34-durch | durft-grund | gute-mut | nachb-umsch | umson-zwits
Absatz
1506 5| nicht wieder zu hören. Die Nachbarin sang teils gar nicht, teils
1507 3| Hinterstübchen, das in den Nachbars-Hof hinausging. Anfangs aß ich
1508 4| so saß, hörte ich auf dem Nachbarshofe ein Lied singen. Mehrere
1509 7| endlose Menge, die, heftig nachdrängend und von Rückkehrenden im
1510 6| ich von der andern Seite nachdrängte. Wie sie nun zusammengekrümmt
1511 4| so rührend und hatte den Nachdruck so auf der rechten Stelle,
1512 8| mit den vorhergehenden und nachfolgenden dazu. Ich versprach, durch
1513 5| hervorging. Mir ward es nachgerade selbst zuviel. Um ihn aus
1514 8| der Alte auf die Straße nachgesprungen, wo er mir's in die Hand
1515 1| geworden, als ich endlich des Nachhausegehens gedachte, den Betrag meiner
1516 | nachher
1517 1| und ich kam in den Ruf, nachlässig zu sein, indes ich mich
1518 2| Ich ließ in den Büchern nachschlagen, aber weder sein Name noch
1519 6| derweile unausgesetzt; mit dem Nachspielen ging es aber nicht so leicht.~
1520 2| ordentlichen Leute in ihrer Nachtruhe." Zugleich, wie ich vorwärtsging,
1521 5| meinte er. "Sie kommen des Nachts spät nach Hause, und wenn
1522 5| Erstens war ich nie ein Nachtschwärmer und halte es auch nicht
1523 5| nimmt, nur einen und den nächst darauffolgenden Tag dauert,
1524 8| mehr begütigt denken? Der nächste Besuch kostete einen schweren
1525 1| ging. Ich wollte mich ihr nähern, aber sie stieß zornig mit
1526 4| ich suchte. Als ich aber nähertrat, bemerkte ich wohl eine
1527 2| dieselben Verhältnisse, die nämlichen Töne. -- Und das nannte
1528 8| das schon die Spuren des nahenden Abends zu zeigen anfing,
1529 2| nachschlagen, aber weder sein Name noch meiner kamen darin
1530 2| Bewohner und den Ursprung des Namens Gärtnergasse augenfällig
1531 1| Ja, rief er, wird ein Narr gewesen sein, der Sekretarius!
1532 2| Ich erstaunte über das natürliche Ingenium; wie denn überhaupt
1533 9| Putzladen an sich, der hier nebenan zu Verkauf steht. Ich verstehe
1534 9| sind schwach, immer auf Nebendinge gerichtet, so daß Sie kaum
1535 2| Blick zu und ging in die Nebenkammer, deren Türe sie abschloß.
1536 1| Einmal nur, um mich zu necken, machten ihr meine Kameraden
1537 7| Hause kam. Nu, was sich neckt -- sagte er. Komm nur heraus,
1538 6| Stärke des eher klein zu nennenden Mädchens und der Schwungkraft
1539 5| Ich hörte es immer mit neuem Vergnügen. Sosehr es mir
1540 2| einbrechendem Winter zurückkam. Die neuen Bilder hatten die alten
1541 2| eigentliche Kunst. Ich war nun neuerdings in Verzweiflung. Aber welches
1542 6| von meiner psychologischen Neugierde getrieben, in die Wohnung
1543 | nieder
1544 9| mir ab, und ich war wie niedergedonnert. Da holte ich denn, halbe
1545 6| fadenscheinigen Beinkleidern, mit niedergeschlagenen Augen einzelne Federchen
1546 4| hinauf. Ich stand vor einer niedern und halb schließenden Türe,
1547 9| eigenen Hause, und nicht nötig hatte, wie wenn sie ihre
1548 5| Versprechens gerechnet." Er nötigte mich zu sitzen, räumte auf,
1549 7| fünfte desgleichen, und die Nota sensibilis hinaufsteigt
1550 3| gespielten Stückes auf seinem Notenblatte bezeichnend.~
1551 4| ein kleines Tischchen mit Notenpapier und Schreibgeräte, im Fenster
1552 2| Bitten um Unterstützung und Nothilfe angegangen, ich auch zugesagt,
1553 1| Wir nahmen daher keine Notiz voneinander. Einmal nur,
1554 7| die Rede ist dem Menschen notwendig wie Speise, man sollte aber
1555 0| Musizieren und denken Sie auf die Notwendigkeit! Auch wären Sie nicht imstande,
1556 5| Gewürz ab, zählte den Knaben Nüsse und Welkpflaumen zu, gab
1557 4| sagte in gefaßtem Tone: Was nützt das alles? Es ist nun einmal
1558 9| Hausnummer?" -- "Nummer 34 im ersten Stocke." -- "
1559 2| dieser Bekanntschaft sogleich Nutzen für meinen Wunsch zu ziehen.
1560 4| Korbwagen gehemmten Weg obenhin über diesen hinaus nehmen,
1561 0| Morgens hatte die Natur die Oberhand gewonnen, aber mein Vater
1562 3| zur Stiege gab. Auf der obersten Stufe die letzte Verbeugung
1563 2| küssen wollte ich sie, obschon sie nur ein armes Mädchen
1564 6| verstehen, wenn man die Obskuren nicht durchgefühlt hat.
