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Das Sutta findet sich
auch A.IV.45.
1.
Ort der Begebenheit: Sávatthí.
2. Zur Seite stehend sprach der Devaputta Rohitassa zu dem Erhabenen
also:" Ist es wohl möglich, Herr, durch Wandern das Ende der Welt kennen
zu lernen oder zu sehen oder zu erreichen, wo man, o Herr, nicht geboren wird,
nicht altert, nicht stirbt, nicht aus dem Dasein scheidet, nicht wiedergeboren
wird?"
3. (Der Erhabene:)
"Daß
durch Wandern das Ende der Welt kennen zu lernen oder zu sehen oder zu
erreichen sei, wo man nicht geboren wird, nicht altert, nicht stirbt, nicht aus
dem Dasein scheidet, nicht wiedergeboren wird - das behaupte ich nicht."
4.
(Rohitassa:)
"Wunderbar,
Herr, unvergleichlich, Herr! Wie schön hat das der erhabene Herr gesagt: 'Daß
durch Wandern das Ende der Welt kennen zu lernen oder zu sehen oder zu
erreichen sei, wo man nicht geboren wird, nicht altert, nicht stirbt, nicht aus
dem Dasein scheidet, nicht wiedergeboren wird - das behaupte ich nicht.'
5.
In früherer Zeit einmal war ich der Weise Rohitassa mit Namen, der Sohn des
Bhoja, mit übernatürlichen Fähigkeiten ausgestattet, durch die Luft zu wandern
im stande, und ich besaß, Herr, eine solche Schnelligkeit, wie wenn ein
geschulter, geschickter, geübter, ausgelernter Bogenschütze mit starkem Bogen
mit seinem leichten Pfeil mühelos quer über den Schatten einer Weinpalme
wegschießt. *f261) Herr, ein solches Schrittmaß, *f262) wie der
westliche Ozean vom östlichen Ozean (entfernt ist).
6.
Da entstand mir, Herr, solcher Wunsch: ich will durch Wandern das Ende der Welt
erreichen.
7.
Trotzdem ich aber, Herr, mit solcher Schnelligkeit ausgestattet war und mit solchem
Schrittmaß, ohne daß ich essen, trinken, kauen, schmecken oder Urin und Kot
ausleeren oder Schlaf und Müdigkeit scheuchen mußte, bin ich, der ich doch die
Lebenszeit eines Jahrhunderts hatte und mein Jahrhundert auslebte, hundert
Jahre gewandert und ohne der Welt Ende zu erreichen, unterwegs gestorben.
8. Wunderbar, Herr, unvergleichlich! Wie schön hat das der erhabene Herr
gesagt: 'Daß durch Wandern das Ende der Welt kennen zu lernen oder zu sehen
oder zu erreichen sei, wo man nicht geboren wird, nicht altert, nicht stirbt,
nicht aus dem Dasein scheidet, nicht wiedergeboren wird - das behaupte ich
nicht.'
(Der
Erhabene:)
9." Ich behaupte aber auch nicht, Verehrter, daß es, ohne daß man das Ende
der Welt *f263) erreicht hat, möglich sei, dem Leiden ein Ende zu
machen. Auch schon in diesem klaftergroßen mit Wahrnehmung und Denksinn
ausgestatteten Körper, *f264) Verehrter, tue ich kund der Welt
Ursprung, der Welt Aufhebung und den zur Aufhebung der Welt führenden Pfad.
*f265)
10. Durch Wandern ist nimmermehr zu erreichen der Welt Ende,
Und
ohne daß man der Welt Ende erreicht hat, gibt es keine Erlösung vom Leiden.
Darum wird wohl der Weise, der die Welt kennt,
An der Welt Ende kommen, heiligen Wandel führend.
Hat er aber, zur Ruhe gelangt, der Welt Ende kennen gelernt,
So begehrt er nimmer nach dieser Welt noch nach der jenseitigen."
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