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Gotthold Ephraim Lessing
Oden

IntraText - Konkordanzen

(Hapax - Wörter, die nur einmal vorkommen)


1752s-hufte | hunge-trage | tragt-zwist

                                                        Fettdruck = Main text
     Ode                                                Grau = Kommentar
501 Vermahl | Plage,~Und atmet kaum vor Hunger mehr.~Sagt, liebend Paar, 502 Macen | an sich reißen, und die hungrigen Skribenten verschenken;~ 503 Eintr1754| Schwert der giftgen Zanksucht Hyder~Nur drei von tausend Köpfen 504 Eintr1754| und tobe,~Und suche meiner Hymnen Held.~Wer wird es sein? 505 | ihrem 506 | ihres 507 Ode8 | Ode 8. Lib. II. [Übersetzung der Ode des 508 Macen | gewinnen stünden.~Ein König mag immerhin über mich herrschen; er 509 Eintr1753| Scherz durchflochten,~Uns ineinander wand!~So träg, als hübe 510 24steJenn| dabei Cäsars und Solons inne,~Doch keinen, daß er neidisch 511 Macen | Lande, dessen~Einwohner von innen noch immer die alten Barbaren 512 HerrN | sind.~Die Tugend wird doch irgends gelten.~Das Gute kömmt nicht 513 TodFreund| Joch des Amts bei reifen Jahren,~Für andrer Wohl erschöpft, 514 HerrGleim| und beide~in verschiednen Jahrhunderten, oder veruneinigten LÄndern 515 TodFreund| Tränen stöhnet,~Dir unterm jauchzenden Empfangen~Der bessern Freunde 516 Eintr1752| geliebt will sein,~Ihr Völker jauchzt ihm zu! Der Himmel stimmet 517 Ode8 | Ad Barinen"]~Hätte dich je des verwirkten Meineids 518 | jedes 519 | jenem 520 Eintr1752| der Erde, -~Jetzt unwert jenes Rufs: Sie werde! -~Bringst 521 24steJenn| Der 24ste Jenner in Berlin~Welch leichter 522 TodSchwer| trieb allzuviel~Mut bis jenseit der Grenzen des Sieges, 523 Ode8 | trittst stolz einher, aller~Jünglinge sehnlichstes Augenmerk.~ 524 TodSchwer| vorgriff!~Der nur falle so jung, der in eine traurige, Öde 525 TodFreund| war es, da auch dich noch junge Rosen zierten?~(Doch nein, 526 Bruder | dem Schwarm der Toren~Auf jungen Flügeln kühn entrückt!~Ihm 527 Eintr1754| auch du!~Wann einst ein junger Held bei seinem Grabe weinet,~ 528 TodSchwer| entlehnet; gleich der listigen Juno den~Gürtel der Venus.~Und 529 HerrN | dort vermodern will.~Seit Juvenal sie fallen lassen,~Liegt 530 Abschied | Empfindung haßt der Reime kalte Menge,~Und wünscht unausposaunt 531 Vermahl | Schlaflied zollet:~So fließt in kalter Still, in ungenoßnen Stunden,~ 532 Vermahl | euch zurück gebracht.~Sie kam. Ich sah den Zug; ein Dichter 533 Eintr1752| gewesen!~Für ihn, der eh du kamst, dich als gekommen sah,~ 534 TodFreund| deiner wartet?-Nein! was kannst du noch erwarten~Im Schoß 535 TodFreund| Glück, als Schiffer ohne Karten,~Durchkreuzen ihn, den faulen 536 Vermahl | sich selbst ein Feind, kehrt oft den blinden Rücken~Der 537 24steJenn| Cäsars und Solons inne,~Doch keinen, daß er neidisch wär.~Ein 538 | keiner 539 HerrGleim| Mädchen, nur vom streitbaren Kelchglas.~Doch bist Du auch nicht 540 Vermahl | Staub und Schwärze,~Mars kennt Cytheren ja.~Den Prunk der 541 Vermahl | Schnell hob sich dieser Tag, kenntbar am Rosenkranze,~Aus der 542 Vermahl | sein Krystall auf lauter Kieseln rollet,~Wenn ihn der Wandrer 543 TodSchwer| Versammlung!-Dort rollen die Kinder des~Mitleids die schönen 544 Bruchst | schwer beklemmt zu bangen Klagen rief,~Die Rosen heut, o 545 TodFreund| geistig Ohr nicht schon des Klagetons entwöhnet,~Und kann ein 546 TodSchwer| rauscht der Vorhang herab! Klatschendes Lob betäubt mich,~und überall 547 Eintr1752| Welten Last,~Im Zipfel seines Kleides faßt, -~Zur Ewigkeit zurück 548 Abschied | unsre Freundschaft viel zu klein.~Empfindung haßt der Reime 549 TodSchwer| solche Wünsche sind nicht die kleinsten~edler Taten - Nicht Du, 550 24steJenn| Der Berg lag lauschend; Klio sang:~"Heil dir! festlicher 551 TodSchwer| der freundlich saumseligen Klotho vorgriff!~Der nur falle 552 TodSchwer| Händen~des lehrbegierigen Knabens, und in dem Busen des spröden 553 Eintr1754| niedern Staub empor?~Auch Könige sind Staub! Seid ihnen treu; 554 TodSchwer| festlichen Schritte wallt der königliche Purpur.~Wo bin ich? Welche 555 Macen | meine Gesellschaft. Ich~könnte täglich bei ihm schmausen, 556 Orpheus | alle Martern auf.~Und was könnten für einen so dummen Ehemann 557 Eintr1754| Hyder~Nur drei von tausend Köpfen ließ.~Doch ihn, Apoll und 558 TodSchwer| der redliche Sulzer ohne~Körper nun denkt - Hier nur noch 559 TodFreund| verbarg Gott die Gefahr.~Komm ihm, wer er auch sei, verklärter 560 Eintr1753| wenig Ohren,~Weil er die Kräfte wiegt:~So werd er dieses 561 Eintr1753| Die eine Götterhand~Durch Kränze mancher Art, mit Pracht 562 Vermahl | Märtyrer der Titel,~Des kranken Wahnes Eigentum,~Schämt 563 Macen | hat, und noch eine andre Krankheit von der man zweifelt, ob 564 Eintr1753| Geist, geboren,~Der diesen Kranz erfliegt.