1565 5| hinstellte. Er hatte offenbar Obst verlangt, um mich zu bewirten,
1566 9| verkaufte kleine Weißbrote, die Obstfrau Kirschen. Vor allem aber
1567 0| ließen. So habe ich mich, obzwar ärmlich, aber redlich fortgebracht
1568 7| Stolz. Endlich gab eine öffentliche Schulprüfung, der man, um
1569 3| die sich hart vor ihnen öffnet und hinter ihnen schließt,
1570 2| auf. Sie singen's auch am öftesten. Ach, das wird wohl das
1571 4| sie mit dem Finger auf die offene Schublade zeigte, sagte
1572 2| an mein Ohr, der aus dem offenstehenden Bodenfenster eines wenig
1573 0| eigenwilliger, ungestümer Mensch, Offizier bei den Dragonern, mußte
1574 6| Applikatur, klagten über Ohrenfolter und verwiesen mich auf die
1575 2| Tod seine nur zu häufigen Opfer ausersehen hatte. Aber entblößt
1576 8| leer ließ, indes das übrige Orchester ganze Kupferminen einsackte.
1577 9| Rechnen und Schreiben eine ordentliche Beschäftigung. Was sich
1578 2| brummte er, "und stört die ordentlichen Leute in ihrer Nachtruhe."
1579 4| Mauer stand, wickelte ihr Paket auseinander, das einige
1580 8| der Bedienten des gnädigen Papa. Konnten Sie aber nicht
1581 4| Steuerbücher und die paar Gulden Papiergeld im Wandschrank vergessen
1582 4| zugegen wäre, fuhr fort, Papiertüten zu wickeln, und mischte
1583 5| Musikleute kam?" fiel er in die Pause ein, die ich unwillkürlich
1584 5| Feuerwerk sich zu einem pays de cocagne, einem Eldorado,
1585 4| der Kutscher, mitunter ein Peitschenhieb.~
1586 2| Summen angewachsenen Kollekte persönlich an die mich zunächst angehende
1587 2| seiner Gläubiger auf meine Person greifen. Aber die Gerichte
1588 3| sagte: der Organist der Peterskirche käme öfter um Muskatnuß
1589 0| er, vom Ritt erhitzt, mit Pferd und Rüstung durch die Donau
1590 4| vor Nacht die einzelnen Pferde- und Kutschen-Atome sich
1591 1| Ein Schelm ist er, aber pfiffig. Und nun gehen Sie nur rasch,
1592 7| die vornehmen Leute zu tun pflegen? Ich sagte, daß ich die
1593 9| vor sich bringen wollten, pflegten gegen eilf Uhr eine Kleinigkeit
1594 8| Kuchenstücken. Sie trat in ein Pförtchen in der Ecke des Hofes, da
1595 4| haben war, griff er in die Phantasie und wurde immer schlechter
1596 3| Heimweg an, wobei ich auch phantasierte, aber, niemand störend,
1597 4| und Kinderbevölkerung des Plebejer-Fuhrwerks offenbar zu befürchten scheint.
1598 7| vorgekommen, aber noch keine so plötzliche, als bei diesen Worten in
1599 6| des Buches entsprungenen Plutarch lese ich aus den heitern
1600 4| halb schließenden Türe, pochte, erhielt keine Antwort,
1601 0| habe, bestritten einige, Pockengruben aber gaben alle zu. Nur
1602 7| Ganze sie nichts anginge. Da polterte der Vater wieder zur Türe
1603 5| da fingen aber unten die Posaunen an zu blasen, und zugleich
1604 1| ist zugrunde gerichtet. -- Potz Dummköpfe und kein Ende!
1605 7| Sohn, wollt' ich sagen, praktizieren also auch die Musik? Singen
1606 2| Augarten, der Leopoldstadt, dem Prater in ununterbrochener Lustreihe
1607 6| einen verhältnismäßig hohen Preis anbot, schien der Mann nicht
1608 2| und Früchte werfen guten Profit ab; ein Compagnon, der sich
1609 7| aber jetzt bin. Die Eltern prophezeien, wenn sie reden! Übrigens
1610 8| Konkurrenz scheuend, hier an den Propyläen die Erstlinge der noch unabgenützten
1611 0| geliebteste, war in einer Provinz am Ratstisch angestellt.
1612 6| ging ich, von meiner psychologischen Neugierde getrieben, in
1613 5| überlegte, daß ich dort mit dem Publikum zu tun haben würde, so nahm
1614 8| kleines, leicht tragbares Pult vor sich hingestellt mit
1615 9| sind, so bringen Sie den Putzladen an sich, der hier nebenan
1616 8| Stimme, hat auch sonst ihre Qualitäten, aber das Feine, lieber
1617 8| Unrechten ergriff mich qualvoll. Ich stammelte nur ein paar
1618 2| ein Intervall. Es war die Quarte. Hatte der Spieler sich
1619 2| des Volks, sich kreuzend quer unter- und übereinander,
1620 4| durch Zufahrende aus allen Quergassen gehemmt, das alte Sprichwort "
1621 2| versetzte er, indem er auf eine Querstraße hinwies, die, von der Häusermasse
1622 2| markiert, wiederholt. Die Quinte darangefügt, einmal mit
1623 5| erscheint auch diesem status quo ein Hoffnungsstrahl. Die
1624 5| nötigte mich zu sitzen, räumte auf, legte hin, sah einigemal
1625 6| aufgerollten, ungeheuren, dem Rahmen des Buches entsprungenen
1626 4| bäumt sich der Holsteiner Rappe, als wollte er seinen durch
1627 2| ich an der Türe zuweilen rascheln hörte. Da sie aber immer
1628 4| sie verlachten mich. Da raschelte es plötzlich an der Türe,
1629 0| angreifendsten Reden in der Ratssitzung. Mitten in einer derselben
1630 0| war in einer Provinz am Ratstisch angestellt. In immerwährender
1631 6| Schublade, die sie, wie einen Raub befürchtend, heftig zustieß
1632 4| brachte einige heisere, rauhe Töne hervor. "Ich habe von
1633 7| Verbindungsweg überflüssigen Raum; am Kirchweihfeste aber
1634 9| mich versuchsweise zu einer Rechenbehörde. Rechnen war aber nie meine
1635 1| gedachte, den Betrag meiner Rechnung auf den Tisch legte und
1636 5| sah aber dabei links und rechts um sich. Die Frau las eifrig
1637 2| und der Alte nur vom Gelde redete, empfahl ich mich endlich
1638 0| mich, obzwar ärmlich, aber redlich fortgebracht bis diesen
1639 1| dann war er wieder ein redliches Gemüt. Aber ich will dazwischenfahren!
