Teil, Kap.
1 Vor | verblichenen Blättern geschrieben sein, dazwischen, hie und da,
2 Vor | Spur einer Träne sichtbar sein... Erste Gedichte aber,
3 Vor | rühmen, der erste gewesen zu sein, der diese große Frau mit
4 Vor | leidenschaftlichen Lobsprüchen über sein Violinspiel entgegentrat,
5 Vor | habe ein Recht, müde zu sein... Und dann muß jeder dem
6 Vor | sonderbare Veränderung erleidet. Sein braunes Haar wird allmählig
7 Vor | und endlich schneeweiß; sein Rücken krümmt sich, seine
8 JLei, Traum| Bräutgam füllt den Becher sein,~Und trinkt daraus, und
9 JLei, Traum| dem Bräutigam.~Der nahm sein Messer, schnitt hinein -~
10 JLei, Traum| Dürft ich dafür dein Buhle sein,~Von Mitternacht bis Hahnenschrein.«~
11 JLei, Traum| das Rippengeklapper nur sein!~Die sämtliche Höll ist
12 JLei, Traum| Formel aus blutigem Buch,~Sein Beten ist Lästern, sein
13 JLei, Traum| Sein Beten ist Lästern, sein Segnen ist Fluch.~Und es
14 JLei, Traum| Kämmerlein;~Laßt uns heute lustig sein!~Mit Vergunst -~Seht erst
15 JLei, Traum| Wein~Mit dem Töchterchen sein und dem Edelgestein.~Was
16 JLei, Traum| Bübchen, muß auch dabei sein,~Ich liebe ja auch das Edelgestein.«~
17 JLei, Traum| Zwei Turteltäubchen mögens sein.~Ich schleich herbei, -
18 JLei, Lied | ihn, oben gleißend,~Birgt sein Innres Tod und Nacht.~Oben
19 JLei, Roman| Königssaal~Belsatzar hielt sein Königsmahl.~Die Knechte
20 JLei, Roman| Schilde,~Und das Wort, das ist sein Schwert.~Hübsche Damen schauen
21 JLei, Roman| Gespenster!~Der unten erhebt sein Aug in die Höh,~Hinschmachtend
22 JLei, Roman| liebeswunde,~Doch treulos ist sein Lieb.~Als treulos muß er
23 JLei, Roman| verachten~Die eigne Herzliebste sein,~Als schimpflich muß er
24 JLei, Roman| alle schweigen,~Nur nicht sein eigner Schmerz;~Da müßte
25 JLei, Roman| Der Junker hört die Worte sein~Gar vielfach widerklingen.~
26 JLei, Roman| atmet kaum;~Kaum mochte fern sein Jadghornzeichen~Das Ohr
27 LyrInt | wir sollen beide elend sein!~Bis uns der Tod das kranke
28 LyrInt | wir sollen beide elend sein!~Wohl seh ich Spott, der
29 LyrInt | wir sollen beide elend sein.~XX~Das ist ein Flöten und
30 LyrInt | was süßres und falscheres sein.~So hast du die Lieb und
31 LyrInt | Vaters Thron,~Und nicht sein Zepter von Golde,~Ich will
32 LyrInt | du Holde!«~Das kann nicht sein, sprach sie zu mir,~Ich
33 LyrInt | entnommen,~Und frei und selig sein!~Ach! jenes Land der Wonne,~
34 LyrInt | Wangen,~Der Sommer im Herzen sein.~XLIX~Wenn zwei voneinander
35 LyrInt | zartem Gefühl.~Die Liebe muß sein platonisch,~Der dürre Hofrat
36 LyrInt | Wie könnte es anders sein?~Du hast mir ja Gift gegossen~
37 LyrInt | Wie könnte es anders sein?~Ich trage im Herzen viel
38 LyrInt | bluten,~Geheilt ist all sein Schmerz.«~Mein Lieb, ich
39 LyrInt | nicht was;~Der Sarg muß sein noch größer~Wies Heidelberger
40 LyrInt | fest und dick:~Auch muß sie sein noch länger~Als wie zu Mainz
41 LyrInt | Die müssen noch stärker sein~Als wie der heilige Christoph~
42 LyrInt | wohl~So groß und schwer mag sein?~Ich legt auch meine Liebe~
43 Heimk, I | stäubt Diamanten,~Ich höre sein fernes Gesumm.~Am alten
44 Heimk, I | anvertrauet,~Ihr solltet mir Bürge sein.~Unschuldig sind die Türme,~
45 Heimk, I | Mir graust es, wenn ich sein Antlitz sehe -~Der Mond
46 Heimk, I | gewollt!~Du wolltest glücklich sein, unendlich glücklich~Oder
47 Heimk, I | Gottverfluchter,~Ein Straßenräuber sein!~Sie hören pochen ans Fenster,~
48 Heimk, I | Hegel studiert er jetzunder.~Sein Lieblingspoet ist noch immer
49 Heimk, I | Und als ich recht besah sein Gesicht,~Fand ich in ihm
50 Heimk, I | Und ich möchte bei dir sein,~Bei dir sitzen, mit dir
51 Heimk, I | recht allein im grünen Wald,~Sein Glück hätt bald ein Ende.~
52 Heimk, I | Mamsell Meyer.~Da breitet aus sein Flügelpaar~Und fliegt herab
53 Heimk, I | Verliebten,~Der einsam klagt sein Leid,~So tröst ihn, wie
54 Heimk, I | Armen~Will ich doppelt selig sein.~LXXIV~Es blasen die blauen
55 Heimk, I | Katzenjammer quält mich~Sein Geschnarr und Quinquillieren.~
56 Heimk, Gott | Haupt die Kron, zerrauft sein Haar -- ~Und näher drängt
57 Heimk, Alman| leichter sich beruhgen.«~Und sein Haupt, mit heiterm Antlitz,~
58 Heimk, Alman| Schemel sitzt der Ritter,~Und sein Haupt, das schlummermüde,~
59 Heimk, Kevla| ihre Hand~Ganz leise auf sein Herze,~Und lächelte mild
60 Harzr, 2 | der stille Lauscher,~Wirft sein goldnes Licht herein.~Vater,
61 Harzr, Hirt | Hirtenknabe,~Grüner Hügel ist sein Thron;~Über seinem Haupt
62 Harzr, Ilse | Schlosse,~Wir wollen selig sein.~Dein Haupt will ich benetzen~
63 Nordsee, 1 | unerbittlich eilt er hinab~In sein flutenkaltes Witwerbett.~
64 Nordsee, 1 | Fremdling;~Liebesicher ruht sein Auge~Auf dem weißen, schlanken
65 Nordsee, 1 | Land und Meer;~Es ragte sein Haupt in den Himmel,~Die
66 Nordsee, 1 | seine Gnadenstrahlen~Und sein holdes, liebseliges Licht,~
67 Nordsee, 1 | Das freudig versöhnend sein rotes Blut~Hinunterstrahlte,~
68 Nordsee, 2 | Wellengeräusch es hört,~Wie der Alte sein Weib ausschilt:~>Runde Metze
69 Nordsee, 2 | sie liebt ihn!~Sie trägt sein Bildnis im kleinen Herzen,~
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