~Wenn er der Mutter 565 HerrGleim| verlieret.~Singe ihn, im Kranze des Siegs; tiefsinnig auf 566 TodSchwer| kritisierst - Wenn der~harmonische Krause nun nicht mehr, weder die 567 TodSchwer| Als die Menschheit in den Kriegern~stutzte, ergriff er mit 568 Eintr1754| blutgen Panzerkleide~Des Krieges fürchterlicher Gott?~Um 569 Eintr1752| Botschaft von finstern Kriegeswettern,~Die hier ein Gott zurücke 570 Vermahl | kühne Held, wenn er vom Kriegsgott glüht  -~Du weißt es, Bräutigam!- 571 TodSchwer| lächelnder Rammler sich tot kritisierst - Wenn der~harmonische Krause 572 TodFreund| Dem Schiffe nach, das ihre Kron entreißt:~Sie steht, ein 573 TodFreund| Palme leicht erringen,~Die Krone leicht ersiegen läßt,~So 574 24steJenn| Lüfte,~Bis in des Ohres krummen Gang;~Die Blumen brachen 575 Vermahl | schleicht,~Vergebens sein Krystall auf lauter Kieseln rollet,~ 576 Bruder | Toren~Auf jungen Flügeln kühn entrückt!~Ihm nach, dem 577 Vermahl | als der?~Er selbst, der kühne Held, wenn er vom Kriegsgott 578 Eintr1754| in Berlin~Wem tönt dies kühnre Lied? dies Lied, zu wessen 579 TodSchwer| Öde Wüste hinaus sieht,~in künftige Tage, leer an Freundschaft 580 TodSchwer| noch der Vertraute eines künftigen~Grüblers, begieriger die 581 Abschied | Freund, der letzten letzte Küsse~Auf nasse Wangen uns gedrückt;~ 582 Eintr1755| den Sieg als Sieg, macht Kunst und Handel rege~Und zeichnet 583 Ode8 | Wetzstein~schleifende, strenge Kupido.~Noch mehr: nur dir reitet 584 Eintr1752| ausgedacht,~In diesem Spiel zur kurzen Szen erlesen,~Jahr! Zeit, 585 Eintr1753| vom Herzen windet,~O Muse, lach ihn an!~Damit er Feur und 586 Vermahl | Spur,~Und in den Westen lacht ein Schwarm der Liebesgötter.~ 587 Bruder | wardst geboren,~Die Muse lächelnd angeblickt;~Auch du hast 588 TodSchwer| zu~schmecken.~Wenn unser lächelnder Rammler sich tot kritisierst - 589 Eintr1755| Pöbel freiet,~Und singt sich lächerlich.~Jüngst als Kalliope den 590 HerrGleim| wirst Du die zerstreuten Lämmer wieder um~Dich versammeln? 591 HerrGleim| Jahrhunderten, oder veruneinigten LÄndern geboren~werden.~Mit Dir, 592 Eintr1752| Botschaft, daß die Natur längst unsrer müde worden,~Die 593 24steJenn| streuten Balsamdüfte;~Der Berg lag lauschend; Klio sang:~"Heil 594 HerrGleim| bist Du auch nicht fremd im Lager, nicht fremd vor den~feindlichen 595 Eintr1755| Lied.~"Noch lange wird dies Land, mit den erfochtnen Staaten,~ 596 Vermahl | verlarvte Stadt~Floh zwar seit langer Zeit die Gottheit holder 597 Eintr1753| er minder leicht.~Welch langsam Phänomen durchstreicht des 598 Abschied | Friederichs Verlangen,~Die spitze Lanze von sich warf.~* Halle.~** 599 Eintr1753| spät! kehr spät zurück!~Laß Dich noch lange, Herr, den 600 HerrN | Seit Juvenal sie fallen lassen,~Liegt sie, Triumph ihr 601 Eintr1752| Botschaft ach! vom Triumph des Lasters über Tugend,~Hier vordem 602 Ode8 | Barine weder griechisch noch lateinisch sei; und Dacier billiger~ 603 Bruchst | Pindus jüngst in Libers Laube zechte,~Dir der vergnügte 604 Eintr1755| rege~Und zeichnet jedes Lauf." -~Sie schwieg, und plötzlich 605 24steJenn| Balsamdüfte;~Der Berg lag lauschend; Klio sang:~"Heil dir! festlicher 606 Macen | du jetzt durch den Horaz lebst; denn ohne Ruhm~in dem Gedächtnisse 607 Macen | Du, durch den einst Horaz lebte, dem Leben ohne Ruhe, ohne~ 608 TodSchwer| Außer noch in den Händen~des lehrbegierigen Knabens, und in dem Busen 609 HerrGleim| Tiere, stillere Weisheit~lehren.-Ein Märchen vom blutigen 610 Bruder | sein Name sporne dich!~Er lehrte dich, das Laster höhnen;~ 611 HerrGleim| tränendem Auge unter den Leichnamen seiner verewigten Gefährten.~ 612 TodSchwer| floß das breite Panier zum leichten Grabmal über ihn her.~So 613 TodSchwer| gefallen, hatte sie dem Lenze seinen schönsten Schmuck 614 Bruder | seines Ruhmes Grab.~Doch lerne früh das Lob entbehren,~ 615 Abschied | Schon hast du, Freund, der letzten letzte Küsse~Auf nasse Wangen 616 Ode8 | Ode 8. Lib. II. [Übersetzung der Ode 617 Bruchst | als der Pindus jüngst in Libers Laube zechte,~Dir der vergnügte 618 Vermahl | Reich, am Quell vom ewgen Licht,~Wo unsre Tage stehn, die 619 Vermahl | kaum vor Hunger mehr.~Sagt, liebend Paar, gebt ihr für ihre 620 Vermahl | Westen lacht ein Schwarm der Liebesgötter.~Es führten Tugend sie und 621 Bruder | entrückt!~Ihm nach, dem Liebling des Mäcenen!~Ihm nach, sein 622 HerrGleim| Kalliope den Geist ihres Lieblings zu hohen Liedern;~zu Liedern 623 Eintr1755| du in der Brust geheimer Lieblingssünden~Geheimes Werkzeug bist,~ 624 TodSchwer| Mädchens,~das mit seinem Liede zu Winkel eilet - Wenn der 625 HerrN | Juvenal sie fallen lassen,~Liegt sie, Triumph ihr Laster! 