1640 4| schon früher meine Neugier rege machte! Ihre heutige Einnahme
1641 8| ich hörte nicht und stand regungslos, bis endlich Kunden kamen,
1642 4| einsteckte, "das heißt einmal mit reichem Gewinn nach Hause gehen",
1643 2| aber auch, ich sei nun ein reicher Mann und hätte mich um niemanden
1644 5| Schwelle ist. -- Meine Wohnung reicht nur bis zu dem Striche",
1645 4| das ihm schon an die Brust reichte, erbrach den Schrank und
1646 7| sollte aber auch den Trank rein erhalten, der da kommt von
1647 7| diese Hefte mir selbst ins reine geschrieben." Er zeigte
1648 7| dem Vortuche vom Staube reinigte. Hohe Ehre, fuhr er fort.
1649 4| Abstich von Schmutz und Reinlichkeit denken, als diesseits und
1650 2| Bald darauf trat ich eine Reise an, von der ich erst mit
1651 9| Heißhunger aufs äußerste zu reizen. Die dürftige und doch edle
1652 5| Handwerksgesellen." -- "Und respektieren diese Ihre Bezeichnung?" -- "
1653 4| da sprang er herunter und rettete und schleppte und trug und
1654 8| jene lateinischen Verse rezitieren, die ich nun aufs Und wußte
1655 5| Musikstücke nach Sinn und Rhythmus zu betonen, hob er heraus,
1656 4| spielte, und zwar diesmal mit richtigem Ausdrucke, die Melodie eines
1657 9| die wenigen, aber mit der richtigsten Betonung, mit völliger Geläufigkeit
1658 2| verlangten. "Einen Walzer spiel!" riefen sie; "einen Walzer, hörst
1659 6| wirklich so und ging ins Riesenhafte. Ich stand wie vom Donner
1660 9| einen Vorschlag getan, ich riet Ihnen aber ab. Denn einmal
1661 4| gekommen, blieb sie stehen, sah rings an den kahlen Wänden umher,
1662 0| Wette, infolge der er, vom Ritt erhitzt, mit Pferd und Rüstung
1663 6| seine Rede immer leiser, Röte überzog sein Gesicht, sein
1664 4| Zusammenkunft bei meinen Kameraden ruchbar geworden war und sie vor
1665 2| Dadurch an Barbaras Warnung rückerinnert, verhehlte ich, als wir
1666 6| dramatischem Dichter der rückhaltslose Ausbruch eines überfüllten
1667 7| heftig nachdrängend und von Rückkehrenden im entgegengesetzten Sinne
1668 5| verwiesen. Sie nimmt ihren Rückzug durch die Türe, wenn sie
1669 4| gefiel. Es war so einfach, so rührend und hatte den Nachdruck
1670 2| sagte ich, das Kratzen rührt von daher, daß ich das Lied
1671 6| Vor ihr stand ein derber, rüstiger Mann, die Jacke über die
1672 5| Jugend her, wie ein altes Rüststück, ungebraucht an der Wand
1673 0| Ritt erhitzt, mit Pferd und Rüstung durch die Donau schwamm --
1674 1| angstvoll, und ich kam in den Ruf, nachlässig zu sein, indes
1675 7| her! hörte ich hinter mir rufen. Es war der Griesler, der
1676 0| als ich endlich selbst ins ruhige Freie gelangte, war nach
1677 9| bis zur Zehe und fuhr in ruhigem Tone fort: Ich weiß kaum
1678 2| Aufruhr in der gutmütig ruhigen Stadt. Eine wogende Menge
1679 3| Hintergrund getreten. Nun, da es ruhiger wurde und ich anfing zu
1680 1| Grütz' im Kopfe und Geld im Sack. Betrügt niemanden, läßt
1681 4| als ob ich ein Gespenst sähe. Sie war blaß und trug ein
1682 6| Liebhaber der Menschen, sage ich, besonders wenn sie
1683 7| mir, es waren auswendig zu sagende Verse des Horaz -- ein Wort.
1684 7| nicht unehrlich geteilt", sagt er, und dabei glänzten seine
1685 8| dieser Leute, den Hut als Sammelbüchse vor sich auf dem Boden,
1686 8| ihn auslachte und den zum Sammeln hingestellten Hut des alten
1687 2| sich um einen Leiermann sammelnd, der seine Drehorgel in
1688 4| verbrachte ich ganze Tage, sann und überlegte. Eines Abends
1689 5| Kirchendiener. Unmittelbar nach dem Sarge die beiden Kinder des Fleischers
1690 8| und ihr helfen sollte. So saßen wir denn und arbeiteten.
1691 1| kümmern. Endlich hatte ich's satt, stand auf, legte ein paar
1692 2| erwartet, erscheint endlich das saturnalische Fest. Da entsteht Aufruhr
1693 0| Schein. Und wie heißt Ihr sauberer Compagnon? fragte sie weiter.
