Teil, Kap.
1 Vor | Milderung meiner Rede, oder gar mein erzwungenes Schweigen,
2 JLei, Traum| die Träume,~Verweht ist gar mein liebstes Traumgebild!~
3 JLei, Traum| luftgen Hauch.~II~Ein Traum, gar seltsam schauerlich,~Ergötzte
4 JLei, Traum| sich,~Sie summt ein Lied gar wunderlich:~»Rinne, rinne,
5 JLei, Traum| sich,~Sie summt ein Lied gar wunderlich:~»Spaten, Spaten,
6 JLei, Traum| Laut.~Es rauscht Musik - gar still stand ich;~Der Freudenlärm
7 JLei, Traum| trinkt daraus, und reicht gar fein~Der Braut ihn hin;
8 JLei, Traum| Hahnenschrein.«~Da staunt' mich an gar seltsamlich,~So lieb, so
9 JLei, Traum| Frau Amme mein Wiegenlied gar?~Frau Amme, bleib heut mit
10 JLei, Traum| der Graf und erfaßt mich gar,~Und jauchzend umringt mich
11 JLei, Traum| schwamm es perlengleich,~Gar seltsam wallt' ihr Haar.~
12 JLei, Roman| beide:~Ach! wenn ich nicht gar zu vernünftig wär,~Ich täte
13 JLei, Roman| arme Peter wankt vorbei,~Gar langsam, leichenblaß und
14 JLei, Roman| kalt durchgraut,~Und saß gar still, gab keinen Laut.~
15 JLei, Roman| ein seltsam Streiten,~Ein gar seltsames Turnei!~Phantasie,
16 JLei, Roman| Drum gleicht dies Mündlein gar genau~Den hübschen Rosenbüschen,~
17 JLei, Roman| Junker hört die Worte sein~Gar vielfach widerklingen.~Das
18 JLei, Son | Und, ach! da wärs doch gar entsetzlich traurig,~Käm
19 LyrInt | freier.~Sie aber, sie hat ihn gar schalkhaft geneckt,~Sie
20 LyrInt | hält ihn die Nixe umarmet gar traut,~Der Ritter ist Bräutgam,
21 LyrInt | Mund,~So werd ich ganz und gar gesund.~Wenn ich mich lehn
22 LyrInt | nicht,~Das kümmert mich gar wenig;~Schau ich dir nur
23 LyrInt | XXI~So hast du ganz und gar vergessen,~Daß ich so lang
24 LyrInt | gefühlt,~Und dennoch uns gar vortrefflich vertragen.~
25 LyrInt | du hast aus dem Fenster~Gar oft herabgesehn,~Und sahst
26 LyrInt | großen Sarg.~Hinein leg ich gar Manches,~Doch sag ich noch
27 Heimk, I | I~In mein gar zu dunkles Leben~Strahlte
28 Heimk, I | Höh;~Sie springt und singt gar feine:~Warum ist dir so
29 Heimk, I | sogleich:~Ich hätte mich gar nicht verändert,~Nur mein
30 Heimk, I | mehr sichtbar,~Es dunkelte gar zu sehr.~VIII~Du schönes
31 Heimk, I | Schreien;~Sie flattert und will gar ängstiglich~Ein Unglück
32 Heimk, I | erwarmen,~Der Abend ist gar zu kalt.«~Der Mond schaut
33 Heimk, I | Mein Liebchen entwischen gar still;~Ein Tor ist immer
34 Heimk, I | verlassen.~Die Straßen sind doch gar zu eng!~Das Pflaster ist
35 Heimk, I | Gefühle.~Und nun ich mich gar säuberlich~Des tollen Tands
36 Heimk, I | Glut.~Doch das Holz ist gar zu teuer,~Und erlöschen
37 Heimk, I | Noch einmal säh ich dich gar zu gern!~Ich schaue hinauf,
38 Heimk, Ratc | der Vögel Zwitschern,~Wo gar der Hunde Bellen mir bekannt
39 Heimk, Kevla| jetzo tanzt auf dem Seil,~Gar mancher spielt jetzt die
40 Harzr, 1 | zu Goslar,~Dorten ist es gar zu schön.~Hier dagegen ist
41 Harzr, 2 | uns einander wach.~»Daß du gar zu oft gebetet,~Das zu glauben
42 Nordsee, 2 | sind mir die Griechen,~Und gar die Römer sind mir verhaßt.~
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