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S.8.11.
Gaggará
1.
Einstmals weilte der Erhabene in Campá (*1), am Ufer des Lotosteiches
Gaggará mit einer großen Bhikkhugemeinde, zusammen mit fünfhundert Bhikkhus an
Zahl, mit siebenhundert Laienbrüdern, mit siebenhundert Laienschwestern und mit
vielen tausenden von Devatás. Es überstrahlte sie aber der Erhabene mit seiner
Schönheit und seinem Ruhm.
2.
Da nun kam dem ehrwürdigen Vangísa folgender Gedanke: "Der Erhabene hier
weilt in Campá, am Ufer des Lotosteiches Gaggará mit einer großen
Bhikkhugemeinde, zusammen mit fünfhundert Bhikkhus an Zahl, mit siebenhundert
Laienbrüdern, mit siebenhundert Laienschwestern und mit vielen tausenden von
Devatás. Es überstrahlt sie aber der Erhabene mit seiner Schönheit und seinem
Ruhm. Wie wäre es, wenn ich nun den Erhabenen in seiner Gegenwart mit
angemessenen Strophen priese?"
3.
Da nun erhob sich der ehrwürdige Vangísa von seinem Sitz, schlug seinen Mantel
über die eine Schulter, und indem er in der Richtung, wo sich der Erhabene
befand, die zusammengelegten Hände vorstreckte, sprach er zu dem Erhabenen
also: "Es leuchtet mir etwas auf, Erhabener! Es leuchtet mir etwas auf,
Pfadführer!"
4.
"Es soll dir aufleuchten, Vangísa!" sprach der Erhabene.
5.
Da nun pries der ehrwürdige Vangísa den Erhabenen in seiner Gegenwart mit der
angemessenen Strophe (*2):
"Wie
der Mond am entwölkten Himmel,
Wie
die fleckenlose Sonne strahlt,
so
überstrahlst du, Angírasa, großer Weiser,
Mit
deinem Ruhm die ganze Welt."
(
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