1694 0| mochten, die das Ernste zu schätzen wußten -- ja endlich auf
1695 5| ihr die beiden Kinder zu schaffen, die sie einmal vorschob,
1696 5| Töne entfernter Tanzmusik schallen herüber, vom Jubel der neu
1697 0| sprachen alle mit Beifall, schalten sie aber grob und einer
1698 7| daß" -- fuhr er leiser und schamrot fort -- "der dritte Ton
1699 7| verloren. Ich mußte mit Schande aufstehen, und als ich,
1700 8| ich mit hölzernen Geräten scharren, wobei die Stimme einmal
1701 5| Tanz, Wein und Schmaus, Schattenspiel und Seiltänzer, Erleuchtung
1702 0| auf gutem Papier Haar- und Schattenstriche aneinander- zufügen zu Worten
1703 9| Uniform ohne innerlichen Schauder ansehen. Daß man werte Angehörige
1704 6| Ausbruch eines überfüllten Schauspielhauses immer zehnmal interessanter,
1705 9| Kopf empor, maß mich vom Scheitel bis zur Zehe und fuhr in
1706 1| sein, der Sekretarius! Ein Schelm ist er, aber pfiffig. Und
1707 1| mich, und sowie ich die Schelmerei gleich weg hatte, erklärte
1708 5| Zimmer in Ordnung bringe. Da schelten sie wohl ein wenig und gehen."
1709 1| ihr's aufs beste. Nun, so schenken Sie mir wenigstens einen
1710 9| mit dem Gedanken um, einen Schenkladen aufzurichten. Da ist denn
1711 6| schien höchlich und zum Scherze übertrieben. Es verhielt
1712 8| wahrscheinlich die große Konkurrenz scheuend, hier an den Propyläen die
1713 5| fort; "aber Ihre früheren Schicksale. Wie es sich fügte -- " "
1714 0| Groschen ausgegeben war, schickte ich mich an, von meinen
1715 3| den Straßen zerbrochene Schiffe und Gerätschaften, in den
1716 2| Behörden nach Möglichkeit auf Schiffen Nahrung und Beistand den
1717 4| auf mich zu ziehen, an dem schlaff hängenden Arme bis zum Ellenbogen
1718 7| durch einen schallenden Schlag mit der flachen Hand auf
1719 0| einer derselben traf ihn ein Schlagfluß. Er wurde sprachlos nach
1720 5| Eldorado, einem eigentlichen Schlaraffenlande vereinigen, das leider,
1721 4| alte Sprichwort "Besser schlecht gefahren, als zu Fuße gegangen"
1722 5| unterschied hierbei aber schlechthin nur zweierlei, den Wohlklang
1723 4| herunter und rettete und schleppte und trug und brachte in
1724 4| vor einer niedern und halb schließenden Türe, pochte, erhielt keine
1725 3| öffnet und hinter ihnen schließt, unbesorgt und unverletzt.
1726 4| schien fast, als ob ihr schlimm würde, denn sie setzte sich
1727 3| eine halbe Stunde nach dem Schluß der Kanzlei zu Hause sein
1728 2| die kleine Zuhörerschar schmähend und spottend verließ, sich
1729 2| Auch Barbaras Vater kam. Er schmälte, daß ich sie schon drei
1730 7| genommen, noch immer zu schmal sein für die endlose Menge,
1731 4| gegenüber, hart neben dem schmalen Fenster, eine zweite Lagerstätte,
1732 7| letzte Kampf zu bestehen. Ein schmaler Damm, zwischen undurchdringlichen
1733 5| Musik und Tanz, Wein und Schmaus, Schattenspiel und Seiltänzer,
1734 2| das gleichsam wollüstige Schmecken dieses harmonischen Verhältnisses
1735 0| erreicht zu haben ich mir nicht schmeicheln konnte, sich für ihre Leistungen,
1736 8| und halb Drehorgel, die Schmerzen seiner Verwundung dem allgemeinen
1737 4| ihm der Atem ging wie ein Schmiedegebläs. Ja -- wie man denn nicht
1738 4| nach Hause gehen", sagte er schmunzelnd. -- "Eben recht", sprach
1739 4| einen grelleren Abstich von Schmutz und Reinlichkeit denken,
1740 8| vor sich hingestellt mit schmutzigen, zergriffenen Noten, die
1741 4| Hart neben der Türe ein schmutziges, widerlich verstörtes Bette,
1742 6| und wieder glättet mit dem Schnäblein. Mir war, als ginge ich
1743 2| verhallend, dann in wirbelnder Schnelligkeit ewig wiederholt, immer dieselben
1744 8| kamen, die mich zur Seite schoben, und die Frau mich anfuhr,
1745 4| der Entfernung etwas gar Schönes hörte, lächelte, sank zurück
1746 8| zergriffenen Noten, die das in schönster Ordnung enthalten mochten,
1747 7| zur Gnade gelangt in den Schoß des Wohlklangs. -- Mir hat
1748 2| Wohnung war mir dabei ein Schreckbild, dem ich sorgfältigst aus
1749 8| plötzlich einen kleinen Schrei aus. Sie hatte sich beim
1750 0| Plan zur Errichtung eines Schreib- und Auskunfts-Comptoirs.
1751 4| Tischchen mit Notenpapier und Schreibgeräte, im Fenster ein paar Blumentöpfe.
1752 2| in dem man's singt. -- Schreibt man denn derlei auch auf?
