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1.
Schauplatz ist Sávatthí.
2.
Da nun begab sich der ehrwürdige Ananda dorthin, wo sich der Erhabene befand.
Nachdem er sich dorthin begeben und den Erhabenen ehrfurchtsvoll begrüßt hatte,
setzte er sich zur Seite nieder. Zu dem zur Seite sitzenden ehrwürdigen Ananda
sprach dann der Erhabene also: "Findet auch bei dir, Ananda, unser
Sáriputta Beifall?"
3. "Bei wem denn, Herr, wenn er nicht töricht, nicht böse, nicht
verblendet, nicht verkehrten Denkens ist, sollte der ehrwürdige Sáriputta nicht
Beifall finden? Gelehrt, *f268) Herr, ist der ehrwürdige Sáriputta. Von
großem Wissen, Herr, ist der ehrwürdige Sáriputta. Von umfassendem Wissen,
Herr, ist der ehrwürdige Sáriputta. Von heiterem Wissen, Herr, ist der
ehrwürdige Sáriputta. Von raschem Wissen, Herr, ist der ehrwürdige Sáriputta.
Von scharfem Wissen, Herr, ist der ehrwürdige Sáriputta. Von eindringendem
Wissen, Herr, ist der ehrwürdige Sáriputta. Genügsam, Herr, ist der ehrwürdige
Sáriputta. Zufrieden, Herr, ist der ehrwürdige Sáriputta. Freund der
Einsamkeit, Herr, ist der ehrwürdige Sáriputta. Dem Verkehr abgeneigt, Herr,
ist der ehrwürdige Sáriputta. Energisch, Herr, ist der ehrwürdige Sáriputta.
Beredt, Herr, ist der ehrwürdige Sáriputta. Ein Mahner, Herr, ist der
ehrwürdige Sáriputta. Ein Tadler der Sünde, Herr, ist der ehrwürdige Sáriputta.
Bei wem denn, Herr, wenn er nicht töricht, nicht böse, nicht verblendet, nicht
verkehrten Denkens ist, sollte der ehrwürdige Sáriputta nicht Beifall
finden?"
4. "So ist das, Ananda; so ist das, Ananda! Bei wem denn, Ananda, wenn er
nicht töricht, nicht böse, nicht verblendet, nicht verkehrten Denkens ist,
sollte Sáriputta nicht Beifall finden? Gelehrt, Ananda, ist Sáriputta. Von
großem Wissen, Ananda, ist Sáriputta. Von umfassendem Wissen, Ananda, ist
Sáriputta. Von heiterem Wissen, Ananda, ist Sáriputta. Von raschem Wissen,
Ananda, ist Sáriputta. Von scharfem Wissen, Ananda, ist Sáriputta. Von
eindringendem Wissen, Ananda, ist Sáriputta. Genügsam, Ananda, ist Sáriputta.
Zufrieden, Ananda, ist Sáriputta. Freund der Einsamkeit, Ananda, ist Sáriputta.
Dem Verkehr abgeneigt, Ananda, ist Sáriputta. Energisch, Ananda, ist Sáriputta.
Beredt, Ananda, ist Sáriputta. Ein Mahner, Ananda, ist Sáriputta. Ein Tadler
der Sünde, Ananda, ist Sáriputta. Bei wem denn, Ananda, wenn er nicht töricht,
nicht böse, nicht verblendet, nicht verkehrten Denkens ist, sollte Sáriputta
nicht Beifall finden?"
5.
Da nun begab sich der Devaputta Susíma, *f269) wie der Lobpreis des
ehrwürdigen Sáriputta verkündet wurde, von einer großen Gefolgschaft von
Devaputtas umgeben, dorthin, wo sich der Erhabene befand. Nachdem er sich
dorthin begeben und den Erhabenen ehrfurchtsvoll begrüßt hatte, trat er zur Seite.
