34-durch | durft-grund | gute-mut | nachb-umsch | umson-zwits
Absatz
1006 5| aber wieder war sie ganz Güte. Sie hörte mir zu, wenn
1007 7| Verbeugung und ging. Ce gueux schalt er mich, was ich
1008 8| fuhr er fort. Singt eine gute Stimme, hat auch sonst ihre
1009 0| als mit guter Tinte auf gutem Papier Haar- und Schattenstriche
1010 4| wenigstens ihren Undank wieder gutmachen", sprach ich, ein Silberstück
1011 2| entsteht Aufruhr in der gutmütig ruhigen Stadt. Eine wogende
1012 7| nur durch die allseitige Gutmütigkeit der Lustwandelnden sich
1013 4| faßte ihre Hand, die sie mir gutwillig ließ. Als ich aber, um ihre
1014 3| er behauptete, kein gutes Haar sei. Ich war darüber heftig
1015 0| guter Tinte auf gutem Papier Haar- und Schattenstriche aneinander-
1016 | Hab
1017 | habt
1018 8| verfertigten Instrumente, halb Hackbrett und halb Drehorgel, die
1019 6| Grasmücke, die am Bache das Hälslein wäscht und das Köpfchen
1020 4| zu ziehen, an dem schlaff hängenden Arme bis zum Ellenbogen
1021 5| heraus; letzteres nicht ohne häufige Irrungen, wo denn immer
1022 2| sich der Tod seine nur zu häufigen Opfer ausersehen hatte.
1023 2| Querstraße hinwies, die, von der Häusermasse der Vorstadt sich entfernend,
1024 2| aus zerstreuten einzelnen Häusern, die, zwischen großen Küchengärten
1025 5| bis endlich der breite Hafen der Lust sich auftut und
1026 4| Erbschaft kam, fuhr sie mit halbem Leibe empor und sagte fast
1027 3| damals angegriffenen Augen halber, in der Dämmerung ohne Licht.
1028 5| Kattunüberrocke, aber mit schwarzem Halstuch und schwarzem Band auf der
1029 9| für mich. Mir bliebe nur Handarbeit, denn dienen mag ich nicht.
1030 2| sollte meine Erbschaft im Handel anlegen. Knoppern und Früchte
1031 2| meiner Erbschaft; auch seinen Handelsvorschlägen wich ich geschickt aus.~
1032 2| sie, mit dem Arm in die Handhabe des Korbes fahrend und aufgerichtet
1033 3| vorsichtig geworden, eine Handschrift darüber ausstellen. Die
1034 7| und drohte, mich zu einem Handwerke zu geben. Ich wagte nicht
1035 1| und wenn wir so üben und hantieren, singt manchmal die Mutter
1036 8| einernten wollten. Eine Harfenspielerin mit widerlich starrenden
1037 5| er dem letztern, auch dem harmonisch begründeten, nach Möglichkeit
1038 2| wollüstige Schmecken dieses harmonischen Verhältnisses noch ungleich
1039 2| nicht zu verraten, meinen Harnisch mit großer Unbequemlichkeit
1040 5| dieser Welt jedes noch so hartnäckige Stehenbleiben doch nur ein
1041 9| ändern müßten Sie sich! Ich hasse die weibischen Männer.~
1042 6| als ich damals die Geige haßte.~
1043 0| Violine angefaßt und rief hastig: "Was ich devotest verbitten
1044 5| und schwarzem Band auf der Haube. Es schien fast, als ob
1045 8| Heiterkeit des vorüberwogenden Haufens erregte, der ihn auslachte
1046 2| das Lied, wobei sie das Haupt duckte, so schön, so lieblich,
1047 2| glauben konnte, daß der Hauptandrang der Kunden vorüber sei.
1048 7| angeschlossen. Schon waren die Hauptschwierigkeiten der Wanderung überwunden
1049 5| mit einer Anmahnung an den Haushahn. Besonders zuwider war ihr
1050 4| der Gärtnerswohnung. Am Haustor stand ein wacker aussehender,
1051 7| sich zu behalten, diese Hefte mir selbst ins reine geschrieben."
1052 2| dastehend, wobei sie mich mit heftigen Augen anblitzte. Ich fiel
1053 4| hier wurde sie immer heftiger -- , wenn man so schwach
1054 6| kam, überfiel mich ein so heftiges Zittern, daß ich umkehren
1055 4| desselben gewissermaßen zu heiligen. Ich kann mich daher nur
1056 9| Tage an einen Herd- und Heimatlosen geknüpft hätte, Kummer und
1057 8| Richtung, als einer, der heimkehrt.~
1058 9| er gerade zu einer Zeit heimkehrte, wo für andere seinesgleichen
1059 8| so. Aber das Gefühl des Heimlichen, Unrechten ergriff mich
1060 1| beizuwohnen, ich ging daher heimwärts, den Weg nach der Leopoldstadt
1061 3| mich zurechtfindend, den Heimweg an, wobei ich auch phantasierte,
1062 7| hatte dem Mädchen seit lange Heiratsanträge gemacht, denen sie immer
1063 4| Mund und brachte einige heisere, rauhe Töne hervor. "Ich
1064 2| seine Erzählung fort, "ganz heiß ins Gesicht gestiegen, und
1065 9| meinen anthropologischen Heißhunger aufs äußerste zu reizen.
