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Gotthold Ephraim Lessing
Oden

IntraText - Konkordanzen

(Hapax - Wörter, die nur einmal vorkommen)


1752s-hufte | hunge-trage | tragt-zwist

                                                        Fettdruck = Main text
     Ode                                                Grau = Kommentar
1 Eintr1752| Der Eintritt des 1752sten Jahres~Im Spiel, dem Huld 2 Eintr1753| Der Eintritt des Jahres 1753 in Berlin~Wie zaudernd ungern 3 Eintr1754| Der Eintritt des Jahres 1754 in Berlin~Wem tönt dies 4 Eintr1755| Der Eintritt des Jahres 1755 in Berlin~Wunsch, der du 5 24steJenn| Der 24ste Jenner in Berlin~Welch leichter 6 | 8 7 | ab 8 Macen | nach einem nur schwachen Abdrucke von dir~umgesehen? Mit den 9 Macen | Geister, und braucht sie~des Abends, wenn er sich von den Sorgen 10 Abschied | Abschied eines Freundes~Schon hast 11 Orpheus | Als er ankam und seine Absicht entdeckte, hörten alle Martern 12 Macen | ich nur mein Leben~nicht achtete; und ihn als einen zweiten 13 TodFreund| nicht von süßer Hoffnung äffen!~Zum Wachsamsein verbarg 14 HerrGleim| soweit Helden den Göttern ähnlich sein können.~Singe ihn, 15 HerrGleim| Heers; an der Spitze ihm ähnlicher~Helden; soweit Helden den 16 Vermahl | flüchtgem Ruhm~Von Amt auf Ämter hin. Der Märtyrer der Titel,~ 17 HerrGleim| versammeln? Wie rufen sie so ängstlich im Dornengehecke nach~Dir!~ 18 HerrGleim| sollst. Ich will unterdes mit~äsopischer Schüchternheit, ein Freund 19 Eintr1753| Phänomen durchstreicht des Äthers Wogen,~Dort wo Saturn gebeut?~ 20 Vermahl | Glanz, die man in Marmor ätzet  -~Er kömmt, hier ist er 21 Macen | geworden, und will über deine~Afterkopien ein bitteres Lachen ausschütten.~ 22 Eintr1755| als Kalliope den Hain und Aganippen~Um ihren Helden mied,~Und 23 Vermahl | fühlend Herz, und nicht die Ahnen schätzet,~Und nicht der 24 | all 25 TodSchwer| geschehe mit Dir, was mit uns allen geschah! Dann~stirbst Du; 26 TodSchwer| des Siegs! Ihn aber trieb allzuviel~Mut bis jenseit der Grenzen 27 Macen | zweifelt, ob sie~Columbus aus Amerika gebracht hat.~ 28 TodFreund| unbelohnter Schweiß,~Im Joch des Amts bei reifen Jahren,~Für andrer 29 HerrN | Vielleicht, daß einst in andern Welten~Wir minder elend 30 | anders 31 Macen | Gicht hat, und noch eine andre Krankheit von der man zweifelt, 32 TodFreund| Amts bei reifen Jahren,~Für andrer Wohl erschöpft, als unbrauchbarer 33 Bruder | geboren,~Die Muse lächelnd angeblickt;~Auch du hast dich dem Schwarm 34 TodFreund| standen wir betäubt und angeheftet,~Und sannen dir mit starren 35 Orpheus | doch~nachgefolgt.~Als er ankam und seine Absicht entdeckte, 36 Abschied | uns dahin! Doch nein, dem Arm entführet,~Wirst du dem 37 Ode8 | Alten; dich fürchten die armen nur erst verheirateten Mädchen, 38 Ode8 | der Mutter beigesetzte Asche, die stillen Gestirne~der 39 Vermahl | Geld zur eignen Plage,~Und atmet kaum vor Hunger mehr.~Sagt, 40 Eintr1752| geschäftig im Ermorden,~Der aufgebotnen Pest~Die giftgen Schwingen 41 Eintr1755| mit heiligem Entzücken~Und aufgehobner Hand,~Bis er, am Ziel des 42 Ode8 | aller~Jünglinge sehnlichstes Augenmerk.~Dir steht es frei, der 43 TodSchwer| Bezaubrung!-Letzte Zierde des ausgearteten Roms!~-Dein Schüler; Dein 44 Eintr1752| Bühne gab, das Weisheit ausgedacht,~In diesem Spiel zur kurzen 45 Macen | Afterkopien ein bitteres Lachen ausschütten.~Dort, der Regent, ernährt 46 TodSchwer| Dein Gleim nicht mehr ist - Außer noch in den Händen~des lehrbegierigen 47 HerrGleim| bekränzt vom rosenwangigten Bacchus,~nur von feindlichen Mädchen, 48 Vermahl | der euch gebar.~So wie ein Bach, der in der Wüste schleicht,~ 49 24steJenn| brachen auf, und streuten Balsamdüfte;~Der Berg lag lauschend; 50 Eintr1752| Glück, im schwesterlichen Bande,~Die Schwellen seines Thrones 51 Bruchst | Und schwer beklemmt zu bangen Klagen rief,~Die Rosen heut, 52 TodFreund| entwöhnet,~Und kann ein banges Ach um dich,~Das hier und 53 Macen | innen noch immer die alten Barbaren sind, wer ist es,~der einen 54 Eintr1754| noch, daß sie besteht.~Sie bebt, sie wankt, so oft ein Hauch 55 TodSchwer| tragische Szepter; die Linke bedeckt das weinende~Auge, und hinter 56 Macen | umgesehen? Mit den Augen eines Bedürftigen umgesehen! Was für~scharfsichtige 57 Macen | Niederträchtigkeiten darum zu begehen.~_Corner_, der Wollüstling, 58 TodSchwer| eines künftigen~Grüblers, begieriger die Lust nach Regeln zu 59 Bruchst | geschickt die Seufzer zu begleiten,~Und fromm zu schallen um 60 Vermahl | beglückt, als Schätz und Stand beglücken.~Verbergt die Liebe nicht! 61 Vermahl | gnug,)~Sie, die euch mehr beglückt, als Schätz und Stand beglücken.