1753 3| und ebenfalls an meinen Schreibtisch ging. Doch ließ er sich
1754 4| Wasser kam und er die Kinder schreien hörte, da sprang er herunter
1755 4| hinaus nehmen, was auch die schreiende Weiber- und Kinderbevölkerung
1756 7| aber widerlich steifer Schrift ungeheuer schwierige Kompositionen
1757 7| hätte. Ein Drechsler oder Schriftsetzer wäre ich gar zu gerne gewesen.
1758 6| Treppe hinab und festen Schrittes durch die Gasse bis zu dem
1759 9| sie einen Brief aus ihrer Schürze zog und halb widerwillig
1760 9| allenfalls auch mit Lebensgefahr schützt, ist wohl gut und begreiflich;
1761 9| wird es denn Pflicht und Schuldigkeit von Freunden und Bekannten,
1762 5| in Bewegung. Voraus die Schuljugend mit Kreuz und Fahne, der
1763 7| Endlich gab eine öffentliche Schulprüfung, der man, um ihn zu begütigen,
1764 6| vorn strebenden und mit den Schultern gegen mich gesenkten Leib.
1765 0| Rüstung durch die Donau schwamm -- es war tief in Ungarn -- ,
1766 7| berühmter Meister, ganz schwarz von Passagen und Doppelgriffen,
1767 4| Auch dort hatten sich die schwarzen Begleiter eines Leichenzuges
1768 0| wurde mir plötzlich ein schwarzer Anzug mit Flor auf die Stube
1769 5| fast kommt mich die Lust zu schwatzen an." Er war während des
1770 7| angreife und eingreife in ein schwieliges Gemüt. Herr", schloß er
1771 7| teils weil es für jeden schwierig sein dürfte, verwickelte
1772 7| steifer Schrift ungeheuer schwierige Kompositionen alter berühmter
1773 2| Donaubrücke bietet neue Schwierigkeiten. Auch hier siegreich, ziehen
1774 3| noch stehendes Wasser und schwimmende Habe. Als ich, dem Gedränge
1775 2| bestimmt gegriffener Ton schwoll bis zur Heftigkeit, senkte
1776 6| nennenden Mädchens und der Schwungkraft ihrer Hand, schien höchlich
1777 7| Wolfgang Amadeus Mozart und den Sebastian Bach, aber den lieben Gott
1778 | sechs
1779 6| Volksfest ein eigentliches Seelenfest, eine Wallfahrt, eine Andacht.
1780 9| auf meine Brust, und ich segnete sie und ihre Wege.~
1781 | seid
1782 5| Schmaus, Schattenspiel und Seiltänzer, Erleuchtung und Feuerwerk
1783 9| heimkehrte, wo für andere seinesgleichen erst die eigentliche Ernte
1784 6| dem drängenden Liebhaber seitab vom Gewühl der Tanzenden
1785 6| Ich habe seitdem harte Tage erlebt, keinen
1786 8| einiger Entfernung auf den Seitenabhang des Dammes getreten. Er
1787 2| Gang war in die Wohnung des Sekretärs. Aber die Leute lachten
1788 4| Reihe verdichten, die, sich selber hemmend und durch Zufahrende
1789 4| ersten Male in meinem Leben selbständig, ein Mann. Kaum, daß ich,
1790 7| und dabei überzog ein selbstgefälliges Lächeln seine Züge -- , "
1791 4| gedankenloser Zerstreuung oder selbstquälerischem Trübsinn. So kam es, daß
1792 9| herausgesehen hatte, da kam eine selige Empfindung über mich. Daß
1793 8| Vorschmack der zu erwartenden Seligkeit mangle, hatten sich links
1794 7| desgleichen, und die Nota sensibilis hinaufsteigt wie eine erfüllte
1795 8| nebenstehenden Schemel, daß ich mich setzen und ihr helfen sollte. So
1796 4| das ärmliche Geräte und seufzte tief. Dann ging sie an den
1797 4| und trug und brachte in Sicherheit, daß ihm der Atem ging wie
1798 8| sich -- ein alter, leicht siebzigjähriger Mann in einem fadenscheinigen,
1799 2| Schwierigkeiten. Auch hier siegreich, ziehen endlich zwei Ströme,
1800 2| Um diese Zeit -- sieh nur", unterbrach er sich, "
1801 2| verdoppelte meine Schritte, und siehe da! der Gegenstand meiner
1802 1| stand auf, legte ein paar Silberstücke auf den nebenstehenden Tisch
1803 3| Geigenbogen den Ort des soeben gespielten Stückes auf seinem
1804 | sogar
1805 2| verschwunden; Bürger und Soldat teilt die Bewegung. An den
1806 2| sein. Er aber sagte, das solle mich nicht kümmern, er habe
1807 5| verschwindet, wie der Traum einer Sommernacht, und nur in der Erinnerung
1808 6| waren Himmelslichter. Wie Sonne, Mond und Sterne; wie die
1809 1| Talent, kann auch nur an Sonntagen spielen, da ihn in der Woche
1810 6| nach etwas im Hause -- , sooft ich aber in die Nähe des
1811 5| das wissen? Doch Gott wird sorgen, der weiß es" -- "Ihr jetziges
1812 7| zu meinem Entsetzen mit sorgfältiger, aber widerlich steifer
1813 9| Der Mann hatte also eine sorgfältigere Erziehung genossen, sich
1814 2| ein Schreckbild, dem ich sorgfältigst aus dem Wege ging. Einmal
1815 5| immer mit neuem Vergnügen. Sosehr es mir aber im Gedächtnis
1816 1| entschuldigte mich, und sowie ich die Schelmerei gleich
1817 4| Hände zusammen, als sie den spärlichen Inhalt sah, fing aber gleich
1818 6| nicht zu bemerken, sondern spann, sichtbar vergnügt, den
1819 0| endlich auf die öffentlichen Spaziergänge, wo ich denn wirklich die
1820 7| Tagen und für gewöhnliche Spaziergänger bietet dieser Verbindungsweg
1821 3| gab, sondern monatweise im Speisehause bezahlte. Ich war daher
1822 6| Symmetrie geordnet neben dem Spiegel und einem Kruzifix gegenüber
1823 2| stand, aus Leibeskräften spielend, im Kreise einiger Knaben,
1824 8| andern, ungleich mehr zu Dank spielenden Musiker sich auf ihr Gedächtnis
1825 6| Sein Vater? des alten Spielmanns? des Bettlers? Der Einflußreiche,
1826 7| Bach, aber den lieben Gott spielt keiner. Die ewige Wohltat
1827 9| die sonst ins Graulichte spielten, glänzten hellblau, himmelblau.