1066 6| Plutarch lese ich aus den heitern und heimlich bekümmerten
1067 8| fortrollende Walzer mit all der hektischen Heftigkeit seiner verbildeten
1068 8| ich mich setzen und ihr helfen sollte. So saßen wir denn
1069 9| Graulichte spielten, glänzten hellblau, himmelblau. Aber mit mir
1070 8| einmal dumpfer und einmal heller klang wie eines, das sich
1071 3| aufging, ein Mann, nur mit dem Hemde und lose eingeknöpftem Beinkleide
1072 4| verdichten, die, sich selber hemmend und durch Zufahrende aus
1073 | herab
1074 7| Hoffnung, die Dissonanz herabgebeugt wird als wissentliche Bosheit
1075 2| Ende war, ich nach ihrer herabhängenden Hand fuhr. Oho! sagte sie,
1076 6| einzelne Federchen davon herablesend. "Mein Vater war ehrgeizig
1077 8| seiner verbildeten Brust herabspielte. Endlich -- und er zog meine
1078 7| anfangend, fort und fort herabzuspielen, so daß man ihnen gibt,
1079 6| Frau, die abwog und Geld herausgab und zuzählte. Ich wagte
1080 2| gesagt! Obwohl es auf eines herausgekommen wäre.~
1081 9| gewiß oft gestanden und herausgesehen hatte, da kam eine selige
1082 4| unmittelbar darauf der Alte herausnahm und ganz zufrieden einsteckte, "
1083 5| glättete sorgfältig die herausstehenden Kanten des Leichentuches
1084 9| Als ich aber aus dem Laden heraustrat und, mich umwendend, auf
1085 6| von außen, daß es aus mir herauszutönen schien, ein Gesang der Seelen.
1086 9| wenn sie ihre Tage an einen Herd- und Heimatlosen geknüpft
1087 8| Vorübergehender in den Laden hereinrief: Guten Abend alle miteinander!
1088 6| als ich unbemerkt zur Türe hereintrat, stand sie eben auf den
1089 0| haben doch noch kein Geld hergegeben? -- Ich zitterte, ohne zu
1090 4| von Anstalten und Hin- und Hergehenden zwischen dem Trauergeleite
1091 8| lieber Gott, wo soll's herkommen? wobei er Daumen und Zeigefinger
1092 7| zurückstrich. Der Sohn des Herrn Hofrats? schrie endlich
1093 | herüber
1094 2| der geigt, in der Luft herumfingerte. "Mir war es", setzte er
1095 2| sagte sie, unter ihren Waren herummusternd, auch ist das Beste schon
1096 6| der höheren Stellbretter herumtastend. Und dabei sang sie leise
1097 6| wäscht und das Köpfchen herumwirft und die Federn sträubt und
1098 5| Verwirrung machen, die daraus hervorging. Mir ward es nachgerade
1099 5| des Leichenzuges sehr am Herzen zu liegen schien. Immer
1100 7| Veredlung des Geschmackes und Herzens der ohnehin von so vielen
1101 4| Neugier rege machte! Ihre heutige Einnahme scheint nicht die
1102 7| auch geblieben ist bis zum heutigen Tag. Sie spielen den Wolfgang
1103 | Hierauf
1104 5| Seine Auffassung unterschied hierbei aber schlechthin nur zweierlei,
1105 3| aufgestellt für die eigentlichen Hierophanten dieses Weihfestes: die Kinder
1106 2| ganzen Tag von Bittenden und Hilfesuchenden nicht leer. Ich war aber
1107 9| spielten, glänzten hellblau, himmelblau. Aber mit mir hat's eigene
1108 7| und so fort, ein ganzes Himmelsgebäude, eines ins andere greifend,
1109 6| Augen. -- Aber es waren Himmelslichter. Wie Sonne, Mond und Sterne;
1110 4| Verbindung von Anstalten und Hin- und Hergehenden zwischen
1111 5| Der Sarg ward erhoben, hinabgebracht, und der Zug setzte sich
1112 5| ich aber die erste Stufe hinabstieg, sprach sie von unten herauf:
1113 2| gewartet, und er war allein hinaufgegangen. Als er herabkam, sagte
1114 6| die in Staatsdiensten hoch hinaufkamen, nun aber schon beide tot
1115 7| und die Nota sensibilis hinaufsteigt wie eine erfüllte Hoffnung,
1116 6| wie in eine weite Ferne hinausblickend, den Kopf gegen die unterstützende
1117 8| arbeiteten. Der Alte wollte hinausgehen. Bleibt doch da, Vater,
1118 3| das in den Nachbars-Hof hinausging. Anfangs aß ich am Familientische,
1119 9| ermangelte, sie wieder zur Türe hinauszuweisen, ein Gebot, dem sie sich
1120 0| fieberte und irresprach den Tag hindurch und die ganze Nacht. Des
1121 7| undurchdringlichen Befriedungen hindurchlaufend, bildet die einzige Verbindung
1122 8| bückt und in eine Höhlung hineinsingt, dann wieder erhebt und
1123 8| hatte mich dem Zug der Menge hingegeben und befand mich in der Mitte
1124 3| Inspektion zusammengebracht und hingelegt; ja, im Innern der Gemächer
1125 8| auslachte und den zum Sammeln hingestellten Hut des alten Mannes leer
1126 7| ich, der Gewohnheit nach, hinging, meinem Vater die Hand zu
1127 6| sieht man, wo die Pflaumen hinkommen und die Handvoll Erbsen
1128 5| sagte er, die Violine hinlegend. "Ich hörte es immer mit
1129 0| Daß sie mir dabei Geld hinlegten, beschämte mich nicht. Denn
1130 4| der Tasche ziehend und ihm hinreichend. -- "Bitte! bitte!" rief
1131 2| aber, gedankenlos vor mich hinstarrend, fand ich mich plötzlich
1132 5| verbarg und heimlich wieder hinstellte. Er hatte offenbar Obst
1133 9| auf Stiege und Gang damit hinstellten. Ein Bäcker verkaufte kleine
1134 3| seine Tochter ganz in den Hintergrund getreten. Nun, da es ruhiger
1135 1| hat Schulden über Schulden hinterlassen und die Leute betrogen.
