Teil, Kap.
1 Vor | meisten Geschick haben, im Leben wie in der Kunst. Ach! zu
2 JLei, Traum| mir deine Seligkeit!~»Mein Leben süß, mein junges Blut,~Gäb
3 JLei, Traum| allein? -~Narren waren wir im Leben~Und mit toller Wut ergeben~
4 JLei, Traum| Was bedeutet' mein ganzes Leben,~Wenn ich sie nicht lieben
5 JLei, Lied | erfleht;~Nur ein stilles Leben führen~Wollt ich, wo dein
6 JLei, Roman| mit bösem Tun und Wort~Das Leben bitterlich trübte!~O, könnt
7 JLei, Roman| Die Märchen fangen an zu leben,~Die Ritter steigen aus
8 JLei, Son | ihrem selig süßen Hauche leben -~Doch kann ichs nicht,
9 LyrInt | Gift gegossen~Ins blühende Leben hinein.~Vergiftet sind meine
10 Heimk, I | I~In mein gar zu dunkles Leben~Strahlte einst ein süßes
11 Heimk, I | geliebte Antlitz~Heimlich zu leben begann.~Um ihre Lippen zog
12 Heimk, I | fragmentarisch ist Welt und Leben!~Ich will mich zum deutschen
13 Heimk, I | Professor begeben.~Der weiß das Leben zusammenzusetzen,~Und er
14 Heimk, I | seinen Rossen.~Das ist das Leben, Kind! Ein ewig Jammern,~
15 Heimk, I | dummen Liebesharm.~Ist das Leben dir geblieben,~So vergiß
16 Heimk, I | die Lippen wieder,~Die das Leben mir versüßten!~Auch die
17 Heimk, I | ist die kühle Nacht,~Das Leben ist der schwüle Tag.~Es
18 Nordsee, 1 | Schiffchen,~Und nicht dein liebes Leben beängstgen~Mit allzu bedenklichem
19 Nordsee, 2 | nutzlos, wie mein eignes Leben.~Die Wogen murmeln, die
20 Nordsee, 2 | Robbenfleisch fressende,~Eur Leben ist bitter wie eure Nahrung!~
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