626 TodSchwer| das tragische Szepter; die Linke bedeckt das weinende~Auge, 627 Eintr1755| und plötzlich stieß, zur Linken an dem Wege,~Ein rascher 628 TodSchwer| Taues entlehnet; gleich der listigen Juno den~Gürtel der Venus.~ 629 Eintr1754| Lied? dies Lied, zu wessen Lobe,~Hört es noch manche späte 630 TodSchwer| Gürtel der Venus.~Und nun lockt sie Dich mit neuen Bestechungen. 631 HerrN | und fühlt gebeuget~Ein lohnend Amt dem Golde feil.~Auf, 632 Vermahl | Ward auch vom Tapfersten im Lorbeerkranz getragen.~Nur tolle Härte 633 Vermahl | Traum getäuscht, in Sorg und Lüsten schweben,~Dem fräßgen Strudel 634 Macen | erholen will, zu seinen lustigen Räten. Wieviel fehlt ihm, 635 Bruder | dich, das Laster höhnen;~Er mache dich ihm fürchterlich!~Oh! 636 TodSchwer| noch froh und glücklich zu~machen wünschest - Zwar schon solche 637 Bruder | Ihm nach, dem Liebling des Mäcenen!~Ihm nach, sein Name sporne 638 Macen | hinterlassen, den die Reichen und~Mächtigen an sich reißen, und die 639 Macen | über mich herrschen; er sei mächtiger, aber~besser dünke er sich 640 TodSchwer| in dem Busen des spröden Mädchens,~das mit seinem Liede zu 641 Ode8 | verheirateten Mädchen, um~deren Männer es geschehen ist, wenn sie 642 TodSchwer| herab; hier wischt sie die männliche Hand~aus dem weggewandten 643 HerrGleim| stillere Weisheit~lehren.-Ein Märchen vom blutigen Tiger, der, 644 Vermahl | Von Amt auf Ämter hin. Der Märtyrer der Titel,~Des kranken Wahnes 645 24steJenn| freudig um sein Bild, voll Majestät in Blicken,~Der Tänze Hieroglyphen 646 Eintr1754| wessen Lobe,~Hört es noch manche späte Welt?~Hier steh ich, 647 TodSchwer| Du, o Kleist; der Du so manchen noch froh und glücklich 648 Eintr1753| Götterhand~Durch Kränze mancher Art, mit Pracht und Scherz 649 Eintr1753| zu freun.~Noch oft soll manches Jahr so traurig von uns 650 Vermahl | Taten Glanz, die man in Marmor ätzet  -~Er kömmt, hier 651 TodFreund| entreißt:~Sie steht, ein Marmorbild, zu Stunden unverrücket;~ 652 TodSchwer| Ode auf den Tod des Marschalls von Schwerin, an den H. 653 Ode8 | gewissenlose Gebieterin, nicht meiden, so oft sie es auch gedroht.~ 654 Eintr1752| der Erde bricht,~Und wenig Meilen rollt, und wieder sich verkriecht,~ 655 Ode8 | Hätte dich je des verwirkten Meineids Strafe getroffen; würde 656 TodSchwer| die Lust nach Regeln zu meistern, als sie zu~schmecken.~Wenn 657 Eintr1754| Geists, mir seinen Namen melden?~Sein Nam ist ihm allein 658 Eintr1753| ziehend Lärm sind seine Melodeien,~Und _Friedrich_ jeder Ton!~ 659 Vermahl | selig, wer es fühlt!~Der Mensch, sich selbst ein Feind, 660 TodSchwer| Die Weisheit sieht die Menschen gern weinen!~-Aber nun rauscht 661 Macen | einen Funken von deiner Menschenliebe, von deinem tugendhaften~ 662 TodSchwer| beneidenswürdigen Helden!-Als die Menschheit in den Kriegern~stutzte, 663 HerrGleim| König! Deinen tapfern, doch~menschlichen; Deinen schlauen, doch edeldenkenden 664 Eintr1753| Vater reizen,~Und den: _menschlicher Held!_~Dort wird der Himmel 665 Vermahl | Bist du - gesteh es nur der Menschlichkeit zu Ehren  -~So schön, als 666 Eintr1755| Aganippen~Um ihren Helden mied,~Und zog auf Sanssouci, 667 TodSchwer| Dort rollen die Kinder des~Mitleids die schönen Wangen herab; 668 Vermahl | Ehr, auch nicht entehrter Mittel.~Hier häuft der bleiche 669 Vermahl | Tugend sie und Lust in enger Mitten,~Lust, welche nie der Liebe 670 Eintr1753| ungern sich die Jahre trennen mochten,~Die eine Götterhand~Durch 671 Bruder | sprechen,~"Betaumelte kein Modewahn,~Die Sprache schön zu radebrechen,~ 672 24steJenn| dieses Wort erfüllt!~Nie mög ein Morgenrot zu diesem 673 TodSchwer| Palast, ein schreckliches Monument von~Ruinen, und zerschmetterten 674 24steJenn| Wort erfüllt!~Nie mög ein Morgenrot zu diesem Glück euch wecken!~ 675 24steJenn| in Berlin~Welch leichter Morgentraum ließ, auf den heilgen Höhen,~ 676 Ode8 | gedroht.~Dich fürchten die Mütter für ihre Söhne; dich fürchten 677 Eintr1754| oft ein Hauch aus seinem Munde~Den Fluch in ihre Sphären 678 TodSchwer| betäubt mich,~und überall murmelt die Bewundrung: Seneka und 679 HerrN | An den Herrn N**~Freund, noch sind ich 680 Orpheus | hätte, so wären sie ihm doch~nachgefolgt.~Als er ankam und seine 681 Bruder | versetzt in höhre Sphären,~Ein Nachkomm uns ins Helle stellt!~ 682 Ode8 | schwarz; nur einer deiner Nägel häßlicher; so~wollt ich 683 Eintr1752| Mit immer neuen Blitzen nährt.~Doch Botschaft auch von 684 TodFreund| verborgner Rat! - die nahe Reise treffen~Aus unsrer 685 Eintr1754| seinen Namen melden?~Sein Nam ist ihm allein bewußt.~Er 686 Bruder | Mäcenen!~Ihm nach, sein Name sporne dich!~Er lehrte dich, 687 Abschied | letzten letzte Küsse~Auf nasse Wangen uns gedrückt;~Schon 688 Eintr1752| drücket.