Teil, Kap.
1 Vor | sein, dazwischen, hie und da, müssen welke Blumen liegen,~
2 Vor | in schlechten Tagen, und da bewährte sie mir ihre ganze
3 Vor | Gedichten selbst. Nur hie und da, in der ersten Abteilung,
4 Vor | das war um so liebloser, da ich doch nie ihre Überwut
5 Vor3 | fürbaß, und wie ich ging,~Da sah ich vor mir liegen,~
6 Vor3 | küßte das holde Gesicht,~Da wars um mich geschehen.~
7 JLei, Traum| ein Garten, wunderschön,~Da wollt ich lustig mich ergehn;~
8 JLei, Traum| klarer Marmorbrunnen stand;~Da schaut ich eine schöne Maid,~
9 JLei, Traum| ist dieses weiße Kleid?~Da sprach sie schnell: Sei
10 JLei, Traum| Inmitten in dem grünen Raum,~Da stand ein großer Eichenbaum;~
11 JLei, Traum| zimmerst du den Eichenschrein?~Da sprach sie schnell: Die
12 JLei, Traum| heimlich schaudernd stand ich da.~Und nun ich eben fürder
13 JLei, Traum| diese Grube hier bedeut't?~Da sprach sie schnell: »Sei
14 JLei, Traum| sprach die schöne Maid,~Da öffnet sich die Grube weit;~
15 JLei, Traum| Altar stand das Männchen da,~Mein Lieb daneben, beide
16 JLei, Traum| hinterm Ehrenstuhl der Braut,~Da blieb ich stehn, gab keinen
17 JLei, Traum| Wörtlein sprechen kunnt.~Da rauscht es auf, der Tanz
18 JLei, Traum| Traum, bei stiller Nacht,~Da kam zu mir, mit Zaubermacht,~
19 JLei, Traum| Mitternacht bis Hahnenschrein.«~Da staunt' mich an gar seltsamlich,~
20 JLei, Traum| dich meiner Liebesglut -«~Da plötzlich starrt zu Eis
21 JLei, Traum| ganz alleine stehen blieb.~Da tanzt im Kreise wunderbar,~
22 JLei, Traum| blasse Larven gestalten sich da,~Umknixen mich grinsend
23 JLei, Traum| heute mein Hochzeitsfest -~Da schau mal, da kommen schon
24 JLei, Traum| Hochzeitsfest -~Da schau mal, da kommen schon zierliche Gäst.~
25 JLei, Traum| kommen schon zierliche Gäst.~Da schau mal! Ihr Herren, das
26 JLei, Traum| was kommt ihr so spat?~Da kommt auch alt Besenstielmütterchen
27 JLei, Traum| Mütterchen, bin ja dein Sohn.~Da zittert der Mund im weißen
28 JLei, Traum| holpert wohl hintendrein.~Da schleppt der Hanswurst,
29 JLei, Traum| knie hin mir zur Seit! -~Da kniet sie, da sinkt sie -
30 JLei, Traum| zur Seit! -~Da kniet sie, da sinkt sie - o selige Freud! -~
31 JLei, Traum| wie Grausen und Brand,~Da hat die Hölle gelegt die
32 JLei, Traum| Wogengebrause, wie Donnergeroll; -~Da blitzet auf einmal ein bläuliches
33 JLei, Traum| Kirchhof vorübergehn will,~Da winken die Gräber ernst
34 JLei, Traum| Gräber ernst und still.~Da winkts von des Spielmanns
35 JLei, Traum| flimmernde Mondesschein.~Da lispelts: Lieb Bruder, ich
36 JLei, Traum| Bruder, ich komme gleich!~Da steigts aus dem Grabe nebelbleich.~
37 JLei, Traum| des letzten Wortes Schall,~Da taten sich auf die Gräber
38 JLei, Traum| Ihn die tolle Liebesjagd.~Da hüpft aus dem Kreise, so
39 JLei, Traum| Mit Nadel und mit Scher;~Da kam die Meisterstochter~
40 JLei, Traum| Mit Nadel und mit Scher.~Da lachten die Geister im lustigen
41 JLei, Traum| die Seele mit sich nahm.~Da lachten die Geister im lustigen