1136 6| war es unziemlich, und die Hinterstube, die sie und ihr Vater gemeinschaftlich
1137 3| den Hausgenossen, in einem Hinterstübchen, das in den Nachbars-Hof
1138 3| an ein zugelehntes Hoftor hintrat, gab dieses nach und zeigte
1139 8| Alte, und vor das Mädchen hintretend, sagte er mit starker Stimme:
1140 2| dem Hause meines Vaters hinüberblickte, hörte ich plötzlich hinter
1141 4| paar Schritte vom Schranke hinweg, und die Augen auf mich
1142 9| daß ich an denselben Ort hinziehen wollte. -- Sind Sie ein
1143 7| Ausatmen der Seelen durch Hinzufügung allenfalls auch zu sprechender
1144 2| Überschwemmung. Ein neu Hinzugekommener fände die Zeichen bedenklich.
1145 1| einschlagend, und, von Staub und Hitze erschöpft, trat ich in einen
1146 2| eintrat, warf mir einen hochmütigen Blick zu und ging in die
1147 6| sagte sie, sie macht ja Hochzeit dort.~
1148 6| Schwungkraft ihrer Hand, schien höchlich und zum Scherze übertrieben.
1149 7| Erstaunen, den Mann von den höchsten Stufen der Kunst sprechen
1150 0| stellte ich mich in die Höfe der Häuser, da unter so
1151 3| Gestalt. -- "Auch war ihr mein höfliches Benehmen gegen jedermann
1152 5| Besonders zuwider war ihr meine Höflichkeit gegen die Kunden. Da ich
1153 2| Noten habe, weshalb ich auch höflichst um die Abschrift gebeten
1154 2| Steigt gleich anfangs in die Höhe, kehrt dann in sein Inwendiges
1155 6| etwas sucht, auf einem der höheren Stellbretter herumtastend.
1156 8| das sich bückt und in eine Höhlung hineinsingt, dann wieder
1157 5| der Beschreibung dieses höllischen Konzertes verschonen will.
1158 7| in der Mitte befindliches hölzernes Gittertor bezeichnet. An
1159 2| nur nicht auch für den Hörer.~
1160 2| riefen sie; "einen Walzer, hörst du nicht?" Der Alte geigte
1161 2| sein Inwendiges zurück und hört ganz leise auf. Sie singen'
1162 8| eben die Sängerin über den Hof. Ich sah sie nur von rückwärts,
1163 8| Pförtchen in der Ecke des Hofes, da wohl ein Backofen inne
1164 1| Meinung war gut, und ich hoffe ihn einst wiederzufinden,
1165 5| auch diesem status quo ein Hoffnungsstrahl. Die ersten Bäume des Augartens
1166 6| ohne Zweifel von dem Hofrate -- gehört?" Hier nannte
1167 4| ihm vorbei und trat in den Hofraum. Die alte Gärtnerin kam
1168 3| ausweichend, an ein zugelehntes Hoftor hintrat, gab dieses nach
1169 7| Vortuche vom Staube reinigte. Hohe Ehre, fuhr er fort. Der
1170 5| nicht begreifen, daß ich das holde Gotteswesen einmal gering
1171 2| und das Wiederkehren zur holden Tonkunst, zu meiner Violine,
1172 2| liegende Stufenreihe höchst holperig verbunden, die Terz markiert,
1173 4| ungewohnt, bäumt sich der Holsteiner Rappe, als wollte er seinen
1174 9| wie niedergedonnert. Da holte ich denn, halbe Tage lang
1175 0| devotest verbitten muß. Das Honorarium für mein Spiel ist mir bereits
1176 0| und mitunter sehr hoch, honorieren ließen. So habe ich mich,
1177 7| auswendig zu sagende Verse des Horaz -- ein Wort. Mein Lehrer,
1178 7| sie, ohne die Mulde mit Hülsenfrüchten wegzusetzen, sich samt dem
1179 2| In welcher dieser elenden Hütten wohl mein Original wohnen
1180 9| die nun entweder wirklich Hunger fühlten oder eine halbe
1181 0| aufgesprungen und griff nach meinem Hute. Was ist? wo wollen Sie
1182 7| ohne Hut? Den Mangel des Hutes erklärte ich durch den Umstand,
1183 5| man sich wohl leicht eine Idee von der Verwirrung machen,
1184 4| stillestehenden Kutschen. Des immerwährenden Anhaltens ungewohnt, bäumt
1185 0| Ratstisch angestellt. In immerwährender Widersetzlichkeit gegen
1186 0| eine unbesonnene Wette, infolge der er, vom Ritt erhitzt,
1187 2| erstaunte über das natürliche Ingenium; wie denn überhaupt die
1188 4| als sie den spärlichen Inhalt sah, fing aber gleich darauf
1189 5| hätte. Der Ton drang in mein Inneres hinein und aus dem Innern
1190 9| jetzt keine Uniform ohne innerlichen Schauder ansehen. Daß man
1191 3| offenbar behufs der amtlichen Inspektion zusammengebracht und hingelegt;
1192 8| ihm selbst verfertigten Instrumente, halb Hackbrett und halb
1193 6| Schauspielhauses immer zehnmal interessanter, ja belehrender war als
1194 2| wiederholt. Endlich kam ein Intervall. Es war die Quarte. Hatte
1195 5| Gehör wohltuenden Noten und Intervalle, ja nahm keinen Anstand,
1196 8| starrenden Augen. Ein alter invalider Stelzfuß, der auf einem
1197 2| Höhe, kehrt dann in sein Inwendiges zurück und hört ganz leise
1198 | inzwischen
1199 5| nach. Nicht als ob ich ihr irgend etwas zu Danke gemacht hätte.