1828 6| Blut ausgezogener Autoren spinnenartig aufgeschwollenen literarischen
1829 6| weinerhitzter Karrenschieber spinnt sich ein unsichtbarer, aber
1830 4| traut, gleichviel ob es ein Spitzbube ist oder ein ehrlicher Mann. --
1831 4| Seiten den Umrissen des spitzzulaufenden Daches folgten. Hart neben
1832 2| Zuhörerschar schmähend und spottend verließ, sich um einen Leiermann
1833 0| ein Schlagfluß. Er wurde sprachlos nach Hause gebracht. Ich
1834 4| Eine vor Erstaunen halb sprachlose Gärtnersfrau wies mich eine
1835 4| Kinder schreien hörte, da sprang er herunter und rettete
1836 6| gegönnt hätte. Meine Brüder sprangen wie Gemsen von Spitze zu
1837 2| Fußtritten, Gemurmel von Sprechenden, das hie und da ein lauter
1838 7| Hinzufügung allenfalls auch zu sprechender Worte, wie die Kinder Gottes
1839 4| Quergassen gehemmt, das alte Sprichwort "Besser schlecht gefahren,
1840 2| noch ungleich fühlbarer. Sprungweise gegriffen, zugleich gestrichen,
1841 6| von drei Brüdern, die in Staatsdiensten hoch hinaufkamen, nun aber
1842 6| nannte er den Namen eines Staatsmannes, der in der [zweiten] Hälfte
1843 6| Freude und zugleich der Stab meines Lebens ist, geradezu
1844 0| gaben alle zu. Nur von ihrem stämmigen Wuchs sprachen alle mit
1845 2| durchzuckt. Der Unterschied der Stände ist verschwunden; Bürger
1846 6| Spitze in den Lehrgegen- ständen herum, ich konnte aber durchaus
1847 5| Kopfende saß eine ziemlich starke Frau, über die Hälfte des
1848 8| hintretend, sagte er mit starker Stimme: Was zu besorgen
1849 8| zuckten, die Augen waren starr auf das vor ihm befindliche
1850 8| Harfenspielerin mit widerlich starrenden Augen. Ein alter invalider
1851 4| verabredetermaßen in den Morgenstunden stattfinden sollte, verschob. Endlich
1852 5| ist, erscheint auch diesem status quo ein Hoffnungsstrahl.
1853 7| Sessel mit dem Vortuche vom Staube reinigte. Hohe Ehre, fuhr
1854 9| beide Arme, als fühlte er stechend eigene und fremde Wunden.~
1855 1| betrogen. Sie verfolgen ihn mit Steckbriefen! -- Vater, rief sie, er
1856 5| jedes noch so hartnäckige Stehenbleiben doch nur ein unvermerktes
1857 0| Befriedigung hatte, daß einzelne stehenblieben, zuhörten, mich befragten
1858 7| in der Mitte des Ladens stehende Fleischer laut auf und wendete
1859 3| Erdgeschossen zum Teil noch stehendes Wasser und schwimmende Habe.
1860 9| hier nebenan zu Verkauf steht. Ich verstehe das Werk,
1861 7| sorgfältiger, aber widerlich steifer Schrift ungeheuer schwierige
1862 5| Die zu Wagen Gekommenen steigen aus und mischen sich unter
1863 2| schön, erklärte ich mich. Steigt gleich anfangs in die Höhe,
1864 5| Sie drängte mich die steile Treppe hinauf bis zur Dachstube,
1865 6| sucht, auf einem der höheren Stellbretter herumtastend. Und dabei
1866 8| Augen. Ein alter invalider Stelzfuß, der auf einem entsetzlichen,
1867 6| Himmelslichter. Wie Sonne, Mond und Sterne; wie die Engelein, die Versteckens
1868 8| klassischem Boden, nur leider zu stets erneutem Stillestehen, Ausbeugen
1869 4| zeigte, daß mein Mann seine Steuerbücher und die paar Gulden Papiergeld
1870 4| kräftiger Mann. In hohen Stiefeln, gelben Lederhosen und langherabgehendem
1871 8| sie war gut. Demütig und still, nicht auffahrend wie sonst,
1872 2| zitterndem Klang wie ein stilles Weinen, ausgehalten, verhallend,
1873 8| leider zu stets erneutem Stillestehen, Ausbeugen und Abwarten
1874 4| geputzten Damen in den scheinbar stillestehenden Kutschen. Des immerwährenden
1875 3| Denn es ist in Wien ein stillschweigender Bund zwischen Wagen und
1876 6| erleuchtet, und ich hörte Stimmen darin. Nach einigem Zögern
1877 6| sprachen, offenbar in guter Stimmung, denn das Mädchen lachte
1878 9| Nummer 34 im ersten Stocke." -- "In der Tat", rief
1879 7| zugehört hatte, kam meinem Stocken zu Hilfe und flüsterte es
1880 6| verlassen hatte, und ich begann stockisch zu werden. So hatten sie
1881 2| schien, das, niedrig und ohne Stockwerk wie die übrigen, sich durch
1882 9| der Tat", rief ich, "im Stockwerke der Vornehmen?" -- "Das
1883 2| wieder", brummte er, "und stört die ordentlichen Leute in
1884 4| Tuch, und ich hörte aus den stoßweise geholten Atemzügen, daß
