abbil-erpre | erpro-leben | leer-teppi | testa-zwisc
Absatz
1003 9| gesehen. Sein Platz blieb leer am Mittagstische. Gegen
1004 8| mirs endlich versichert. Lege die Hand auf das Haupt deines
1005 6| wieder an ihre Stelle zu legen. Der Deckel des Schmuckkästchens,
1006 1| ob mein Grimm sich nicht legt. Wir sind allein, niemand
1007 4| freie Verfügung über seine Lehengüter einräumten.~
1008 5| hinaus. Elga folgte ihm, sie lehnte den Arm auf seine Schulter.
1009 9| Leichter atmend, ging der Graf mit
1010 4| antwortete sie, und ein leichtes Zucken in ihren Zügen verriet
1011 7| verschlingende Genußliebe des leichtfertigen Paares durch die lange Entbehrung
1012 2| Unglücksgenossen hatten, ihrem Leichtsinne treu, Dienste in fremden
1013 2| sollen nicht um meinetwillen leiden! Dabei zeigte sie dem Mädchen
1014 2| günstige Vorfälle wurden leider durch unangenehme Nachrichten
1015 6| dem Arme, folgte sie dem leitenden Gatten.~
1016 6| Ehrenbedienstung am Hofe festgehalten, lernte er bald sich in Geräusch
1017 0| Lichte näher rückend, zu lesen aus den Papieren, die er
1018 4| freilich vorderhand auch der letzte, nichtsdestoweniger durfte
1019 0| die in des alten Laschek letztem Willen ihm zugedacht war,
1020 8| Scholle den Leichtsinn der letztverflossenen Zeit wieder gut zu machen,
1021 9| Wachskerzen in schweren, ehernen Leuchtern, zog aus der Schublade des
1022 8| Der erste Strahl des Lichtes fiel auf das Mädchen. Starschenskys
1023 7| erleichtert, wenn die breiten Lider sie wieder bedeckten. So
1024 4| Kammermädchen ward eines heimlichen Liebeshandels angeklagt, Dortka selbst
1025 5| Veränderung in deinem Wesen. Du liebst mich nicht, wie sonst. Du
1026 2| am Himmel aufgeschreckt, liefen sie zu und sahen die alte
1027 9| verwandelte das vor ihnen liegende Schloß in einen schimmernden
1028 2| Nachtlager in dem vor ihnen liegenden Kloster.~
1029 7| er eingelassen. Tagelang liegt er in der halbverfallenen
1030 8| schmale, weißlich gefärbte Linie schräg abwärts laufend,
1031 5| und Elgan, die mit einem listigen Gesichte ihr Entfernung
1032 0| schritt er auf den Kamin zu, lockerte mit dem Störeisen das Feuer
1033 7| an, und die blonden Haare loderten wie Flammen, und die Erinnerung
1034 2| Flammen. Alle Versuche zu löschen waren vergebens; bald standen
1035 5| zugeschworen. Ist das mein Lohn? Komm! wendete sie sich
1036 4| ihren brennenden Lippen lohnte seine Vorsorge, sein Bemühn.
1037 7| empfing, da rief dieser losbrechend aus: Wie herrlich Gottes
1038 6| Geschmack für rauschende Lustbarkeiten sich immer bestimmter aussprach.
1039 8| vollendet, und das Feuer lustig brannte, blieb er ein paar
1040 0| Graf war sein selbst nicht mächtig. Mit einem lauten Ausruf,
1041 0| der Graf. Du weißt, wie Männer und Edelleute ihre Beleidigungen
1042 4| seinen Wünschen nach einem männlichen Stammhalter fortwährend
1043 0| und stelle dich mir! - Ich mag nicht fechten! sagte Oginsky.
1044 9| Nachmittagsstunden eines warmen Maientages war man mit Kisten und Päcken
1045 8| Leben, und wenn du eine Makel, ich will nicht sagen, ein
1046 8| wie vielleicht gerade der Maler sie nicht denkt, wie sie
1047 4| allzu guten Gatten in so manche Verlegenheit gestürzt. Sie
1048 | manchmal
1049 1| sie gewaltsam durch die mannigfach verschlungenen Gänge bis
1050 7| in Wald und Feld, fühlt mans deutlich, daß doch am Ende
1051 6| bedeutet das Kreuz auf Eurem Mantel?« - »Ich bin Malteser«,
1052 4| Werbung um Elgas Hand, der marternden Ungewißheit des Verhältnisses
1053 5| schwer auf mir liegen, so martert nicht weniger der Gedanke,
1054 0| abgehalten, die dicht an der Mauer des Schlosses sich hinschob.
1055 7| in ein abgetragenes, an mehreren Stellen geflicktes Mönchskleid
1056 5| vielleicht am besten, ich meide für einige, vielleicht für
1057 6| Güter. Tagelang durchging er Meierhöfe und Fruchtscheuern, Saatfelder
1058 | meinen
1059 | meines
1060 2| schuldlose Diener sollen nicht um meinetwillen leiden! Dabei zeigte sie
1061 5| sichtbar, sich um die gute Meinung von jedermann zu bewerben.
1062 5| wunderten sich die Leute am meisten: nie hatte man ihn einem
1063 3| sich bewegte. Dann erst meldete jener seine Botschaft, indem
1064 6| über die Verkehrtheit der Menge, deren jeder nur sich wollte,
1065 2| sollten das die Reste dreier Menschen sein?~
1066 6| diese, und eine seltsame Menschengestalt trat ein, mit der Frage:
1067 8| Schußscharten; keine Spur eines menschlichen Wesens. Zwar wollte der
1068 2| durchsucht, und zwar allerdings menschliches Gebein aufgefunden, aber
1069 7| Graf war aufgestanden. Ich merke wohl, sprach er, daß du
1070 4| Zuviel zu streifen schien, so mied sie jetzt die Gesellschaft.
