abbil-erpre | erpro-leben | leer-teppi | testa-zwisc
Absatz
501 7| Hausverwalter, ein als redlich erprobter Mann, erschien, trübe Wolken
502 7| jedes Geschäft war ihm Erquickung, an den Bäumen des Forstes
503 8| den Rand des Waldes zu erreichen, und waren nun am Fuße des
504 0| Diese zweite ward bald erreicht und gab sich zitternd und
505 0| war nicht tief; Oginsky erreichte unbeschädigt den Boden,
506 1| gegenüberliegenden Hügelkette erreichten, und, von der Vesperglocke
507 5| fuhr dieser fort, wo die Errichtung solcher Werke der Frömmigkeit
508 3| Nutzen bringend. Täglich erschienen neue Gläubiger. Hauptstock
509 1| rüttelten, nahte Elgan die ersehnte und gefürchtete Stunde,
510 9| und Blütenduft wetteifernd ersetzte, was ein verwöhnter Geschmack
511 5| Geheimnisses jener Warte ersparst du dir doch nicht. Ich muß
512 0| seiner Gattin, die bleich und erstarrt dastand. Nimm hier den Schlüssel
513 8| Die beiden sahen sich an, erstaunt ob der seltsamen Erscheinung.
514 4| Als das Mädchen sich zum erstenmale wieder in anständigen Kleidern
515 7| Wenn das erstere, würde ich fragen?« entgegnete
516 7| Geschäftsleute ungeduldig die Antwort erteilt hatte: man solle es nicht
517 6| Aber indes war das Kind erwacht, das in dem Bette ihr zur
518 4| kam ihm Elga entgegen; sie erwähnte halb scherzend der Ereignisse
519 8| Händewinken anzuhalten und ihn zu erwarten bat. Der Graf zog den Zügel
520 2| erlangten Erlaubnis. Täglich erwartete man ihre Ankunft.~
521 2| sich zum Teile in ihrer Erwartung dadurch getäuscht, daß in
522 1| Einrichtungen und frohen Erwartungen. Als das Laub gefallen war
523 2| Rückberufung der Verbannten zu erwirken. Glücklicherweise waren
524 5| freilich jede Gelegenheit erwünscht, sich der beinahe verächtlichen
525 7| So weit war er in seiner Erzählung gekommen, da ward diese
526 0| des alten Starosten Hause erzogen war, sich schon frühzeitig
527 4| Starosten, der aufs heftigste erzürnt schien und sich sogar ziemlich
528 | Euer
529 | Eures
530 0| auf und sprang hinab. Der Fall war nicht tief; Oginsky
531 4| Bodens warf, indes in den Falten der Täler und unter den
532 | fast
533 0| den gezückten Säbel in der Faust, stürzte er auf die Gestalt
534 0| dich mir! - Ich mag nicht fechten! sagte Oginsky. Du mußt!
535 9| Schloß in einen schimmernden Feenpalast. In der Seele Starschenskys
536 8| selber nie eines gleichen Fehls dich schuldig gemacht, daß
537 3| und man schied beinahe in Feindschaft.~
538 7| herrlich Gottes Segen auf den Feldern steht! Wie glücklich sich
539 1| Boten des Winters, an den Fenstern des Schlosses rüttelten,
540 1| Mauern des an der Ostseite fensterreich und wohnlich prangenden
541 5| Eigentume gegeben, das man nicht fern von der Stelle zu bauen
542 3| bekräftigt, die, aus dämpfender Ferne durch die hallenden Gewölbe
543 3| der beiden und versprachen fernere Geldspenden in den Zukunft.~
544 0| Schlüssel und öffne die Fesseln dieses Mannes! Elga zauderte.
545 4| gegolten haben. Da ward es fester Entschluß in der Seele des
546 2| umliegenden Gegend. Von einer Feuerröte am Himmel aufgeschreckt,
547 0| und sie ging. Klirrend fielen die Ketten ab, und Oginsky
548 5| waren meine Entschlüsse finsterer. Aber die Überlegung der
549 6| nicht an; wenn sie aber Finsternis und Nachtluft nicht scheue,
550 0| legte Holz zu, blies in die Flamme. Darauf sich umwendend,
551 4| anständigen Kleidern erblickte, flog sie ihm beim Eintritte aufschreiend
552 3| das im entgegengesetzten Flügel des Schlosses lag. An der
553 6| ihr allein auf dem dunkeln Flur. Eine warme, weiche Hand
554 2| einer früher geschehenen förmlichen Schenkung, an jenen armen
555 7| Einsamkeit der Zelle ward ihm zur Folterqual. In Zweisprach mit Geistern
556 7| bedurften, war bald des Forderns und Nehmens kein Ende.~
557 4| durch ihre unverschämten Forderungen den allzu guten Gatten in
558 0| aber war in Warschau; dort forschte er, zu spät! nach Elgas
559 2| Schelten zu stören, und als er fortfuhr und die Entfernung des Mädchens
560 3| zurückerwartet. Der Kleinen Fortschritte wurden gerühmt, einige Proben
561 4| einem männlichen Stammhalter fortwährend getäuscht, so wendete sich
562 5| vermied er den Umgang mit Frauen. Er galt daher für einen
563 0| er sich zur rechten Zeit freigebig zeigte, dem Grafen für Geld
564 6| seiner, durch die unüberlegte Freigebigkeit an Elgas Verwandte herabgekommenen
565 8| Abt, zurücktretend, ihm freiließ. Dort angelangt, schoß er
566 6| der alte Starost weinte Freudentränen, Elga sank schamerrötend
567 7| liegend am Bachesrand, mit freudigem Erstaunen rings um sich
568 4| zwei Jahre vorüber, und der Friede des Hauses blühte, nach
569 5| Komm, Starschensky, laß uns Frieden schließen! Wir haben uns
570 7| für alles, als für einen friedlichen Sohn der Kirche erkannt
571 8| stören, daß man gar nicht friere, und seine Mühe überflüssig
572 8| eben aufgehenden Mondes frische Fußtritte am Boden bemerken,
573 7| mit Behagen einen Trunk frischen Wassers aus der Hand seines
574 5| Während er sich kurze Frist zur Ausführung dieses Vorsatzes
575 5| Errichtung solcher Werke der Frömmigkeit nichts Seltenes war. Wie
576 1| ordnenden Einrichtungen und frohen Erwartungen. Als das Laub
577 8| heitere, in unbefangenem Frohsinn so gern hinschwebende Wesen -?