42 JLei, Traum| Maria, du Heilige!« rief,~Da nahm ich den Dolch behende -~
43 JLei, Traum| mich ein bißchen zu tief.~Da lachten die Geister im lustigen
44 JLei, Traum| Philister, dem reichen Wicht.~Da flucht ich den Weibern und
45 JLei, Traum| ich heiße Freund Hein!~Da lachten die Geister im lustigen
46 JLei, Traum| Fensterlein klettr ich getrost,~Da hör ich es unten fluchen
47 JLei, Traum| stehlen mein trautes Lieb!«~Da half kein Gerede, da half
48 JLei, Traum| Lieb!«~Da half kein Gerede, da half kein Rat,~Da machte
49 JLei, Traum| Gerede, da half kein Rat,~Da machte man hurtig die Stricke
50 JLei, Traum| parat;~Wie die Sonne kam, da wundert sie sich,~Am hellen
51 JLei, Traum| hellen Galgen fand sie mich.~Da lachten die Geister im lustigen
52 JLei, Traum| umher, die Büchs im Arm.~Da schnarrets hohl vom Baum
53 JLei, Traum| den Hahn gespannt, -~Sieh da! mein eignes Lieb ich fand.~
54 JLei, Traum| alter Schütze, treffe gut!~Da lag der fremde Mann im Blut.~
55 JLei, Traum| rief: Kopf - ab! Kopf - ab!~Da lachten die Geister im lustigen
56 JLei, Traum| Geister im lustigen Chor;~Da trat der Spielmann selber
57 JLei, Traum| Schar im Kreise schwebt.~Da scholl vom Kirchturm »Eins«
58 JLei, Traum| Kirchturm »Eins« herab,~Da stürzten die Geister sich
59 JLei, Traum| Verscheucht war Gram und Leid;~Da kam zu mir ein Traumgebild,~
60 JLei, Traum| Und tat mir fast ein Leid;~Da kräht der Hahn - und stumm
61 JLei, Traum| Die marmorblasse Maid.~X~Da hab ich viel blasse Leichen~
62 JLei, Lied | Mit meinem Gram allein;~Da kam das alte Träumen,~Und
63 JLei, Lied | Die sang es immerfort,~Da haben wir Vöglein gefangen~
64 JLei, Lied | wies pochet im Kämmerlein?~Da hauset ein Zimmermann schlimm
65 JLei, Lied | du heilge Schwelle,~Wo da wandelt Liebchen traut;~
66 JLei, Lied | wächst Blümlein der Ruh,~Da blüht es hervor, da pflückt
67 JLei, Lied | Ruh,~Da blüht es hervor, da pflückt man es ab -~Doch
68 JLei, Roman| heimlich, wunderbar;~Wenn da kommt die zwölfte Stunde,~
69 JLei, Roman| zuleide.~»In meiner Brust, da sitzt ein Weh,~Das will
70 JLei, Roman| Großmutter die Lise behext,~Da wollten die Leut sie verbrennen.~
71 JLei, Roman| sie in den Kessel schob,~Da schrie sie Mord und Wehe;~
72 JLei, Roman| ließen die Köpfe hangen.~Da hörten sie beide die traurige
73 JLei, Roman| Kaiser, der Kaiser gefangen.~Da weinten zusammen die Grenadier~
74 JLei, Roman| der Spruch der Sterne,~Die da spotten meines Willens.~
75 JLei, Roman| oben in des Königs Schloß,~Da flackerts, da lärmt des
76 JLei, Roman| Königs Schloß,~Da flackerts, da lärmt des Königs Troß.~Dort
77 JLei, Roman| und sieh! an weißer Wand~Da kams hervor wie Menschenhand;~
78 JLei, Roman| Der König stieren Blicks da saß,~Mit schlotternden Knien
79 JLei, Roman| Lieb eines Makels zeiht!~Da würden wohl alle schweigen,~
80 JLei, Roman| nicht sein eigner Schmerz;~Da müßte er die Lanze neigen~
81 JLei, Roman| Blätter rauschen schaurig.~Da sieht er von fern eine zweite
82 JLei, Roman| der Gruft;~Bei Ronzisvall da gibts ein Streiten,~Da kommt