~Botschaft, daß die Natur längst unsrer müde worden,~ 689 Bruder | radebrechen,~Zu stolz für eine Nebenbahn."~Betritt der Alten sichre 690 Abschied | beneidenswerte Fluren,~Nur unsers Neides minder wert.~Zieh hin! und 691 24steJenn| inne,~Doch keinen, daß er neidisch wär.~Ein süßer Silberton 692 Ode8 | dir wachsen in ihr~immer neue Sklaven auf; und noch können 693 Eintr1754| neues Feuer~Reißt mich vom niedern Staub empor?~Auch Könige 694 Macen | für wert halten sollte,~Niederträchtigkeiten darum zu begehen.~_Corner_, 695 Macen | mich fähig fühlen, eine so niedrige Rolle zu~spielen; und wenn 696 24steJenn| erkoren,~Dem frommen Krieger, niemands Feind!~Laßt freudig um sein 697 Bruchst | güldne Haar zu halten.~Nun nimm sie hin, die mir getreuen 698 Macen | ihm, ein Mäcen~zu sein!~Nimmermehr werde ich mich fähig fühlen, 699 Ode8 | lachet darüber; die guten Nymphen lachen;~es lachet der immer 700 TodSchwer| jung, der in eine traurige, Öde Wüste hinaus sieht,~in künftige 701 TodFreund| Himmelsbürger, sich~Dein geistig Ohr nicht schon des Klagetons 702 Eintr1753| schon und singt noch wenig Ohren,~Weil er die Kräfte wiegt:~ 703 24steJenn| durchzitterte die Lüfte,~Bis in des Ohres krummen Gang;~Die Blumen 704 Macen | zu~spielen; und wenn auch Ordensbänder zu gewinnen stünden.~Ein 705 Eintr1754| Schreckliche nicht gern.~Den weiten Orient zerfleischen deine Ruten;~ 706 TodSchwer| So stürzte der entsäulte Palast, ein schreckliches Monument 707 Abschied | Musen stören darf,~Seit Pallas gern, auf Friederichs Verlangen,~ 708 TodFreund| wenn der Himmel uns die Palme leicht erringen,~Die Krone 709 Eintr1754| sein? Vielleicht im blutgen Panzerkleide~Des Krieges fürchterlicher 710 Eintr1752| Flüssen Feuers schreckt,~Das paradiesische Gefilde überdeckt,~Und dort, 711 TodSchwer| schönsten Schmuck von~Blumen und Perlen des Taues entlehnet; gleich 712 Bruchst | mit ungestümer Hand~Die Perlenschnur, bestimmt das güldne Haar 713 Eintr1752| Ermorden,~Der aufgebotnen Pest~Die giftgen Schwingen schütteln 714 Ode8 | lachet der immer brennende Pfeile auf blutigem Wetzstein~schleifende, 715 TodFreund| Durchkreuzen ihn, den faulen Pfuhl der Zeit.~Vielleicht - noch 716 Eintr1753| minder leicht.~Welch langsam Phänomen durchstreicht des Äthers 717 Bruchst | fürchterlichen Stab,~Den, als der Pindus jüngst in Libers Laube zechte,~ 718 Eintr1755| Lauf." -~Sie schwieg, und plötzlich stieß, zur Linken an dem 719 Macen | Himmel erbarme! welcher das Podagra und die~Gicht hat, und noch 720 Eintr1755| wär es denn, die um den Pöbel freiet,~Und singt sich lächerlich.~ 721 Eintr1753| Witz dem Edelmut verbindet,~Poet und Biedermann.~Hört! oder 722 TodFreund| Welt, mit unserm Schmerz zu prangen,~Dies Lied: es sei für dich, 723 Macen | als einen zweiten Anakreon preisen wollte.~Ein Anakreon, daß 724 Vermahl | jetzt vergnügt?~O Braut, preß ihm dies Nein - vermag dein 725 TodSchwer| er, und ihm folgten die Preußen.~Und alle folgten ihm zum 726 24steJenn| Einst tanzen wir um ihn? Prophetin banger Schrecken!~Nie werde 727 Eintr1755| erklang von ihren Lippen~Ein _prophezeiend_ Lied.~"Noch lange wird 728 Vermahl | Mars kennt Cytheren ja.~Den Prunk der großen Welt, und die 729 TodSchwer| Schritte wallt der königliche Purpur.~Wo bin ich? Welche Bezaubrung!- 730 Bruder | Modewahn,~Die Sprache schön zu radebrechen,~Zu stolz für eine Nebenbahn."~ 731 HerrN | ein giftger Schwär!~Erst räche dich, dich Freund der Musen.~ 732 Eintr1754| Lieder,~Der sich als Themis' Rächer wies,~Und dessen frommes 733 HerrN | dich Freund der Musen.~Du rächest sie in dir!~Doch dann auch 734 Macen | will, zu seinen lustigen Räten. Wieviel fehlt ihm, ein 735 TodSchwer| schmecken.~Wenn unser lächelnder Rammler sich tot kritisierst - Wenn 736 Eintr1753| seh ich mich für Dich mit raschen Richteraugen~Nach einem 737 Eintr1755| Linken an dem Wege,~Ein rascher Adler auf.~Dem segnete sie 738 Eintr1753| oder täuschen mich beliebte Rasereien?~Nein, nein, ich hör ihn 739 TodFreund| Gast.~Wen wird - verborgner Rat! - die nahe Reise treffen~ 740 Eintr1753| in die Lüfte,~Den man vom Raube scheucht:~Noch schwebt er 741 Bruchst | Chor unschuldger Scherze raubte,~Und schwer beklemmt zu 742 Vermahl | schöner macht.~Da brannt ihr Rauchaltar!-Doch jüngst hat sie die 743 Eintr1752| schmücket;~Von ungerechtem Recht, das arme Fromme drücket.~ 744 TodSchwer| Winkel eilet - Wenn der redliche Sulzer ohne~Körper nun denkt - 745 Eintr1755| macht Kunst und Handel rege~Und zeichnet jedes Lauf." -~ 746 TodSchwer| begieriger die Lust nach Regeln zu meistern, als sie zu~ 747 Macen | Lachen ausschütten.~Dort, der Regent, ernährt eine Menge schöner 748 Eintr1752| Göttern~Der einst durch sie regierten Welt;~Botschaft von finstern 749 HerrN | dessen Busen~Ein Geist sich regt, zu gut für hier.