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Samyutta Nikáya

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  • 10. Yakkha-Samyutta - Vom Yakkha
      • S.10.6. Piyamkara
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S.10.6. Piyamkara

1. Einstmals weilte der ehrwürdige Anuruddha in Sávatthí, im Jetahaine, im Parke des Anáthapindika.

2 Zu jener Zeit aber erhob sich der ehrwürdige Anuruddha zur Nachtzeit gegen Tagesanbruch hin und trug Verse aus den heiligen Texten (*1) vor.

3. Da nun beschwichtigte die Yakkhiní, die Mutter des Piyamkara, ihr Söhnchen also:
 

"Mach keinen Lärm, Piyamkara!
Der Bhikkhu trägt heilige Verse vor.
Vielleicht, wenn wir das heilige Wort verstehen
Und danach leben, mag uns das zum Segen gereichen.
Und wenn wir uns den Lebewesen gegenüber im Zaume halten (*2)
Und keine bewußte Lüge sprechen
Und uns selber schulen in guter sittlicher Zucht,
Vielleicht werden wir dann befreit von dem Dasein als Dämonen (*3).''

 

(




*1) dhammapadáni. Nach dem Komm. I. 361.18 hätte Annuruddha bei dieser Gelegenheit den Appamádavagga (v. 21-32) aus dem Dhammapada vorgetragen.

(



*2) D.h. wenn wir uns der Tötung von Lebewesen enthalten, also das Gebot der pánátiáta veramaní befolgen.

(



*3) pisáca-yoniyá. Die Pisáca sind dämonische Wesen, die im Epos neben Pretas und Bhútas erscheinen. Das entsprechende singhalesische Wort ist pisas. Mit ihm hängt pissá, ein "Wahnsinniger", zusammen (von einem Pisáca besessen). 






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