1200 | irgendeiner
1201 4| Trauergeläute, suchende Mütter und irregehende Kinder. Endlich kam ich
1202 7| vielen Seiten gestörten und irregeleiteten Zuhörerschaft. Da derlei
1203 0| Bette, wo ich fieberte und irresprach den Tag hindurch und die
1204 2| Hause, und nur des Abends irrte ich in den dunkeln Straßen
1205 5| letzteres nicht ohne häufige Irrungen, wo denn immer Barbara dazwischenfuhr,
1206 6| derber, rüstiger Mann, die Jacke über die Schulter gehängt,
1207 1| Vollmonde im Monat Juli jedes Jahres samt dem darauffolgenden
1208 6| zweiten] Hälfte des vorigen Jahrhunderts unter dem bescheidenen Titel
1209 1| eigentliches Volksfest, wenn je ein Fest diesen Namen verdient
1210 | jedem
1211 7| beste ist, teils weil es für jeden schwierig sein dürfte, verwickelte
1212 0| werden sollten, was nicht jedermanns Sache sei. Kommen Sie schon
1213 9| machen würde. Sie müssen jemand an der Seite haben, der
1214 8| als weinen und dazwischen jene lateinischen Verse rezitieren,
1215 | jenem
1216 5| und ging mit demselben zu jener hinaus. Ich hörte ihn draußen
1217 4| denken, als diesseits und jenseits der gezogenen Linie, dieses
1218 5| sorgen, der weiß es" -- "Ihr jetziges Leben mag wohl einförmig
1219 7| spielen. Obwohl mir das jeweilige Was der Musik, mit Ausnahme
1220 5| Tanzmusik schallen herüber, vom Jubel der neu Ankommenden beantwortet.
1221 9| hinaus. Mehrere von den jüngeren Beamten, die nun entweder
1222 0| Hauses ging abwärts. Mein jüngster Bruder, ein eigenwilliger,
1223 1| nach dem Vollmonde im Monat Juli jedes Jahres samt dem darauffolgenden
1224 6| folgt, liegen als Embryo die Julien, die Didos und die Medeen.~
1225 3| Organist der Peterskirche käme öfter um Muskatnuß in ihres
1226 9| entfernten Vorstadt ein Kämmerchen gemietet, und so war ich
1227 7| wohl, das Gebet gehört ins Kämmerlein." -- "So will ich Sie denn
1228 0| entgegenströmenden Menschenwoge kämpfte. So entschwand er mir, und
1229 5| lärmenden Leute und gewinne kaum kärglich Brot dabei; aber der Abend
1230 5| verspottete. Machte ich einem der Käufer einen Bückling oder empfahl
1231 4| stehen, sah rings an den kahlen Wänden umher, dann nach
1232 8| gebender Miene. Barhäuptig und kahlköpfig stand er da, nach Art dieser
1233 2| dunkeln Straßen umher wie Kain, der Brudermörder. Die väterliche
1234 7| ein, wenngleich der letzte Kampf zu bestehen. Ein schmaler
1235 5| sorgfältig die herausstehenden Kanten des Leichentuches wieder
1236 2| was ich versprach. In den Kanzleien, meinte er, sei nichts zu
1237 1| ihr begreiflich, daß das Kanzleipapier sei und nicht mir gehöre,
1238 6| Wortwechsel weinerhitzter Karrenschieber spinnt sich ein unsichtbarer,
1239 5| hinaus, im buntgedruckten Kattunüberrocke, aber mit schwarzem Halstuch
1240 0| nicht zu bestimmen. Daß sie Katzenaugen habe, bestritten einige,
1241 2| Kameraden und dem Geräusch der kauenden Backen merkte, daß die Kuchenverkäuferin
1242 1| mir ihren Korb hin. Ich kaufe nichts, liebe Jungfer, sagte
1243 4| Vaters Laden, um Muskatnuß zu kaufen; die konnte er nur zu Bier
1244 1| beschloß endlich, nach Hause zu kehren.~
1245 6| von auswärts nach Hause kehrend, mich auf der Lauer überrascht
1246 2| gleich anfangs in die Höhe, kehrt dann in sein Inwendiges
1247 4| wickeln, und mischte sich mit keinem Worte in unser Gespräch.
1248 2| mir Papier begehrt, als keines zur Hand war, das mir gehörte.
1249 7| Vaters -- , und die Bedienten kenne ich alle. Ich bin der Sohn
1250 3| ihm getreten. "Die Kinder kennen eben keinen andern Tanz
1251 5| Kanzlei, wo wir uns zuerst kennengelernt. Dabei ließ sie mich aber
1252 6| hatte. Ich bejahte meine Kenntnis des Mannes. "Er war mein
1253 0| ich mich an, von meinen Kenntnissen Vorteil zu ziehen, und zwar
1254 9| wollte. -- Sind Sie ein Kind! sagte sie. Das ginge nicht
1255 4| die schreiende Weiber- und Kinderbevölkerung des Plebejer-Fuhrwerks offenbar
1256 5| Stadt vorging; aus meinen Kinderjahren; von dem Beamtenwesen in
1257 1| Sie war Mutter von zwei Kindern, von denen das älteste Jakob
1258 5| geschätzt, ja gehaßt in meiner Kindheit, und küßte die Violine und
1259 5| der Geistliche mit dem Kirchendiener. Unmittelbar nach dem Sarge
1260 2| zusammenhängende Brigittenau ihre Kirchweihe. Von Brigittenkirchtag zu
1261 7| Verbindungsweg überflüssigen Raum; am Kirchweihfeste aber würde seine Breite,
1262 7| gewöhnlich, den lustgierigen Kirchweihgästen als Fußgänger mit angeschlossen.
