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21-25 Tatiya vagga - Dritter Abschnitt
Übersetzt, außer von
Mrs. Rhys Davids, von K. Seidenstücker, Páli-Buddhismus in Übertragungen, s.
90.
1.
Sávatthí.
2.
Da nun begab sich der König Pasenadi, der Kosala, dorthin, wo sich der Erhabene
befand. Nachdem er sich dorthin begeben und den Erhabenen ehrfurchtsvoll
begrüßt hatte, setzte er sich zur Seite nieder. Zu dem zur Seite sitzenden
König Pasenadi, dem Kosala, sprach da der Erhabene also: "Vier Arten
Persönlichkeit, *f362) o Großkönig, finden sich als vorhanden hier in
der Welt.
3.
Welche vier?
4.
Und wie, o Großkönig, ist die finstere Persönlichkeit, die das Finstere zum
Ziel hat?
Da ist, o Großkönig, eine Persönlichkeit in einer niedrigen Familie
wiedergeboren, in einer Candálafamilie, in einer Korbflechterfamilie,
*f363) in einer Jägerfamilie, in einer Sattlerfamilie,
*f364) in einer Grubenräumerfamilie; *f365) in einer armen
(Familie), wo es wenig zu essen und zu speisen gibt, wo die Lebenshaltung
mühselig ist, wo Nahrung und Kleidung mühselig beschafft wird. Und die
Person ist häßlich, unansehnlich, verwachsen, voller Gebrechen, einäugig,
krumm, hinkend, lahm. Sie bekommt weder Speise noch Trank, noch Kleidung,
noch Fuhrwerk, keine Blumen, Wohlgerüche und Salben, keinen Schlafraum und
keine Beleuchtung. Sie führt mit körperlichem Tun einen üblen Wandel,
führt mit Worten einen üblen Wandel, führt mit Gedanken einen üblen
Wandel. Nachdem sie aber mit körperlichem Tun einen üblen Wandel geführt
hat, mit Worten einen üblen Wandel geführt hat, mit Gedanken einen üblen
Wandel geführt hat, wird sie nach dem infolge der Auflösung des Körpers
eintretenden Tod zu niedriger Existenz, zu leidvollem Dasein, zur
Verdammnis wiedergeboren. Geradeso, o Großkönig, wie wenn ein Mann aus dem
Dunkel ins Dunkel ginge, oder aus der Finsternis in die Finsternis ginge,
oder aus einer Blutlache in eine Blutlache ginge: von solcher Art, o
Großkönig, behaupte ich, ist diese Persönlichkeit. So, o Großkönig, ist
die finstere Persönlichkeit, die das Finstere zum Ziel hat.
5.
Und wie, o Großkönig, ist die finstere Persönlichkeit, die das Licht zum Ziel
hat?
Da ist, o Großkönig, eine Persönlichkeit in einer niedrigen Familie
wiedergeboren, in einer Candálafamilie, in einer Korbflechterfamilie, in
einer Jägerfamilie, in einer Sattlerfamilie, in einer Grubenräumerfamilie,
in einer armen (Familie), wo es wenig zu essen und zu speisen gibt, wo die
Lebenshaltung mühselig ist, wo Nahrung und Kleidung mühselig beschafft
wird. Und die Person ist häßlich, unansehnlich, verwachsen, voller
Gebrechen, einäugig, krumm, hinkend, lahm. Sie bekommt weder Speise noch
Trank, noch Kleidung, noch Fuhrwerk, keine Blumen, Wohlgerüche und Salben,
keinen Schlafraum und keine Beleuchtung. Aber sie führt mit körperlichem
Tun einen guten Wandel, führt mit Worten einen guten Wandel, führt mit
Gedanken einen guten Wandel. Nachdem sie aber mit körperlichem Tun einen
guten Wandel geführt hat, mit Worten einen guten Wandel geführt hat, mit
Gedanken einen guten Wandel geführt hat, wird sie nach dem infolge der
Auflösung des Körpers eintretenden Tod zu glücklichem Dasein, in der
Himmelswelt wiedergeboren. Gerade so, o Großkönig, wie wenn ein Mann vom
Erdboden zu einem Ruhebett emporstiege, oder vom Ruhebett auf den Rücken
eines Pferdes emporstiege, oder vom Rücken eines Pferdes auf die Schultern
eines Elefanten emporstiege, oder von den Schultern eines Elefanten zu
einem Palast emporstiege: von solcher Art, o Großkönig, behaupte ich, ist
diese Persönlichkeit. So, o Großkönig, ist die finstere Persönlichkeit,
die das Licht zum Ziel hat.
6.
Und wie, o Großkönig, ist die lichte Persönlichkeit, die das Finstere zum Ziel
hat?
Da ist, o Großkönig, eine Persönlichkeit in einer hohen Familie
wiedergeboren, in einer angesehenen Adelsfamilie, in einer angesehenen
Bráhmanenfamilie, in einer angesehenen Hausherrnfamilie, in einer
wohlhabenden, reichen, begüterten (Familie), wo es beträchtlich viel Gold
und Silber gibt, ein beträchtliches Vermögen, beträchtlich viel Geld und
Geldeswert. Und die Person ist wohlgestaltet, ansehnlich, gefällig, mit
höchster Anmut und Schönheit ausgestattet. Sie bekommt Speise und Trank,
Kleidung und Fuhrwerk, Blumen, Wohlgerüche und Salben, Schlafraum und
Beleuchtung. Aber sie führt mit körperlichem Tun einen üblen Wandel, führt
mit Worten einen üblen Wandel, führt mit Gedanken einen üblen Wandel.