578 6| durchging er Meierhöfe und Fruchtscheuern, Saatfelder und Holzschläge,
579 0| er, zu spät! nach Elgas früheren Verhältnissen. Er erfuhr,
580 1| Frühling und Sommer verstrichen unter
581 6| sich in Geräusch und Glanz fügen, ja wohl gar daran Vergnügen
582 8| Kloster. Dreißig Jahre!« fügte er verbessernd hinzu und
583 7| der Besitzer von dem allen fühlen muß! Das tut er auch, entgegnete,
584 7| Lande, in Wald und Feld, fühlt mans deutlich, daß doch
585 7| bebend folgte er seiner Führerin, die eine kleine Türe öffnete,
586 7| drängten sich in dichter Fülle um Stirne, Mund und Kinn.
587 6| Wie alt seid Ihr?« - »Fünfundvierzig.« - »So! so!« murmelte kopfnickend
588 8| Hunde gleich, der die Strafe fürchtet, schob er sich der Türe
589 1| Vater hatte den beredtesten Fürsprecher bei dem Entbrannten für
590 4| nach dessen Beendigung der Fürst, sichtbar erschüttert, seinen
591 6| Sturz vom Tische aus den Fugen gewichen, und da der Graf
592 8| das Kreuz seiner Würde funkelnd auf der Brust, in die Schwelle
593 7| Wetterschlag, so grauenhaft funkelten die schwarzen Sterne aus
594 6| entfernen. Halt! rief Elga. Wenn Furchtsamkeit der Weiber allgemeines Erbteil
595 8| erreichen, und waren nun am Fuße des von Bäumen entblößtem
596 7| einem, dem plötzlich die Gabe verliehen ward, die Sprache
597 8| Schlosse stiegen beide ab und gaben die Pferde dem Diener, der
598 4| überhaupt kein Kloster, es gäbe keine Mönche hier, und ich
599 4| Des Grafen nächtlicher Gang war nicht unbemerkt geblieben.
600 6| wollte, wo es das Wohl des Ganzen galt, ging er eines Abends
601 9| Hand und führte es in den Garten, der einsam gelegenen Mooshütte
602 0| Abte, ihm dankend für die gastfreundliche Bewirtung. Der jüngere gewann
603 3| eintreten in die geräumige Gaststube, wo Erfrischung und Nachtruhe
604 6| unterbrechend, mit einem: Herein! geantwortet, öffnete sich diese, und
605 1| gefürchtete Stunde, sie gebar, und ein engelschönes, kleines
606 5| eines Blickes würdigte. Gut gebaut und wohl aussehend, wie
607 8| zugleich schlank und voll gebauten Körpers, dessen üppige Schönheit
608 2| allerdings menschliches Gebein aufgefunden, aber sollten
609 7| nehmen und seinen Schwägern geben was sie bedurften, war bald
610 9| Hütte, auf moderndes Stroh gebettet, einen zerrissenen Sattel
611 7| Obgleich von Alter schon etwas gebeugt und mehr unter als über
612 8| erklärte. Was er wolle, was er gebiete, sie werde nur gehorsam
613 3| ein armes Köhlerweib im Gebirge die glücklichste aller Sterblichen.
614 4| Gang war nicht unbemerkt geblieben. Elga fand sich vernachlässigt
615 1| Verzeihe du mir, zum Unglück Gebornes! Damit hatte sie das Kind
616 5| hauste dort oben, wo jetzt geborstene Mauern das Mondlicht zurückwerfen.
