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S.11.19.
Verehrung durch Sakka (2)
1.
In Sávatthí im Jetahaine (ist der Schauplatz).
2-3.
(Der Erhabene sprach also:) "In früherer Zeit einmal, ihr Bhikkhus, redete
Sakka, der Fürst der Götter, den Wagenlenker Mátali an: 'Schirre, lieber
Mátali, den mit tausend edlen Pferden bespannten Wagen! Wir wollen in das
Gartengrundstück uns begeben, das schöne Grundstück zu besehen.'
4.
'Ja, Herr!' erwiderte, ihr Bhikkhus, der Wagenlenker Mátali aufhorchend Sakka,
dem Fürsten der Götter, schirrte den mit tausend edlen Pferden bespannten Wagen
und meldete Sakka, dem Fürsten der Götter: 'Geschirrt ist dir, Verehrter, der
mit tausend edlen Pferden bespannte Wagen. Nun (tue), wofür du die rechte Zeit
für gekommen hältst.'
5.
Da nun, ihr Bhikkhus, stieg Sakka, der Fürst der Götter, von dem Palast
Vejayanta herab und verehrte mit zusammengelegten Händen den Erhabenen.
6.
Da nun, ihr Bhikkhus, redete der Wagenlenker Mátali Sakka, den Fürsten der
Götter, mit der Strophe an:
'Da
dich doch Götter und Menschen verehren, Vásava,
Wer
ist denn da der Yakkha, den du, Sakka, verehrst ?'
7.
(Sakka:)
'Der
da hier der Vollkommen Erleuchtete ist in dieser Welt mit ihren Göttern,
Der
Meister, der den Namen des Höchsten trägt (*1), ihn verehre ich,
Mátali.
Denen
Begierde und Haß und Nichtwissen entschwunden ist,
Die
Vollendeten, bei denen die weltlichen Einflüsse vernichtet sind:
Sie
verehre ich, Mátali!
Die
nach Beseitigung von Begierde und Haß, nach Überwindung des Nichtwissens
Noch
in der Vorbereitung an der Abnahme (der weltlichen Einflüsse)
sich
erfreuend (*2) unermüdlich sich schulen (*3):
Sie
verehre ich, Mátali!'
8.
(Mátali:)
'Die
besten sind es wahrlich in der Welt, die du, Sakka, verehrst.
Auch
ich verehre sie, die du verehrst, Vásava!'
9.
Nachdem mit solchen Worten der Herrliche, der Götterkönig, der Gatte der Sujá,
den Erhabenen verehrt hatte, bestieg der Herrscher seinen Wagen."
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