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Therigáthá

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  • Sechser-Bruchstück
    • Patácárá / Die Fünfmal Feine
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Sechser-Bruchstück

Patácárá / Die Fünfmal Feine

127
«Wo keinen Weg du wissen kannst
Von ihm der kommt und wieder geht,
Gekommen ungekannt woher,
Da willst du seufzen 'Ach, mein Sohn'?

  (Vergl. v. 51-53)

128
«Ja, wüßtest wirklich du den Weg
Von seinem Kommen, seinem Gehn,
Du weintest nimmer neu um ihn:
Denn was entstanden ist erstirbt.
 
129
«Als ungebeten kam er her,
Als unentboten ging er hin,
Wozu gekommen, weiß ich kaum,
Auf kurze Tage, karge Zeit.
 
130
«Von dir entwesen weilt er dort,
Von dort entwest er weiter dann;
Verwesen, wird er wieder Mensch
Allmälig werden, wandelbar,
Gekommen gleich, gegangen gleich:
So gib mir Kunde, was du weinst?»
 
131
Vom Stachel ward ich so geheilt,
Der tief im Herzen heimlich stach:
Verschmachtend um das tote Kind
Genas ich also, schmerzvernarbt.
 
132
Kein Stachel sticht mich heute wund,
Erloschen bin ich, ausgelebt;
Mein Hort und Helfer ist der Herr,
Des Weisen Satzung, sein Gebot.
 




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