1071 4| Sie veränderte nicht eine Miene und sagte: Die Genossen
1072 0| sagte er: »Ich bin der mindeste von den Dienern dieses Hauses.
1073 8| gehst nicht ein, bevor du mirs endlich versichert. Lege
1074 0| eingelassen, die das Vaterland mißbilligte. Ihre Anschläge wurden entdeckt.
1075 2| weinend fort; gekränkt, mißhandelt! Aber schuldlose Diener
1076 4| Starschensky unterbrach ihre mißmutigen Äußerungen, indem er von
1077 9| äußerste Not getrieben, Euer Mitleid ansprach. Er ist mein Vater,
1078 1| zu seiner Gemahlin. Dein Mitschuldiger ist entflohen, sagte er,
1079 9| Sein Platz blieb leer am Mittagstische. Gegen Abend kam er ins
1080 7| mehr unter als über der Mittelgröße, war doch ein eigener Ausdruck
1081 6| Kleine am Boden sitzend, mitten in einer argen Verwirrung,
1082 7| die untersten Blätter der mitternächtig schlummernden Gesträuche.~
1083 6| Eine Stunde mochte auf diese Art vergangen
1084 9| einem Winkel der Hütte, auf moderndes Stroh gebettet, einen zerrissenen
1085 2| und Leute noch nicht. Ich möchte gar zu gerne Eure törichte
1086 6| Nachtluft nicht scheue, so möge sie ihm folgen. Aber hast
1087 7| beschloß aber doch, wo möglich, näher auf den Grund zu
1088 7| kurze Besinnung ihm so viele mögliche Erklärungsarten dieser rätselhaften
1089 4| nicht von dorther kommt, mögt Ihr rechtliche Leute sein,
1090 7| mehreren Stellen geflicktes Mönchskleid gehüllt, das sonderbar genug
1091 8| gesteckt; so floh er, wie ein Mörder.~
1092 0| Sie stand in den ersten Monaten einer bis jetzt verheimlichten
1093 0| Mannsgestalt, welche, die vom Monde unerleuchtete, dunkle Seite
1094 8| Schein des eben aufgehenden Mondes frische Fußtritte am Boden
1095 5| jetzt geborstene Mauern das Mondlicht zurückwerfen. Der Graf war
1096 5| zauberischen Spiele des Mondlichtes ergötzten, bald, zu Wein
1097 9| Garten, der einsam gelegenen Mooshütte zu. Dort fand ihn nach einer
1098 7| warmen Hand. Sie erzählen ein morgenländisches Märchen von einem, dem plötzlich
1099 4| schlimmer, als man geglaubt, er müsse bleiben. Dann bleibe auch
1100 3| so werter Gäste versagen müßten. Die Angabe des etwas mißtrauisch
1101 5| Hohngelächter entfuhr dem Munde des Grafen, über das er
1102 7| Tische, und die Zähne seines Mundes schlugen klappernd aneinander.~
1103 4| abgekehrt, im Fenster stand. Ihr mußten jene Scheltworte gegolten
1104 4| absichtlicher Genauigkeit nachahmte. Weniges, doch anständiges
1105 4| Szene. Elga ward düster und nachdenkend. Wenn sonst ihre Neigung
1106 5| Verkehrung des Gewöhnlichen nachgeahmt, aber wieder verkehrt; denn
1107 4| entgegen, und ein lange nachgefühlter Kuß von ihren brennenden
1108 7| darbot, daß er bei seiner Nachhausekunft schon wieder beinahe ganz
1109 8| sich so leicht aus einer Nachlässigkeit des Schloßwarts erklären.~
1110 2| in der Hoffnung auf den Nachlaß des alten Vaters zugewartet
1111 8| verstrich, da war er eines Nachmittags zu Pferde gestiegen, um
1112 9| sorgte, und in den ersten Nachmittagsstunden eines warmen Maientages
1113 7| ob sie schon lange keine Nachricht von ihren Brüdern erhalten
1114 2| leider durch unangenehme Nachrichten aus der Hauptstadt unterbrochen.
1115 9| in Stand gesetzt, durch Nachtigallenschlag und Blütenduft wetteifernd
1116 2| überrascht, suchten sie Nachtlager in dem vor ihnen liegenden
1117 6| sah sie beim Schein der Nachtlampe ihren Gatten, der, eine
1118 6| sie aber Finsternis und Nachtluft nicht scheue, so möge sie
1119 3| Gaststube, wo Erfrischung und Nachtruhe ihrer warte; obgleich, wie
1120 5| Frau, die eben mit ihrem Nachtzeuge eintreten wollte, und Elgan,
1121 8| ringelten sich um Stirn und Nacken, und erhoben, mit der gleichgefärbten
1122 1| Auge ergriff sie eine große Nadel, die ihren Pelz zusammenhielt;
1123 8| Mühe überflüssig sei. Die Nächte würden schon rauh, meinte
1124 1| noch auf Rechnung jener nächtlichen Überraschung zu schieben,
1125 4| schmollend. Des Grafen nächtlicher Gang war nicht unbemerkt
1126 8| Unbekannte war wieder in der Nähe des Schlosses gesehen worden.