~ 62 Vermahl | zählt sie nicht  -~Dort sah, Beglückte glaubts, der Dichter eure 63 Ode8 | steht es frei, der Mutter beigesetzte Asche, die stillen Gestirne~ 64 | beim 65 HerrN | belebt auf seine Tücke~Kein beißend Lied den Widerhall?~Der 66 TodFreund| schnell, auf dir dann schon bekannten Wegen,~Hin, wo die Huld 67 Bruchst | Scherze raubte,~Und schwer beklemmt zu bangen Klagen rief,~Die 68 HerrGleim| sang Deine frohe Jugend, bekränzt vom rosenwangigten Bacchus,~ 69 Eintr1753| Mit Deinem ganzen Ruhm belastet fort zu gehen,~Und sich 70 HerrN | Schleiderball.~Und doch belebt auf seine Tücke~Kein beißend 71 Eintr1753| Hört! oder täuschen mich beliebte Rasereien?~Nein, nein, ich 72 TodSchwer| Mars, oder die donnernde~Bellona, der freundlich saumseligen 73 Orpheus | eine Züchtigung als eine Belohnung war, daß man ihm seine Frau~ 74 Abschied | Ums stärkre Wort umsonst bemüht.~Es winken dir beneidenswerte 75 Abschied | umsonst bemüht.~Es winken dir beneidenswerte Fluren,~Nur unsers Neides 76 TodSchwer| und wie Schwerin!~O des beneidenswürdigen Helden!-Als die Menschheit 77 Macen | dem Leben ohne Ruhe, ohne~Bequemlichkeit, ohne Wein, ohne den Genuß 78 Abschied | rührend Lied.~Sie schweigt beredt, sie stockt, sie stammelt 79 24steJenn| streuten Balsamdüfte;~Der Berg lag lauschend; Klio sang:~" 80 Orpheus | vergnügt sein~und singen.~Berge, Flüsse, und Steine folgten 81 TodSchwer| wenn beide~Deinen Scheitel beschatten - Wenn die liebsten Deiner 82 Eintr1755| Friedens ruhn;~Denn sein Beschützer trägt die Lorbeern großer 83 Vermahl | Tritten~Ward auch der Stein beseelt.~Zu euch, glückselig Paar, 84 Abschied | Vorsicht goldne Spuren,~Um dich besorgt, von dir verehrt.~Dort* 85 Eintr1754| dem treuer,~Der sie zu besserm Staub erkor.~Wer wird, voll 86 TodSchwer| lockt sie Dich mit neuen Bestechungen. Sieh! In ihrer~Rechte blitzt 87 Eintr1754| Er ruft sie noch, daß sie besteht.~Sie bebt, sie wankt, so 88 Bruchst | ungestümer Hand~Die Perlenschnur, bestimmt das güldne Haar zu halten.~ 89 Bruder | die Nachwelt sprechen,~"Betaumelte kein Modewahn,~Die Sprache 90 Macen | schmausen, mich mit ihm umsonst betrinken, und~umsonst auch die teuerste 91 Bruder | stolz für eine Nebenbahn."~Betritt der Alten sichre Wege!~Ein 92 Vermahl | dein Reiz es doch -~Aus der bewegten Brust. Und ja, dir wird 93 Orpheus | Martern~übrig sein?~Endlich bewog seine Stimme das taube Reich 94 TodSchwer| und überall murmelt die Bewundrung: Seneka und Kleist!~Und 95 Eintr1754| Sein Nam ist ihm allein bewußt.~Er ist der Fürsten Fürst, 96 TodSchwer| Purpur.~Wo bin ich? Welche Bezaubrung!-Letzte Zierde des ausgearteten 97 Eintr1753| Edelmut verbindet,~Poet und Biedermann.~Hört! oder täuschen mich 98 Ode8 | lateinisch sei; und Dacier billiger~diese Veränderung. Konnte 99 Eintr1754| Frost die trägen Lippen bindet,~Volk, dem er Heil, wie 100 Macen | über deine~Afterkopien ein bitteres Lachen ausschütten.~Dort, 101 Abschied | einmal von dir gerühret,~Bleibt ewig, trau! von dir gerührt.~ 102 Vermahl | entehrter Mittel.~Hier häuft der bleiche Geiz das Geld zur eignen 103 Abschied | unausposaunt zu sein.~Ein feuchter Blick sind ihre Zaubertöne;~Ein 104 Vermahl | Streite~Er starr mit einem Blicke sieht~Vor sich den wilden 105 TodFreund| geliebtes Weib vom steilen Ufer blicket~Dem Schiffe nach, das ihre 106 Vermahl | ein Feind, kehrt oft den blinden Rücken~Der Wollust zu, auf 107 TodFreund| Seligkeit?~Nur wir, auf blindes Glück, als Schiffer ohne 108 Eintr1752| verfährt,~Mit immer neuen Blitzen nährt.~Doch Botschaft auch 109 TodSchwer| Bestechungen. Sieh! In ihrer~Rechte blitzt das tragische Szepter; die 110 HerrN | Verbergt, verbergt die bloße Hüfte!~Ein jeder Schmiß 111 Ode8 | Gelübden verstrickt;~so blühst du weit schöner auf, und 112 Bruder | geht davon ab.~Er suchet blumenreichre Stege,~Und findet seines 113 Vermahl | der Krieger Gott, voll Blut und Staub und Schwärze,~ 114 HerrN | rauscht sie durch die Lüfte,~Blutgierig rauscht sie her!~Verbergt, 115 TodSchwer| Deines Lebens zu trennen, der blutige Mars, oder die donnernde~ 116 Ode8 | immer brennende Pfeile auf blutigem Wetzstein~schleifende, strenge 117 HerrGleim| lehren.-Ein Märchen vom blutigen Tiger, der, als der sorglose 118 HerrN | der Spötter steiget,~Dem Bösen fehlt kein Heil.~Verdienst 119 Eintr1752| liebsten Sitz;~Von Vätern böser Art; Botschaft von schlimmrer 120 TodFreund| strömend durch die Augen brach.~Was weinen wir? Gleich 121 24steJenn| krummen Gang;~Die Blumen brachen auf, und streuten Balsamdüfte;~ 122 Vermahl | Kriegsgott glüht  -~Du weißt es, Bräutigam!-sprich, wenn im blutgen 123 Vermahl | Schöne schöner macht.