Nachdem sie aber mit körperlichem Tun einen üblen Wandel geführt hat, mit
Worten einen üblen Wandel geführt hat, mit Gedanken einen üblen Wandel
geführt hat, wird sie nach dem infolge der Auflösung des Körpers
eintretenden Tod zu niedriger Existenz, zu leidvollem Dasein, zur
Verdammnis, in der Hölle wiedergeboren. Gerade so, o Großkönig, wie wenn
ein Mann von einem Palast auf die Schulter eines Elefanten hinabstiege,
oder von der Schulter eines Elefanten auf den Rücken eines Pferdes
hinabstiege, oder von dem Rücken eines Pferdes auf ein Ruhebett
hinabstiege, oder von dem Ruhebett auf den Erdboden hinabstiege, oder vom
Erdboden ins Dunkel hinabstiege: von solcher Art, o Großkönig, behaupte
ich, ist diese Persönlichkeit. So, o Großkönig, ist die lichte
Persönlichkeit, die das Finstere zum Ziel hat.
7.
Und wie, o Großkönig, ist die lichte Persönlichkeit, die das Licht zum Ziel
hat?
·
Da ist, o
Großkönig, eine Persönlichkeit in einer hohen Familie wiedergeboren, in einer
angesehenen Adelsfamilie, in einer angesehenen Bráhmanenfamilie, in einer
angesehenen Hausherrnfamilie, in einer wohlhabenden, reichen, begüterten
(Familie), wo es beträchtlich viel Gold und Silber gibt, ein beträchtliches Vermögen,
beträchtlich viel Geld und Geldeswert. Und die Person ist wohlgestaltet,
ansehnlich, gefällig, mit höchster Anmut und Schönheit ausgestattet. Sie
bekommt Speise und Trank, Kleidung und Fuhrwerk, Blumen, Wohlgerüche und
Salben, Schlafraum und Beleuchtung. Sie führt mit körperlichem Tun einen guten
Wandel, führt mit Worten einen guten Wandel, führt mit Gedanken einen guten
Wandel. Nachdem sie mit körperlichem Tun einen guten Wandel geführt hat, mit
Worten einen guten Wandel geführt hat, mit Gedanken einen guten Wandel geführt
hat, wird sie nach dem infolge der Auflösung des Körpers eintretenden Tod zu
glücklichem Dasein, in der Himmelswelt wiedergeboren. Gerade so, o Großkönig,
wie wenn ein Mann von einem Ruhebett auf ein Ruhebett hinüberstiege, von dem
Rücken eines Pferdes auf den Rücken eines Pferdes hinüberstiege, von der
Schulter eines Elefanten auf die Schulter eines Elefanten hinüberstiege, von
einem Palast auf einen Palast hinüberstiege: von solcher Art, o Großkönig,
behaupte ich, ist diese Persönlichkeit. So, o Großkönig, ist die lichte
Persönlichkeit, die das Licht zum Ziel hat.
8.
Diese vier Arten Persönlichkeit, o Großkönig, finden sich als vorhanden in der
Welt.
9.
Ein
armer Mann, o König, ist ungläubig und geizig,
Knickerig,
voll böser Gedanken, von falscher Anschauung, ohne Ehrfurcht;
Die
Samanas oder Bráhmanas oder andere Bettelmönche
Schmäht
und beschimpft er, ist ein Nihilist, jähzornig;
Den,
der den Bittenden Speise geben will, hält er davon ab.
Ein
solcher Mann, o König, geht, wenn er stirbt, o Männergebieter,
In
die furchtbare Hölle ein, der finstere, der das Finstere zum Ziel hat.
10.
Ein
armer Mann, o König, ist gläubig und nicht geizig,
Er
gibt Almosen, ist voll der besten Gedanken,
ein
Mann mit besonnenem Geiste; *f366)
Die
Samanas oder Bráhmanag oder andere Bettelmönche
Begrüßt
er durch Aufstehen; er schult sich in rechtschaffenem Wandel;
Den,
der den bittenden Speise geben will, hält er nicht ab davon:
Ein
solcher Mann, o König, geht, wenn er stirbt, o Männergebieter,
In
die himmlische Stätte ein, der finstere, der das Licht zum Ziel hat.
11.
Ein
wohlhabender Mann aber, o König, ist ungläubig und geizig,
Knickerig,
voll böser Gedanken, von falscher Anschauung, ohne Ehrfurcht;
Die
Samanas oder Bráhmanas oder andere Bettelmönche
Schmäht
und beschimpft er, ist ein Nihilist, jähzornig,
Den,
der den Bittenden Speise geben will, hält er davon ab:
Ein
solcher Mann, o König, geht, wenn er stirbt, o Männergebieter,
In
die furchtbare Hölle ein, der lichte, der das Finstere zum Ziel hat.
12.
Ein
wohlhabender Mann, o König, ist gläubig und nicht geizig,
Er
gibt Almosen, ist voll der besten Gedanken,
ein
Mann mit besonnenem Geiste;
Die
Samanas oder Bráhmanas oder andere Bettelmönche
Begrüßt
er durch Aufstehen; er schult sich in rechtschaffenem Wandel;
Den,
der den Bittenden Speise geben will, hält er nicht ab davon:
Ein
solcher Mann, o König, geht, wenn er stirbt, o Männergebieter,
In
die himmlische Stätte ein, der lichte, der das Licht zum Ziel hat."
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