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Samyutta Nikáya

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  • 7. Bráhmana-Samyutta - Von den Bráhmanas
    • 11- 22 Upásakavagga - Der Abschnitt von den Laienbrüdern
      • S.7.17. Navakammika
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S.7.17. Navakammika

1. Einstmals weilte der Erhabene im Lande der Kosala in einem Haine.

 

2. Zu jener Zeit aber ließ der Brahmane Navakammika (*1) Bháradvája in jenem Haine Arbeit verrichten.

 

3. Es sah aber der Brahmane den Erhabenen am Fuße eines Sálbaumes sitzen, mit untergeschlagenen Beinen, den Oberkörper aufrecht haltend, Besonnenheit rings um sich verbreitend.

 

4. Wie er ihn sah, kam ihm dieser Gedanke: "Ich lasse in diesem Haine Arbeit verrichten zu meiner Freude (*2). Was läßt dieser Samana Gotama verrichten zu seiner Freude?"

 

5. Da nun begab sich der Brahmane Navakammika Bháradvája dorthin, wo sich der Erhabene befand. Nachdem er sich dorthin begeben, redete er den Erhabenen mit der Strophe an:

"Was für Arbeiten werden von dir, o Bhikkhu, verrichtet,

Daß Gotama einsam in der Wildnis seine Freude findet?"

 

6. (Der Erhabene:)

"Nicht gibt es für mich irgend etwas zu tun im Walde,

Mit der Wurzel ausgerottet ist der Wald (*3), frei von Gestrüpp (*4).

Hier im Walde ohne Verlangen (*5), ohne Schmerz (*6),

Freue ich mich einsam, nachdem ich die Unlust aufgegeben."

 

7. Auf dieses Wort hin sprach der Brahmane Navakammika-Bháradvája zu dem Erhabenen also: "Wundervoll, Herr Gotama! usw.... (= 7.11. 13). Als Laienanhänger soll mich der Herr Gotama annehmen, der von heute an auf Lebenszeit zu ihm seine Zuflucht genommen hat."

(




*1) navakammika bedeutet einen, der Neuwerk verrichtet. Nach dem Komm. I. 31112 bezieht sich der Ausdruck auf das Fällen von Bäumen, die dann das Material für Neubauten liefern.

(



*2) Wtl. "Arbeit tun lassend freue ich mich."

(



*3) Wald in übertragenem Sinne vom kilesavana, dem Dickicht der weltlichen Verunreinigungen gebraucht.

(



*4) visúkam. Das Wort súka bezeichnet Majjhima II. 257.10, 259.17 Grannen und ähnliches, was reizt oder juckt. Skr. súka "Granne (am Getreide), Stachel (eines Insekts)."

(



*5) nibbanatho. Der Ausdruck ist hier wegen des Anklangs an vana gewählt.

(



*6) visallo, annähernd dasselbe von der Person, wie oben visúka vom Walde. Salla "Spieß" wird häufig übertragen gebraucht.






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