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S.12.34. Die Gegenstände des
Wissens (2).
1.
Ort der Begebenheit: Sávatthí.
2.
"Ich will euch, ihr Bhikkhus, die siebenundsiebzig Gegenstände des Wissens
lehren; höret zu, merket wohl auf, ich will es euch verkünden."
"Wohl, Herr!" erwiderten die Bhikkhus aufhorchend dem Erhabenen. Der
Erhabene sprach also: "Welches sind nun, ihr Bhikkhus, die siebenundsiebzig
Gegenstände des Wissens?
3.
Das Wissen, daß aus der Geburt als Ursache Alter und Tod entstehen; das Wissen,
daß wenn Geburt nicht ist, Alter und Tod nicht sind; das Wissen, daß auch in
der vergangenen Zeit aus der Geburt als Ursache Alter und Tod entstanden; das
Wissen, daß, wenn (damals) Geburt nicht war, Alter und Tod nicht waren; das
Wissen, daß auch in der zukünftigen Zeit aus Geburt als Ursache Alter und Tod
entstehen werden; das Wissen, daß, wenn (dann) Geburt nicht ist, Alter und Tod
nicht sein werden; das Wissen (endlich), daß auch dieses Wissen von dem
Fortbestand der Dinge *f109) dem Gesetze des Verfalls, dem Gesetze der
Vernichtung, dem Gesetze des Verschwindens, dem Gesetze der Aufhebung
unterworfen ist.
4-12.
Das Wissen, daß aus dem Werden als Ursache die Geburt - aus dem Erfassen als
Ursache das Werden - aus dem Durst als Ursache das Erfassen - aus der
Empfindung als Ursache der Durst - aus der Berührung als Ursache die Empfindung
- aus den sechs Sinnesbereichen als Ursache die Berührung - aus Name und Form
als Ursache die sechs Sinnesbereiche - aus dem Bewußtsein als Ursache Name und
Form - aus den Gestaltungen als Ursache das Bewußtsein entsteht usw. usw
*f110).
13.
Das Wissen, daß aus dem Nichtwissen als Ursache die Gestaltungen entstehen; das
Wissen, daß, wenn Nichtwissen nicht ist, die Gestaltungen nicht sind; das
Wissen, daß auch in der vergangenen Zeit aus dem Nichtwissen als Ursache die
Gestaltungen entstanden; das Wissen, daß, wenn (damals) Nichtwissen nicht war,
die Gcstaltungen nicht waren; das Wissen, daß auch in der zukünftigen Zeit aus
dem Nichtwissen als Ursache die Gestaltungen entstehen werden; das Wissen, daß,
wenn (dann) Nichtwissen nicht ist, die Gestaltungen nicht sein werden; das
Wissen (endlich), daß auch dieses Wissen von dem Fortbestand der Dinge dem
Gesetze des Verfalls, dem Gesetze der Vernichtung, dem Gesetze des Verschwinden
dem Gesetze der Aufhebung unterworfen ist."
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