S.3.6. Wenige
Übersetzt, außer von
Mrs. Rhys Davids, von Seidenstücker, a .a. O. S. 55.
1.
(Ort der Begebenheit:) Sávatthí.
2.
Zur Seite sitzend sprach da der König Pasenadi, der Kosala, zu dem Erhabenen
also: "Da ist mir, Herr, wie ich ganz in der Stille in einsame Meditation
vertieft war, der folgengende erwägende Gedanke gekommen: Wenige nur sind die
Wesen in der Welt, die, wenn sie immer größere Reichtümer erworben haben, sich
nicht daran berauschen und nicht übermütig werden und nicht in Gier nach
sinnlichen Genüssen verfallen und nicht an den (anderen) Wesen sich
versündigen. Es sind da weit zahlreicher die Wesen in der Welt, die, wenn sie
immer größere Reichtümer erworben haben, sich daran berauschen und übermütig
werden und in Gier nach sinnlichen Genüssen verfallen und an den (anderen)
Wesen sich versündigen."
3.
"So ist das, o Großkönig! So ist das, o Großkönig! Wenige nur, o
Großkönig, sind die Wesen in der Welt, die, wenn sie immer größere Reichtümer
erworben haben, sich nicht daran berauschen und nicht übermütig werden und
nicht in Gier nach sinnlichen Genüssen verfallen und nicht an den (anderen)
Wesen sich versündigen. Es sind da weit zahlreicher die Wesen in der Welt, die,
wenn sie immer größere Reichtümer erworben haben, sich daran berauschen und
übermütig werden und in Gier nach sinnlichen Genüssen verfallen und an den
(anderen) Wesen sich versündigen.
4.
Die da Wohlgefallen finden an den Freuden sinnlicher Lust,
gierig nach sinnlichen Genüssen, an sie gefesselt:
Die merken ihren Fehltritt nicht,
(so wenig) wie die Gazellen die ausgelegte Schlinge.
Später wird's ihnen schmerzlich; denn die Folgen davon sind übel."
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