617 7| ganz unbefangen. Der Graf gebot dem alten Hausverwalter,
618 2| mit steigender Wärme: Ihr gebühre, über das Verhalten ihrer
619 1| Leicht überstanden, wie die Geburt, waren die Folgen, und Elga
620 6| So lebte Starschensky, so gedachte er zu sterben; doch war
621 4| überraschte er ihr Auge, das gedankenvoll und betrachtend auf ihn
622 7| genug gegen den derben, gedrungenen Körperbau abstach. Obgleich
623 2| Anschläge jener Unvorsichtigen gefährlich gemacht hatten. Verzeihung
624 5| Härte zu nennen, gegen den Gefährten von ihrer Brüder Schuld
625 0| zugewiesen. Gegen Fremde muß ich gefällig sein, und antworten, wenn
626 8| die, als schmale, weißlich gefärbte Linie schräg abwärts laufend,
627 0| Wer ruft mir? fragte der Gefangene. Elga ist hier, sagte der
628 0| mit Ketten an die Wand gefesselt. Wer ruft mir? fragte der
629 7| abgetragenes, an mehreren Stellen geflicktes Mönchskleid gehüllt, das
630 8| mit Mühe von den Dienern gefolgt. Eine gute Strecke vom Schlosse
631 2| ihm bestimmte Summe ward gefordert, übernommen, und die Sache
632 0| fragen. Ihr habt ja auch gefragt? Was war es nur?«~
633 1| nahte Elgan die ersehnte und gefürchtete Stunde, sie gebar, und ein
634 7| erschien, trübe Wolken auf der gefurchten Stirn. Man schloß sich ein,
635 5| einem Kloster zu Eigentume gegeben, das man nicht fern von
636 1| begleitet, den Saum der gegenüberliegenden Hügelkette erreichten, und,
637 3| Reise. Er ging, trotz aller Gegenvorstellungen, allein auf sein Zimmer,
638 4| seien schlimmer, als man geglaubt, er müsse bleiben. Dann
639 4| gar zu gerne seinen Lippen gegönnt hätte, auf seine Hand gedrückt
640 | Geh
641 8| auf, daß die Wirklichkeit gehalten, was die Ahnung versprach.
642 7| Wahnsinnigen manches Jahr. Endlich geheilt, irrte er bei Tag umher;
643 5| Aber die Enthüllung des Geheimnisses jener Warte ersparst du
644 5| aufrichtete - »ein über alles gehendes Behagen am Besitz seiner
645 4| erhielt er persönliches Gehör beim Könige, nach dessen
646 5| Graf seines Stammes, dem gehörte die weite Umgegend und der
647 8| er gebiete, sie werde nur gehorsam sein! Dabei stürzten Tränen
648 8| Weg, indem er ausrief: Du gehst nicht ein, bevor du mirs
649 4| setzte. »Aller Unfrieden geht von dort aus. Wenn der Stifter
650 7| Stammes tatenheischender Geist und die Einsamkeit der Zelle
651 7| Folterqual. In Zweisprach mit Geistern und gen sich selber wütend,
652 3| hinwindend, den Chorgesang einer geistlichen Gemeine deutlich genug bezeichneten.~
653 2| daß ich früher dich so gekannt! Unglückliche, die ich bin!
654 0| wahr sei, daß du mit ihr gekost? Wie oft soll ichs noch
655 2| fuhr sie laut weinend fort; gekränkt, mißhandelt! Aber schuldlose
656 7| trotz ihrer Länge, stark gekräuselt, drängten sich in dichter
657 0| und jene bedeutende Summe Geldes, die in des alten Laschek
658 3| und versprachen fernere Geldspenden in den Zukunft.~
659 9| in den Garten, der einsam gelegenen Mooshütte zu. Dort fand
660 5| schien ihm freilich jede Gelegenheit erwünscht, sich der beinahe
661 0| haben, wo Oginsky, einem geleisteten Schwur zufolge, sich verborgen
662 3| wohin jener ihn, vortretend, geleitete.~
663 0| war, sich schon frühzeitig geliebt, daß, aus Besorgnis vor
664 5| wahrscheinlich eine glücklichere Geliebte, dort abgesetzt ward, zu
665 8| Beisein einer verworfenen Geliebten. Es ist billig, daß Gefahr
666 5| sie sich zum Gehen. Ein gellendes Hohngelächter entfuhr dem
667 6| seines Kindes im nächsten Gemache, und er ging hinein. Da
668 8| tritt nicht ein in dieses Gemäuer. Elga drängte sich am Grafen
669 1| und, von der Vesperglocke gemahnt, nach kurzem, betrachtendem
670 3| Chorgesang einer geistlichen Gemeine deutlich genug bezeichneten.~
671 4| und sich sogar ziemlich gemeiner Ausdrücke bediente. Der
672 0| Unvorsichtigen, die mit ihnen gemeinsame Sache gemacht, traf Verbannung;
673 0| Starosten Laschek unerlaubte Gemeinschaft gepflogen zu haben; vor
674 7| aber überwiegend mit Grau gemischt und, trotz ihrer Länge,
675 4| in ein unverständliches Gemurmel, und machten endlich einer
676 7| Zweisprach mit Geistern und gen sich selber wütend, hütete
677 2| Verwandter des Hauses, Oginsky genannt, machten Gebrauch von der
678 8| ehemaligen Benützung so genannten Tiergarten durchschritten
679 4| Spitzformen mit absichtlicher Genauigkeit nachahmte. Weniges, doch
680 0| die Stirn gegen die Türe geneigt, am Eingange stehen.~
681 2| Dienste in fremden Landen genommen; nur Lascheks beide Söhne
682 7| die alles verschlingende Genußliebe des leichtfertigen Paares
683 4| der Zerstreuungen jener genußliebenden Stadt es ihm klar geworden,
684 0| beantwortete an ihrer Statt das geöffnete Ausfallpförtchen, das, gewöhnlich
685 5| Tisch, in die Brüstung des geöffneten Bogenfensters gerückt, empfing
686 0| unerlaubte Gemeinschaft gepflogen zu haben; vor und nach ihrer
687 1| Anschlägen seiner Söhne nicht geradezu überwiesen werden konnte,
688 4| Weniges, doch anständiges Geräte war rings an den Wänden
689 3| hieß sie eintreten in die geräumige Gaststube, wo Erfrischung
690 9| und nun traten sie in ein geräumiges Gemach, dessen innerer Teil
691 2| Gattin verlegen oder seinem gerechten Zorne beistimmend gedacht.