~Vielleicht, 750 Macen | Namen hinterlassen, den die Reichen und~Mächtigen an sich reißen, 751 TodFreund| Schweiß,~Im Joch des Amts bei reifen Jahren,~Für andrer Wohl 752 Abschied | klein.~Empfindung haßt der Reime kalte Menge,~Und wünscht 753 TodFreund| verborgner Rat! - die nahe Reise treffen~Aus unsrer jetzt 754 Bruchst | Freundschaftspfande gab;~Reiß schnell, der Weste Spiel, 755 Macen | Reichen und~Mächtigen an sich reißen, und die hungrigen Skribenten 756 Eintr1754| Doch, welch ein neues Feuer~Reißt mich vom niedern Staub empor?~ 757 Ode8 | Kupido.~Noch mehr: nur dir reitet die Jugend alle, nur dir 758 Vermahl | dies Nein - vermag dein Reiz es doch -~Aus der bewegten 759 Eintr1753| lange, Herr, den Namen Vater reizen,~Und den: _menschlicher 760 TodFreund| Des Lebens unschmackhaften Rest.~Was wartet unser?-Ach! 761 Eintr1752| tränenvollen Blicken~Des Reuenden verfolgt, zurück gewünscht 762 Eintr1753| mich für Dich mit raschen Richteraugen~Nach einem Dichter um.~Dort 763 Bruder | Zuge~Zwei Brüder einst die Richterzeit!~"Die zwei", so soll die 764 TodFreund| dich zu strafen, von uns riß.~Wie ein geliebtes Weib 765 Macen | fühlen, eine so niedrige Rolle zu~spielen; und wenn auch 766 TodSchwer| fromme Versammlung!-Dort rollen die Kinder des~Mitleids 767 Vermahl | Krystall auf lauter Kieseln rollet,~Wenn ihn der Wandrer nicht 768 Eintr1752| bricht,~Und wenig Meilen rollt, und wieder sich verkriecht,~ 769 TodSchwer| Zierde des ausgearteten Roms!~-Dein Schüler; Dein Mörder!- 770 Vermahl | dieser Tag, kenntbar am Rosenkranze,~Aus der gemeinen Tage Schar.~ 771 HerrGleim| frohe Jugend, bekränzt vom rosenwangigten Bacchus,~nur von feindlichen 772 HerrGleim| Wällen und unter brausenden Rossen.~Was hält Dich noch? Singe 773 Vermahl | Feind, kehrt oft den blinden Rücken~Der Wollust zu, auf die 774 Abschied | Ein schlagend Herz ihr rührend Lied.~Sie schweigt beredt, 775 HerrGleim| An Herr Gleim~Umsonst rÜstet Kalliope den Geist ihres 776 HerrGleim| um~Dich versammeln? Wie rufen sie so ängstlich im Dornengehecke 777 Eintr1752| Erde, -~Jetzt unwert jenes Rufs: Sie werde! -~Bringst du 778 Eintr1754| ihm folgsamem Schlunde;~Er ruft sie noch, daß sie besteht.~ 779 Macen | Horaz lebte, dem Leben ohne Ruhe, ohne~Bequemlichkeit, ohne 780 TodSchwer| Wie stirbt der Weise so ruhig! so gern!~-Ein williger 781 Bruder | Stege,~Und findet seines Ruhmes Grab.~Doch lerne früh das 782 Eintr1755| Staaten,~Im Schoß des Friedens ruhn;~Denn sein Beschützer trägt 783 TodSchwer| schreckliches Monument von~Ruinen, und zerschmetterten Feinden, 784 Eintr1754| Orient zerfleischen deine Ruten;~Uns, Vater, zeigst du sie 785 Eintr1753| Friedrich_ zuzusehen,~Kein Säkulum zu sein;~Mit Deinem ganzen 786 Vermahl | Brust. Und ja, dir wird ers sagen.~Der sanften Lieb unschimpflich 787 Vermahl | dir wird ers sagen.~Der sanften Lieb unschimpflich Joch~ 788 TodFreund| betäubt und angeheftet,~Und sannen dir mit starren Sinnen nach,~ 789 Eintr1755| Helden mied,~Und zog auf Sanssouci, erklang von ihren Lippen~ 790 Eintr1753| des Äthers Wogen,~Dort wo Saturn gebeut?~Ist es? Es ists, 791 TodSchwer| Bellona, der freundlich saumseligen Klotho vorgriff!~Der nur 792 Vermahl | schätzet,~Und nicht der Würden saure Pracht,~Und nicht der Taten 793 Vermahl | sie um euch verlassen,~Den Schäferinnen sein!~ 794 Vermahl | kranken Wahnes Eigentum,~Schämt sich, vor lauter Ehr, auch 795 Eintr1755| Ziel des Flugs, vor ihren schärfern Blicken,~Dem Thron des Zeus, 796 Vermahl | euch mehr beglückt, als Schätz und Stand beglücken.~Verbergt 797 Vermahl | Herz, und nicht die Ahnen schätzet,~Und nicht der Würden saure 798 Bruchst | begleiten,~Und fromm zu schallen um ein Grab.~ 799 Macen | Bedürftigen umgesehen! Was für~scharfsichtige Augen!~Endlich bin ich des 800 Orpheus | Stimme das taube Reich der Schatten; ob es gleich~mehr eine 801 24steJenn| Aurorens Glanz mit frommem Schauer sehen,~Der noch, der noch 802 24steJenn| dir! uns neues Reich, zum Schauplatz ihm erkoren,~Dem frommen 803 Bruder | entbehren,~Das hier die Scheelsucht vorenthält.~Gnug, wann versetzt 804 TodSchwer| durchflochten, wenn beide~Deinen Scheitel beschatten - Wenn die liebsten 805 Eintr1753| mancher Art, mit Pracht und Scherz durchflochten,~Uns ineinander 806 Bruchst | nie dem Chor unschuldger Scherze raubte,~Und schwer beklemmt 807 HerrGleim| mit Chloris und dem Echo scherzte, die arme Herde würgte und~ 808 Eintr1753| Lüfte,~Den man vom Raube scheucht:~Noch schwebt er drüber 809 TodFreund| steilen Ufer blicket~Dem Schiffe nach, das ihre Kron entreißt:~ 810 TodFreund| auf blindes Glück, als Schiffer ohne Karten,~Durchkreuzen 811 Bruder | durch zur Ewigkeit!