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Mágha ist nach dem Komm. I. 124.11 ein Name des Gottes Sakka. Zu vergleichen
ist skr. maghavan als Name Indras. Auf den gleichen Gott bezieht sich
auch Vatrabhú in 4, worin der Name des von Indra besiegten Dämonen Vrtra
enthalten ist. Vgl. Játaka V. 153.2.
1. Ort der Begebenheit:
der Park in Sávatthí.
2. Da nun begab sich in vorgeschrittener Nacht der Devaputta Mágha, mit seiner
herrlichen Schönheit den ganzen Jetahain erhellend, dorthin, wo sich der
Erhabene befand. Nachdem er sich dorthin begeben und den Erhabenen
ehrfurchtsvoll begrüßt hatte, trat er zur Seite. Zur Seite stehend redete dann
der Devaputta Mágha den Erhabenen mit folgender Strophe an:
3. "Was muß man
abschneiden, um glücklich zu leben?
Was muß man abschneiden, um keinen Kummer zu leiden?
Was ist das einzige, dessen Vernichtung du billigst, o Gotama?"
4. (Der Erhabene:)
"Den Zorn muß man
abschneiden, um glücklich zu leben;
den Zorn muß man abschneiden, um keinen Kummer zu leiden.
Die Vernichtung des Zornes, dessen Wurzel Gift
und dessen Gipfel süß ist, o Vatrabhú,
Preisen die Edlen; denn hat man ihn abgeschnitten,
leidet man keinen Kummer mehr."
(Die gleichen Strophen finden sich schon 1. 71.)
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