692 4| beiden, seine Zusage habe ihn gereut, und wollten kopfschüttelnd
693 3| konnte dennoch kaum einen geringen Rest der Stamm-Besitzungen,
694 5| Reisegefährtin wohl auch? Durch das Gerücht mußte ich erfahren, wie
695 5| geöffneten Bogenfensters gerückt, empfing die ermüdeten Gäste,
696 3| Kleinen Fortschritte wurden gerühmt, einige Proben der erlangten
697 4| angeklagt, Dortka selbst gerufen, die ein unwahrscheinliches
698 7| er bei Tag umher; jedes Geschäft war ihm Erquickung, an den
699 1| Aber eine Änderung in ihren Geschäften schrieb ihnen eine andere
700 7| Anfragen seiner besorgten Geschäftsleute ungeduldig die Antwort erteilt
701 7| was für Elgas Verwandte geschehen war, durch den schrankenlosen
702 1| stotternd vor Wut, erzählte das Geschehene und verlangte, daß das Mädchen
703 2| Summe, in Folge einer früher geschehenen förmlichen Schenkung, an
704 2| ließ sich bis zu Geld und Geschenken herab, um die Wiederherstellung
705 3| einige Proben der erlangten Geschicklichkeit auf der Stelle abgelegt.
706 8| auseinandergesetzt und die Notwendigkeit geschildert hatte, die Stadt zu verlassen,
707 6| Mitternacht hatte geschlagen. Alles im Schlosse war stille.
708 6| seine Arme, und der Bund war geschlossen. Laute Feste verkündeten
709 3| Verschwendungen der beiden Laschek gesellten sich überdies noch Gerüchte,
710 6| verstummt. Die zur Ruhe gesendeten Diener hatten eine düsterbrennende
711 7| Kinn. Das Auge, klösterlich gesenkt, hob sich nur selten; wenn
712 9| und aufs beste in Stand gesetzt, durch Nachtigallenschlag
713 5| gesunken und verhüllte das Gesicht in seine beiden Hände. Da
714 5| die mit einem listigen Gesichte ihr Entfernung zuwinkte.
715 3| Vergnügen, Elgan in ihren Gesinnungen mit den seinigen ganz übereinstimmen
716 6| am Fenster, im eifrigen Gespräch; vielleicht vom Zweck ihrer
717 6| Elga war aus dem Bette gesprungen und hatte einen Schlafpelz
718 1| Versuche, von dem Mädchen ein Geständnis zu erpressen, waren vergeblich.
719 9| seiner Gattin auf. Jetzt erst gestand er sichs, daß ein Teil des
720 5| alte, abgebrannte Warte gestanden hatte. Das ist die Geschichte
721 5| es nannte, auf den Kopf gestellte Ähnlichkeit, und Elga drückte
722 8| eines Nachmittags zu Pferde gestiegen, um eine seiner entferntern
723 7| Zahlreiche Seelmessen wurden gestiftet für die Ruhe derjenigen,
724 7| geworden in dem von ihm gestifteten Kloster. Anfangs fand er
725 7| weit empfindlichere Weise gestört. Starschenskys Hausverwalter,
726 2| Starost, Elgas Vater, war gestorben, und hatte seine Umstände
727 7| mitternächtig schlummernden Gesträuche.~
728 8| Platze zu harren. Durch Gestrüpp und Dickicht gingen sie
729 4| in so manche Verlegenheit gestürzt. Sie versicherte, nun aber
730 9| Stuhllehne, auf die er sich gestützt hatte, brach krachend unter
731 7| Vormittages mit den Schnittern geteilt hatten und der Graf, im
732 3| das arme Paar je beisammen geträumt hatte. Ein paar beigelegte
733 0| sich nur schwer von ihm getrennt und seine Armut und Starschenskys
734 5| Der Graf war ans Fenster getreten und blickte hinaus. Elga
735 9| ich, durch äußerste Not getrieben, Euer Mitleid ansprach.
736 3| Starschensky stand wie vom Donner getroffen. Einmal raffte er sich empor
737 4| schöngeglättete Stirne; das getrübte Auge sprach von Tränen,
738 6| Lust und als neu? Der Graf gewährte und war glücklich. Nur eines
739 2| sonderbare Erscheinung in ihren Gewahrsam, und dunkle Gerüchte verbreiteten
740 7| Ordnung rütteln, und denen die Gewalt nichts zu Danke machen kann,
741 7| derjenigen, die eine rasche Gewalttat hinweggerafft in der Mitte
742 0| gastfreundliche Bewirtung. Der jüngere gewann es über sich, nach dem Mönche
743 7| überfiel den Grafen wie ein Gewappneter. Da war das oft besprochene
744 6| vom Tische aus den Fugen gewichen, und da der Graf versuchte,
745 0| geöffnete Ausfallpförtchen, das, gewöhnlich versperrt und verriegelt,
746 5| Kinde diese Verkehrung des Gewöhnlichen nachgeahmt, aber wieder
747 3| Ferne durch die hallenden Gewölbe sich hinwindend, den Chorgesang
748 9| Jugend auf an Einsamkeit gewohnt, alle Freuden des Hofes
749 5| Störrische, an Abgeschiedenheit Gewohnte, um die Hand des lebensfrohen
750 2| von ihrem bedächtlicher gewordenen Schwager unterstützt, häuften
751 6| entgegnete er: Sie habe Verlangen gezeigt, die Geheimnisse jener Warte
752 4| mit Rücksicht auf sonst gezeigtes gutes Betragen, im eigenen
753 7| Vater und Bruder in ihr Netz gezogen, Schwester und Schwäger.