~Da brannt ihr Rauchaltar!-Doch jüngst 124 HerrGleim| feindlichen Wällen und unter brausenden Rossen.~Was hält Dich noch? 125 Vermahl | schön, als jetzt vergnügt?~O Braut, preß ihm dies Nein - vermag 126 TodSchwer| Er fiel, und da~floß das breite Panier zum leichten Grabmal 127 Ode8 | lachen;~es lachet der immer brennende Pfeile auf blutigem Wetzstein~ 128 Eintr1752| Strom, der aus der Erde bricht,~Und wenig Meilen rollt, 129 Eintr1752| jenes Rufs: Sie werde! -~Bringst du dem Himmel vor?~Botschaft 130 Bruchst | Bruchstück einer Ode auf den Tod eines 131 Bruder | An seinen Bruder~Auch dich hat, da du wardst 132 Bruder | schilderte mit einem Zuge~Zwei Brüder einst die Richterzeit!~" 133 Vermahl | Zerstreuung Ruh, und Ruhm in Bubenstücken.~Seht sie, vom Traum getäuscht, 134 Eintr1752| Huld und Macht~Die Welt zur Bühne gab, das Weisheit ausgedacht,~ 135 Vermahl | Gottheit holder Liebe.~Wo Buhlerei den Tempel hat,~Sind, die 136 Ode8 | welche das Handwerk einer Buhlerin trieb.~Tan. Faber hat diesen 137 24steJenn| Wach ward ich nah dabei Cäsars und Solons inne,~Doch keinen, 138 Ode8 | Faber hat diesen Namen in Carine verwandeln wollen, weil~ 139 HerrGleim| als der sorglose Hirt~mit Chloris und dem Echo scherzte, die 140 Bruchst | Freundes]~Die ich dich nie dem Chor unschuldger Scherze raubte,~ 141 Macen | der man zweifelt, ob sie~Columbus aus Amerika gebracht hat.~ 142 Macen | Niederträchtigkeiten darum zu begehen.~_Corner_, der Wollüstling, hat sich 143 Vermahl | und Schwärze,~Mars kennt Cytheren ja.~Den Prunk der großen 144 | dabei 145 Ode8 | noch lateinisch sei; und Dacier billiger~diese Veränderung. 146 | Damit 147 HerrGleim| sein können.~Singe ihn, im Dampfe der Schlacht; wo er, gleich 148 | daran 149 Abschied | hier** noch Musen stören darf,~Seit Pallas gern, auf Friederichs 150 Ode8 | selbst, wie gesagt, lachet darüber; die guten Nymphen lachen;~ 151 TodFreund| von ihr gewebet;~Zur ewgen Dauer fest gewebt!~ 152 | davon 153 | dazu 154 | Deines 155 TodSchwer| lange sehr lange zu leben denke - Dann erst, o~Kleist, dann 156 TodSchwer| redliche Sulzer ohne~Körper nun denkt - Hier nur noch der Vertraute 157 | deren 158 TodSchwer| der~weißen Feder, nur uns Dichtern sichtbar durchflochten, 159 Vermahl | Verliebte sind, Verräter oder Diebe.~Sie floh zur stillen Flur, 160 Macen | umsonst auch die teuerste Dirne umfangen; wenn ich nur mein 161 TodSchwer| der blutige Mars, oder die donnernde~Bellona, der freundlich 162 HerrGleim| rufen sie so ängstlich im Dornengehecke nach~Dir!~ 163 | drei 164 Eintr1754| in ihre Sphären weht.~O dreimal Schrecklicher!-doch voller 165 Eintr1753| scheucht:~Noch schwebt er drüber her, und witternd fette 166 Eintr1752| ungerechtem Recht, das arme Fromme drücket.~Botschaft, daß die Natur 167 Eintr1753| her, und witternd fette Düfte,~Entflieht er minder leicht.~ 168 Macen | sei mächtiger, aber~besser dünke er sich nicht. Er kann mir 169 Eintr1752| Ewigkeit zurück geflossen.~Vom Dürftigen verseufzt, mit tränenvollen 170 Orpheus | was könnten für einen so dummen Ehemann wohl noch für Martern~ 171 TodFreund| gewohnen,~Noch ehe du es durchempfunden hast -~Flieht einer von 172 TodFreund| als Schiffer ohne Karten,~Durchkreuzen ihn, den faulen Pfuhl der 173 Eintr1753| Welch langsam Phänomen durchstreicht des Äthers Wogen,~Dort wo 174 24steJenn| wär.~Ein süßer Silberton durchzitterte die Lüfte,~Bis in des Ohres 175 HerrGleim| Hirt~mit Chloris und dem Echo scherzte, die arme Herde 176 HerrGleim| menschlichen; Deinen schlauen, doch edeldenkenden Friedrich!~Singe ihn, an 177 Eintr1753| Damit er Feur und Witz dem Edelmut verbindet,~Poet und Biedermann.~ 178 TodSchwer| sind nicht die kleinsten~edler Taten - Nicht Du, dem die 179 TodSchwer| Dann~stirbst Du; aber eines edlern Todes; für Deinen König, 180 Eintr1752| Sterbliche gewesen!~Für ihn, der eh du kamst, dich als gekommen 181 Orpheus | könnten für einen so dummen Ehemann wohl noch für Martern~übrig 182 Vermahl | nur der Menschlichkeit zu Ehren  -~So schön, als jetzt vergnügt?~ 183 Macen | von deinem tugendhaften~Ehrgeize, die Lieblinge der Musen 184 TodSchwer| zürnt sie auf mich, die Eifersüchtige, daß ich die waffenlosen~ 185 TodSchwer| Zwiste der Töne, noch~des Eigennutzes schlichtet - Wenn auch ich 186 Vermahl | Titel,~Des kranken Wahnes Eigentum,~Schämt sich, vor lauter 187 Vermahl | bleiche Geiz das Geld zur eignen Plage,~Und atmet kaum vor 188 TodSchwer| mit seinem Liede zu Winkel eilet - Wenn der redliche Sulzer 189 Vermahl | bei gelaßner Jugend,~Die Einfalt Schöne schöner macht.~Da 190 HerrGleim| Glanz, aber nicht seinen Einfluß verlieret.