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Samyutta Nikáya IntraText CT - Text |
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S.9.10. Rezitation 1. Einstmals weilte ein Bhikkhu im Lande der Kosala, in einem Haine.
2. Zu jener Zeit aber zog sich der Bhikkhu, während er früher überlange (die heiligen Texte) rezitierte, in späterer Zeit untätig, schweigend ganz in sich zurück (*1).
3. Wie nun da die in jenem Walde wohnende Devatá den Lehrvortrag nicht mehr hörte, begab sie sich dorthin, wo sich jener Bhikkhu befand.
4. Nachdem sie sich dorthin begeben hatte, redete sie den Bhikkhu mit der Strophe an: " Warum, o Bhikkhu, trägst du nicht mehr Mit den Bhikkhus zugammen die Worte der Wahrheit vor? Hört man die wahre Lehre, so gewinnt man gläubiges Wohlgefallen, Und bei Lebzeiten schon gewinnt man Lobpreis (*2)."
5. (Der Bhikkhu:) "Früher hatten wir Verlangen nach den Worten der Wahrheit, Bis wir zur Begierdelosigkeit (*3) gelangten. Seit wir zur Begierdelosigkeit gelangten, Was immer wir gesehen, gehört und gedacht haben, Nennen die Guten, die es erkannten, ein Beiseitelegen (*4)."
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*1) Dies muß wohl der Sinn von samkasáyati sein, da das Verbum Samyutta IV. 178 von der Schildkröte gebraucht wird die sich vor dem Schakal in ihre Schale zurückzieht. ( *2) Nämlich der Rezitator. ( *3) virágena. Ich glaube daß dies hier ein Ausdruck für die Arahantwürde den Erlösungszustand ist. ( *4) Der Sinn ist schwer verständlich. Ich glaube es soll gesagt sein daß für den Erlösten alles Tun nur ein allmähliches Aufgeben ein Beiseitelegen (nikkhepanam) ist. - Es ist also für ihn auch belanglos, ob und wann und wie lange er die heiligen Texte rezitiert. |
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