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Samyutta Nikáya

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  • 10. Yakkha-Samyutta - Vom Yakkha
      • S.10.2. Sakka
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S.10.2. Sakka

1. Einstmals wohnte der Erhabene in Rájagaha, auf dem Berge Gijjhakúta.
 

2. Da nun begab sich der Yakkha mit Namen Sakka dorthin, wo sich der Erhabene befand. Nachdem er sich dorthin begeben hatte, redete er den Erhabenen mit der Strophe an:
 

"Da du aller Bande entledigt bist, losgelöst,
Ein Samana, ist es nicht recht von dir, daß du einen anderen unterweisest."

 

3. (Der Erhabene:)
"Auf welche Art und Weise immer, Sakka, ein Zusammenleben entsteht,
Darüber darf der Weise sich nicht erbarmen im Herzen.
Wenn er mit glaubensfrohem Herzen einen anderen unterweist,
So wird er dadurch nicht an ihn gefesselt: Erbarmen ist Mitleid (*1)."
 

 

(




*1) Der Sinn ist folgender: Der Yakkha meint, wenn ein Bhikkhu wie der Buddha im Erlösungszustand sich befindet, darf er andere nicht mehr unterweisen, weil ihn das mit ihnen in Verbindung bringt, so daß er wieder mit der Welt verstrickt wird. Der Buddha erwidert, wenn der Weise andere unterweist, so liegt ihm nicht irgend eine engere Beziehung (samvása) am Herzen, sondern er handelt nur aus Erbarmen mit denen, die er belehrt, weil er auch ihnen den Weg zur Erlösung erschließen will. 






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