~Singe ihn, im 191 Ode8 | schöner auf, und trittst stolz einher, aller~Jünglinge sehnlichstes 192 Macen | hier in einem Lande, dessen~Einwohner von innen noch immer die 193 Macen | gelassen?~Wer ists in unsern eisern Tagen, hier in einem Lande, 194 HerrN | andern Welten~Wir minder elend sind.~Die Tugend wird doch 195 Ode8 | Lande, von barbarischen~Eltern entsprossen sein?~ 196 TodFreund| Dir unterm jauchzenden Empfangen~Der bessern Freunde hörbar 197 Abschied | Freundschaft viel zu klein.~Empfindung haßt der Reime kalte Menge,~ 198 Eintr1754| Reißt mich vom niedern Staub empor?~Auch Könige sind Staub! 199 Vermahl | führten Tugend sie und Lust in enger Mitten,~Lust, welche nie 200 Bruder | Doch lerne früh das Lob entbehren,~Das hier die Scheelsucht 201 Eintr1754| göttlicher Apoll,~Der, schwer entbehrt, mit schnell zurückberufnen 202 Orpheus | ankam und seine Absicht entdeckte, hörten alle Martern auf.~ 203 Vermahl | vor lauter Ehr, auch nicht entehrter Mittel.~Hier häuft der bleiche 204 Eintr1753| und witternd fette Düfte,~Entflieht er minder leicht.~Welch 205 Eintr1753| Ewigkeit.~Das reuend uns entflog, Dir _Friedrich_ zuzusehen,~ 206 Eintr1753| das Jahr, das reuend uns entflogen,~Es fliegt zur Ewigkeit.~ 207 Abschied | dahin! Doch nein, dem Arm entführet,~Wirst du dem Herzen nicht 208 Abschied | Wirst du dem Herzen nicht entführt.~Dies Herz, o Freund, einmal 209 TodFreund| auch sei, verklärter Geist, entgegen,~Bis an das Tor der bessern 210 TodFreund| der Schmerz durch Schmerz entkräftet,~Und strömend durch die 211 TodSchwer| Blumen und Perlen des Taues entlehnet; gleich der listigen Juno 212 TodFreund| Schiffe nach, das ihre Kron entreißt:~Sie steht, ein Marmorbild, 213 Bruder | Auf jungen Flügeln kühn entrückt!~Ihm nach, dem Liebling 214 TodSchwer| ihn her.~So stürzte der entsäulte Palast, ein schreckliches 215 Ode8 | von barbarischen~Eltern entsprossen sein?~ 216 TodFreund| einer Weibersage,~Die im Entstehn schon halb vergessen ist,~ 217 Eintr1755| Torheit, Wahn zu sehr, zu sehr entweihet,~Braucht keine Muse dich;~ 218 TodFreund| nicht schon des Klagetons entwöhnet,~Und kann ein banges Ach 219 TodSchwer| und Tugend, leer an großen~Entwürfen zur Unsterblichkeit:~Nicht 220 Macen | Anakreon, daß es den Himmel erbarme! welcher das Podagra und 221 Eintr1752| er sie jetzt nicht schon erfährt,~Die wichtge Botschaft froh 222 Eintr1752| Die wichtge Botschaft froh erfahre:~Ihr wäret eures _Friedrichs_ 223 HerrN | Auf, Freund! die Geißel zu erfassen,~Die dort vermodern will.~ 224 Eintr1753| geboren,~Der diesen Kranz erfliegt.~Wenn er der Mutter dann 225 Eintr1755| wird dies Land, mit den erfochtnen Staaten,~Im Schoß des Friedens 226 24steJenn| Schrecken!~Nie werde dieses Wort erfüllt!~Nie mög ein Morgenrot zu 227 Vermahl | Lieb ihn schmückt,~Und ihr erfüllter Wunsch der Hoffnung süße 228 Eintr1752| Bist du, aus der du dich ergossen,~Zur Ewigkeit,-die Gott, 229 TodSchwer| in den Kriegern~stutzte, ergriff er mit gewaltiger Hand das 230 Eintr1755| Freund - wer kann das Herz ergründen? -~Ein stiller Mörder ist;~ 231 Macen | des Staats durch Schwänke~erholen will, zu seinen lustigen 232 TodSchwer| waffenlosen~Stunden Deiner Erholung mit ihr teile!~Dir zu gefallen, 233 Eintr1755| Und zog auf Sanssouci, erklang von ihren Lippen~Ein _prophezeiend_ 234 Eintr1754| Der sie zu besserm Staub erkor.~Wer wird, voll seines Geists, 235 24steJenn| Reich, zum Schauplatz ihm erkoren,~Dem frommen Krieger, niemands 236 Eintr1752| diesem Spiel zur kurzen Szen erlesen,~Jahr! Zeit, für Sterbliche 237 Eintr1752| Und dort, geschäftig im Ermorden,~Der aufgebotnen Pest~Die 238 Macen | ausschütten.~Dort, der Regent, ernährt eine Menge schöner Geister, 239 Vermahl | Wenn ihn der Wandrer nicht erreicht,~Dem er den süßen Trunk, 240 TodFreund| Himmel uns die Palme leicht erringen,~Die Krone leicht ersiegen 241 Vermahl | Brust. Und ja, dir wird ers sagen.~Der sanften Lieb 242 TodFreund| Jahren,~Für andrer Wohl erschöpft, als unbrauchbarer Greis~ 243 TodFreund| erringen,~Die Krone leicht ersiegen läßt,~So werden wir, wie 244 Vermahl | süße Plage~Im Wechselkuß erstickt.~Dort in Aurorens Reich, 245 Eintr1752| vom Tor,~Vom Glücklichen erwähnt mit trunkenem Entzücken:~ 246 Abschied | trau! von dir gerührt.~Erwarte nicht ein täuschend Wortgepränge,~ 247 TodFreund| Nein! was kannst du noch erwarten~Im Schoß der vollen Seligkeit?~ 248 Eintr1754| Krieger Freude,~Und der Erwürgten lauter Tod.~Wie, oder ists 249 Orpheus | Orpheus~Orpheus, wie man erzählt, stieg seine Frau zu suchen 250 | etwa 251 | etwas 252 | eure 253 | euren 254 | eures 255 Eintr1754| Wie, oder ists vielmehr in fabellosen Zeiten~Ein neuer göttlicher 256 Ode8 | einer Buhlerin trieb.