754 0| einem lauten Ausruf, den gezückten Säbel in der Faust, stürzte
755 7| lange Entbehrung nur noch gieriger geworden. Auf die Kasse
756 6| kennenzulernen. Am Tage ginge das nicht an; wenn sie aber
757 6| ab, und versuchte nun die glänzenden Steine wieder an ihre Stelle
758 3| seinen Schwägern und ihren Gläubigern bestürmt, er wies aber,
759 6| bald sich in Geräusch und Glanz fügen, ja wohl gar daran
760 1| glauben? stammelte Elga. Ich glaube dem, was ich weiß, sprach
761 1| Kannst du jene Verleumdung glauben? stammelte Elga. Ich glaube
762 4| unbeweglich da saß. Schon glaubten die beiden, seine Zusage
763 5| gleichgeschwellten, strahlenden von gleichem Rot.~
764 8| daß du selber nie eines gleichen Fehls dich schuldig gemacht,
765 8| Nacken, und erhoben, mit der gleichgefärbten Wimper, bis zum Sonderbaren
766 5| Lippen hafteten auf den gleichgeschwellten, strahlenden von gleichem
767 4| schmeicheln, ihrem Herzen nicht gleichgültig zu sein. Sie war gern in
768 3| sehen. Ja, als die Brüder, gleichsam zum letzten Versuch, sich
769 7| unterbrochen; zugleich schlug die Glocke ein Uhr.~
770 6| war vollends eingebrochen, Glockenklang und Chorgesang längst verstummt.
771 6| Hauptstadt Starschenskys Glück, und wiederholte, zahlreich
772 0| zu antworten, ihnen eine glückliche Reise wünschte.~
773 7| plötzlich ward der Rausch des Glücklichen auf eine noch weit empfindlichere
774 4| Glücklicher schien er mittlerweile in
775 5| Gestalt, wahrscheinlich eine glücklichere Geliebte, dort abgesetzt
776 2| Verbannten zu erwirken. Glücklicherweise waren die äußeren Verhältnisse
777 3| Köhlerweib im Gebirge die glücklichste aller Sterblichen. Denn
778 0| kannte keine Grenzen seines Glücks.~
779 3| Geöffnet, zeigte dieses mehr Gold, als sich das arme Paar
780 5| aber wieder verkehrt; denn goldene Locken ringelten sich um
781 9| der Fremde weiter. »Welch gottgeliebter Mann?« - Da brach der Mönch
782 7| Vetter in Warschau ging gräßlich in ihm auf. - Oginsky! schrie
783 7| abzustumpfen, zeigte ihm stets gräßlicher seine Tat. Über ihn kam
784 7| nun aber überwiegend mit Grau gemischt und, trotz ihrer
785 3| der Warte, wo er bis zum grauenden Morgen blieb.~
786 7| wie ein Wetterschlag, so grauenhaft funkelten die schwarzen
787 9| sie hin, und am Lager des Greises niedergekauert, suchte sie,
788 1| schließt, wer weiß, ob mein Grimm sich nicht legt. Wir sind
789 4| und hafteten mit einer Art grimmigen Ausdruckes auf dem Sprechenden.~
790 4| wendete sich dafür eine um so größere, eine ungeteilte Liebe auf
791 2| hatte seine Umstände in der größten Zerrüttung hinterlassen.
792 4| und in ihres Gatten Namen großmütig erteilte. Der Graf, am Schlusse
793 8| Karmin der Oberlippe verlor. Grübchen in Kinn und Wangen; Stirn
794 1| Wir wollten über die Gründung dieses Klosters Auskunft
795 7| wo möglich, näher auf den Grund zu sehen.~
796 2| Soviel günstige Vorfälle wurden leider durch
797 4| Rücksicht auf sonst gezeigtes gutes Betragen, im eigenen und
798 6| hatte. Starschensky trat gutmütig scheltend hinzu, stritt
799 7| der Kirche erkannt hätte. Haar und Bart, vormals augenscheinlich
800 | Hab
801 8| bestrebte und mit Rufen und Händewinken anzuhalten und ihn zu erwarten
802 6| in der Mitte des Gemaches hängend, angezündet, und noch immer
803 2| gewordenen Schwager unterstützt, häuften Schulden auf Schulden, und
804 5| ringelten sich um das zierliche Häuptchen, und unter den langen blonden
805 6| Stunden, die er nicht den häuslichen Freuden schenkte, einzig
806 3| das Zimmer seiner Frau zu; halben Weges aber blieb er stehen
807 7| Tagelang liegt er in der halbverfallenen Warte am westlichen Ende
808 3| dämpfender Ferne durch die hallenden Gewölbe sich hinwindend,
809 6| Kleidung schien ärmlich, Hals und Arme schimmerten weiß
810 2| für eingeborne Polen zu halten. Und so war es auch. Als
811 8| einem bezeichneten Platze zu harren. Durch Gestrüpp und Dickicht
812 7| allein alles regiert; und der hats noch immer gut gemacht bis
813 6| Weib und Kinder?« - »Beides hatt' ich nie.« - »Wie alt seid
814 0| Andringen ihrer Verwandten, der Hauptgrund ihrer Einwilligung zur Verbindung
815 3| erschienen neue Gläubiger. Hauptstock und rückständige Zinsen
816 5| ging der Pflug; er selber hauste dort oben, wo jetzt geborstene
817 9| Schublade des Tisches ein Heft Papiere hervor und winkte
818 4| des Starosten, der aufs heftigste erzürnt schien und sich
819 1| wir zu wissen den Wunsch hegen.«~
820 3| neuerdings verbotene Anschläge hegten und Parteigänger für landesschädliche
821 9| Schoß seiner ländlichen Heimat zurückzukehren. Elga packte
822 5| langten die aus der Verbannung heimberufenen Angehörigen an. Elga schien
823 2| Verwiesenen rüsteten sich zur Heimkehr. Mehrere der Unglücksgenossen
824 8| sprengten sie den Weg zurück, heimwärts, mit Mühe von den Dienern
825 4| Heiter und blühend, als ob nichts
826 8| Sonderbaren den Reiz des hellblau strahlenden Auges. Der Mund
827 5| Haare und Brauen durch ein hellblaues Auge auf eine eigene Art
828 8| bereits durch eine dämmernde Helle am Saum des Horizontes angekündigt.