1263 9| Weißbrote, die Obstfrau Kirschen. Vor allem aber waren gewisse
1264 2| haben, dem man sein Leid klagen kann, niemanden, der Mitleid
1265 6| verdirbt die Applikatur, klagten über Ohrenfolter und verwiesen
1266 2| Spieler sich vorher an dem Klange des einzelnen Tones geweidet,
1267 7| Wohltat und Gnade des Tons und Klangs, seine wundertätige Übereinstimmung
1268 2| mit ganz leiser und doch klarer Stimme das Lied, wobei sie
1269 8| des Dammes, bereits auf klassischem Boden, nur leider zu stets
1270 6| meine Wange, hier!" Dabei klatschte der alte Mann auf seine
1271 7| Stimme hätte. Oder schlagen Klavizimbel, wie die vornehmen Leute
1272 6| gleichsam an dem Türfenster klebte, nahm ich mir ein Herz,
1273 4| änderte einiges in meiner Kleidung und ging, als es Abend geworden,
1274 4| zwischen Wagen und Wagen kleiner. Schon mischen sich einzelne
1275 9| pflegten gegen eilf Uhr eine Kleinigkeit zu sich zu nehmen. Die Gewerbsleute,
1276 5| ich, als Vorübung, an dem Kleinverkauf im Grieslergewölbe tätigen
1277 1| wenig mehr um Musik, aber es klingt noch immer so hübsch wie
1278 4| Antwort, drückte endlich die Klinke und trat ein. Ich befand
1279 2| ich doch niemand; nur das Klirren eines Fensters im Erdgeschosse,
1280 8| Ein lahmer, verwachsener Knabe, er und seine Violine einen
1281 8| einzigen ununterscheidbaren Knäuel bildend, der endlos fortrollende
1282 5| stehend dasselbe. Die Frau kniete und hielt ihr Buch nahe
1283 6| Schulter gehängt, eine Art Knittel in der Hand, ungefähr wie
1284 2| meinen Wunsch zu ziehen. Ich knöpfte daher des andern Morgens
1285 2| Erbschaft im Handel anlegen. Knoppern und Früchte werfen guten
1286 9| dabei sah sie aus wie eine Königin. Man hat mir zwar einen
1287 4| die ganze Nacht, und Sie könnten da leicht mehr gewinnen
1288 6| Hälslein wäscht und das Köpfchen herumwirft und die Federn
1289 0| fragte und erfuhr. Mein Körper ist sonst stark und widerhältig,
1290 8| Bewegung des ganzen gebückten Körpers markierte. Aber all diese
1291 2| meines Vaters Tode teils Kollegen aus der Kanzlei, teils andere
1292 2| unglaublichen Summen angewachsenen Kollekte persönlich an die mich zunächst
1293 7| sich neckt -- sagte er. Komm nur heraus, Bärbe, und mach
1294 5| gleichsam zu sich selbst kommend. "Ich hatte nicht auf Erfüllung
1295 6| war, und schlich daher am kommenden Morgen in der Nähe des Grieslerladens
1296 4| Kutschen-Atome sich zu einer kompakten Reihe verdichten, die, sich
1297 8| wahrscheinlich die große Konkurrenz scheuend, hier an den Propyläen
1298 6| ehe ich mich entschuldigen konnte-Sie hatten, wie ich schon früher
1299 3| Beamten, die gerichtliche Konstatierung so vieler Todesfälle vorzunehmen.~
1300 1| ein ausgelassenes Wort im Konzepte, wenn es sich auch aus dem
1301 5| Beschreibung dieses höllischen Konzertes verschonen will. Da die
1302 5| der Träger wartete. An dem Kopfende saß eine ziemlich starke
1303 2| nahm sie mit einem leichten Kopfnicken mein Geschenk und legte
1304 7| ein Wort. Mein Lehrer, der kopfnickend und meinen Vater anlächelnd
1305 3| Errichtung eines Auskunfts-, Kopier- und Übersetzungs-Comptoirs
1306 5| nämlich bis zur Eröffnung der Kopieranstalt ohne Beschäftigung war und
1307 3| mein Andringen wurden die Kopierarbeiten auch auf Musikalien ausgedehnt,
1308 0| bemerkte, daß auch Musikalien kopiert werden sollten, was nicht
1309 2| Arm in die Handhabe des Korbes fahrend und aufgerichtet
1310 4| Wir haben ihn auf unsere Kosten begraben lassen wollen,
1311 8| denken? Der nächste Besuch kostete einen schweren Entschluß.
1312 3| Die Bedienten erhielten Kostgeld; ich auch, das man mir aber
1313 4| aussehender, ältlicher, aber noch kräftiger Mann. In hohen Stiefeln,
1314 8| wie bitter es meinen Vater kränken mußte. Ich tat den ganzen
1315 0| einen ziemlich linkischen Kratzfuß und entfernte sich, so schnell
1316 5| der Alte, wobei er auf die Kreidenlinie in der Mitte des Zimmers
1317 4| am Boden mit einem dicken Kreidenstriche bezeichnet, und man kann
1318 2| Leibeskräften spielend, im Kreise einiger Knaben, die ungeduldig
1319 6| s. Sie wirbelte wie ein Kreisel um sich selbst. Glutrot
1320 5| Voraus die Schuljugend mit Kreuz und Fahne, der Geistliche
1321 2| geschwollnere Woge des Volks, sich kreuzend quer unter- und übereinander,
1322 4| Hand auf, machte wie ein Kreuzeszeichen in die Luft und rief: Gott
1323 6| neben dem Spiegel und einem Kruzifix gegenüber an der Wand. Als
1324 6| erzählt, die Barbara, noch als Kuchenhändlerin, einem Zudringlichen gegeben.
