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S.7.18.
Holzsammler
1.
Einstmals weilte der Erhabene im Lande der Kosala in einem Haine.
2.
Zu jener Zeit aber begaben sich zahlreiche Schüler eines Brahmanen aus der
Familie Bháradvája, junge Leute, als Holzsammler dorthin, wo sich jener Hain
befand.
3.
Nachdem sie sich dorthin begeben, sahen sie den Erhabenen in jenem Haine
sitzen, mit untergeschlagenen Beinen, den Oberkörper aufrecht haltend,
Besonnenheit rings um sich verbreitend. Nachdem sie ihn gesehen, begaben sie
sich dorthin, wo sich der Brahmane aus der Familie Bháradvája befand.
4.
Nachdem sie sich dorthin begeben, sprachen sie zu dem Brahmanen aus der Familie
Bháradvája also: "Halloh, der Herr soll wissen: in dem Haine So-und-so
sitzt ein Samana, mit untergeschlagenen Beinen, den Oberkörper aufrecht
haltend, Besonnenheit rings um sich verbreitend."
5.
Da nun begab sich der Brahmane aus der Familie Bháradvája zusammen mit den
jungen Leuten dorthin, wo sich jener Hain befand. Er sah aber den Erhabenen in
jenem Haine sitzen, mit untergeschlagenen Beinen, den Oberkörper aufrecht
haltend, Besonnenheit rings um sich verbreitend. Wie er ihn sah, begab er sich
dorthin, wo sich der Erhabene befand. Nachdem er sich dorthin begeben, redete
er den Erhabenen mit der Strophe an:
"Im
tiefen Walde, der voll Schrecknisse ist,
In
die öde, menschenleere Wildnis tauchend
Übst
du in unbeweglicher, würdiger Haltung (*1)
Herrliche
Versenkung wahrlich, o Bhikkhu!
Wo
es kein Lied gibt und wo keine Musik ist,
Hältst
du einsam im Wald dich auf (*2), du Weiser!
Wunderbar
erscheint mir dies,
Daß
du frohen Sinnes (*3) einsam im Walde hausest.
Ich
meine: nach Vereinigung begehrend mit dem Weltenherrscher (*4)
Oder
nach dem höchsten Himmel -
Weshalb
(sonst) übst du, im menschenleeren Wald dich aufhaltend,
Askese
hier, außer zur Erlangung des ewigen Heils (*5)?
6.
(Der Erhabene:)
"Was
es da immer für ein Wünschen und Verlangen gibt,
Das
immer mächtig hängt an mancherlei Gegenständen (*6),
Das
aus der Wurzel der Unwissenheit erwachsen ist, das man ersehnt (*7),
Das
alles ist von mir samt der Wurzel beseitigt.
Ohne
Wünschen, ohne Begehren, ohne Teilnahme,
Mit
geläutertem Blick für alle Dinge,
Nachdem
ich der höchsten herrlichen Erleuchtung zuteil geworden,
Übe
ich Versenkung, o Brahmane, in der Stille von Zuversicht."
7.
Auf dieses Wort hin sprach der Brahmane aus der Familie Bháradvája also:
"Wundervoll, Herr Gotama! usw.... (= 7.11.13). Als Laienanhänger soll mich
der Herr Gotama annehmen, der von heute an auf Lebenszeit zu ihm seine Zuflucht
genommen hat."
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