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Samyutta Nikáya

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  • 7. Bráhmana-Samyutta - Von den Bráhmanas
    • 11- 22 Upásakavagga - Der Abschnitt von den Laienbrüdern
      • S.7.18. Holzsammler
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S.7.18. Holzsammler

1. Einstmals weilte der Erhabene im Lande der Kosala in einem Haine.

 

2. Zu jener Zeit aber begaben sich zahlreiche Schüler eines Brahmanen aus der Familie Bháradvája, junge Leute, als Holzsammler dorthin, wo sich jener Hain befand.

 

3. Nachdem sie sich dorthin begeben, sahen sie den Erhabenen in jenem Haine sitzen, mit untergeschlagenen Beinen, den Oberkörper aufrecht haltend, Besonnenheit rings um sich verbreitend. Nachdem sie ihn gesehen, begaben sie sich dorthin, wo sich der Brahmane aus der Familie Bháradvája befand.

 

4. Nachdem sie sich dorthin begeben, sprachen sie zu dem Brahmanen aus der Familie Bháradvája also: "Halloh, der Herr soll wissen: in dem Haine So-und-so sitzt ein Samana, mit untergeschlagenen Beinen, den Oberkörper aufrecht haltend, Besonnenheit rings um sich verbreitend."

 

5. Da nun begab sich der Brahmane aus der Familie Bháradvája zusammen mit den jungen Leuten dorthin, wo sich jener Hain befand. Er sah aber den Erhabenen in jenem Haine sitzen, mit untergeschlagenen Beinen, den Oberkörper aufrecht haltend, Besonnenheit rings um sich verbreitend. Wie er ihn sah, begab er sich dorthin, wo sich der Erhabene befand. Nachdem er sich dorthin begeben, redete er den Erhabenen mit der Strophe an:

 

"Im tiefen Walde, der voll Schrecknisse ist,

In die öde, menschenleere Wildnis tauchend

Übst du in unbeweglicher, würdiger Haltung (*1)

Herrliche Versenkung wahrlich, o Bhikkhu!

Wo es kein Lied gibt und wo keine Musik ist,

Hältst du einsam im Wald dich auf (*2), du Weiser!

Wunderbar erscheint mir dies,

Daß du frohen Sinnes (*3) einsam im Walde hausest.

Ich meine: nach Vereinigung begehrend mit dem Weltenherrscher (*4)

Oder nach dem höchsten Himmel -

Weshalb (sonst) übst du, im menschenleeren Wald dich aufhaltend,

Askese hier, außer zur Erlangung des ewigen Heils (*5)?

 

6. (Der Erhabene:)

"Was es da immer für ein Wünschen und Verlangen gibt,

Das immer mächtig hängt an mancherlei Gegenständen (*6),

Das aus der Wurzel der Unwissenheit erwachsen ist, das man ersehnt (*7),

Das alles ist von mir samt der Wurzel beseitigt.

Ohne Wünschen, ohne Begehren, ohne Teilnahme,

Mit geläutertem Blick für alle Dinge,

Nachdem ich der höchsten herrlichen Erleuchtung zuteil geworden,

Übe ich Versenkung, o Brahmane, in der Stille von Zuversicht."

 

7. Auf dieses Wort hin sprach der Brahmane aus der Familie Bháradvája also: "Wundervoll, Herr Gotama! usw.... (= 7.11.13). Als Laienanhänger soll mich der Herr Gotama annehmen, der von heute an auf Lebenszeit zu ihm seine Zuflucht genommen hat."

(




*1) Nach dem Komm. bezieht sich die Zeile auf die Körperhaltung des Meditierenden. Ich möchte annehmen daß thitena, wie das bei Part. praet. so häufig der Fall ist im Sinne eines abstr. Subst. Haltung Stellung steht.

(



*2) Der Komm. I. 312.7 liest vanavassito und umschreibt es mit vanam avassito.

(



*3) pítimano, Komm. = tutthacitto.

(



*4) Komm. I. 312.10 "Zusammensein mit Mahábrahman".

(



*5) brahmapattiyá. Hier ist brahman Ausdruck für den Erlösungszustand, das Nirvana. Der Komm. hat setthappattiyá.

(



*6) anekadhátúsu, Komm. = anekasabhávesu árammanesu.

(



*7) pajappitá. Die Bed. von pajapp ergibt sich aus der Phrase atítam nánusocámi na ppajappám' anágatam. . VI. 25.6 "ich traure dem Vergangenen nicht nach und sehne die Zukunft nicht herbei."






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