~Tan. Faber hat diesen Namen in Carine 257 TodSchwer| schon jetzt, den güldnen Faden~Deines Lebens zu trennen, 258 Macen | Nimmermehr werde ich mich fähig fühlen, eine so niedrige 259 TodFreund| Hinunter in die Gruft zu fahren.~Doch deiner wartet?-Nein! 260 TodSchwer| Klotho vorgriff!~Der nur falle so jung, der in eine traurige, 261 HerrN | vermodern will.~Seit Juvenal sie fallen lassen,~Liegt sie, Triumph 262 Ode8 | du das treulose Haupt mit falschen Gelübden verstrickt;~so 263 Bruchst | In schmutzig unachtsame Falten!~Und trenn mit ungestümer 264 Vermahl | da über ihm die Himmel Famen hören,~Für Friedrichen und 265 Eintr1754| zähl ihm seine Taten zu!~Fang an von jenem Tag - Doch, 266 Eintr1752| Im Zipfel seines Kleides faßt, -~Zur Ewigkeit zurück geflossen.~ 267 Vermahl | die Verdruß umhüllt,~Das faule Leben fort, die traurigen 268 TodFreund| Karten,~Durchkreuzen ihn, den faulen Pfuhl der Zeit.~Vielleicht - 269 TodSchwer| Lorbeern, mit der~weißen Feder, nur uns Dichtern sichtbar 270 Bruder | der Alten sichre Wege!~Ein Feiger nur geht davon ab.~Er suchet 271 HerrN | Ein lohnend Amt dem Golde feil.~Auf, Freund! die Geißel 272 Eintr1755| Braucht keine Muse dich;~Die feile wär es denn, die um den 273 Eintr1752| auf Witz;~Botschaft von feiler Ehr, womit die Schmach sich 274 Eintr1754| Gott?~Um ihn tönt durch das Feld gedungner Krieger Freude,~ 275 Eintr1754| Vater, zeigst du sie von fern.~Wie, daß des Undanks Frost 276 TodSchwer| weinende~Auge, und hinter dem festlichen Schritte wallt der königliche 277 24steJenn| lauschend; Klio sang:~"Heil dir! festlicher Tag, der unsern Freund geboren.~ 278 Eintr1753| drüber her, und witternd fette Düfte,~Entflieht er minder 279 Abschied | unausposaunt zu sein.~Ein feuchter Blick sind ihre Zaubertöne;~ 280 Eintr1754| Doch, welch ein neues Feuer~Reißt mich vom niedern Staub 281 Eintr1752| worden,~Die dort mit Flüssen Feuers schreckt,~Das paradiesische 282 Eintr1753| Muse, lach ihn an!~Damit er Feur und Witz dem Edelmut verbindet,~ 283 TodSchwer| des Sieges, zum Tode! Er fiel, und da~floß das breite 284 Abschied | minder wert.~Zieh hin! und find auch da der Vorsicht goldne 285 Ode8 | wenn sie einmal deine Spur finden.~"Ad Barinen" wird die Ode 286 Bruder | blumenreichre Stege,~Und findet seines Ruhmes Grab.~Doch 287 Eintr1752| regierten Welt;~Botschaft von finstern Kriegeswettern,~Die hier 288 Bruchst | schnell, der Weste Spiel, das flatternde Gewand~In schmutzig unachtsame 289 Eintr1753| Jahr so traurig von uns fliegen,~Noch oft, zu unserm Glück.~ 290 Eintr1753| reuend uns entflogen,~Es fliegt zur Ewigkeit.~Das reuend 291 TodFreund| es durchempfunden hast -~Flieht einer von uns nach in die 292 Vermahl | das Schlaflied zollet:~So fließt in kalter Still, in ungenoßnen 293 Eintr1754| Volk, dem er Heil, wie Flocken, gibt!~Ihm dank es, wenn 294 TodFreund| schon halb vergessen ist,~Flohst du dahin!-Geduld! noch wenig 295 TodSchwer| zum Tode! Er fiel, und da~floß das breite Panier zum leichten 296 Eintr1754| Hauch aus seinem Munde~Den Fluch in ihre Sphären weht.~O 297 Vermahl | banger Nacht, ein Sklav von flüchtgem Ruhm~Von Amt auf Ämter hin. 298 Bruder | Schwarm der Toren~Auf jungen Flügeln kühn entrückt!~Ihm nach, 299 Orpheus | sein~und singen.~Berge, Flüsse, und Steine folgten seinen 300 Eintr1752| müde worden,~Die dort mit Flüssen Feuers schreckt,~Das paradiesische 301 Bruder | schnitten wir mit gleichem Fluge~Die Lüfte durch zur Ewigkeit!~ 302 Eintr1755| Hand,~Bis er, am Ziel des Flugs, vor ihren schärfern Blicken,~ 303 Abschied | winken dir beneidenswerte Fluren,~Nur unsers Neides minder 304 Eintr1754| sie aus des Nichts nur ihm folgsamem Schlunde;~Er ruft sie noch, 305 TodSchwer| gewaltiger Hand das Panier.-Folgt mir! rief~er, und ihm folgten 306 Vermahl | und Lüsten schweben,~Dem fräßgen Strudel unsrer Zeit!~Dann 307 Ode8 | Augenmerk.~Dir steht es frei, der Mutter beigesetzte 308 Bruchst | Jugend schlief;~Und aus der freien Rechte~Den fürchterlichen 309 Eintr1755| es denn, die um den Pöbel freiet,~Und singt sich lächerlich.~ 310 Ode8 | Barine war ohne~Zweifel eine Freigelassene, welche das Handwerk einer 311 TodFreund| die Rosen ziertest du!)~Da Freud und Unschuld dich, im Tal 312 Eintr1754| das Feld gedungner Krieger Freude,~Und der Erwürgten lauter 313 24steJenn| Krieger, niemands Feind!~Laßt freudig um sein Bild, voll Majestät 314 TodSchwer| die donnernde~Bellona, der freundlich saumseligen Klotho vorgriff!~ 315 Bruchst | Dir der vergnügte Wirt zum Freundschaftspfande gab;~Reiß schnell, der Weste 316 24steJenn| trunkenerm Entzücken,~Einst, freut euch, tanzen wir um ihn!"