~Oh! schilderte mit einem Zuge~Zwei Brüder 812 HerrGleim| Singe ihn, im Dampfe der Schlacht; wo er, gleich der Sonne 813 HerrGleim| Siegs; tiefsinnig auf dem Schlachtfelde, mit~tränendem Auge unter 814 Vermahl | süßen Trunk, und dann das Schlaflied zollet:~So fließt in kalter 815 Abschied | sind ihre Zaubertöne;~Ein schlagend Herz ihr rührend Lied.~Sie 816 Orpheus | und wenn er~auch noch so schlecht gesungen hätte, so wären 817 Vermahl | ein Bach, der in der Wüste schleicht,~Vergebens sein Krystall 818 HerrN | dem Glücke~Ein leichter Schleiderball.~Und doch belebt auf seine 819 Ode8 | Pfeile auf blutigem Wetzstein~schleifende, strenge Kupido.~Noch mehr: 820 TodSchwer| Töne, noch~des Eigennutzes schlichtet - Wenn auch ich nicht mehr 821 Bruchst | Schoß der frohen Jugend schlief;~Und aus der freien Rechte~ 822 Macen | der Nachwelt leben, ist schlimmer als ihr gar~unbekannt zu 823 Eintr1752| böser Art; Botschaft von schlimmrer Jugend;~Von Feinden Gottes, 824 Eintr1754| Nichts nur ihm folgsamem Schlunde;~Er ruft sie noch, daß sie 825 Eintr1752| von feiler Ehr, womit die Schmach sich schmücket;~Von ungerechtem 826 Macen | Ich~könnte täglich bei ihm schmausen, mich mit ihm umsonst betrinken, 827 TodSchwer| zu meistern, als sie zu~schmecken.~Wenn unser lächelnder Rammler 828 HerrN | die bloße Hüfte!~Ein jeder Schmiß ein giftger Schwär!~Erst 829 TodSchwer| dem Lenze seinen schönsten Schmuck von~Blumen und Perlen des 830 Eintr1752| womit die Schmach sich schmücket;~Von ungerechtem Recht, 831 Vermahl | schönste, weil die Lieb ihn schmückt,~Und ihr erfüllter Wunsch 832 Bruchst | das flatternde Gewand~In schmutzig unachtsame Falten!~Und trenn 833 Abschied | unentschloßner Füße,~Den schnellen Geist vorweg geschickt.~ 834 Bruder | dich ihm fürchterlich!~Oh! schnitten wir mit gleichem Fluge~Die 835 TodSchwer| Kinder des~Mitleids die schönen Wangen herab; hier wischt 836 TodSchwer| hatte sie dem Lenze seinen schönsten Schmuck von~Blumen und Perlen 837 Eintr1754| Quell des Guten,~Du bist der Schreckliche nicht gern.~Den weiten Orient 838 Eintr1754| Sphären weht.~O dreimal Schrecklicher!-doch voller Quell des Guten,~ 839 TodSchwer| der entsäulte Palast, ein schreckliches Monument von~Ruinen, und 840 Eintr1752| dort mit Flüssen Feuers schreckt,~Das paradiesische Gefilde 841 TodSchwer| und hinter dem festlichen Schritte wallt der königliche Purpur.~ 842 HerrGleim| unterdes mit~äsopischer Schüchternheit, ein Freund der Tiere, stillere 843 TodSchwer| ausgearteten Roms!~-Dein Schüler; Dein Mörder!-Wie stirbt 844 Eintr1752| Pest~Die giftgen Schwingen schütteln läßt.~Botschaft von hingerißnen 845 Macen | die Lieblinge der Musen zu schützen, in sich häge?~Wie habe 846 Eintr1752| ungewiß, ob ihn mehr Vorsicht schützt,~Als Liebe stützt.~O ihr, 847 Macen | mich nicht nach einem nur schwachen Abdrucke von dir~umgesehen? 848 Macen | Sorgen des Staats durch Schwänke~erholen will, zu seinen 849 HerrN | jeder Schmiß ein giftger Schwär!~Erst räche dich, dich Freund 850 Vermahl | voll Blut und Staub und Schwärze,~Mars kennt Cytheren ja.~ 851 Ode8 | würde nur~einer deiner Zähne schwarz; nur einer deiner Nägel 852 Vermahl | getäuscht, in Sorg und Lüsten schweben,~Dem fräßgen Strudel unsrer 853 TodFreund| der Freundschaft Urbild schwebet,~In seraphinschem Glanze 854 Abschied | Herz ihr rührend Lied.~Sie schweigt beredt, sie stockt, sie 855 TodFreund| unser?-Ach! ein unbelohnter Schweiß,~Im Joch des Amts bei reifen 856 HerrGleim| und Tod und heldenmütigem Schweiße.~Umsonst; wenn das Geschick 857 Eintr1752| schwesterlichen Bande,~Die Schwellen seines Thrones ziert;~Des 858 Eintr1754| wies,~Und dessen frommes Schwert der giftgen Zanksucht Hyder~ 859 Eintr1752| führt,~Und Ruh und Glück, im schwesterlichen Bande,~Die Schwellen seines 860 Eintr1755| zeichnet jedes Lauf." -~Sie schwieg, und plötzlich stieß, zur 861 Eintr1752| aufgebotnen Pest~Die giftgen Schwingen schütteln läßt.~Botschaft 862 24steJenn| Der noch, der noch die Seele füllt.~Ein Traum? nein, 863 Eintr1755| Ein rascher Adler auf.~Dem segnete sie nach mit heiligem Entzücken~ 864 Eintr1753| braucht Dich die Welt.~Noch seh ich mich für Dich mit raschen 865 24steJenn| Glanz mit frommem Schauer sehen,~Der noch, der noch die 866 Ode8 | einher, aller~Jünglinge sehnlichstes Augenmerk.~Dir steht es 867 Vermahl | und Ruhm in Bubenstücken.~Seht sie, vom Traum getäuscht, 868 | Seid 869 Macen | verliebt. Er~hält mich für seinesgleichen. Er sucht meine Gesellschaft. 870 Vermahl | wilden Tod, und Ewigkeit zur Seite;~Wenn er, da über ihm die 871 Vermahl | Leben fort, die traurigen Sekunden, -~Wenn sie nicht Liebe 872 TodFreund| erwarten~Im Schoß der vollen Seligkeit?~Nur wir, auf blindes Glück, 873 Eintr1753| werd er dieses Jahr, der seltne Geist, geboren,~Der diesen 874 TodSchwer| murmelt die Bewundrung: Seneka und Kleist!