1127 5| oft über diese, wie er es nannte, auf den Kopf gestellte
1128 4| schlechteste! - Welcher? - Den du nanntest! - Welcher war das? - Nun,
1129 8| keineswegs durch eine kleine Narbe entstellt, die, als schmale,
1130 8| Kinn und Wangen; Stirn und Nase, wie vielleicht gerade der
1131 7| eines Mannes in polnischer Nationaltracht. Das Gefühl einer entsetzlichen
1132 7| war das oft besprochene Naturspiel mit den schwarzen Augen
1133 7| Sprache der Vögel und andern Naturwesen zu verstehen, und der nun,
1134 4| Wenn nur nicht so viel Nebel dazwischen läge, man sieht
1135 8| Ein Geräusch im Nebenzimmer schreckte ihn empor. Er
1136 6| umgestürzte Schmuckkästchen nebst dem herabgezogenen Teppich
1137 7| solle es nicht zu genau nehmen und seinen Schwägern geben
1138 7| war bald des Forderns und Nehmens kein Ende.~
1139 5| Zeugen gesprochen. Damit neigte sie ihre Wange an die seinige
1140 5| Richtung ihrer Gefühle und Neigungen, unbekümmert, ob ich sie,
1141 1| gibt es, dich zu retten. Nenn es, nenne es, wimmerte Elga.
1142 1| dich zu retten. Nenn es, nenne es, wimmerte Elga. Der Brandfleck
1143 7| Vater und Bruder in ihr Netz gezogen, Schwester und Schwäger.
1144 7| Brüder zielst. Hast du etwa neuerlich von ihnen gehört? Da fiel
1145 3| Parteigänger für landesschädliche Neuerungen würben. Starschensky sah
1146 2| gar zu gerne Eure törichte Neugierde unbefriedigt lassen, aber
1147 5| Gefahr sei zugleich ein Nichtdasein derselben, so tut der Mensch
1148 4| vorderhand auch der letzte, nichtsdestoweniger durfte sich aber doch Starschensky
1149 5| verbirgt und wähnt, sein Nichtsehen der Gefahr sei zugleich
1150 | nieder
1151 7| öffnete, und mit ihm in ein niederes, schwacherleuchtetes Zimmer
1152 9| und am Lager des Greises niedergekauert, suchte sie, durch Zurechtrücken
1153 9| indem er sich gleichfalls niederließ. Elga sah rings um sich
1154 0| Dienern dieses Hauses. Die niedrigsten Dienste sind mir zugewiesen.
1155 1| schieben, über die, da durchaus niemandem etwas Bestimmtes zur Last
1156 9| den ich, durch äußerste Not getrieben, Euer Mitleid
1157 2| und seine Tochter mit dem Notwendigen versehen. Starschensky verwendete
1158 8| auseinandergesetzt und die Notwendigkeit geschildert hatte, die Stadt
1159 3| zeigte sich indes als wenig Nutzen bringend. Täglich erschienen
1160 | oben
1161 8| sich in den Karmin der Oberlippe verlor. Grübchen in Kinn
1162 0| zweiten Säbel aus seinem Oberrocke hervorzog, und stelle dich
1163 8| zögerte noch aufzugehen, obschon bereits durch eine dämmernde
1164 0| Nimm hier den Schlüssel und öffne die Fesseln dieses Mannes!
1165 8| zu, wo der Fremde sich am öftesten zeigen sollte. Es war indes
1166 3| besehen, standen die Augen offen und starrten vor sich hin.
1167 8| keuchend seine Kunde ins Ohr. Der Veranlasser jener Besorgnisse,
1168 6| die seinige. - Seid Ihr Ordensritter?« unterbrach sich der Mönch,
1169 1| ländlichen Ergötzlichkeiten, ordnenden Einrichtungen und frohen
1170 8| Bedenkliche seiner Lage und, ordnungsliebend wie er war, hatte für ihn
1171 4| gingen ins Freie, wo der in Osten aufsteigende Mond, mit der
1172 1| auf den Mauern des an der Ostseite fensterreich und wohnlich
1173 7| Genußliebe des leichtfertigen Paares durch die lange Entbehrung
1174 9| Heimat zurückzukehren. Elga packte und sorgte, und in den ersten
1175 9| Maientages war man mit Kisten und Päcken in dem altertümlichen Stammschlosse
1176 9| Geschmack in Vergleich mit den Palästen der Städte, allenfalls hätte
1177 2| wie damals, als ich dem Palatin von Plozk an die Kehle griff,
1178 9| Schublade des Tisches ein Heft Papiere hervor und winkte seiner
1179 0| rückend, zu lesen aus den Papieren, die er hielt: ›Auch bekenne
1180 3| verbotene Anschläge hegten und Parteigänger für landesschädliche Neuerungen
1181 7| Hausverwalter, dem er seine patriotischen Besorgnisse leicht ausgeredet
1182 1| eine große Nadel, die ihren Pelz zusammenhielt; das Werkzeug
1183 4| angelangt, suchte und erhielt er persönliches Gehör beim Könige, nach
1184 7| beleuchtete der Wandler einsamen Pfad, nur des Grafen Blendlaterne
1185 8| angelangt, schoß er wie ein Pfeil hinaus, der Abt, hinter
1186 5| kein Kloster. Hier ging der Pflug; er selber hauste dort oben,
1187 3| Einlaßheischenden geöffnet, und der Pförtner hieß sie eintreten in die
1188 3| Stamm-Besitzungen, als ein Pfropfreis für die Zukunft, retten.~
1189 8| ihrer an einem bezeichneten Platze zu harren. Durch Gestrüpp
1190 3| wie unruhig man über seine plötzliche Abreise gewesen, wie sehnlich
1191 2| als ich dem Palatin von Plozk an die Kehle griff, weil
1192 2| nicht, sie für eingeborne Polen zu halten. Und so war es
1193 0| zwei Söhne hatten sich in politische Verbindungen eingelassen,