83 JLei, Roman| Ronzisvall da gibts ein Streiten,~Da kommt Herr Roland herzureiten,~
84 JLei, Roman| großen Karls erreichen,~Da mußt der Ritter schon erbleichen -~
85 JLei, Roman| den güldnen Vöglein,~Die da schweifen glanzumwoben~In
86 JLei, Roman| Herzliebster Prinz Alexander,~Da bläst schon zur Abfahrt
87 JLei, Son | dunkelm Trieb geführet.~Da fandest du ein Schloß in
88 JLei, Son | Hause, krank und trübe.~Doch da bist du entgegen mir gekommen,~
89 JLei, Son | mir gekommen,~Und ach! was da in deinem Aug geschwommen,~
90 JLei, Son | Büchlein hastig aufgeschlagen,~Da grüßen mir entgegen viel
91 JLei, Son | zerspringet -~Und, ach! da wärs doch gar entsetzlich
92 JLei, Son | Schmätzchen,~Doch wie ich kam, da fühlt ich scharfe Tatzen.~
93 LyrInt | vor Menschen verkrochen.~Da streckte er sehnend die
94 LyrInt | Klingen begann -~An die Türe da hört er es pochen.~Da kommt
95 LyrInt | Türe da hört er es pochen.~Da kommt seine Liebste geschlichen
96 LyrInt | umschließt er die Süße -~Da löschen auf einmal die Lichter
97 LyrInt | Als alle Knospen sprangen,~Da ist in meinem Herzen~Die
98 LyrInt | Als alle Vögel sangen,~Da hab ich ihr gestanden~Mein
99 LyrInt | Rhein, im schönen Strome,~Da spiegelt sich in den Welln,~
100 LyrInt | große, heilge Köln.~Im Dom da steht ein Bildnis,~Auf goldenem
101 LyrInt | Trompeten schmettern drein;~Da tanzt den Hochzeitreigen~
102 LyrInt | lachte mit freundlicher Lust;~Da küßtest du mich, und dein
103 LyrInt | dein Arm mich umschlang,~Da presstest du mich an die
104 LyrInt | grüßte verdrossenen Blicks;~Da sagten wir frostig einander: »
105 LyrInt | frostig einander: »Lebwohl!«~Da knickstest du höflich den
106 LyrInt | Erde war so lange geizig,~Da kam der Mai, und sie ward
107 LyrInt | geschwärmt und geträumt;~Da ward meiner Liebsten zu
108 LyrInt | traurig und stumm.~Des Nachts da war es besser,~Da waren
109 LyrInt | Nachts da war es besser,~Da waren die Straßen leer;~
110 LyrInt | Hervor mit weißer Hand,~Da singt es und da klingt es~
111 LyrInt | weißer Hand,~Da singt es und da klingt es~Von einem Zauberland:~
112 LyrInt | Der Ritter vor ihr kniet.~Da kommt der Riese der Wildnis,~
113 LyrInt | Plätzchen;~Mein Liebchen, da hast du gefehlt.~Du hättest
114 LyrInt | denk an die Liebste mein;~Da grüßen drei Schattengestalten~
115 LyrInt | leuchtenden Teppichgemache,~Da ist es so duftig und warm,~
116 LyrInt | ist es so duftig und warm,~Da harret meiner die Holde -~
117 LyrInt | den Ausgang je zu finden.~Da komm ich endlich an das
118 LyrInt | Und zu der Liebsten gehn.~Da brachen auf die Wunden,~
119 LyrInt | brachen auf die Wunden,~Da stürzt' mit wilder Macht~
120 Heimk, I | Hoch auf der alten Bastei.~Da drunten fließt der blaue~
121 Heimk, I | Geheimnisvoll rauschen die Wogen,~Da steigt es weiß in die Höh.~
122 Heimk, I | Vergiftet mit ihren Tränen.~XV~Da droben auf jenem Berge,~
123 Heimk, I | droben auf jenem Berge,~Da steht ein feines Schloß,~
124 Heimk, I | steht ein feines Schloß,~Da wohnen drei schöne Fräulein,~
