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S.7.19.
Der Erhalter seiner Mutter
1.
Sávatthí ist der Schauplatz.
2.
Da nun begab sich ein Brahmane, der Erhalter seiner Mutter, dorthin, wo sich
der Erhabene befand. Nachdem er sich dorthin begeben, begrüßte er sich mit dem
Erhabenen, und nachdem er mit ihm die (üblichen) Begrüßungen und Höflichkeiten
ausgetauscht, setzte er sich zur Seite nieder.
3.
Zur Seite sitzend sprach dann der Brahmane, der Erhalter seiner Mutter, zu dem
Erhabenen also: "Ich suche mir ja in vorschriftsmäßiger Weise Almosen. Und
wenn ich in vorschriftsmäßiger Weise Almosen gesucht habe, unterhalte ich
Mutter und Vater. Bin ich, Herr Gotama, wenn ich so tue, einer, der seine
Pflicht tut?"
4.
"Allerdings, o Brahmane, bist du, wenn du so tust, einer, der seine
Pflicht tut. Wer da, o Brahmane, in vorschriftsmäßiger Weise Almosen sucht, und
wenn er in vorschriftsmäßiger Weise Almosen gesucht hat, Mutter und Vater
unterhält, der bringt viel Verdienst hervor.
Welcher
Mann Mutter oder Vater in vorschriftsmäßiger Weise unterhält,
Den
rühmen wegen dieser Fürsorge für Mutter und Vater die Weisen
Hier
schon (auf Erden), und wenn er hinübergegangen ist, freut er sich im
Himmel."
5.
Auf dieses Wort hin sprach der Brahmane, der Erhalter seiner Mutter, zu dem
Erhabenen also: "Wundervoll, Herr Gotama! usw.... (= 7. 11. 13). Als
Laienanhänger soll mich der Herr Gotama annehmen, der von heute an auf
Lehenszeit zu ihm seine Zuflucht genommen hat."
[ETML-N:/]
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