~Und dann erst, 875 TodFreund| Freundschaft Urbild schwebet,~In seraphinschem Glanze schwebt;~Verknüpft 876 Bruchst | herab,~Zum Ton geschickt die Seufzer zu begleiten,~Und fromm 877 Bruder | Nebenbahn."~Betritt der Alten sichre Wege!~Ein Feiger nur geht 878 TodSchwer| Feder, nur uns Dichtern sichtbar durchflochten, wenn beide~ 879 TodSchwer| Tod der herrlichste deiner Siege!~ 880 TodSchwer| jenseit der Grenzen des Sieges, zum Tode! Er fiel, und 881 Vermahl | Friedrichen und durch ihn siegt  -~Bist du - gesteh es nur 882 TodSchwer| mit neuen Bestechungen. Sieh! In ihrer~Rechte blitzt 883 24steJenn| neidisch wär.~Ein süßer Silberton durchzitterte die Lüfte,~ 884 TodSchwer| zerschmetterten Feinden, über dich, Simson, zusammen! So~ward dein 885 Orpheus | sollen?~Man sagt, er sei singend herabgestiegen. Ich zweifle 886 TodFreund| Und sannen dir mit starren Sinnen nach,~Bis sich der Schmerz 887 Vermahl | einen Tag als heut?~Dort sinnt, in banger Nacht, ein Sklav 888 Eintr1752| Hier vordem ihrem liebsten Sitz;~Von Vätern böser Art; Botschaft 889 Vermahl | sinnt, in banger Nacht, ein Sklav von flüchtgem Ruhm~Von Amt 890 Ode8 | wachsen in ihr~immer neue Sklaven auf; und noch können die 891 Ode8 | Veränderung. Konnte aber eine Sklavin, welches Barine gewesen~ 892 Macen | reißen, und die hungrigen Skribenten verschenken;~aber hast du 893 Ode8 | fürchten die Mütter für ihre Söhne; dich fürchten die geizigen~ 894 Orpheus | geringsten~nicht daran; denn solange er Witwer war, konnte er 895 | solche 896 Orpheus | Orpheus auch seine~Frau suchen sollen?~Man sagt, er sei singend 897 HerrGleim| Du ihn am besten singen sollst. Ich will unterdes mit~äsopischer 898 Macen | ich sie für wert halten sollte,~Niederträchtigkeiten darum 899 24steJenn| ich nah dabei Cäsars und Solons inne,~Doch keinen, daß er 900 HerrGleim| Schlacht; wo er, gleich der Sonne unter den~Wolken, seinen 901 Vermahl | vom Traum getäuscht, in Sorg und Lüsten schweben,~Dem 902 Macen | Abends, wenn er sich von den Sorgen des Staats durch Schwänke~ 903 HerrGleim| blutigen Tiger, der, als der sorglose Hirt~mit Chloris und dem 904 HerrGleim| Spitze ihm ähnlicher~Helden; soweit Helden den Göttern ähnlich 905 Eintr1754| Lobe,~Hört es noch manche späte Welt?~Hier steh ich, sinne 906 TodSchwer| bin - Ich, Deiner~Freunde spätester, der ich, mit dieser Welt 907 Macen | eine so niedrige Rolle zu~spielen; und wenn auch Ordensbänder 908 HerrN | Widerhall?~Der Tor gedeiht, der Spötter steiget,~Dem Bösen fehlt 909 Bruder | Mäcenen!~Ihm nach, sein Name sporne dich!~Er lehrte dich, das 910 Bruder | Betaumelte kein Modewahn,~Die Sprache schön zu radebrechen,~Zu 911 Bruder | zwei", so soll die Nachwelt sprechen,~"Betaumelte kein Modewahn,~ 912 Vermahl | Du weißt es, Bräutigam!-sprich, wenn im blutgen Streite~ 913 TodSchwer| Knabens, und in dem Busen des spröden Mädchens,~das mit seinem 914 Abschied | auch da der Vorsicht goldne Spuren,~Um dich besorgt, von dir 915 Eintr1755| Land, mit den erfochtnen Staaten,~Im Schoß des Friedens ruhn;~ 916 Macen | sich von den Sorgen des Staats durch Schwänke~erholen will, 917 Bruchst | Rechte~Den fürchterlichen Stab,~Den, als der Pindus jüngst 918 Vermahl | Welt, und die verlarvte Stadt~Floh zwar seit langer Zeit 919 Vermahl | zärtlich Herze~Dem Mut, dem stählern Mut, zu nah.~Er selbst, 920 Abschied | sie stammelt schöne,~Ums stärkre Wort umsonst bemüht.~Es 921 Abschied | beredt, sie stockt, sie stammelt schöne,~Ums stärkre Wort 922 Eintr1754| sinne nach, und glüh und stampf und tobe,~Und suche meiner 923 Vermahl | beglückt, als Schätz und Stand beglücken.~Verbergt die 924 TodFreund| ist ihr ganzer Geist:~So standen wir betäubt und angeheftet,~ 925 Macen | nicht. Er kann mir keine so starken~Gnadengelder geben, daß 926 Vermahl | wenn im blutgen Streite~Er starr mit einem Blicke sieht~Vor 927 TodFreund| angeheftet,~Und sannen dir mit starren Sinnen nach,~Bis sich der 928 Bruder | Er suchet blumenreichre Stege,~Und findet seines Ruhmes 929 Eintr1754| manche späte Welt?~Hier steh ich, sinne nach, und glüh 930 Vermahl | ewgen Licht,~Wo unsre Tage stehn, die Wieg und Grab umgrenzen  -~ 931 HerrN | Tor gedeiht, der Spötter steiget,~Dem Bösen fehlt kein Heil.~ 932 TodFreund| Wie ein geliebtes Weib vom steilen Ufer blicket~Dem Schiffe 933 Vermahl | ihren Tritten~Ward auch der Stein beseelt.~Zu euch, glückselig 934 Orpheus | singen.~Berge, Flüsse, und Steine folgten seinen Harmonien 935 Bruder | Ein Nachkomm uns ins Helle stellt!~ 936 Vermahl | und Grab umgrenzen  -~Ein sterblich Auge zählt sie nicht  -~ 937 Eintr1752| erlesen,~Jahr! Zeit, für Sterbliche gewesen!