1194 7| das Bild eines Mannes in polnischer Nationaltracht. Das Gefühl
1195 6| rückgebliebenen hohlen Raume ein Porträt, das, schwach eingefügt,
1196 0| Nacht zu fragen, worauf der Prälat, ohne zu antworten, ihnen
1197 1| fensterreich und wohnlich prangenden Klosters, als eben zwei
1198 0| zugedacht war, zum Teil der Preis seines Rücktrittes war;
1199 1| stürzte auf ihr Kind los und preßte es an ihren Busen, bedeckte
1200 3| Fortschritte wurden gerühmt, einige Proben der erlangten Geschicklichkeit
1201 6| Teppich des daneben stehenden Putztisches zeigte deutlich die Art,
1202 7| vormals augenscheinlich rabenschwarz, nun aber überwiegend mit
1203 8| Veranlasser jener Besorgnisse, der rätselhafte Unbekannte war wieder in
1204 7| mögliche Erklärungsarten dieser rätselhaften Besuche darbot, daß er bei
1205 5| Wimpern barg sich, wie ein Räuber vor der Sonne, das große
1206 3| Donner getroffen. Einmal raffte er sich empor und ging auf
1207 8| Sie beeilten sich, den Rand des Waldes zu erreichen,
1208 8| ja, bei dem alten Mönch rappelts einmal wieder! Laßt uns
1209 8| er war, hatte für ihn ein rasches Umkehren von dem eingeschlagenen
1210 7| die Ruhestörer haben keine Rast, bis sie alles verwirrt
1211 6| Kinde Stück für Stück seinen Raub ab, und versuchte nun die
1212 2| Mauern unter ausgebrannten rauchenden Trümmern. Man wollte den
1213 8| Die Nächte würden schon rauh, meinte er und fuhr in seiner
1214 1| das Laub gefallen war und rauhe Stürme, die ersten Boten
1215 6| dem rückgebliebenen hohlen Raume ein Porträt, das, schwach
1216 7| Doch plötzlich ward der Rausch des Glücklichen auf eine
1217 6| fand, deren Geschmack für rauschende Lustbarkeiten sich immer
1218 7| Man schloß sich ein, man rechnete, man verglich, und es zeigte
1219 1| Betragen ihres Gatten noch auf Rechnung jener nächtlichen Überraschung
1220 8| schwöre! Da legte Elga die Rechte auf das Haupt der schlummernden
1221 0| Brüdern, gegen den er sich zur rechten Zeit freigebig zeigte, dem
1222 4| dorther kommt, mögt Ihr rechtliche Leute sein, und, alles betrachtet,
1223 1| Alter seinen Söhnen die rechtlichen Wege des Emporkommens schwierig,
1224 5| sagte: Nun denn, so laß uns reden, weil du Rede willst. Du
1225 7| Starschenskys Hausverwalter, ein als redlich erprobter Mann, erschien,
1226 6| begleitet, einem alten, redlichen Manne, der, vom Vater auf
1227 6| Straßen der Stadt; schwarze Regenwolken hingen am Himmel, jeden
1228 7| am Ende Gott allein alles regiert; und der hats noch immer
1229 1| haben! sehen, ob noch eine Regung in dir, die wert des Tages.
1230 6| ihm anders bestimmt. Ein Reichstag rief ihn nach Warschau.
1231 0| Armut und Starschenskys Reichtum, verbunden mit dem Andringen
1232 8| schuldig gemacht, daß du rein seist an dem Verbrechen,
1233 5| Wunsch zu reisen? Und die Reisegefährtin wohl auch? Durch das Gerücht
1234 5| dorther deinen Wunsch zu reisen? Und die Reisegefährtin
1235 1| Klosters, als eben zwei Reiter, von wenigen Dienern begleitet,
1236 5| Auge auf eine eigene Art reizend ansprach, so war bei dem
1237 8| vollendeten den Ausdruck des reizenden Köpfchens und standen in
1238 9| Seele Starschenskys ging, reizender als je, das Bild seiner
1239 5| Kaum konnte aber auch etwas Reizenderes gedacht werden, als das
1240 4| klar geworden, wie ein so reizendes, lebensfrohes Wesen, als
1241 1| vergoldeten die Abhänge eines der reizendsten Täler der Woiwodschaft Sendomir.
1242 2| aufgefunden, aber sollten das die Reste dreier Menschen sein?~
1243 2| Verhalten ihrer Dienerinnen zu richten, sie selbst werde untersuchen
1244 1| blühte bald wieder einer Rose gleich.~
1245 8| worden. Der Graf wandte sein Roß, und eines Laufes sprengten
1246 8| Graf zog den Zügel seines Rosses an und hielt. Angelangt,
1247 5| strahlenden von gleichem Rot.~
1248 2| Wiederherstellung des Entsetzten, die Rückberufung der Verbannten zu erwirken.
1249 0| der Graf, dem Lichte näher rückend, zu lesen aus den Papieren,
1250 6| Boden und zeigte in dem rückgebliebenen hohlen Raume ein Porträt,
1251 1| ihnen eine andere Straße zur Rückkehr vor, und nie haben sie mehr
1252 1| nahmen sich vor, auf der Rückreise weitere Kunde von dem Zustande
1253 4| welche die Gräfin, mit Rücksicht auf sonst gezeigtes gutes
1254 3| Gläubiger. Hauptstock und rückständige Zinsen verschlangen weit
1255 0| zum Teil der Preis seines Rücktrittes war; daß Elga sich nur schwer
1256 2| bewilligt; die Verwiesenen rüsteten sich zur Heimkehr. Mehrere
1257 7| die an Staat und Ordnung rütteln, und denen die Gewalt nichts
1258 1| den Fenstern des Schlosses rüttelten, nahte Elgan die ersehnte
1259 0| die Wand gefesselt. Wer ruft mir? fragte der Gefangene.