~ 317 Eintr1755| erfochtnen Staaten,~Im Schoß des Friedens ruhn;~Denn sein Beschützer 318 Eintr1752| auch von einem Lande,~Wo _Friederich_ den weichen Zepter führt,~ 319 Abschied | darf,~Seit Pallas gern, auf Friederichs Verlangen,~Die spitze Lanze 320 TodFreund| treffen~Aus unsrer jetzt noch frischen Schar?~O Freunde, laßt euch 321 HerrGleim| Dein KÖnig!~Zwar sang Deine frohe Jugend, bekränzt vom rosenwangigten 322 Bruchst | gestern noch im Schoß der frohen Jugend schlief;~Und aus 323 Bruchst | Seufzer zu begleiten,~Und fromm zu schallen um ein Grab.~ 324 24steJenn| Mich bei Aurorens Glanz mit frommem Schauer sehen,~Der noch, 325 24steJenn| Schauplatz ihm erkoren,~Dem frommen Krieger, niemands Feind!~ 326 Eintr1754| Rächer wies,~Und dessen frommes Schwert der giftgen Zanksucht 327 Vermahl | Dichter sieht ihn nur.~Der Frühling, vor ihr her, verscheuchte 328 Macen | Nimmermehr werde ich mich fähig fühlen, eine so niedrige Rolle 329 Vermahl | glücklich macht, -~Sie, die ein fühlend Herz, und nicht die Ahnen 330 TodFreund| Tor der bessern Welt,~Und führ ihn schnell, auf dir dann 331 Eintr1752| Friederich_ den weichen Zepter führt,~Und Ruh und Glück, im schwesterlichen 332 Eintr1754| Saiten~Den Himmel wieder füllen soll?~Wo nicht, so werde 333 Bruder | höhnen;~Er mache dich ihm fürchterlich!~Oh! schnitten wir mit gleichem 334 Bruchst | aus der freien Rechte~Den fürchterlichen Stab,~Den, als der Pindus 335 Eintr1754| Panzerkleide~Des Krieges fürchterlicher Gott?~Um ihn tönt durch 336 Eintr1754| bewußt.~Er ist der Fürsten Fürst, er ist der Held der Helden;~ 337 Eintr1754| allein bewußt.~Er ist der Fürsten Fürst, er ist der Held der 338 Abschied | beim Zaudern unentschloßner Füße,~Den schnellen Geist vorweg 339 Macen | sind, wer ist es,~der einen Funken von deiner Menschenliebe, 340 HerrGleim| nicht! Dir fehlt weder die Gabe den~Helden zu singen, noch 341 24steJenn| Bis in des Ohres krummen Gang;~Die Blumen brachen auf, 342 TodFreund| unverrücket;~In Augen ist ihr ganzer Geist:~So standen wir betäubt 343 Macen | leben, ist schlimmer als ihr gar~unbekannt zu sein;~Du, o 344 TodFreund| Freund, und dort ein neuer Gast.~Wen wird - verborgner Rat! - 345 Vermahl | Glanze~Den Tag, der euch gebar.~So wie ein Bach, der in 346 Macen | so starken~Gnadengelder geben, daß ich sie für wert halten 347 HerrN | Verdienst steht nach, und fühlt gebeuget~Ein lohnend Amt dem Golde 348 Eintr1753| Äthers Wogen,~Dort wo Saturn gebeut?~Ist es? Es ists, das Jahr, 349 Ode8 | dich, ihre~gewissenlose Gebieterin, nicht meiden, so oft sie 350 Macen | lebst; denn ohne Ruhm~in dem Gedächtnisse der Nachwelt leben, ist 351 HerrN | Lied den Widerhall?~Der Tor gedeiht, der Spötter steiget,~Dem 352 Ode8 | meiden, so oft sie es auch gedroht.~Dich fürchten die Mütter 353 Abschied | Küsse~Auf nasse Wangen uns gedrückt;~Schon schon, beim Zaudern 354 Eintr1754| ihn tönt durch das Feld gedungner Krieger Freude,~Und der 355 HerrGleim| Leichnamen seiner verewigten Gefährten.~Du weißt, wie Du ihn am 356 TodFreund| Wachsamsein verbarg Gott die Gefahr.~Komm ihm, wer er auch sei, 357 HerrGleim| Liedern;~zu Liedern von Gefahren und Tod und heldenmütigem 358 TodSchwer| Erholung mit ihr teile!~Dir zu gefallen, hatte sie dem Lenze seinen 359 Eintr1752| schreckt,~Das paradiesische Gefilde überdeckt,~Und dort, geschäftig 360 Eintr1752| faßt, -~Zur Ewigkeit zurück geflossen.~Vom Dürftigen verseufzt, 361 Eintr1755| Wunsch, der du in der Brust geheimer Lieblingssünden~Geheimes 362 Eintr1755| geheimer Lieblingssünden~Geheimes Werkzeug bist,~Das oft ein 363 Eintr1753| ganzen Ruhm belastet fort zu gehen,~Und sich der Last zu freun.~ 364 Bruder | sichre Wege!~Ein Feiger nur geht davon ab.~Er suchet blumenreichre 365 HerrN | Golde feil.~Auf, Freund! die Geißel zu erfassen,~Die dort vermodern 366 Macen | ernährt eine Menge schöner Geister, und braucht sie~des Abends, 367 TodFreund| Himmelsbürger, sich~Dein geistig Ohr nicht schon des Klagetons 368 Eintr1754| erkor.~Wer wird, voll seines Geists, mir seinen Namen melden?~ 369 Vermahl | Hier häuft der bleiche Geiz das Geld zur eignen Plage,~ 370 Eintr1753| zwar nach seiner Zierde geizen;~Doch hier braucht Dich 371 Ode8 | Söhne; dich fürchten die geizigen~Alten; dich fürchten die 372 Eintr1752| der eh du kamst, dich als gekommen sah,~Für Gott noch da!~So 373 Macen | etwas mehr als den Namen gelassen?~Wer ists in unsern eisern 374 Vermahl | zur stillen Flur, wo, bei gelaßner Jugend,~Die Einfalt Schöne 375 Vermahl | häuft der bleiche Geiz das Geld zur eignen Plage,~Und atmet 376 Macen | Wein, ohne den Genuß einer Geliebten kein Leben~gewesen wäre; 377 TodFreund| strafen, von uns riß.