~Für ihn, der eh 938 Orpheus | Orpheus, wie man erzählt, stieg seine Frau zu suchen in 939 Eintr1755| Sie schwieg, und plötzlich stieß, zur Linken an dem Wege,~ 940 TodSchwer| die vertrauliche Muse ins Stille winkt - Wie~zürnt sie auf 941 Eintr1755| das Herz ergründen? -~Ein stiller Mörder ist;~Durch Laster, 942 HerrGleim| Schüchternheit, ein Freund der Tiere, stillere Weisheit~lehren.-Ein Märchen 943 Eintr1752| jauchzt ihm zu! Der Himmel stimmet ein.~Auf! strebt, daß er 944 TodSchwer| uns allen geschah! Dann~stirbst Du; aber eines edlern Todes; 945 TodSchwer| Schüler; Dein Mörder!-Wie stirbt der Weise so ruhig! so gern!~- 946 Abschied | Sie schweigt beredt, sie stockt, sie stammelt schöne,~Ums 947 TodFreund| Freund bei stillen Tränen stöhnet,~Dir unterm jauchzenden 948 Abschied | vergangen,~Der hier** noch Musen stören darf,~Seit Pallas gern, 949 Ode8 | des verwirkten Meineids Strafe getroffen; würde nur~einer 950 TodFreund| schrecken,~Nicht dich zu strafen, von uns riß.~Wie ein geliebtes 951 Eintr1752| Himmel stimmet ein.~Auf! strebt, daß er mit diesem Jahre,~ 952 HerrGleim| feindlichen Mädchen, nur vom streitbaren Kelchglas.~Doch bist Du 953 Vermahl | sprich, wenn im blutgen Streite~Er starr mit einem Blicke 954 Ode8 | blutigem Wetzstein~schleifende, strenge Kupido.~Noch mehr: nur dir 955 24steJenn| Blumen brachen auf, und streuten Balsamdüfte;~Der Berg lag 956 TodFreund| Schmerz entkräftet,~Und strömend durch die Augen brach.~Was 957 Eintr1752| Gott noch da!~So wie ein Strom, der aus der Erde bricht,~ 958 Vermahl | Lüsten schweben,~Dem fräßgen Strudel unsrer Zeit!~Dann wägt ihr 959 Macen | Ordensbänder zu gewinnen stünden.~Ein König mag immerhin 960 TodSchwer| Grabmal über ihn her.~So stürzte der entsäulte Palast, ein 961 Eintr1752| Vorsicht schützt,~Als Liebe stützt.~O ihr, die _Friedrich_ 962 TodSchwer| Menschheit in den Kriegern~stutzte, ergriff er mit gewaltiger 963 Eintr1754| und stampf und tobe,~Und suche meiner Hymnen Held.~Wer 964 Macen | Augen!~Endlich bin ich des Suchens müde geworden, und will 965 Bruder | Feiger nur geht davon ab.~Er suchet blumenreichre Stege,~Und 966 Vermahl | erfüllter Wunsch der Hoffnung süße Plage~Im Wechselkuß erstickt.~ 967 Vermahl | nicht erreicht,~Dem er den süßen Trunk, und dann das Schlaflied 968 TodSchwer| eilet - Wenn der redliche Sulzer ohne~Körper nun denkt - 969 Eintr1752| diesem Spiel zur kurzen Szen erlesen,~Jahr! Zeit, für 970 TodSchwer| Rechte blitzt das tragische Szepter; die Linke bedeckt das weinende~ 971 Macen | Gesellschaft. Ich~könnte täglich bei ihm schmausen, mich 972 24steJenn| Majestät in Blicken,~Der Tänze Hieroglyphen ziehn!~Einst, 973 Abschied | gerührt.~Erwarte nicht ein täuschend Wortgepränge,~Für unsre 974 TodFreund| Freud und Unschuld dich, im Tal der Hoffnung, führten~Dem 975 Ode8 | Handwerk einer Buhlerin trieb.~Tan. Faber hat diesen Namen 976 24steJenn| diesem Glück euch wecken!~Tanzt, Musen, ewig um sein Bild!~ 977 24steJenn| mit wachem Sinne~Die Musen tanzten darum her.~Wach ward ich 978 HerrGleim| ihn, Deinen König! Deinen tapfern, doch~menschlichen; Deinen 979 Vermahl | unschimpflich Joch~Ward auch vom Tapfersten im Lorbeerkranz getragen.~ 980 Orpheus | Endlich bewog seine Stimme das taube Reich der Schatten; ob es 981 TodSchwer| von~Blumen und Perlen des Taues entlehnet; gleich der listigen 982 Eintr1754| Zanksucht Hyder~Nur drei von tausend Köpfen ließ.~Doch ihn, Apoll 983 TodSchwer| Deiner Erholung mit ihr teile!~Dir zu gefallen, hatte 984 Vermahl | holder Liebe.~Wo Buhlerei den Tempel hat,~Sind, die Verliebte 985 Macen | betrinken, und~umsonst auch die teuerste Dirne umfangen; wenn ich 986 Eintr1754| meiner Lieder,~Der sich als Themis' Rächer wies,~Und dessen 987 HerrGleim| ihn, im Kranze des Siegs; tiefsinnig auf dem Schlachtfelde, mit~ 988 HerrGleim| Schüchternheit, ein Freund der Tiere, stillere Weisheit~lehren.- 989 HerrGleim| Ein Märchen vom blutigen Tiger, der, als der sorglose Hirt~ 990 Vermahl | Ämter hin. Der Märtyrer der Titel,~Des kranken Wahnes Eigentum,~ 991 Eintr1754| und glüh und stampf und tobe,~Und suche meiner Hymnen 992 TodSchwer| Grenzen des Sieges, zum Tode! Er fiel, und da~floß das 993 TodSchwer| stirbst Du; aber eines edlern Todes; für Deinen König, für Dein~ 994 TodSchwer| mehr, weder die Zwiste der Töne, noch~des Eigennutzes schlichtet - 995 Vermahl | Lorbeerkranz getragen.~Nur tolle Härte wähnt, es trät ein 996 Bruder | hast dich dem Schwarm der Toren~Auf jungen Flügeln kühn 997 Eintr1755| Mörder ist;~Durch Laster, Torheit, Wahn zu sehr, zu sehr entweihet,~ 998 TodSchwer| lächelnder Rammler sich tot kritisierst - Wenn der~harmonische 999 Eintr1753| Uns ineinander wand!~So träg, als hübe sich ein Adler 1000 Eintr1754| daß des Undanks Frost die trägen Lippen bindet,~Volk, dem


1752s-hufte | hunge-trage | tragt-zwist

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