1260 9| suchende Hausverwalter, in eine Ruhebank zurückgelehnt. Das Kind
1261 5| das? Der Graf war auf ein Ruhebett gesunken und verhüllte das
1262 5| Elga nahte hierauf dem Ruhebette und, sich neben ihren Gatten
1263 7| diesen Augenblick. Aber die Ruhestörer haben keine Rast, bis sie
1264 1| übrigens augenscheinlich die Ruhigste von allen. Sie schien das
1265 7| besitzt! An Eurer Väter ruhmwürdigen Namen! - Was kommt dir an?
1266 1| Sendomir. Wie zum Scheidekuß ruhten sie auf den Mauern des an
1267 6| Meierhöfe und Fruchtscheuern, Saatfelder und Holzschläge, immer von
1268 7| Starschensky. - Ich weiß was ich sage, entgegnete der Alte. Ein
1269 8| eine Makel, ich will nicht sagen, ein Brandmal, darin entdeckst,
1270 7| Tiergartenmauer verborgen. - Wer sagt das? - Ich, der ich ihn
1271 7| gewiß. - Zu welchen Stunden sahst du ihn aufs Schloß kommen? -
1272 0| entdeckt. Die beiden Söhne samt einigen Unvorsichtigen,
1273 6| weinte Freudentränen, Elga sank schamerrötend und sprachlos
1274 4| wie hieß er doch? - Elga sann gleichfalls nach. - Oginsky!
1275 6| angezündet, und noch immer saßen die beiden Ritter am Fenster,
1276 9| gebettet, einen zerrissenen Sattel statt des Kissens unter
1277 1| soll nicht sterben, aber, Schändliche, du! und damit stieß er
1278 1| Verweilen, ihre Pferde in schärfern Trott setzten, taleinwärts,
1279 1| schmacherfüllte, scheußliche Dasein schätzest, über alles, so wisse: ein
1280 7| Wichtigeres in Eurem Dienste zu schaffen, als mich um die Namen von
1281 5| Abbild, schien sich die schaffende Natur bei dem holden Köpfchen
1282 9| plötzlich gewendet, ging er schallenden Trittes zur Türe hinaus.~
1283 6| Freudentränen, Elga sank schamerrötend und sprachlos in seine Arme,
1284 5| ihr klopfendes Herz. Ein Schauder überfiel den Grafen. Höllenschwarz
1285 7| Nachts! - Starschensky schauderte unwillkürlich zusammen bei
1286 5| doch nicht. Ich muß selbst schauen, was sie verbirgt. Versprichst
1287 7| gesehen; aber wann? wo? - Schauer überliefen ihn. - Er blickte
1288 7| Er blickte wieder hin. Da schaute ihn sein Kind mit schwarzen
1289 0| seinen Säbel halb aus der Scheide, und sie ging. Klirrend
1290 1| Woiwodschaft Sendomir. Wie zum Scheidekuß ruhten sie auf den Mauern
1291 3| Beim Scheiden derselben Nacht aber fühlte
1292 8| wärmend, dann, ohne sich scheinbar um die Fremden zu bekümmern,
1293 3| und öffnete; da sah sie im Scheine des anbrechenden Morgens
1294 2| nicht durch sein lautes Schelten zu stören, und als er fortfuhr
1295 6| Starschensky trat gutmütig scheltend hinzu, stritt dem Kinde
1296 4| Fenster stand. Ihr mußten jene Scheltworte gegolten haben. Da ward
1297 6| nicht den häuslichen Freuden schenkte, einzig der Wiederherstellung
1298 2| früher geschehenen förmlichen Schenkung, an jenen armen Vetter Oginsky
1299 5| wohl, sagte sie, daß es nur Scherz war. Aber die Enthüllung
1300 4| entgegen; sie erwähnte halb scherzend der Ereignisse der verflossenen
1301 5| schwarzrollende Auge. Der Graf scherzte oft über diese, wie er es
1302 6| Finsternis und Nachtluft nicht scheue, so möge sie ihm folgen.