6. Zur Seite stehend sprach dann der Devaputta Susíma zu dem Erhabenen also:
7. "So ist das, Erhabener; so ist das, Pfadführer! Bei wem denn, Herr,
wenn er nicht töricht, nicht böse, nicht verblendet, nicht verkehrten Denkens
ist, sollte der ehrwürdige Sáriputta nicht Beifall finden? Gelehrt, Herr, ist
der ehrwürdige Sáriputta usw. usw. (-3).... Ein Tadler der Sünde, Herr, ist der
ehrwürdige Sáriputta. Bei wem denn, Herr, wenn er nicht töricht, nicht böse,
nicht verblendet, nicht verkehrten Denkens ist, sollte der ehrwürdige Sáriputta
nicht Beifall finden?"
7. Da nun ließ die Devaputtagefolgschaft des Devaputta Susíma, wie der Lobpreis
des ehrwürdigen Sáriputta verkündet wurde, zufriedenen Herzens und erfreut, aus
Wonne und Wohlgefühl entstandene mannigfaltige Farbenglanzerscheinungen
*f270) sehen.
8.
Wie nämlich ein Berylljuwel, ein schönes, edles, achtkantiges,
wohlgeschliffenes, wenn es auf einem weißen Wolltuch niedergelegt ist, glänzt
und glüht und funkelt, so ließ die Devaputtagefolgschaft des Devaputta Susíma,
wie der Lobpreis des ehrwürdigen Sáriputta verkündet wurde, zufriedenen Herzens
und erfreut, aus Wonne und Wohlgefühl entstandene mannigfaltige
Farbenglanzerscheinungen sehen.
9. Wie nämlich ein Halsschmuck aus Edelgold, *f271) von einem geübten
Goldschmied geschickt poliert, *f272) wenn er; auf einem weißen
Wolltuch niedergelegt ist, glänzt und glüht und funkelt, so ließ die
Devaputtagefolgschaft des Devaputta Susíma, wie der Lobpreis des ehrwürdigen
Sáriputta verkündet wurde, zufriedenen Herzens und erfreut, aus Wonne und
Wohlgefühl entstandene mannigfaltige Farbenglanzerscheinungen sehen.
10. Wie nämlich während der Zeit des Lichtwerdens der Nacht der Morgenstern
*f273) glänzt und glüht und funkelt, so ließ die Devaputtagefolgschaft
des Devaputta Susíma, wie der Lobpreis des ehrwürdigen Sáriputta verkündet
wurde, zufriedenen Herzens und erfreut, aus Wonne und Wohlgefühl entstandene
mannigfaltige Farbenglanzerscheinungen sehen.
11. Wie nämlich in der Herbstzeit, wenn der Himmel, vom Gewölke frei,
durchgebrochen ist, *f274) die Sonne, den Luftraum erhellend
*f275) und alles am Firmament befindliche Dunkel vernichtend, glänzt
und glüht und funkelt, so ließ die Devaputtagefolgschaft des Devaputta Susíma,
wie der Lobpreis des ehrwürdigen Sáriputta verkündet wurde, zufriedenen Herzens
und erfreut, aus Wonne und Wohlgefühl entstandene mannigfaltige
Farbenglanzerscheinungen sehen.
12. Da nun sprach der Devaputta Susima mit Bezug auf den ehrwürdigen Sáriputta
zu dem Erhabenen die folgende Strophe:
"Als
gelehrt anerkannt ist Sáriputta, der zornlose,
Der genügsame, gütige, gezügelte, der Weise, der durch des Meisters Lobpreis
geziert ist.." *f276)
13. Da nun antwortete der Erhabene mit Bezug auf den ehrwürdigen Sáriputta dem
Devaputta Susíma mit der Strophe;
"Als
gelehrt anerkannt ist Sáriputta, der zornlose,
Der genügsame, gütige, gezügelte, er wartet auf die Zeit, ein wohl gezügelter
Arbeitsmann." *f277)
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