Index | Wörter: alphabetisch - Frequenz - rückläufig - Länge - Statistik | Hilfe | IntraText-Bibliothek

Samyutta Nikáya

IntraText CT - Text

  • 11. Sakka-Samyutta - Von Sakka
    • 1-10 Pathama vagga - Erster Abschnitt
      • S.11.6. Die jungen Vögel
zurück - vor

Hier klicken um die Links zu den Konkordanzen auszublenden

S.11.6. Die jungen Vögel

(kulávaká. Zu unserem Sutta ist das in den Vorbemerkungen zu Sutta 11. 1 erwähnte Kulávaka-Játaka zu vergleichen. Es findet sich in ihm auch die Strophe von 5)

 

1-2. Sávatthí ist der Schauplatz.

(Der Erhabene sprach also:) "In früherer Zeit einmal, ihr Bhikkhus, stand ein Kampf bevor zwischen den Göttern und den Dämonen.

 

3. In diesem Kampfe aber, ihr Bhikkhus, siegten die Dämonen. Die Götter unterlagen.

 

4. Unterlegen, ihr Bhikkhus, flüchteten die Götter in der Richtung gegen Norden. Es verfolgten sie die Dämonen.

 

5. Da nun, ihr Bhikkhus, redete Sakka, der Fürst der Götter, den Wagenlenker Mátali mit der Strophe an:

 

'Die jungen Vögel, Mátali, auf dem Seidenwollbaum

Meide sie mit der Wagendeichselspitze.

Gerne wollen wir den Dämonen unser Leben preisgeben,

Daß nur nicht diese Vögel ihres Nestes beraubt werden (*1).'

 

6. 'Ja, Herr!' erwiderte aufhorchend, ihr Bhikkhus, der Wagenlenker Mátali Sakka, dem Fürsten der Götter, und ließ den mit tausend edlen Pferden bespannten Wagen (*2) kehrt machen.

 

7. Da nun, ihr Bhikkhus, kam den Dämonen dieser Gedanke: 'Kehrt gemacht hat jetzt Sakka's, des Fürsten der Götter, mit tausend edlen Pferden bespannter Wagen. Zum zweiten mal werden die Götter mit den Dämonen kämpfen.' Von Furcht befallen zogen sie sich in die Dämonenstadt zurück.

 

8. So wurde, ihr Bhikkhus, Sakka, dem Fürsten der Götter, wegen seiner Gerechtigkeit der Sieg zu teil."

 

 

(




*1) Sakka kreuzt auf der Flucht einen Hain von Simbalibäumen (skr. sálmali). Unter dem Anprall des Wagens stürzen die Bäume um, und die auf ihnen nistenden Garudas flattern unter angstvollem Geschrei umher. Da erbarmt sich Sakka ihrer. In Z. 1 der Strophe ist kulávaká nach dem Komm. = supannapotaká "Junge von Vögeln". In vikulávaká (Z. 4) hat kulávaka die gewöhnliche Bedeutung "Nest".

(



*2) sahassayuttam ajaññaratham, wtl. "den mit tausend bespannten Edelrossewagen".






zurück - vor

Index | Wörter: alphabetisch - Frequenz - rückläufig - Länge - Statistik | Hilfe | IntraText-Bibliothek

Best viewed with any browser at 800x600 or 768x1024 on Tablet PC
IntraText® (V89) - Some rights reserved by EuloTech SRL - 1996-2007. Content in this page is licensed under a Creative Commons License