1303 1| dieses schmacherfüllte, scheußliche Dasein schätzest, über alles,
1304 1| nächtlichen Überraschung zu schieben, über die, da durchaus niemandem
1305 3| Vorwürf en überhäuft, und man schied beinahe in Feindschaft.~
1306 2| klagt Ihrs dem Abte, und der schilt mich wieder, wie damals,
1307 4| Abendhelle kämpfend, nur sparsame Schimmer auf die Erhöhungen des hüglichten
1308 9| liegende Schloß in einen schimmernden Feenpalast. In der Seele
1309 2| weil er meiner Väter Namen schimpfte. Kommt Ihr von Warschau?«
1310 6| sich angefaßt und, aus dem Schlafe emporfahrend, sah sie beim
1311 3| Stuhle sitzend. Er schien zu schlafen, doch näher besehen, standen
1312 2| Finger auf die Türe ihres Schlafgemaches; diese verstand den stummen
1313 6| gesprungen und hatte einen Schlafpelz übergeworfen. Sie wollte
1314 7| sein Kind mit schwarzen Schlangenaugen an, und die blonden Haare
1315 8| den Formen eines zugleich schlank und voll gebauten Körpers,
1316 4| meiner Brüder sind alle schlecht, dieser aber ist der schlechteste! -
1317 4| schlecht, dieser aber ist der schlechteste! - Welcher? - Den du nanntest! -
1318 4| hold vermischend, ihren Schleier über Belebtes und Unbelebtes
1319 7| Vermögensstand erschüttert war und schleunige Vorsorge erheischte. Das
1320 5| Starschensky, laß uns Frieden schließen! Wir haben uns ja doch schon
1321 4| Vermögensumstände seien schlimmer, als man geglaubt, er müsse
1322 7| Vorsorge erheischte. Das Schlimmste zu dieser Verwirrung hatten
1323 8| einer Nachlässigkeit des Schloßwarts erklären.~
1324 8| Mönch zusammen. Seine Kniee schlotterten, seine Zähne schlugen aneinander,
1325 6| Stimme, die zitternd und schluchzend ihn anspricht: Wenn Ihr
1326 7| Chorgesanges unterbrochen; zugleich schlug die Glocke ein Uhr.~
1327 9| ihr Bild, wie sie sorglos schlummernd im jungfräulichen Bette
1328 9| sein Silber über die ruhig schlummernde Gegend und verwandelte das
1329 4| großmütig erteilte. Der Graf, am Schlusse doch auch um seine Zustimmung
1330 1| er: Weil du denn dieses schmacherfüllte, scheußliche Dasein schätzest,
1331 4| Starschensky mit der Hoffnung schmeicheln, ihrem Herzen nicht gleichgültig
1332 5| sagte Elga und sah ihn mit schmeichelndem Vorwurfe an. - Man hat mir
1333 9| Da brach der Mönch in ein schmetterndes Hohngelächter aus. Die Stuhllehne,
1334 4| Tage war Elga verdrüßlich, schmollend. Des Grafen nächtlicher
1335 6| die sie angerichtet. Elgas Schmuck und Kleinodien lagen rings
1336 6| das offene, umgestürzte Schmuckkästchen nebst dem herabgezogenen
1337 6| zu legen. Der Deckel des Schmuckkästchens, augenscheinlich ein doppelter,
1338 4| einigemale konnte er nur durch schnelles Zurückziehen verhindern,
1339 4| störenden Gäste unter der schnellgesenkten Wimper hervor. Starschensky
1340 7| brennenden Vormittages mit den Schnittern geteilt hatten und der Graf,
1341 8| der die Strafe fürchtet, schob er sich der Türe zu, die
1342 8| Köpfchens und standen in schönem Einklange mit den Formen
1343 4| überstandenen Stürmen, nur um so schöner empor. Sah sich gleich der
1344 4| jagten ihre Wolken über die schöngeglättete Stirne; das getrübte Auge
1345 8| gebauten Körpers, dessen üppige Schönheit die ärmliche Hülle mehr
1346 4| gedrückt wurde. Er war voll der schönsten Hoffnungen. Doch mit einemmale
1347 8| verlassen, um auf eigener Scholle den Leichtsinn der letztverflossenen
1348 8| weißlich gefärbte Linie schräg abwärts laufend, sich in
1349 7| geschehen war, durch den schrankenlosen Aufwand der letzten Zeit,
1350 2| Dieselbe Nacht war eine des Schreckens für die Bewohner der umliegenden
1351 8| Geräusch im Nebenzimmer schreckte ihn empor. Er befestigte
1352 1| Änderung in ihren Geschäften schrieb ihnen eine andere Straße
1353 6| folgt der Bittenden. Zehn Schritte gegangen, tritt sie in eine
1354 5| auffallendsten aber war ihre schroffe Kälte, um es nicht Härte
1355 9| ehernen Leuchtern, zog aus der Schublade des Tisches ein Heft Papiere
1356 5| er keiner. Ein von Natur schüchterner Sinn, und - laßt sehn ob
1357 8| Bei den ersten Lauten schütterte der Mönch zusammen. Seine
1358 5| Gefährten von ihrer Brüder Schuld und Strafe, den armen Vetter
1359 8| eines gleichen Fehls dich schuldig gemacht, daß du rein seist
1360 2| gekränkt, mißhandelt! Aber schuldlose Diener sollen nicht um meinetwillen
1361 5| lehnte den Arm auf seine Schulter. Der Graf stand unbeweglich.
1362 8| durch die ausgebröckelten Schußscharten; keine Spur eines menschlichen
1363 6| Raume ein Porträt, das, schwach eingefügt, leicht von der
1364 7| mit ihm in ein niederes, schwacherleuchtetes Zimmer trat.~
1365 5| haben. Wenn Elga bei der Schwärze ihrer Haare und Brauen durch
1366 2| bedächtlicher gewordenen Schwager unterstützt, häuften Schulden
1367 0| bis jetzt verheimlichten Schwangerschaft, und Starschensky, mit der
1368 1| wert des Tages. Aber es ist schwarz und Nacht. Dein Kind soll
1369 5| vor der Sonne, das große schwarzrollende Auge. Der Graf scherzte
1370 9| Blendlaterne zwei Wachskerzen in schweren, ehernen Leuchtern, zog
1371 6| auf sich geheftet. Doch schwieg der Mann.~
1372 1| rechtlichen Wege des Emporkommens schwierig, und Wagnisse willkommen
1373 7| nachdem der in Seligkeit schwimmende Graf auf die ersten Anfragen
1374 7| Ihrs aber doch! Zahlreiche Seelmessen wurden gestiftet für die
1375 7| aus: Wie herrlich Gottes Segen auf den Feldern steht! Wie
1376 1| gelegt, der die Tochter mit segnenden Tränen benetzte. Leicht
1377 9| zeigte, genossen hatte, segnete beinahe die Unfälle, die
1378 5| schüchterner Sinn, und - laßt sehn ob ichs treffe!« sagte der
1379 3| plötzliche Abreise gewesen, wie sehnlich man ihn zurückerwartet.
