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Therigáthá

IntraText CT - Text

  • Sechser-Bruchstück
    • Vásitthí
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Vásitthí

133
Aus Kummer um des Kindes Tod
In Irrsinn taumelnd, hirnverrückt,
Die Haare raufend, blöd entblößt,
So lief ich lachend hin und her.
 
134
Im Gassenkehricht, Gassenkot,
Im Leichenhof, im Straßenstaub
Drei Jahre lungernd lag ich um,
Von Durst und Hunger heimgesucht.
 
135
Da hab' ich Ihn gesehn dereinst
In Mithilá, den Meisterherrn,
Der Unbezähmte zähmen kann,
Der, auferwacht, kein Fürchten kennt.
 

(Mithilá, die uralte Hauptstadt von Videhá, in der nördlichen Gangesebene, an den Vorbergen Nepáls gelegen, ist noch (um 1900) nicht ausgegraben; nahebei heute Janakapur, in Nepál.)
 

136
Und plötzlich war mein Geist geklärt!
Mit frohem Gruße ging ich hin:
Und Er hat Wahrheit offenbart
Aus Mitleid mir, Herr Gotamo.
 
137
Sein Wort, ich hab' es wohl gehört;
Gewandert bin ich weiter dann
Als Nonne, hold genommen auf:
Und helle Spur war bald erspäht.
 
138
Und aller Gram ist ausgegrämt,
Verloren, ewig abgelöscht:
Gefunden hab' ich fein den Grund,
Woher das Grämen quälend quillt.
 




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