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S.11.12.
Die Götter (2)
1.
Sávatthí im Jetahaine (ist der Schauplatz).
2.
Dort nun sprach der Erhabene also zu den Bhikkhus:
3.
"Sakka, der Fürst der Götter, ihr Bhikkhus, war früher, da er ein Dasein
als Mensch führte, ein Brahmane mit Namen Magha (*1). Daher heißt er
Maghavan.
4.
Sakka, der Fürst der Götter, ihr Bhikkhus, spendete früher, da er ein Dasein
als Mensch führte, von Stadt zu Stadt Almosen. Daher heißt er Purindada.
5.
Sakka, der Fürst der Götter, ihr Bhikkhus, spendete früher, da er ein Dasein
als Mensch führte, in der richtigen Weise (*2) Almosen. Daher heißt er
Sakka.
6.
Sakka, der Fürst der Götter, ihr Bhikkhus, spendete früher, da er ein Dasein
als Mensch führte, Heimstätten (*3). Daher heißt er Vásava.
7.
Sakka, der Fürst der Götter, ihr Bhikkhus, überdenkt in einem Augenblick
tausend Dinge. Daher heißt er Sahassakkha.
8.
Sakka, der Fürst der Götter, ihr Bhikkhus, hatte zur Gattin die Dämonentochter
mit Namen Sujá. Daher heißt er Sujampati.
9.
Sakka, der Fürst der Götter (*4), ihr Bhikkhus, übte unter den
Távatimsa-Göttern die Obmacht, die Herrschaft, die Königswürde aus. Daher heißt
er Fürst der Götter.
10.
Von Sakka, dem Fürsten der Götter, ihr Bhikkhus, waren früher, da er ein Mensch
war, sieben Gelübde angenommen und erfüllt worden, wegen deren Erfüllung Sakka
zur Sakkawürde gelangte.
11.
Welche sieben Gelübde?
12.
'Mein Leben lang will ich einer sein, der Mutter und Vater unterhält. - Mein
Leben lang will ich einer sein, der die Ältesten in der Familie hoch verehrt. -
Mein Leben lang will ich einer sein, der sanft redet. - Mein Leben lang will
ich einer sein, der keine Verleumdung ausspricht. - Mein Leben lang will ich
mit einem von Schmutz und Geiz freien Herzen mein Haus bewohnen, freigebig, mit
reinen Händen, am Spenden mich freuend, den Bittenden zugänglich, an Verteilung
von Almosen mich freuend. - Mein Leben lang will ich die Wahrheit sprechen. -
Mein Leben lang will ich nicht zornig sein. Wenn Zorn in mir entsteht, will ich
ihn sogleich unterdrücken."
13.
Von Sakka, dem Fürsten der Götter, ihr Bhikkhus, waren früher, da er ein Mensch
war, diese sieben Gelübde angenommen und erfüllt worden, wegen deren Erfüllung
Sakka zur Sakkawürde gelangte.
Den
Mann, der Mutter und Vater unterhält,
der
die Ältesten in der Familie hoch verehrt,
Der
sanft ist und freundlich redet, der Verleumdung meidet,
Der
um Unterdrückung des Geizes sich bemüht,
den
Mann, der wahrhaft ist und den Zorn überwindet:
Den
nennen die Távatimsa-Götter einen guten Menschen."
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