1380 9| seiner Seele, entstand eine Sehnsucht nach ihr in seinem Innern,
1381 | sehr
1382 4| seine Vermögensumstände seien schlimmer, als man geglaubt,
1383 8| schuldig gemacht, daß du rein seist an dem Verbrechen, dessen
1384 2| Westseite des Tiergartens, seitdem sorgfältig verschlossen,
1385 8| Gefahr und Vorteil auf beiden Seiten gleich sei. Bevor du eintrittst,
1386 6| eines fehlte, um ihn ganz selig zu machen: schon war ein
1387 7| gemacht, und nachdem der in Seligkeit schwimmende Graf auf die
1388 5| Werke der Frömmigkeit nichts Seltenes war. Wie lange steht das
1389 6| öffnete sich diese, und eine seltsame Menschengestalt trat ein,
1390 9| winkte seiner Frau, sich zu setzen, indem er sich gleichfalls
1391 1| Pferde in schärfern Trott setzten, taleinwärts, dem Kloster
1392 9| auf. Jetzt erst gestand er sichs, daß ein Teil des in ihm
1393 5| Neigung zugetan gesehen, sichtlich vermied er den Umgang mit
1394 8| ist genug. Tritt ein und sieh!~
1395 9| Schlosse zu. Der Mond warf sein Silber über die ruhig schlummernde
1396 3| Zusammenklang halb sprechend, halb singend erhobener Stimmen bekräftigt,
1397 6| hast du nichts Arges im Sinne? fragte die Gräfin; du warst
1398 7| der Alte, Eure Schwäger sinnen Böses, und Ihr wißt um ihr
1399 1| Unmenschlicher! Verruchter! Was sinnst du mir zu? Nun denn! rief
1400 2| des kriegerischen Johann Sobiesky, und, vom Abend überrascht,
1401 1| vorgerückten Alter seinen Söhnen die rechtlichen Wege des
1402 | solche
1403 7| Antwort erteilt hatte: man solle es nicht zu genau nehmen
1404 2| Aber schuldlose Diener sollen nicht um meinetwillen leiden!
1405 8| sich am öftesten zeigen sollte. Es war indes dunkel geworden,
1406 2| Gebein aufgefunden, aber sollten das die Reste dreier Menschen
1407 1| Frühling und Sommer verstrichen unter ländlichen
1408 8| gleichgefärbten Wimper, bis zum Sonderbaren den Reiz des hellblau strahlenden
1409 2| des Tiergartens, seitdem sorgfältig verschlossen, nahm die sonderbare
1410 9| Unrechts, ihr Bild, wie sie sorglos schlummernd im jungfräulichen
1411 9| zurückzukehren. Elga packte und sorgte, und in den ersten Nachmittagsstunden
1412 | Soviel
1413 0| Warschau; dort forschte er, zu spät! nach Elgas früheren Verhältnissen.
1414 2| Die Kleidung der späten Gäste bezeichnete die Fremden.
1415 4| Abendhelle kämpfend, nur sparsame Schimmer auf die Erhöhungen
1416 5| ergötzten, bald, zu Wein und Speise zurückkehrend, den Körper
1417 6| wie es sich das kostbare Spielzeug verschafft hatte. Starschensky
1418 4| erbaut, doch altertümliche Spitzformen mit absichtlicher Genauigkeit
1419 7| Gabe verliehen ward, die Sprache der Vögel und andern Naturwesen
1420 6| Elga sank schamerrötend und sprachlos in seine Arme, und der Bund
1421 4| wenn ich aufhöre. Am Ende sprech ich selbst gerne wieder
1422 3| eintönigen Zusammenklang halb sprechend, halb singend erhobener
1423 4| grimmigen Ausdruckes auf dem Sprechenden.~
1424 8| sein Roß, und eines Laufes sprengten sie den Weg zurück, heimwärts,
1425 7| wißt um ihr Vorhaben! - Spricht der Wahnsinn aus dir? schrie
1426 8| ausgebröckelten Schußscharten; keine Spur eines menschlichen Wesens.