~Wie ein geliebtes Weib vom steilen Ufer blicket~ 378 HerrN | Tugend wird doch irgends gelten.~Das Gute kömmt nicht gern 379 Ode8 | treulose Haupt mit falschen Gelübden verstrickt;~so blühst du 380 Vermahl | am Rosenkranze,~Aus der gemeinen Tage Schar.~Es wuchs sein 381 Macen | Bequemlichkeit, ohne Wein, ohne den Genuß einer Geliebten kein Leben~ 382 TodFreund| Wegen,~Hin, wo die Huld Gerichte hält.~Wo um der Weisheit 383 Orpheus | herabgestiegen. Ich zweifle im geringsten~nicht daran; denn solange 384 Abschied | o Freund, einmal von dir gerühret,~Bleibt ewig, trau! von 385 Abschied | Bleibt ewig, trau! von dir gerührt.~Erwarte nicht ein täuschend 386 Ode8 | täuschen.~Venus selbst, wie gesagt, lachet darüber; die guten 387 Eintr1754| vereinet,~Vereine, mein Gesang, auch du!~Wann einst ein 388 Eintr1752| Gefilde überdeckt,~Und dort, geschäftig im Ermorden,~Der aufgebotnen 389 TodSchwer| mit Dir, was mit uns allen geschah! Dann~stirbst Du; aber eines 390 TodSchwer| erst, o~Kleist, dann erst geschehe mit Dir, was mit uns allen 391 Ode8 | Mädchen, um~deren Männer es geschehen ist, wenn sie einmal deine 392 HerrGleim| Schweiße.~Umsonst; wenn das Geschick dem Lieblinge den Held versagt, 393 HerrN | Das Gute kömmt nicht gern geschwind.~ 394 Macen | seinesgleichen. Er sucht meine Gesellschaft. Ich~könnte täglich bei 395 TodFreund| Alter und der Tugend zu?~Gesichert folgten wir: als schnell 396 Vermahl | durch ihn siegt  -~Bist du - gesteh es nur der Menschlichkeit 397 Bruchst | Muse, von dem Haupte,~Das gestern noch im Schoß der frohen 398 Ode8 | beigesetzte Asche, die stillen Gestirne~der Nacht, und den ganzen 399 Orpheus | er~auch noch so schlecht gesungen hätte, so wären sie ihm 400 Vermahl | Bubenstücken.~Seht sie, vom Traum getäuscht, in Sorg und Lüsten schweben,~ 401 Vermahl | Tapfersten im Lorbeerkranz getragen.~Nur tolle Härte wähnt, 402 Bruchst | Nun nimm sie hin, die mir getreuen Saiten,~Und stimme sie zum 403 Ode8 | verwirkten Meineids Strafe getroffen; würde nur~einer deiner 404 TodSchwer| stutzte, ergriff er mit gewaltiger Hand das Panier.-Folgt mir! 405 Bruchst | Weste Spiel, das flatternde Gewand~In schmutzig unachtsame 406 TodFreund| ein Band, ein Band von ihr gewebet;~Zur ewgen Dauer fest gewebt!~ 407 TodFreund| gewebet;~Zur ewgen Dauer fest gewebt!~ 408 Macen | wenn auch Ordensbänder zu gewinnen stünden.~Ein König mag immerhin 409 Ode8 | können die Alten dich, ihre~gewissenlose Gebieterin, nicht meiden, 410 TodFreund| ehe du dein Glücke wirst gewohnen,~Noch ehe du es durchempfunden 411 Macen | bin ich des Suchens müde geworden, und will über deine~Afterkopien 412 Eintr1752| Reuenden verfolgt, zurück gewünscht vom Tor,~Vom Glücklichen 413 Eintr1754| dem er Heil, wie Flocken, gibt!~Ihm dank es, wenn ein Jahr 414 Macen | welcher das Podagra und die~Gicht hat, und noch eine andre 415 HerrN | Hüfte!~Ein jeder Schmiß ein giftger Schwär!~Erst räche dich, 416 Vermahl | glaubts, der Dichter eure glänzen!~Schnell hob sich dieser 417 Ode8 | häßlicher; so~wollt ich dir glauben,~Kaum aber hast du das treulose 418 Vermahl | nicht  -~Dort sah, Beglückte glaubts, der Dichter eure glänzen!~ 419 Bruder | fürchterlich!~Oh! schnitten wir mit gleichem Fluge~Die Lüfte durch zur 420 Eintr1752| zurück gewünscht vom Tor,~Vom Glücklichen erwähnt mit trunkenem Entzücken:~ 421 Vermahl | Stein beseelt.~Zu euch, glückselig Paar, zu euch zog dieser 422 Eintr1754| steh ich, sinne nach, und glüh und stampf und tobe,~Und 423 Macen | kann mir keine so starken~Gnadengelder geben, daß ich sie für wert 424 Ode8 | und alle unsterblichen Götter zu~täuschen.~Venus selbst, 425 Eintr1753| trennen mochten,~Die eine Götterhand~Durch Kränze mancher Art, 426 Vermahl | dieser Zug.~Verbergt die Göttin nicht! Sie glüht in euren 427 Eintr1754| fabellosen Zeiten~Ein neuer göttlicher Apoll,~Der, schwer entbehrt, 428 HerrN | gebeuget~Ein lohnend Amt dem Golde feil.~Auf, Freund! die Geißel 429 Abschied | find auch da der Vorsicht goldne Spuren,~Um dich besorgt, 430 Eintr1752| schlimmrer Jugend;~Von Feinden Gottes, stolz auf Witz;~Botschaft 431 Vermahl | zwar seit langer Zeit die Gottheit holder Liebe.~Wo Buhlerei 432 Eintr1754| ein junger Held bei seinem Grabe weinet,~So zähl ihm seine 433 TodSchwer| breite Panier zum leichten Grabmal über ihn her.~So stürzte 434 Eintr1752| Und dort ein Gott, der grausamer verfährt,~Mit immer neuen 435 TodFreund| erschöpft, als unbrauchbarer Greis~Hinunter in die Gruft zu 436 TodSchwer| allzuviel~Mut bis jenseit der Grenzen des Sieges, zum Tode! Er 437 Ode8 | wollen, weil~Barine weder griechisch noch lateinisch sei; und 438 Eintr1755| Lorbeern großer Taten,~Um größere zu tun.