829 2| Starschenskys Schlosse in hellen Flammen. Alle Versuche zu
830 0| Finger vor sich hin in das hellerleuchtete Feld. Starschensky folgte
831 6| Freigebigkeit an Elgas Verwandte herabgekommenen Vermögensumstände und der
832 6| Schmuckkästchen nebst dem herabgezogenen Teppich des daneben stehenden
833 2| Sprechen verhindert, ward herausgehoben und dem durch Briefe im
834 5| Ursache wohl gar selbst herbeigeführt habe. Gewiß war der Leichtsinn
835 6| unterbrechend, mit einem: Herein! geantwortet, öffnete sich
836 5| schließt er sein Auge vor einem hereinbrechenden Unvermeidlichen, und jedes
837 5| entgegenkam, wagte, neben ihm hergehend, nicht, das Stillschweigen
838 7| dieser losbrechend aus: Wie herrlich Gottes Segen auf den Feldern
839 3| der Fremde, »daß uns die herrliche Lage und Bauart Eures Klosters
840 1| Auf dem Schlosse herrschte unterdessen Unruhe und Besorgnis.
841 7| eines aus der Klosterkirche herübertönenden Chorgesanges unterbrochen;
842 9| seinen ärmlichen Hüllen hervorstreckte, und mit erloschener Stimme
843 0| Säbel aus seinem Oberrocke hervorzog, und stelle dich mir! -
844 5| Aber die Überlegung der heutigen Nacht zeigte mir diesen
845 | hierauf
846 | hinab
847 | hinan
848 1| Strömen emporsprang, und sie hinfiel über das unverletzte Kind.~
849 5| und niemand wußte, wo er hingekommen war.~
850 6| Stadt; schwarze Regenwolken hingen am Himmel, jeden Augenblick
851 0| Mauer des Schlosses sich hinschob. Diese zweite ward bald
852 8| unbefangenem Frohsinn so gern hinschwebende Wesen -? Aber es mußte sein,
853 5| sich neben ihren Gatten hinsetzend, sprach sie: Komm, Starschensky,
854 8| schlugen aneinander, er schien hinsinken zu wollen, als sich plötzlich
855 2| in der größten Zerrüttung hinterlassen. Die beiden Söhne, in ihrer
856 7| die eine rasche Gewalttat hinweggerafft in der Mitte ihrer Sünden;
857 0| Worten hatte er den Vorhang hinweggerissen, und eine Mannsgestalt zeigte
858 3| die hallenden Gewölbe sich hinwindend, den Chorgesang einer geistlichen
859 3| obgleich, wie er entschuldigend hinzusetzte, der Abt und die Konventualen,
860 7| Einst, als beide die Hitze eines brennenden Vormittages
861 4| dunkeln Augen des Mönches hoben sich bei dieser Rede und
862 8| der Abt des Klosters in hochaufgerichteter Stellung, das Kreuz seiner
863 1| Da ergriff sie der Graf hocherzürnt bei der Hand und führte
864 8| aufgeworfenen, beinahe zu hochroten Lippen, ward keineswegs
865 4| Tochter, die nicht weinend und höchst erhitzt, vom Vater abgekehrt,
866 9| seinem Druck zusammen; eine Hölle schien in dem Blicke zu
867 5| Schauder überfiel den Grafen. Höllenschwarz stands vor ihm. Er stieß
868 0| seinen Ketten umkehrend. - Hörst du? schrie der Graf zu seiner
869 9| Noch lange hörten die Fremden dem Chorgesange
870 2| selbst Deutsche, an den Hof des kriegerischen Johann
871 6| eine Ehrenbedienstung am Hofe festgehalten, lernte er
872 9| gewohnt, alle Freuden des Hofes und der Stadt nur in der
873 4| Er war voll der schönsten Hoffnungen. Doch mit einemmale änderte
874 1| konnte, der Graf, wie sie hoffte, sich am Ende wohl selbst
875 5| ermüdeten Gäste, die, auf hohe Armstühle gelagert, sich
876 6| zeigte in dem rückgebliebenen hohlen Raume ein Porträt, das,
877 4| lagerte, und stille Ruhe, hold vermischend, ihren Schleier
878 5| schaffende Natur bei dem holden Köpfchen in einem seltsamen
879 4| erschüttert, seinen Kanzler holen ließ und ihm offene Briefe
880 5| fuhr sie fort. Von dort her holst du deine Besorgnisse? Von
881 6| Fruchtscheuern, Saatfelder und Holzschläge, immer von seinem Hausverwalter
882 8| dämmernde Helle am Saum des Horizontes angekündigt. Da fiel plötzlich
883 9| mit seinem Begleiter den Hügel herab, dem Schlosse zu.