125 Heimk, I | Haus auf demselben Platz.~Da steht auch ein Mensch und
126 Heimk, I | schaut zitternd hinein;~Da draußen singt es und klingt
127 Heimk, I | drunten stört meine Ruh.~Da steht ein Totengerippe,~
128 Heimk, I | Hinaus in die Dunkelheit.~Da schimmert ein einsames Lichtchen,~
129 Heimk, I | geschwiegen~In deiner Gegenwart.~Da gab es böse Engel,~Die hielten
130 Heimk, I | meine Schmerzen geklagt,~Da habt ihr gegähnt und nichts
131 Heimk, I | zierlich in Verse gebracht,~Da habt ihr mir große Elogen
132 Heimk, I | stehn über Josephs Haus,~Da sind sie hineingegangen;~
133 Heimk, I | über den Marktplatz,~Und da begegnet sie mir,~Und sieht
134 Heimk, I | Was soll es nützen,~Stets da alte Lied zu leiern?~Willst
135 Heimk, I | kleine, weiße Hand.~LI~Mag da draußen Schnee sich türmen,~
136 Heimk, I | Such ihn bei Mamsell Meyer.~Da breitet aus sein Flügelpaar~
137 Heimk, I | noch einen Tag geblieben,~Da kam der Schwager schon mit
138 Heimk, I | ich mich umsonst gewandt.~Da erblick ich sie am Fenster,~
139 Heimk, I | leuchtet mir freundlich vor;~Da bin ich an ihrem Hause,~
140 Heimk, I | Und reiten zum Tor hinaus;~Da komm ich, Geliebte, und
141 Heimk, I | Zu Halle auf dem Markt,~Da stehn zwei große Löwen.~
142 Heimk, I | Zu Halle auf dem Markt,~Da steht ein großer Riese.~
143 Heimk, I | Zu Halle auf dem Markt,~Da steht eine große Kirche.~
144 Heimk, I | und müde Glieder; -~Ach, da fließt, wie stiller Segen,~
145 Heimk, Gott | Götterdämmerung~Der Mai ist da mit seinen goldnen Lichtern~
146 Heimk, Ratc | Klingel, und die Tür ging auf.~Da waren Männer, Frauen, viel
147 Heimk, Ratc | Weh durchfröstelte mich da,~Denn jener hohle, kalte
148 Heimk, Ratc | alten Eichenbaume steht.~Da saßen wir beisammen, still
149 Heimk, Ratc | Eiskalt durchzogs mir da die Brust, mir grauste~Ob
150 Heimk, DClar| Ritters Arm gezogen.~»Horch, da ruft es mich, Geliebter;~
151 Heimk, Alman| die Last geduldig; -~Ei, da muß ja wohl der Schwächre~
152 Heimk, Kevla| denk an das tote Gretchen,~Da tut das Herz mir weh.« -~»
153 Heimk, Kevla| ist zu Köllen am Rheine,~Da geht die Prozession.~Die
154 Heimk, Kevla| schliefen im Kämmerlein;~Da kam die Mutter Gottes~Ganz
155 Heimk, Kevla| Die Hunde bellten so laut.~Da lag dahingestrecket~Ihr
156 Harzr, 2 | ich an Gott den Vater,~Der da waltet gut und groß;~Der
157 Harzr, 2 | gekreuzigt ward.~Jetzo, da ich ausgewachsen,~Viel gelesen,
158 Harzr, 3 | Schwangen sich im Fackeltanz.~Da verwünschte Schloß und Leute~
159 Harzr, 3 | Hütte ward zum Schloß,~Und da jubeln und da tanzen~Ritter,
160 Harzr, 3 | Schloß,~Und da jubeln und da tanzen~Ritter, Fraun und
161 Harzr, Ilse | An meiner weißen Brust,~Da sollst du liegen und träumen~
162 Nordsee, 1 | Kaum sprach ich die Worte,~Da schäumte das Meer,~Und aus
163 Nordsee, 1 | Unselige Seele -~Hoiho! hoiho! Da kommt der Wind!~Die Segel
164 Nordsee, 2 | Herz,~Wenn ich euch jetzt da droben schaue,~Verlassene
165 Nordsee, 2 | Schafspelz der Demut -~O, da faßt mich ein düsterer Groll,~
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