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Samyutta Nikáya

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  • 7. Bráhmana-Samyutta - Von den Bráhmanas
    • 11- 22 Upásakavagga - Der Abschnitt von den Laienbrüdern
      • S.7.13. Devahita
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S.7.13. Devahita

1. Sávatthí ist der Schauplatz.

 

2. Zu jener Zeit nun litt der Erhabene an der Windkrankheit (*1). Und der ehrwürdige Upavána war der Helfer (*2) des Erhabenen.

 

3. Da nun forderte der Erhabene den ehrwürdigen Upavána auf: "Wohlan, Upavána, sorge du mir für heißes Wasser."

 

4. "Ja, Herr!" erwiderte der ehrwürdige Upavána aufhorchend dem Erhabenen, kleidete sich an, nahm Almosenschale und Obergewand und begab sich dorthin, wo sich die Wohnung des Brahmanen Devahita befand. Nachdem er sich dorthin begeben, trat er schweigend zur Seite.

 

5. Es sah aber der Brahmane Devahita den ehrwürdigen Upavána schweigend beiseite stehen. Wie er ihn sah, redete er den ehrwürdjgen Upavána mit der Strophe an:

 

"Schweigend stehst du da, kahl geschoren, in deinen Mantel gehüllt;

Was wünschest du, was suchst du, was zu erbetteln bist du gekommen?"

 

6. (Upavána:)

"Der Vollendete, der Pfadführer auf der Welt,

der Weise leidet an der Windkrankheit.

Wenn heißes Wasser da ist, so gib es dem Weisen, o Brahmane!

Der verehrt ist von den Verehrungswürdigen (*3),

bedient von denen, die der Bedienung wert sind,

Hochgeachtet von denen, die Hochachtung verdienen:

ihm wünsche ich's zu bringen."

 

7. Da nun ließ der Brahmane Devahita von einem Manne eine Traglast heißen Wassers holen und gab dazu dem ehrwürdigen Upavána eine Düte Melasse.

 

8. Da nun begab sich der ehrwürdige Upavána dorthin, wo sich der Erhabene befand, und nachdem er den Erhabenen mit heißem Wasser gebadet hatte, mengte er Melasse unter heißes Wasser und gab es dem Erhabenen.

 

9. Da nun ließ die Krankheit des Erhabenen nach.

 

10. Da nun begab sich der Brahmane Devahita dorthin, wo sich der Erhabene befand. Nachdem er sich dorthin begeben, begrüßte er sich mit dem Erhabenen, und nachdem er mit ihm die (üblichen) Begrüßungen und Höflichkeiten ausgetauscht, setzte er sich zur Seite nieder.

 

11. Zur Seite sitzend redete dann der Brahmane Devahita den Erhabenen mit der Strophe an:

 

"Wo soll man vorschriftsmäßige Gabe (*4) geben?

Wo bringt das Gegebene reiche Frucht?

Wie wird dem Opfernden - wie wird ihm die Ehrenspende (*5) zum Segen?"

 

12. (Der Erhabene:)

"Wer die früheren Existenzen kennt, den Weg zu Himmel und Hölle sieht,

Wer Vernichtung der Geburt erreicht hat als der Weise,

der vollkommen ist in Wunderkraft:

Da soll man die vorschriftsmäßige Gabe geben,

da bringt das Gegebene reiche Frucht;

So wird dem Opfernden - so wird ihm die Ehrenspende zum Segen."

 

13. Auf dieses Wort hin sprach der Brahmane Devahita zu dem Erhabenen also: "Wundervoll, Herr Gotama! usw. ... (= 7.11. 13). Als Laienanhänger soll mich der Herr Gotama annehmen, der von heute an auf Lebenszeit zu ihm seine Zuflucht genommen hat."

(




*1) vátehi ábádhiko hoti. Über die nach indischer Auffassung durch die "Winde" im Körper hervorgerufenen Krankheiten, siehe Jolly, Medizin, S. 40.

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*2) upattháka ist der jüngere Bhikkhu, der dem älteren zur persönlichen Bedienung beigegeben wird.

(



*3) Nach dem Komm. I. 304.19 sind das die achtzig großen Theras, die in der Welt samt den Göttern, d. h. auf Erden und im Himmel geehrt werden müssen.

(



*4) deyyadhammam, wtl. was die Eigenschaft von etwas, das gegeben werden soll, besitzt.

(



*5) dakkhiná = skr. daksiná, die Entlohnung, die der Opferer dem amtierenden Priester zukommen läßt.






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