884 1| Saum der gegenüberliegenden Hügelkette erreichten, und, von der
885 8| des von Bäumen entblößtem Hügels angekommen, auf dem die
886 4| Schimmer auf die Erhöhungen des hüglichten Bodens warf, indes in den
887 0| öffnen, indem sie laut um Hülfe schrie. Starschensky ereilte
888 8| üppige Schönheit die ärmliche Hülle mehr erhob als verbarg. -
889 9| Hand aus seinen ärmlichen Hüllen hervorstreckte, und mit
890 2| Breitgedrückte, befiederte Hüte, das Elenkoller vom dunklen
891 7| gen sich selber wütend, hütete man ihn als Wahnsinnigen
892 3| schlief, pochte es an der Hüttentüre. Sie stand auf und öffnete;
893 8| in weiten Kreisen, dem Hunde gleich, der die Strafe fürchtet,
894 8| der seltsamen Erscheinung. Indessen kniete der Mönch am Kamine
895 2| verschlossener Wagen, von dessen Inhalt niemand wußte. Eine verhüllte
896 6| zurückzupressen, fiel der innere Teil der doppelten Verkleidung
897 9| geräumiges Gemach, dessen innerer Teil durch einen dunklen
898 9| Sehnsucht nach ihr in seinem Innern, wie er sie seit den Tagen
899 8| das Mädchen. Starschenskys innerstes Wesen jubelte auf, daß die
900 5| Elga drückte dann das Kind inniger an sich und ihre Lippen
901 6| Vergnügen finden, wenigstens insoweit Elga es fand, deren Geschmack
902 7| Züge hatte er sonst schon irgend gesehen; aber wann? wo? -
903 7| manches Jahr. Endlich geheilt, irrte er bei Tag umher; jedes
904 4| Gesellschaft. Streitende Gedanken jagten ihre Wolken über die schöngeglättete
905 3| weinendes Kind von etwa zwei Jahren vor sich stehen, statt aller
906 9| mit Lumpen bedeckt, die Jammergestalt eines alten Mannes lag,
907 | jedem
908 | jeder
909 1| selbst beruhigen werde. Jenes Kammermädchen war noch immer
910 4| bemerkte, daß bei seinem jetzigen Aufenthalte in Warschau,
911 2| den Hof des kriegerischen Johann Sobiesky, und, vom Abend
912 3| ging auf sein Schloß. Laut jubelnd kam ihm Elga entgegen, das
913 8| Starschenskys innerstes Wesen jubelte auf, daß die Wirklichkeit
914 0| gastfreundliche Bewirtung. Der jüngere gewann es über sich, nach
915 6| unterbrach sich der Mönch, zu dem Jüngeren der Fremden gewendet. »Was
916 6| aussprach. Aber war sie nicht jung, war sie nicht schön? Hatte
917 9| sie sorglos schlummernd im jungfräulichen Bette lag, vor den Augen
918 5| auffallendsten aber war ihre schroffe Kälte, um es nicht Härte zu nennen,
919 4| mit der letzten Abendhelle kämpfend, nur sparsame Schimmer auf
920 2| Als Boten des deutschen Kaisers zogen sie, selbst Deutsche,
921 2| Keines von beiden geschah. Kalt und teilnahmslos bat sie
922 8| Indessen kniete der Mönch am Kamine nieder und begann Feuer
923 1| aber du entgehst mir nicht. Kannst du jene Verleumdung glauben?
924 0| seiner Wünsche überschüttet, kannte keine Grenzen seines Glücks.~
925 4| sichtbar erschüttert, seinen Kanzler holen ließ und ihm offene
926 4| empor; die vorgesunkene Kapuze fiel zurück; das Auge, nicht
927 8| abwärts laufend, sich in den Karmin der Oberlippe verlor. Grübchen
928 7| gieriger geworden. Auf die Kasse des Grafen mit ihrem Unterhalte
929 2| Palatin von Plozk an die Kehle griff, weil er meiner Väter
930 9| ein Teil des in ihm auf keimenden Verdachtes ihr gegolten
931 2| Zorne beistimmend gedacht. Keines von beiden geschah. Kalt
932 5| Last! Er hat andere Freuden kennengelernt, als in dem Kreise der Seinen!
933 6| Geheimnisse jener Warte kennenzulernen. Am Tage ginge das nicht
934 2| Mönch, »Ihr seid Fremde, und kennet Ort und Leute noch nicht.
