt, der Suchende, der, 1925 4 | Veränderung statt, die mehr an die wachsende Bewegungsintensität des 1926 19| Heiratsfrequenz, die sich überall bei wachsender Kultur findet, nicht nur 1927 15| niedrigsten Mannes unterscheidet. Wächst nun die Differenzirung unter 1928 14| Bewarerinnen des Idealismus wären, nur da für gerechtfertigt 1929 21| und Abstoßung, Kühle und Wärme, sowohl im Zugleich wie 1930 21| eine ihrer mächtigsten Waffen und namentlich für eitle 1931 2 | Ursache derselben. Wenn es wahr ist, dass der glühendste 1932 4 | hebe hier nur noch als dem Wahrheitsinteresse feindlich die allgemein 1933 | war 1934 10| betroffen oder Zeugen davon waren, während die Verletzung 1935 22| nicht zu leugnen, dass das Weber'sche Gesetz sich hier insofern 1936 9 | der Gesammtsumme und dem Wechselspiel der Vorstellungen besteht, 1937 14| Frauen oft von stärkeren Wehen, Schwankungen und eruptiven 1938 2 | Zusammenschlusses vorliegen. Eine Frau wehrt gern irgend einen Angriff 1939 3 | modifizirt als das männliche; das Weibchen ist überall den Jungen der 1940 20| herausgeputzten Reizen die Gunst des Weibchens erwerben will. Allein hiervon 1941 3 | bemerkbar, während bei dem Weibe die gleichmäßigeren Fettpolster 1942 17| der häufige Wechsel der Weiber zu dem vom Apostel angeratenen 1943 2 | einheitlichere Wesen anzusehen, weist der Umstand hin, dass sie 1944 20| habe, so liegt doch in den weitaus meisten Fällen auch den 1945 21| beiden Polen eine gewisse Weite nicht überschreitet — und 1946 10| der nur Glied einer sehr weiten Allgemeinheit ist, entbehren 1947 | weiter 1948 10| zu geben, muss aber bei weiterer Ausdehnung desselben sich 1949 21| infolgederen wir uns ihrem Reiz weitergehend überlassen, als wo wir wüssten, 1950 4 | sich fortzupflanzen und weiterzubilden, bis eine Erschöpfung der 1951 21| einheitlicheren Charakter, welcher Färbung auch immer, verleiht. 1952 | wenig 1953 20| andern Geschlecht gegenüber, wenngleich es immer nur das Männchen 1954 21| der Mann der Suchende und Werbende und die Frau diejenige ist, 1955 10| Befriedigung der Liebeswünsche von Werbung und Gewährung abhängig ist 1956 8 | durch die einer Braut zuteil werdende allgemeine Aufmerksamkeit 1957 14| eine Halbheit, ein erst Werdendes bedeuten: Kandidat, Privatdozent, 1958 18| über alle individuellen Werte gestellt hat. Aus dem Zusammenhange, 1959 14| psychologischen Vorgang, der für die Wertlehre überhaupt von Wichtigkeit 1960 10| Papiergeld fast als etwas wertloses gegenüber dem von baarem 1961 5 | der Subjektivität aller Werturteile, ist es verständlich, dass 1962 12| Zurückhaltung abstreifen, die alle Wesensäußerungen einer sittsamen Frau dämpft 1963 17| überhaupt eignet, d.h. im Wesentlichen auf den sinnlichen Geschlechtscharakter. 1964 7 | nachzuhängen, trägt gewiss wesentliches zu deren Macht und Tiefe 1965 19| folgenden Seite her soziologisch wichtig. Als in einem Tendenzdrama 1966 21| praktische Leben außerordentlich wichtige Tatsache, dass die Freude 1967 5 | diesen sozialpsychologisch wichtigen Vorgang ist jener individualpsychologische 1968 16| Manne stellte, damals ein wichtiges Moment dafür gebildet habe. 1969 14| Wertlehre überhaupt von Wichtigkeit ist: Menschen, die sehr 1970 5 | undisziplinirten Geiste widerstandslos ihrem Expansionsbestreben 1971 5 | die Ursache ihrer relativ widerstandslosen Hingabe an die Vorstellung 1972 21| und seiner sozialen Rolle widerstreitet, so sehr ist Koketterie 1973 21| koketter Mann ganz besonders widerwärtig erscheint, so liegt das 1974 21| sind, u. s. w. Und dieser Widerwille gegen die Abkehr von dem 1975 17| diese in gewissem Maaße wiedererhalten, wenn sie einmal wirklich 1976 14| Versuchungen bewart oder wiedergewonnen hat und so bei formaler 1977 3 | Und dieses Verhältniss wiederholt sich am Individuum. Die 1978 17| Freiheit von der Liebe ist; die Wiedertäufer von Zolicone rechtfertigten 1979 15| ausschließt, wodurch sie wiederum auf die geschützteren Funktionen 1980 16| Körper, Sein und Haben, Willen und Gefühl anzeigt. Was 1981 16| nur in der Ehe, d. h. bei wirklicher Gegenseitigkeit, die persönliche 1982 15| Gegenteil ebensowenig wie ihre Wirklichkeit aus der dunkleren und mehr 1983 13| man in seiner Reinheit und Wirksamkeit am besten durch entschiedenen 1984 14| mit der sie in unzähligen Wirrnissen des Lebens darin stehen, 1985 19| der Altersgrenze, in der wirtschaftliche Gründe es gestatten, hervorgeht; 1986 19| findet, nicht nur aus den wirtschaftlichen Verhältnissen und der Gelegenheit 1987 10| Orte (Vierteljahrsschr. f. wiss. Philos., Bd. XII, S. 32 1988 14| Frauen auch beides: an der Wissenschaft, an den höheren politischen 1989 4 | Existenz spezialisirt sind - wobei es für unsre Betrachtung 1990 | woher 1991 16| zwei Seelen in der Brust« wohnen und der deshalb unter Umständen 1992 20| Denn wenn wir auch zugeben wollten, dass bei einem Mädchen, 1993 16| lasciarlo perdere o guastare? - worauf sie vom versammelten Volke 1994 21| die Liebe nach dem tiefen Worte Platos ein mittlerer Zustand 1995 16| hinzugeben, wie es in den Worten Gretchens angedeutet wird: » 1996 21| nicht frivolen Sinne des Wortes - zweideutigen, problematischen 1997 9 | man Sachlichkeit nennt - wovon der Zusammenhang einfach 1998 | wozu 1999 21| weitergehend überlassen, als wo wir wüssten, dass der einmal begonnene 2000 5 | glühendem Blei gebrannte Wunde empfunden, eine Beklemmung 2001 14| das Wort »Braut« uns so wundervoll poetisch und ansprechend