1885 1| der Ehrlichkeit. -- Ich stotterte, daß der Verlust der Kaution
1886 6| herumwirft und die Federn sträubt und wieder glättet mit dem
1887 2| gedruckt und wird an den Straßenecken verkauft. -- Das Lied? entgegnete
1888 6| ihren in der Mitte nach vorn strebenden und mit den Schultern gegen
1889 4| Begierde brannten, mir einen Streich zu spielen.~
1890 5| Wohnung reicht nur bis zu dem Striche", sagte der Alte, wobei
1891 2| siegreich, ziehen endlich zwei Ströme, die alte Donau und die
1892 2| alten Flußbette nach, der Strom des Volkes, der Eindämmung
1893 6| und die Tränen liefen ihr stromweise über die Backen.~
1894 5| auf einem Tische neben der Stubentür stehenden Teller und ging
1895 8| Tages an, daß es mit meinen Studien ein Ende habe. Ich erschrak
1896 0| Geldes währte, übte und studierte ich mir die Werke großer
1897 3| Ort des soeben gespielten Stückes auf seinem Notenblatte bezeichnend.~
1898 0| benutzten den Anlaß, ihn zu stürzen. Von allen Seiten angegriffen
1899 4| langsam die Schublade zu, stützte sich mit der Hand auf den
1900 7| den Mann von den höchsten Stufen der Kunst sprechen zu hören,
1901 2| die dazwischen- liegende Stufenreihe höchst holperig verbunden,
1902 6| Die Frau aber fuhr vom Stuhle empor und sagte: "Warum
1903 4| Weinen und Trauergeläute, suchende Mütter und irregehende Kinder.
1904 6| Händen, wie man nach etwas sucht, auf einem der höheren Stellbretter
1905 2| gebrachten, zu unglaublichen Summen angewachsenen Kollekte persönlich
1906 2| pflegte, dastand, leise summend und mit dem auf den Schemel
1907 4| Lied zwischen den Zähnen summte, obwohl nicht ganz richtig.
1908 8| Geigenbogen zwischen die Saiten; "Sunt certi denique fines", sagte
1909 6| gleicher Zeit die Magd mit der Suppe eintrat und der Fleischer,
1910 6| die Geige mit einer Art Symmetrie geordnet neben dem Spiegel
1911 2| aus dem Augarten nach der Taborstraße führt, hörte ich plötzlich
1912 5| gemacht hätte. Sie schalt und tadelte mich unaufhörlich. Alles
1913 5| Kleinverkauf im Grieslergewölbe tätigen Anteil, was mich oft halbe
1914 1| geben. Er hat zwar nur wenig Talent, kann auch nur an Sonntagen
1915 2| ungelernten Leute oft die meisten Talente haben. Es ist aber doch
1916 8| durch Fleiß den Mangel an Talenten zu ersetzen, wenn man mich
1917 3| Sie wollen nicht tanzen", sagte wie betrübt der
1918 6| Liebhaber seitab vom Gewühl der Tanzenden folgt, liegen als Embryo
1919 7| die Erinnerung genossener Tanzfreuden oder sonst unordentlicher
1920 5| Fußgänger, Töne entfernter Tanzmusik schallen herüber, vom Jubel
1921 6| Donner getroffen. Die Lichter tanzten mir vor den Augen. -- Aber
1922 6| und heftig. Meine Brüder taten ihm genug. Mich nannte man
1923 6| Zwecke vergessen und sich als Teile des Ganzen fühlen, in dem
1924 2| verschwunden; Bürger und Soldat teilt die Bewegung. An den Toren
1925 3| Ereignisse brotlos geworden, teilte mir den Plan zur Errichtung
1926 2| holperig verbunden, die Terz markiert, wiederholt. Die
1927 0| Unterhaltung, als mit guter Tinte auf gutem Papier Haar- und
1928 4| Am Fenster ein kleines Tischchen mit Notenpapier und Schreibgeräte,
1929 6| mit lauter Stimme sein Tischgebet anhob, in das die Kinder
1930 6| Jahrhunderts unter dem bescheidenen Titel eines Bureauchefs einen
1931 2| der Erdgeschosse sich der Tod seine nur zu häufigen Opfer
1932 2| gleich nach meines Vaters Tode teils Kollegen aus der Kanzlei,
1933 3| Konstatierung so vieler Todesfälle vorzunehmen.~
1934 7| Gottes sich verbanden mit den Töchtern der Erde; daß es hübsch
1935 5| Knaben, der sich ziemlich tölpisch auf den Sarg gelehnt hatte,
1936 8| unzusammenhängende Folge von Tönen ohne Zeitmaß und Melodie.
1937 5| gleichsam die Methode in der Tollheit. Der Alte genoß, indem er
1938 2| dem Klange des einzelnen Tones geweidet, so war nun das
1939 4| wahrscheinlich, daß der wackere Tonkünstler sich eher an den Wein halten
1940 7| ewige Wohltat und Gnade des Tons und Klangs, seine wundertätige
1941 2| wankte durch die Straßen zum Tor hinaus, ins Feld. Manchmal
1942 5| Treppe vollends hinab und zum Tore hinaus.~
1943 2| teilt die Bewegung. An den Toren der Stadt wächst der Drang.