1427 7| Unzufriedene gibt, die an Staat und Ordnung rütteln, und
1428 7| Die Zeit aber, statt den Stachel abzustumpfen, zeigte ihm
1429 9| Vergleich mit den Palästen der Städte, allenfalls hätte vermissen
1430 7| Alte fort, wie es in den Städten Unzufriedene gibt, die an
1431 4| Brüder bettelnd vor der Türe ständen, sie würde nicht öffnen,
1432 5| Reise des nächsten Tages stärkten.~
1433 0| abtun. Hier nimm diesen Stahl, fuhr er fort, indem er
1434 9| ein Edelmann von altem Stamm und Adel, durch Verfolgung
1435 3| einen geringen Rest der Stamm-Besitzungen, als ein Pfropfreis für
1436 4| Wünschen nach einem männlichen Stammhalter fortwährend getäuscht, so
1437 4| man sieht kaum das alte Stammschloß durchschimmern - und der
1438 9| Päcken in dem altertümlichen Stammschlosse angekommen, das, neu eingerichtet,
1439 3| alle weitere Anforderung standhaft von sich, und hatte das
1440 5| den Grafen. Höllenschwarz stands vor ihm. Er stieß sein Weib
1441 7| und, trotz ihrer Länge, stark gekräuselt, drängten sich
1442 3| standen die Augen offen und starrten vor sich hin. Der Diener
1443 3| versank neuerdings in dumpfes Staunen. Der alte Hausverwalter
1444 3| einzunehmen. Starschensky sah ihn staunend an, dann aber stand er auf
1445 6| herabgezogenen Teppich des daneben stehenden Putztisches zeigte deutlich
1446 2| begehrte, da erklärte sie mit steigender Wärme: Ihr gebühre, über
1447 6| versuchte nun die glänzenden Steine wieder an ihre Stelle zu
1448 7| abgetragenes, an mehreren Stellen geflicktes Mönchskleid gehüllt,
1449 8| vorbei, dem Eingange zu. Er stellte sich ihr von neuem in den
1450 8| Klosters in hochaufgerichteter Stellung, das Kreuz seiner Würde
1451 1| sprach Starschensky, und dem Stempel der Ähnlichkeit in den Zügen
1452 3| Gebirge die glücklichste aller Sterblichen. Denn als sie mit ihrem
1453 7| abzustumpfen, zeigte ihm stets gräßlicher seine Tat. Über
1454 4| nicht nach Warschau kam, so stiftete er überhaupt kein Kloster,
1455 5| Schulden verwendet, teils als Stiftung einem Kloster zu Eigentume
1456 5| ihn tapfer; sonst lebte er still und abgeschieden im Schlosse
1457 3| halb singend erhobener Stimmen bekräftigt, die, aus dämpfender
1458 0| Kamin zu, lockerte mit dem Störeisen das Feuer auf, legte Holz
1459 4| drängte sich ein einzelner der störenden Gäste unter der schnellgesenkten
1460 5| damals strafbar, als ich, der Störrische, an Abgeschiedenheit Gewohnte,
1461 2| sie ausrief: Nun denn, so stoß auch mich aus dem Hause,
1462 1| und in Kleidern. Der Graf, stotternd vor Wut, erzählte das Geschehene
1463 0| Frage: Was sie hier gemacht? stotterte sie unzusammenhängende Entschuldigungen;
1464 5| war ich aber sogar damals strafbar, als ich, der Störrische,
1465 2| Brustharnisch gedrückt, die straffanliegenden Unterkleider und hohen Stulpstiefeln
1466 8| Der erste Strahl des Lichtes fiel auf das
1467 1| Die Strahlen der untergehenden Sonne
1468 4| das Auge, nicht mehr wild, strahlte in fast wehmütigem Lichte;
1469 1| schrieb ihnen eine andere Straße zur Rückkehr vor, und nie
1470 6| er eines Abends durch die Straßen der Stadt; schwarze Regenwolken
1471 5| Denn wenn der verfolgte Strauß sein Haupt verbirgt und
1472 5| unterwürfigen Benehmen das Streben sichtbar, sich um die gute
1473 8| Dienern gefolgt. Eine gute Strecke vom Schlosse stiegen beide
1474 4| die Grenzen des Zuviel zu streifen schien, so mied sie jetzt
1475 7| Blendlaterne warf kurze Streiflichte auf den Boden und die untersten
1476 4| jetzt die Gesellschaft. Streitende Gedanken jagten ihre Wolken
1477 6| gutmütig scheltend hinzu, stritt dem Kinde Stück für Stück
1478 1| die Seite, daß das Blut in Strömen emporsprang, und sie hinfiel
1479 9| abgeschlossen war. Der Graf setzte Stühle an einem vorgeschobenen
1480 1| Laub gefallen war und rauhe Stürme, die ersten Boten des Winters,
1481 4| blühte, nach überstandenen Stürmen, nur um so schöner empor.
1482 8| nur gehorsam sein! Dabei stürzten Tränen aus ihren Augen,
1483 4| fast wehmütigem Lichte; er stützte das dem Mond entgegengewendete
1484 3| ihn angekleidet, auf einem Stuhle sitzend. Er schien zu schlafen,
1485 9| schmetterndes Hohngelächter aus. Die Stuhllehne, auf die er sich gestützt
1486 2| straffanliegenden Unterkleider und hohen Stulpstiefeln erlaubten nicht, sie für
1487 5| Starschensky das Frühstück ein, stumm ging er aus dem Schlosse.
1488 2| Schlafgemaches; diese verstand den stummen Befehl und ging eilig hinein.
1489 6| doppelter, war durch den Sturz vom Tische aus den Fugen
1490 9| ihn nach einer Stunde der suchende Hausverwalter, in eine Ruhebank
1491 8| zeihst deinen Gatten. Du suchst Ausflüchte, sprach Elga.
1492 7| hinweggerafft in der Mitte ihrer Sünden; um Vergebung für den Unglücklichen,
1493 4| einemmale änderte sich die Szene. Elga ward düster und nachdenkend.
1494 5| Gewiß war der Leichtsinn tadelnswert, mit dem ich das Erbe meiner
1495 8| das erste Anzeichen konnte täuschen, das andere ließ sich so
1496 1| schärfern Trott setzten, taleinwärts, dem Kloster zu.~
1497 5| Im Kriege hieß man ihn tapfer; sonst lebte er still und
1498 7| Über ihn kam seines Stammes tatenheischender Geist und die Einsamkeit
1499 8| von dem eingeschlagenen Taumelpfade nichts Beängstigendes. Nur
1500 7| Sterne zwar schimmerten tausendfältig am trauergefärbten Himmel,
1501 2| beiden geschah. Kalt und teilnahmslos bat sie ihn anfangs, die
1502 6| nebst dem herabgezogenen Teppich des daneben stehenden Putztisches
|