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S.1.49.
Geizig
1. (Die Devatá:)
"Die da geizig sind
hier in der Welt, knickerig und schwähsüchtig,
Leute, die auch andere, die zu geben willig sind, daran verhindern:
Was für ein Lohn wird diesen zu teil und was für ein künftiges Dasein?
Dich danach zu fragen sind wir gekommen, wie können wir es erfahren?"
2. (Der Erhabene:)
"Die da geizig sind
hier in der Welt, knickerig und schmähsüchtig,
Leute, die auch andere, die zu geben willig sind, daran verhindern:
In der Hölle, in einem Tierleibe, in der Welt des Yama
werden sie wiedergeboren,
Und wenn sie Menschen werden, kommen sie in armer Familie zur Welt,
Wo Kleidung, Nahrung, Vergnügen und Erholung nur mühselig erlangt wird;
Anderswoher erhoffen es die Toren, aber sie bekommen es nicht.
Das ist bei Lebzeiten *f135) ihr Lohn und im künftigen Dasein leidvolle
Existenz.
1. (Die Devatá:)
"Wie das sich
verhält, verstehen wir nun. Etwas anderes fragen wir, o Gotama:
Die da, zum Menschtum gelangt, barmherzig sind und frei von Geiz,
An den Buddha gläubig und an die Lehre
und voll eifriger Verehrung gegenüber der Gemeinde:
Was für ein Lohn wird diesen zu teil und was für ein künftiges Dasein?
Dich danach zu fragen sind wir gekommen, wie können wir es erfahren?
2. (Der Erhabene:)
Die da, zum Menschtum
gelangt, barmherzig sind und frei von Geiz,
An den Buddha gläubig und an die Lehre
und voll eifriger Verehrung gegenüber der Gemeinde:
Die leuchten im Himmel, wo sie wiedergeboren werden;
Und wenn sie Menschen werden, kommen sie
in wohlhabender Familie zur Welt,
Wo Kleidung, Nahrung, Vergnügen und Erholung ohne Mühe erlangt wird.
An den Reichtümern, die andere erworben,
erfreuen sie sich wie die Vasavattin-Götter.
Das ist bei Lebzeiten ihr Los, und im küftigen Dasein glückliche
Existenz."
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