1325 9| sehen. Man hatte ihr den Kuchenhandel auf der Kanzlei eingestellt,
1326 8| schien, noch ungebackenen Kuchenstücken. Sie trat in ein Pförtchen
1327 2| kauenden Backen merkte, daß die Kuchenverkäuferin gekommen war, und glauben
1328 3| meinetwegen eine eigene Küche zu führen. Die Bedienten
1329 2| Häusern, die, zwischen großen Küchengärten gelegen, die Beschäftigung
1330 2| mich zukommend, ein mit Küchengewächsen schwer beladener Mann an
1331 4| Nun war seit einiger Zeit kühles Wetter und daher wahrscheinlich,
1332 3| damit verbunden war, wenig kümmerte. Aber der Sekretär meines
1333 1| fortkommen, und verschonen uns künftig mit Ihren Besuchen. Hier
1334 9| Heimatlosen geknüpft hätte, Kummer und Elend zu tragen, das
1335 1| überfüllt, heute ihre ganze Kundschaft der Brigittenau abgegeben
1336 9| unbesiegbare Heiterkeit, so viel Kunsteifer bei so viel Unbeholfenheit;
1337 8| das übrige Orchester ganze Kupferminen einsackte. Ich war, um das
1338 7| machte der Versammlung eine kurze Verbeugung und ging. Ce
1339 4| scheinbar stillestehenden Kutschen. Des immerwährenden Anhaltens
1340 4| die einzelnen Pferde- und Kutschen-Atome sich zu einer kompakten
1341 4| wechselseitige Ehrenangriffe der Kutscher, mitunter ein Peitschenhieb.~
1342 5| endlich den Faden durch dieses Labyrinth erkennen, gleichsam die
1343 1| spöttisch und schlug eine kleine Lache auf, indem sie fortging.~
1344 2| Sekretärs. Aber die Leute lachten und fragten, ob ich die
1345 7| lachte der in der Mitte des Ladens stehende Fleischer laut
1346 7| beinahe aus", sagte der Alte lächelnd, "als ob Sie, verehrter
1347 8| unreinlichen Molltonüberrock mit lächelnder, sich selbst Beifall gebender
1348 1| Volksfeste für diesen Tag länger beizuwohnen, ich ging daher
1349 8| sie nämlich wirklich seit längerer Zeit. Und zwar aus der Kanzlei.~
1350 7| Stand und Würden geachteten, längst nicht mehr lebenden Meistern
1351 3| Vater verlangte, daß ich längstens eine halbe Stunde nach dem
1352 1| Sack. Betrügt niemanden, läßt sich aber auch nicht betrügen;
1353 2| hätte? Das Handelsgericht lag nur wenige Häuser davon
1354 5| andere und nahm überhaupt die Lage eines mit Bequemlichkeit
1355 3| Wirklich lagen mir bereits andere Aussichten
1356 4| schmalen Fenster, eine zweite Lagerstätte, dürftig, aber reinlich,
1357 8| empfindbar machen wollte. Ein lahmer, verwachsener Knabe, er
1358 0| Bruder ging heimlich aus dem Lande. Die Feinde unseres Vaters,
1359 0| Widersetzlichkeit gegen seinen Landesvorgesetzten und, wie sie sagten, heimlich
1360 4| langherabgehendem Leibrocke sah er einem Landfleischer ähnlich. Er gab Aufträge,
1361 8| blickte, wie aus einer langen Abwesenheit zu sich gekommen,
1362 6| sind heute frühmorgens nach Langenlebarn gereist. -- Die Tochter
1363 4| unhöfliche Zudringlichkeit, allzu langes Warten konnte für Gleichgültigkeit
1364 2| vorwärtsging, schlug der leise, langgehaltene Ton einer Violine an mein
1365 4| Stiefeln, gelben Lederhosen und langherabgehendem Leibrocke sah er einem Landfleischer
1366 4| können. Froh und guter Dinge langte ich an, aber ein eiskalter
1367 2| fürchte, seiner Tochter zur Last zu sein. Er aber sagte,
1368 5| sollen und können. Loqueris latine?" wandte er sich gegen mich, "
1369 6| Hause kehrend, mich auf der Lauer überrascht und als verdächtig
1370 3| überfahren, selbst im vollen Lauf; und nicht überfahren zu
1371 2| gleich darauf wieder bis zum lautesten Gellen emporzusteigen, und
1372 7| geachteten, längst nicht mehr lebenden Meistern und Verfassern,
1373 9| Angehörige allenfalls auch mit Lebensgefahr schützt, ist wohl gut und
1374 2| dem Mädchen, die aber kein Lebenszeichen von sich gab. Doch schien
1375 6| bekümmerten Gesichtern, dem lebhaften oder gedrückten Gange, dem
1376 9| benutzen wissen, ersparten den Leckermäulern den Weg und brachten ihre
1377 4| In hohen Stiefeln, gelben Lederhosen und langherabgehendem Leibrocke
1378 6| Spitze zu Spitze in den Lehrgegen- ständen herum, ich konnte
1379 6| und verwiesen mich auf die Lehrstunde, wo die Folter für mich
1380 2| meiner Neugier stand, aus Leibeskräften spielend, im Kreise einiger
1381 4| Lederhosen und langherabgehendem Leibrocke sah er einem Landfleischer
1382 3| im Torwege eine Reihe von Leichen, offenbar behufs der amtlichen
1383 5| Frau eine Forderung des Leichenbesorgers offenbar zu hoch fand. Die
1384 5| herausstehenden Kanten des Leichentuches wieder zurecht. Die Gärtnersfrau
1385 5| Unterricht gab, wie sie sich beim Leichenzuge zu benehmen hätten. Eben
1386 2| Damit nahm sie mit einem leichten Kopfnicken mein Geschenk
1387 7| nicht imstande war, den leichtesten Walzer faßbar wiederzugeben.
