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Therigáthá

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  • Fünfer-Bruchstück
    • Patácárá Und Ihre Nonnen
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Patácárá Und Ihre Nonnen

117
PATÁCÁRÁ:
«In Mörsern stampft man Reis zurecht,
Zerstößt das Korn in mildes Mehl:
Um Weib und Kinder sorgen sie,
Erwerben Geld, erwerben Gut.
 
118
«Des Ordens Regel achtet rein,
Daß keine Reue keimen mag;
Den Staub der Füße, wascht ihn ab,
Und setzt euch dann zur Seite still:
Im Innern sollt ihr einig sein,
Des Ordens Regel achtet rein
 
119
Die Schwestern hörten wohl das Wort,
Der Patácárá Heilgebot:
Sie spülten ab der Füße Staub
Und saßen still zur Seite dann,
Der eignen Ebbung eingedenk,
Erschufen was der Meister schafft.
 
120
Am Abend, um die Dämmerzeit,
Gewahrten sie das Wandelsein;
Um Mitternacht ward himmlisch hell
Ihr Antlitz, innen abgeklärt;
Und als der junge Tag erschien
War Nacht und Nebel fortgescheucht.

(Vergl. Therag. 627)

121
Sie kamen her, entboten Gruß:
«Das Heilgebot, es ist erfüllt!
Den Dreiunddreißig Göttern gleich,
Die Sakko dienen weil er siegt,
Sieh' uns zu Füßen, die du führst,
Dreifach gewitzigt, ausgewähnt
 
(Zur Legende vom Siege Sakkos über die Dämonen siehe M 37)
 




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