1944 2| Brücke entnommen, ein weiter, tosender See, sich ergießend in alles
1945 5| Buch nahe an die Augen. Die Totengräber vollendeten ihr Geschäft,
1946 3| durch nichts unterbrochene Totenstille um mich her. Ich trat, mühsam
1947 8| Gewühle ein kleines, leicht tragbares Pult vor sich hingestellt
1948 9| hätte, Kummer und Elend zu tragen, das legte sich wie ein
1949 2| Tone des Unwillens sprach: Trauen Sie nicht gleich jedermann,
1950 4| allen Seiten Weinen und Trauergeläute, suchende Mütter und irregehende
1951 4| Hergehenden zwischen dem Trauergeleite und der Gärtnerswohnung.
1952 5| aber verschwindet, wie der Traum einer Sommernacht, und nur
1953 2| zwei Begebenheiten: die traurigste und die freudigste meines
1954 4| leichtgläubig, daß man jedem traut, gleichviel ob es ein Spitzbube
1955 7| punctum und der canon a due, a tre und so fort, ein ganzes
1956 5| eilte ihr nach, und auf dem Treppenabsatze stehend, rief ich ihr nach:
1957 9| Den Antrag, ins Militär zu treten, wies ich mit Abscheu zurück.
1958 2| gestützten Fuß den Takt dazu tretend. Sie maß mich vom Kopf bis
1959 2| meiner Violine, die mir treu geblieben ist bis auf diesen
1960 4| Schrank und brachte alles treulich. Da hatte er sich wohl verkältet,
1961 8| und so ging er schallenden Trittes zur Türe hinaus. Ich wollte
1962 4| oder selbstquälerischem Trübsinn. So kam es, daß ich durch
1963 5| war wie geschwängert mit Trunkenheit. Das Lied unten im Hofe
1964 4| verbarg das Gesicht in ihr Tuch, und ich hörte aus den stoßweise
1965 7| auf dem ihren. Nu wart, Tuckmauser! sagte er, indem er selbst
1966 7| Meistern und Verfassern, tue mir selbst genug und lebe
1967 1| und der Alte schloß die Tür hinter mir zu.~
1968 2| In die Nähe des kleinen Türchens gekommen, das aus dem Augarten
1969 6| entgegenstemmend gleichsam an dem Türfenster klebte, nahm ich mir ein
1970 5| leise und bei verschlossener Tüte, daß ich nicht zwei Töne
1971 | tut
1972 1| recht gut; und wenn wir so üben und hantieren, singt manchmal
1973 4| Ja -- wie man denn nicht überall seine Augen haben kann --
1974 0| Musiknoten sind nun gar überaus schön. Damals dachte ich
1975 7| samt dem Sessel seitwärts überbeugte und mit der Hand auf den
1976 5| kurz als möglich abtat, überdies die für ihn zu schweren
1977 2| kreuzend quer unter- und übereinander, die Donau ihrem alten Flußbette
1978 8| rechten Hand wiederholt übereinanderschob. Ich war ganz beschämt,
1979 8| sondern zugleich durch übereinstimmende Bewegung des ganzen gebückten
1980 7| Klangs, seine wundertätige Übereinstimmung mit dem durstigen, zerlechzenden
1981 6| des Grieslerladens kam, überfiel mich ein so heftiges Zittern,
1982 7| bietet dieser Verbindungsweg überflüssigen Raum; am Kirchweihfeste
1983 6| rückhaltslose Ausbruch eines überfüllten Schauspielhauses immer zehnmal
1984 1| mich verschiedenen Gedanken überlassend, an denen der alte Spielmann
1985 3| wurde und ich anfing zu überlegen, was etwa weiter geschehen
1986 5| gestern, und morgen wie heute. übermorgen freilich und weiter hinaus,
1987 3| selbst die Direktion zu übernehmen bereit war. Auf mein Andringen
1988 8| werde ich Sie einmal morgens überraschen. Wo wohnen Sie?" Er nannte
1989 6| kehrend, mich auf der Lauer überrascht und als verdächtig angehalten
1990 3| letzte Verbeugung machend, überraschte mich der Kanzleivorsteher,
1991 3| Auskunfts-, Kopier- und Übersetzungs-Comptoirs mit, wozu ich die ersten
1992 6| höchlich und zum Scherze übertrieben. Es verhielt sich aber wirklich
1993 7| Hauptschwierigkeiten der Wanderung überwunden und ich befand mich bereits
1994 3| Erlaubnis, vom Gegenteile überzeugt sei, als ich bemerkte, daß
1995 7| wohl einmal Ihren einsamen Übungen beiwohnen." -- "Oh", versetzte
1996 5| er fort, wobei er in die Uhrtasche griff, in der sich freilich
1997 4| Zutaten der Unordentlichkeit umgeben; mir gegenüber, hart neben
1998 2| mich wieder an ihn. Die Umgegend der Gärtnergasse war zum
1999 6| die Frau. Sie hatte sich umgewendet, und die Tränen liefen ihr
2000 2| sich durch dieses in der Umgrenzung des Daches liegende Giebelfenster
2001 6| heftiges Zittern, daß ich umkehren mußte, ich mochte wollen
2002 2| Ihnen. So schnell ich mich umkehrte, sah ich doch niemand; nur
2003 7| die Wunder der Bindung und Umkehrung, wodurch auch die Sekunde
2004 4| Wände von allen Seiten den Umrissen des spitzzulaufenden Daches
2005 6| als ich, losgelassen, mich umschaute, sah ich, daß es der Eigentümer
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