~Er braucht den Sieg 439 Eintr1755| Beschützer trägt die Lorbeern großer Taten,~Um größere zu tun.~ 440 TodSchwer| Vertraute eines künftigen~Grüblers, begieriger die Lust nach 441 TodFreund| unbrauchbarer Greis~Hinunter in die Gruft zu fahren.~Doch deiner wartet?- 442 Bruchst | Perlenschnur, bestimmt das güldne Haar zu halten.~Nun nimm 443 TodSchwer| früh, wenn schon jetzt, den güldnen Faden~Deines Lebens zu trennen, 444 TodSchwer| gleich der listigen Juno den~Gürtel der Venus.~Und nun lockt 445 HerrN | Ein Geist sich regt, zu gut für hier.~Vielleicht, daß 446 HerrN | doch irgends gelten.~Das Gute kömmt nicht gern geschwind.~ 447 TodSchwer| Marschalls von Schwerin, an den H. von Kleist.~Zu früh wär 448 Bruchst | Perlenschnur, bestimmt das güldne Haar zu halten.~Nun nimm sie 449 | habe 450 Macen | Musen zu schützen, in sich häge?~Wie habe ich mich nicht 451 TodSchwer| ist - Außer noch in den Händen~des lehrbegierigen Knabens, 452 Vermahl | Lorbeerkranz getragen.~Nur tolle Härte wähnt, es trät ein zärtlich 453 Ode8 | nur einer deiner Nägel häßlicher; so~wollt ich dir glauben,~ 454 Vermahl | nicht entehrter Mittel.~Hier häuft der bleiche Geiz das Geld 455 Eintr1755| Jüngst als Kalliope den Hain und Aganippen~Um ihren Helden 456 TodFreund| Weibersage,~Die im Entstehn schon halb vergessen ist,~Flohst du 457 Abschied | spitze Lanze von sich warf.~* Halle.~** Wittenberg.~ 458 Eintr1755| als Sieg, macht Kunst und Handel rege~Und zeichnet jedes 459 Ode8 | Freigelassene, welche das Handwerk einer Buhlerin trieb.~Tan. 460 Orpheus | und Steine folgten seinen Harmonien nach; und wenn er~auch noch 461 TodSchwer| tot kritisierst - Wenn der~harmonische Krause nun nicht mehr, weder 462 Vermahl | nicht! Das Laster mag sie hassen,~Denn das soll ewig sich 463 | hatte 464 Eintr1754| bebt, sie wankt, so oft ein Hauch aus seinem Munde~Den Fluch 465 Ode8 | aber hast du das treulose Haupt mit falschen Gelübden verstrickt;~ 466 Bruchst | Rosen heut, o Muse, von dem Haupte,~Das gestern noch im Schoß 467 TodFreund| als schnell aus schlauen Hecken~Der Unerbittliche sich wies,~ 468 Eintr1753| ich hör ihn schon.~Der Heere ziehend Lärm sind seine 469 HerrGleim| ihn, an der Spitze seines Heers; an der Spitze ihm ähnlicher~ 470 24steJenn| Morgentraum ließ, auf den heilgen Höhen,~Der Musen Fest _um 471 Eintr1755| Dem segnete sie nach mit heiligem Entzücken~Und aufgehobner 472 HerrGleim| von Gefahren und Tod und heldenmütigem Schweiße.~Umsonst; wenn 473 Bruder | Sphären,~Ein Nachkomm uns ins Helle stellt!~ 474 HerrGleim| Echo scherzte, die arme Herde würgte und~zerstreute.~Unglücklicher 475 TodSchwer| zusammen! So~ward dein Tod der herrlichste deiner Siege!~ 476 HerrN | An den Herrn N**~Freund, noch sind ich 477 Macen | König mag immerhin über mich herrschen; er sei mächtiger, aber~ 478 Abschied | von dir verehrt.~Dort* herrscht die Ruh, dort ist der Lärm 479 Vermahl | wähnt, es trät ein zärtlich Herze~Dem Mut, dem stählern Mut, 480 24steJenn| Majestät in Blicken,~Der Tänze Hieroglyphen ziehn!~Einst, Schwestern, 481 TodFreund| eines Freundes~Hat, neuer Himmelsbürger, sich~Dein geistig Ohr nicht 482 | hinaus 483 Eintr1752| schütteln läßt.~Botschaft von hingerißnen Göttern~Der einst durch 484 | hinter 485 Macen | Mäcen, hast uns deinen Namen hinterlassen, den die Reichen und~Mächtigen 486 | Hinunter 487 HerrGleim| Tiger, der, als der sorglose Hirt~mit Chloris und dem Echo 488 HerrGleim| zerstreute.~Unglücklicher Hirte! Wenn wirst Du die zerstreuten 489 Vermahl | Dichter eure glänzen!~Schnell hob sich dieser Tag, kenntbar 490 24steJenn| Morgentraum ließ, auf den heilgen Höhen,~Der Musen Fest _um Friedrichs_ 491 Bruder | lehrte dich, das Laster höhnen;~Er mache dich ihm fürchterlich!~ 492 Bruder | Gnug, wann versetzt in höhre Sphären,~Ein Nachkomm uns 493 Eintr1753| Rasereien?~Nein, nein, ich hör ihn schon.~Der Heere ziehend 494 TodFreund| Empfangen~Der bessern Freunde hörbar sein,~So sei nicht für die 495 Vermahl | über ihm die Himmel Famen hören,~Für Friedrichen und durch 496 Orpheus | seine Absicht entdeckte, hörten alle Martern auf.~Und was 497 HerrGleim| Geist ihres Lieblings zu hohen Liedern;~zu Liedern von 498 Vermahl | langer Zeit die Gottheit holder Liebe.~Wo Buhlerei den Tempel 499 Eintr1753| ineinander wand!~So träg, als hübe sich ein Adler in die Lüfte,~ 500 HerrN | Verbergt, verbergt die bloße Hüfte!~Ein jeder Schmiß ein giftger


1752s-hufte | hunge-trage | tragt-zwist

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