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Therigáthá

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  • Sechser-Bruchstück
    • Guttá
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Guttá

163
WARUM du ließest Haus und Hof
Und Kind, so heiß geliebt, zurück,
Erkämpf' es, jenes kühne Ziel,
Dem Herzen hänge nimmer nach!
 
164
Das Herz verlockt uns lügenhaft:
Wo Tod gebietet liebt es Lust!
In öder, irrer Wandelwelt
Verblendet wandern blöde wir.

(Vergl. Therag. 78)

165-166
Und Wunschbegier, und Hassensgroll
Und Sehnsucht immer da zu sein,
Und Aftertugend, Afterdienst,
Und fünftens feige Zweifel noch:
O Nonne, hast du heil dies Netz,
Das niederzieht und niederzerrt
Und niederhält, gerissen durch,
So fährst du nimmer wieder her!
 
167
Und hast du Hangen, Dünkel, Durst
Und Hochmut gänzlich abgelegt,
Verleugnet was da fesseln kann,
So wirst du enden alles Leid.

(Vergl. Therag. 84, 195, 257; M 9)

168
Verwirf sie, diese Wandelwelt,
Gewahr' es, dieses Wiedersein:
Und lebst du gleich, du bist erlöst,
Erloschen wirst du weiter ziehn.
 




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