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S.11.22.
Häßlichkeit
Das Sutta ist übersetzt
von H. C. Warren Buddhism in Translations, S. 426.
1.
In Sávatthí, im Jetahaine (ist der Schauplatz).
2-3.
(Der Erhabene sprach also:) "In früherer Zeit einmal, ihr Bhikkhus, hatte
sich ein häßlicher, krüppelhafter (*1) Yakkha auf dem Sitze Sakka's,
des Fürsten der Götter, niedergelassen.
4.
Da aber, ihr Bhikkhus, wurden freilich die Távatimsa-Götter unwillig, murrten
und zürnten; 'Sonderbar wahrlich, unpassend wahrlich (ist es), wie sich da der
häßliche, krüppelhafte Yakkha auf dem Sitze Sakka's, des Fürsten der Götter,
niedergelassen hat.'
5.
Wie immer aber, ihr Bhikkhus, die Távatimsa-Götter unwillig waren, murrten und
zürnten, ebenso wurde der Yakkha immer schöner und ansehnlicher und gefälliger.
6.
Da nun, ihr Bhikkhus, begaben sich die Távatimsa-Götter dorthin, wo sich Sakka,
der Fürst der Götter, befand. Nachdem sie sich dorthin begeben hatten, sprachen
sie zu Sakka, dem Fürsten der Götter, also:
7.
'Da hat sich jetzt, Verehrter, ein häßlicher, krüppelhafter Yakkha auf deinem
Sitze niedergelassen. Da wurden freilich, Verehrter, die Távatimsa-Götter
unwillig, murrten und zürnten: Sonderbar wahrlich, unpassend wahrlich (ist es),
wie sich da der häßliche, krüppelhafte Yakkha auf dem Sitze Sakka's, des
Fürsten der Götter, niedergelassen hat. Wie immer aber, Verehrter, die
Távatimsa-Götter unwillig waren, murrten und zürnten, ebenso wurde der Yakkha
immer schöner und ansehnlicher und gefälliger. Das wird wohl, Verehrter, ein
zornfressender Yakkha sein. (*2)'
8.
Da nun, ihr Bhikkhus, begab sich Sakka, der Fürst der Götter, dorthin, wo sich
der zornfressende Yakkha befand. Nachdem er sich dorthin begeben hatte, schlug
er seinen Mantel über die eine Schulter, ließ sich mit dem rechten Knie auf den
Boden nieder, und indem er in der Richtung, wo der zornfressende Yakkha war,
die zusammengelegten Hände vorstreckte, nannte er dreimal seinen Namen: 'Ich
bin, Verehrter, Sakka, der Fürst der Götter; ich bin, Verehrter, Sakka, der
Fürst der Götter.'
9.
Wie immer aber, ihr Bhikkhus, Sakka, der Fürst der Götter, seinen Namen nannte,
ebenso wurde der Yakkha immer häßlicher und krüppelhafter. Nachdem er aber
häßlicher und krüppelhafter geworden war, verschwand er auf der Stelle.
10.
Da nun, ihr Bhikkhus, sprach Sakka, der Fürst der Götter, den Távatimsa-Göttern
freundlich zuredend, bei dieser Gelegenheit die folgenden Strophen:
'Nicht
bin ich leicht gestört im Denken,
nicht
leicht zu erfassen vom Wirbel (des Zornes);
Nicht
zürne ich euch länger, der Zorn hat in mir keinen Halt.
Bin
ich erzürnt, so rede ich nicht barsch,
und
ich rühme mich nicht meiner Eigenschaften;
Ich
halte mich selbst im Zaum, indem ich meine eigene Wohlfahrt im Auge habe
(*3).'"
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