1388 4| Ordnung halten zu können; so leichtgläubig, daß man jedem traut, gleichviel
1389 0| mit einer Abart vornehmer Leichtigkeit einen ziemlich linkischen
1390 5| Land! Land! Land! Alle Leiden sind vergessen. Die zu Wagen
1391 6| Feste beizuwohnen. Als ein leidenschaftlicher Liebhaber der Menschen,
1392 7| Lustwandelnden sich am Ende doch leidlich zurechtfindet.~
1393 2| spottend verließ, sich um einen Leiermann sammelnd, der seine Drehorgel
1394 8| Bemühung, Einheit in seine Leistung zu bringen, war fruchtlos,
1395 0| schmeicheln konnte, sich für ihre Leistungen, und mitunter sehr hoch,
1396 4| schlug den Takt und gab Lektionen. Als sich das Wasser ein
1397 5| gelernt oder vielmehr hätte es lernen sollen und können. Loqueris
1398 6| Buches entsprungenen Plutarch lese ich aus den heitern und
1399 6| Mulde Erbsen oder Bohnen lesen. Vor ihr stand ein derber,
1400 5| Rede gewesen, daß ich den Leser mit der Beschreibung dieses
1401 6| ging zur Türe hinaus. Mein letzter Blick traf die Frau. Sie
1402 5| entzückte, indes er dem letztern, auch dem harmonisch begründeten,
1403 6| hart vor dem Ladentische am Lichte sitzen und in einer hölzernen
1404 6| vom Donner getroffen. Die Lichter tanzten mir vor den Augen. --
1405 8| Qualitäten, aber das Feine, lieber Gott, wo soll's herkommen?
1406 2| Haupt duckte, so schön, so lieblich, daß, ehe sie noch zu Ende
1407 5| fürchte beinahe, nur meines Lieblings die Rede gewesen, daß ich
1408 8| endlich. "Ei ja, bei dem Liede und meinen Versuchen, es
1409 3| nicht nehmen, daß ich ein liederlicher Beamter und ein ausschweifender
1410 7| gar Melodien von unartigen Liedern, immer wieder von denselben
1411 4| gar nicht ausgezeichneten Liedes, wobei ihm die Finger auf
1412 7| Musik, mit Ausnahme jenes Lieds, immer ziemlich gleichgültig
1413 7| Brigittenau hart vor mir liegend. Hier ist nun noch ein,
1414 8| ferner die Schule besuchen ließe, mein Vater nahm aber nie
1415 9| das legte sich wie ein lindernder Balsam auf meine Brust,
1416 4| und jenseits der gezogenen Linie, dieses Äquators einer Welt
1417 2| alte Mann, wobei er mit der linken Hand, als einer, der geigt,
1418 0| Leichtigkeit einen ziemlich linkischen Kratzfuß und entfernte sich,
1419 6| spinnenartig aufgeschwollenen literarischen Matadors; als ein Liebhaber
1420 4| Möglichkeit und mehr dabei litten als er selbst. Denn er musizierte
1421 2| Gerichte gaben es nicht zu. Lob und Dank sei ihnen dafür
1422 5| lernen sollen und können. Loqueris latine?" wandte er sich
1423 3| Mann, nur mit dem Hemde und lose eingeknöpftem Beinkleide
1424 2| Aufruhr der Freude, die Losgebundenheit der Lust.~
1425 7| Stellung, nur daß sie sich die losgegangenen Haare, fortarbeitend, hinter
1426 6| im Gewölbe, und als ich, losgelassen, mich umschaute, sah ich,
1427 6| fort. "Nur daß ich auf sie losstürzte und sie in die Wohnstube
1428 7| man ihnen gibt, um ihrer loszuwerden, oder weil ihr Spiel die
1429 7| ich, leise, als ob's eine Lüge wäre. -- Mir sind im Leben
1430 5| ich nach Ihrer Geschichte lüstern bin", versetzte ich. -- "
1431 6| beugte ich mich vor und lugte von der Seite hinein. Ich
1432 7| mich, wie gewöhnlich, den lustgierigen Kirchweihgästen als Fußgänger
1433 7| Oho, hier geht's lustig her! hörte ich hinter mir
1434 7| einzige Verbindung der beiden Lustorte, deren gemeinschaftliche
1435 2| Prater in ununterbrochener Lustreihe zusammenhängende Brigittenau
1436 7| allseitige Gutmütigkeit der Lustwandelnden sich am Ende doch leidlich
1437 7| Komm nur heraus, Bärbe, und mach keine Dummheiten! Einen
1438 3| Stufe die letzte Verbeugung machend, überraschte mich der Kanzleivorsteher,
1439 4| von Ihnen gesprochen. Die Madame ist auch oben. Wir haben
1440 6| Der Einflußreiche, der Mächtige sein Vater? Der Alte schien
1441 8| Sollten sich des Mädels annehmen, heißt das in Musik,
1442 9| Ich hasse die weibischen Männer.~
1443 6| wünschte ich gesegnete Mahlzeit und ging zur Türe hinaus.
