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S.7.13.
Devahita
1.
Sávatthí ist der Schauplatz.
2.
Zu jener Zeit nun litt der Erhabene an der Windkrankheit (*1). Und der
ehrwürdige Upavána war der Helfer (*2) des Erhabenen.
3.
Da nun forderte der Erhabene den ehrwürdigen Upavána auf: "Wohlan,
Upavána, sorge du mir für heißes Wasser."
4.
"Ja, Herr!" erwiderte der ehrwürdige Upavána aufhorchend dem
Erhabenen, kleidete sich an, nahm Almosenschale und Obergewand und begab sich
dorthin, wo sich die Wohnung des Brahmanen Devahita befand. Nachdem er sich
dorthin begeben, trat er schweigend zur Seite.
5.
Es sah aber der Brahmane Devahita den ehrwürdigen Upavána schweigend beiseite
stehen. Wie er ihn sah, redete er den ehrwürdjgen Upavána mit der Strophe an:
"Schweigend
stehst du da, kahl geschoren, in deinen Mantel gehüllt;
Was
wünschest du, was suchst du, was zu erbetteln bist du gekommen?"
6.
(Upavána:)
"Der
Vollendete, der Pfadführer auf der Welt,
der
Weise leidet an der Windkrankheit.
Wenn
heißes Wasser da ist, so gib es dem Weisen, o Brahmane!
Der
verehrt ist von den Verehrungswürdigen (*3),
bedient
von denen, die der Bedienung wert sind,
Hochgeachtet
von denen, die Hochachtung verdienen:
ihm
wünsche ich's zu bringen."
7.
Da nun ließ der Brahmane Devahita von einem Manne eine Traglast heißen Wassers
holen und gab dazu dem ehrwürdigen Upavána eine Düte Melasse.
8.
Da nun begab sich der ehrwürdige Upavána dorthin, wo sich der Erhabene befand,
und nachdem er den Erhabenen mit heißem Wasser gebadet hatte, mengte er Melasse
unter heißes Wasser und gab es dem Erhabenen.
9.
Da nun ließ die Krankheit des Erhabenen nach.
10.
Da nun begab sich der Brahmane Devahita dorthin, wo sich der Erhabene befand.
Nachdem er sich dorthin begeben, begrüßte er sich mit dem Erhabenen, und
nachdem er mit ihm die (üblichen) Begrüßungen und Höflichkeiten ausgetauscht,
setzte er sich zur Seite nieder.
11.
Zur Seite sitzend redete dann der Brahmane Devahita den Erhabenen mit der
Strophe an:
"Wo
soll man vorschriftsmäßige Gabe (*4) geben?
Wo
bringt das Gegebene reiche Frucht?
Wie
wird dem Opfernden - wie wird ihm die Ehrenspende (*5) zum Segen?"
12.
(Der Erhabene:)
"Wer
die früheren Existenzen kennt, den Weg zu Himmel und Hölle sieht,
Wer
Vernichtung der Geburt erreicht hat als der Weise,
der
vollkommen ist in Wunderkraft:
Da
soll man die vorschriftsmäßige Gabe geben,
da
bringt das Gegebene reiche Frucht;
So
wird dem Opfernden - so wird ihm die Ehrenspende zum Segen."
13.
Auf dieses Wort hin sprach der Brahmane Devahita zu dem Erhabenen also:
"Wundervoll, Herr Gotama! usw. ... (= 7.11. 13). Als Laienanhänger soll
mich der Herr Gotama annehmen, der von heute an auf Lebenszeit zu ihm seine
Zuflucht genommen hat."
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