935 1| einem Kloster, in einem Kerker den Rest meiner Tage vollbringen,
936 6| Antwort. - »Habt ihr Weib und Kinder?« - »Beides hatt' ich nie.« - »
937 7| einen friedlichen Sohn der Kirche erkannt hätte. Haar und
938 9| zerrissenen Sattel statt des Kissens unter dem Kopfe, mit Lumpen
939 9| warmen Maientages war man mit Kisten und Päcken in dem altertümlichen
940 2| unbefriedigt lassen, aber dann klagt Ihrs dem Abte, und der schilt
941 7| Zähne seines Mundes schlugen klappernd aneinander.~
942 4| genußliebenden Stadt es ihm klar geworden, wie ein so reizendes,
943 3| sich stehen, statt aller Kleider in ein weites Tuch gehüllt,
944 4| Neigung für Zerstreuungen, für Kleiderzier und Lebensgenuß sich aufs
945 1| gebar, und ein engelschönes, kleines Mädchen ward in die Arme
946 6| angerichtet. Elgas Schmuck und Kleinodien lagen rings um das Kind
947 0| der Scheide, und sie ging. Klirrend fielen die Ketten ab, und
948 7| Mund und Kinn. Das Auge, klösterlich gesenkt, hob sich nur selten;
949 8| Graf tat, was er mußte. Mit klopfendem Herzen trat er in Elgas
950 5| eine seiner Hände an ihr klopfendes Herz. Ein Schauder überfiel
951 7| ersten Töne eines aus der Klosterkirche herübertönenden Chorgesanges
952 7| Trost in der Stille des Klosterlebens, in der Einförmigkeit der
953 2| Gestalt, vielleicht durch Knebel am Sprechen verhindert,
954 9| Kind stand zwischen seinen Knieen, er selbst hielt ein Bild
955 8| seltsamen Erscheinung. Indessen kniete der Mönch am Kamine nieder
956 3| aber fühlte sich ein armes Köhlerweib im Gebirge die glücklichste
957 4| persönliches Gehör beim Könige, nach dessen Beendigung
958 9| allenfalls hätte vermissen können.~
959 5| schaffende Natur bei dem holden Köpfchen in einem seltsamen Spiele
960 8| den Ausdruck des reizenden Köpfchens und standen in schönem Einklange
961 5| Speise zurückkehrend, den Körper für die Reise des nächsten
962 7| den derben, gedrungenen Körperbau abstach. Obgleich von Alter
963 8| schlank und voll gebauten Körpers, dessen üppige Schönheit
964 7| sahst du ihn aufs Schloß kommen? - Nachts! - Starschensky
965 7| Heimlich aufs Schloß kommend? - Heimlich aufs Schloß! -
966 3| hinzusetzte, der Abt und die Konventualen, bereits zur Vesper im Chor
967 5| wie er es nannte, auf den Kopf gestellte Ähnlichkeit, und
968 9| statt des Kissens unter dem Kopfe, mit Lumpen bedeckt, die
969 4| ihn gereut, und wollten kopfschüttelnd sich entfernen; da richtete
970 6| die Art, wie es sich das kostbare Spielzeug verschafft hatte.
971 9| sich gestützt hatte, brach krachend unter seinem Druck zusammen;
972 3| er getan, was in seinen Kräften stand, alle weitere Anforderung
973 6| Wichtigem. Da pochte es mit kräftigem Finger an die Türe des Gemaches,
974 5| kennengelernt, als in dem Kreise der Seinen! Damit wendete
975 8| verwundetes Tier, in weiten Kreisen, dem Hunde gleich, der die
976 5| auch gerade nicht gut. Im Kriege hieß man ihn tapfer; sonst
977 2| Deutsche, an den Hof des kriegerischen Johann Sobiesky, und, vom
978 7| Die Nacht war kühl und dunkel. Die Sterne zwar
979 4| bezeichnete, einen heimlichen Kummer zu unterdrücken. Einmal,
980 0| der Gräfin Kammermädchen, kund. Auf die erste Frage: Was
981 0| Verbannung zurückkehrend, kurz vor Starschenskys Vermählung,
982 9| sie ihr Lager suchten zu kurzer Ruhe.~
983 4| so viel Nebel dazwischen läge, man sieht kaum das alte
984 7| gemischt und, trotz ihrer Länge, stark gekräuselt, drängten
985 5| für einige, vielleicht für längere Zeit das Land meiner Väter.
986 6| Elgas Schmuck und Kleinodien lagen rings um das Kind zerstreut,
987 4| mit ihrem dunkeln Gefolge lagerte, und stille Ruhe, hold vermischend,
988 5| vielleicht für längere Zeit das Land meiner Väter. Gestern noch
989 2| treu, Dienste in fremden Landen genommen; nur Lascheks beide
990 3| hegten und Parteigänger für landesschädliche Neuerungen würben. Starschensky
991 8| denkt, wie sie aber meinen Landsmänninnen wohl stehen, vollendeten
992 5| nach und nach zurückkehrte, langten die aus der Verbannung heimberufenen
993 1| frohen Erwartungen. Als das Laub gefallen war und rauhe Stürme,
994 8| gefärbte Linie schräg abwärts laufend, sich in den Karmin der
995 8| wandte sein Roß, und eines Laufes sprengten sie den Weg zurück,
996 2| Hauses nicht durch sein lautes Schelten zu stören, und
997 1| gefallen. Erbarme dich meines Lebens, rief sie. Beginne mit mir,
998 5| Frau geworden, zu einer Lebensart verdammte, deren Einförmigkeit
999 5| Gewohnte, um die Hand des lebensfrohen Mädchens warb, unbekümmert
1000 4| geworden, wie ein so reizendes, lebensfrohes Wesen, als Elga, auf dem
1001 4| Zerstreuungen, für Kleiderzier und Lebensgenuß sich aufs bestimmteste aussprach,
1002 0| Änderung der bisherigen Lebensweise so leicht geworden war.
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