1444 8| zu erwartenden Seligkeit mangle, hatten sich links am Abhang
1445 4| den Besuch bei dem alten Manne, der verabredetermaßen in
1446 2| holperig verbunden, die Terz markiert, wiederholt. Die Quinte
1447 8| ganzen gebückten Körpers markierte. Aber all diese Bemühung,
1448 9| verfertigte und noch warm zu Markt brachte. Ihre Kunden traten
1449 9| zählen und wägen, messen und markten; aber dabei kommt nichts
1450 1| Hause ist. Du, Barbara, marsch hinein in die Kammer! Sie
1451 6| ich, besonders wenn sie in Massen für einige Zeit der einzelnen
1452 6| aufgeschwollenen literarischen Matadors; als ein Liebhaber der Menschen,
1453 4| Schrank, der zur Seite an der Mauer stand, wickelte ihr Paket
1454 6| entweder singen oder das Maul halten, zu reden sei da
1455 6| Julien, die Didos und die Medeen.~
1456 3| fand man es unbequem, meinetwegen eine eigene Küche zu führen.
1457 3| Sinn, daß, wenn ich das Meinige zu Rate gehalten und ihr
1458 1| ja Gnaden! denn seine Meinung war gut, und ich hoffe ihn
1459 7| längst nicht mehr lebenden Meistern und Verfassern, tue mir
1460 2| vorsichtiger zu sein. Ich meldete mich wegen meiner Erbschaft.
1461 7| Deutschwalzer, ja wohl gar Melodien von unartigen Liedern, immer
1462 3| Galopp durchfliegen sie die Menschenmasse, die sich hart vor ihnen
1463 0| befand sich ein dichter Menschenwall zwischen mir und ihm. Klein,
1464 0| mit der entgegenströmenden Menschenwoge kämpfte. So entschwand er
1465 9| Laden, zählen und wägen, messen und markten; aber dabei
1466 5| erkennen, gleichsam die Methode in der Tollheit. Der Alte
1467 8| selbst Beifall gebender Miene. Barhäuptig und kahlköpfig
1468 0| Gastgebot im Hause meiner Mietfrau den ersten Anlaß gab. Als
1469 7| angenehmen Hoffnung, daß die mir mildest gereichte Gabe nicht ohne
1470 9| gewesen. Den Antrag, ins Militär zu treten, wies ich mit
1471 6| einen ungeheuren, beinahe ministerähnlichen Einfluß ausgeübt hatte.
1472 4| müssen, den er sonst in fünf Minuten durchflog. Zank, Geschrei,
1473 4| Papiertüten zu wickeln, und mischte sich mit keinem Worte in
1474 5| öfter der Fall war -- ihre Mißbilligung zu erkennen.~
1475 5| Übelklang so viel von den Mißklängen meines, und ich fürchte
1476 5| meinen Fingern an mein Ohr, Mitbewohner meiner Einsamkeit. Ich fiel
1477 8| hereinrief: Guten Abend alle miteinander! Ich erschrak, denn es war
1478 2| habe ich welches von Hause mitgebracht und -- damit hielt ich ihr
1479 4| Ordnung zu bringen und die mitgebrachten Stücke einzureihen. Darauf
1480 6| Erzählung weiter. "Ich war der mittlere von drei Brüdern, die in
1481 0| Freitags darauf -- es war mittwochs gewesen -- wurde mir plötzlich
1482 5| Dissonanzen so kurz als möglich abtat, überdies die für
1483 7| ins andere greifend, ohne Mörtel verbunden, und gehalten
1484 8| aber nicht unreinlichen Molltonüberrock mit lächelnder, sich selbst
1485 1| Sonntag nach dem Vollmonde im Monat Juli jedes Jahres samt dem
1486 3| auf die Hand gab, sondern monatweise im Speisehause bezahlte.
1487 6| Himmelslichter. Wie Sonne, Mond und Sterne; wie die Engelein,
1488 7| wieder zur Türe herein. Mordtausendelement noch einmal, sagte er, Herr,
1489 7| spielen den Wolfgang Amadeus Mozart und den Sebastian Bach,
1490 6| Erstlich meinte sie, man müsse entweder singen oder das
1491 9| Ladentisch warf; aber da müßte ich fort von hier. -- Und
1492 9| nicht reden. -- Aber ändern müßten Sie sich! Ich hasse die
1493 4| Trauergeläute, suchende Mütter und irregehende Kinder.
1494 9| Groll, und unwillige Worte murmelnd, fügte.~
1495 8| unverdienterweise so bedeutende musikalische Kenntnisse zutraute, und
1496 7| durchblätternd auf sein Musikbuch, in dem ich zu meinem Entsetzen
1497 6| glaub ich, heißt es in den Musikbüchern."~
1498 3| betrübt der alte Mann, sein Musikgeräte zusammenlegend. Ich war
1499 0| auch nur zu Buchstaben. Musiknoten sind nun gar überaus schön.
1500 5| ging. Statt nun in einem Musikstücke nach Sinn und Rhythmus zu
1501 7| Zusammensetzungen geachteter Musikverfasser Note für Note bei sich zu
1502 0| mich an. Lassen Sie das Musizieren und denken Sie auf die Notwendigkeit!
1503 4| unser armer Alter! der musiziert jetzt mit den lieben Engeln,
1504 4| litten als er selbst. Denn er musizierte in einem fort, mit der Stimme
1505 7| schon wieder all meinen Mut verloren und stand dem Mädchen
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