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Samyutta Nikáya

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  • 12. Nidána-Samyutta - Von den Ursachen
    • 31-40 Kalárakhattiya-Vagga - Vom Edelmann Kalára
      • S.12.34. Die Gegenstände des Wissens (2).
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S.12.34. Die Gegenstände des Wissens (2).

 

1. Ort der Begebenheit: Sávatthí.

 

2. "Ich will euch, ihr Bhikkhus, die siebenundsiebzig Gegenstände des Wissens lehren; höret zu, merket wohl auf, ich will es euch verkünden." "Wohl, Herr!" erwiderten die Bhikkhus aufhorchend dem Erhabenen. Der Erhabene sprach also: "Welches sind nun, ihr Bhikkhus, die siebenundsiebzig Gegenstände des Wissens?

 

3. Das Wissen, daß aus der Geburt als Ursache Alter und Tod entstehen; das Wissen, daß wenn Geburt nicht ist, Alter und Tod nicht sind; das Wissen, daß auch in der vergangenen Zeit aus der Geburt als Ursache Alter und Tod entstanden; das Wissen, daß, wenn (damals) Geburt nicht war, Alter und Tod nicht waren; das Wissen, daß auch in der zukünftigen Zeit aus Geburt als Ursache Alter und Tod entstehen werden; das Wissen, daß, wenn (dann) Geburt nicht ist, Alter und Tod nicht sein werden; das Wissen (endlich), daß auch dieses Wissen von dem Fortbestand der Dinge *f109) dem Gesetze des Verfalls, dem Gesetze der Vernichtung, dem Gesetze des Verschwindens, dem Gesetze der Aufhebung unterworfen ist.

 

4-12. Das Wissen, daß aus dem Werden als Ursache die Geburt - aus dem Erfassen als Ursache das Werden - aus dem Durst als Ursache das Erfassen - aus der Empfindung als Ursache der Durst - aus der Berührung als Ursache die Empfindung - aus den sechs Sinnesbereichen als Ursache die Berührung - aus Name und Form als Ursache die sechs Sinnesbereiche - aus dem Bewußtsein als Ursache Name und Form - aus den Gestaltungen als Ursache das Bewußtsein entsteht usw. usw *f110).

 

13. Das Wissen, daß aus dem Nichtwissen als Ursache die Gestaltungen entstehen; das Wissen, daß, wenn Nichtwissen nicht ist, die Gestaltungen nicht sind; das Wissen, daß auch in der vergangenen Zeit aus dem Nichtwissen als Ursache die Gestaltungen entstanden; das Wissen, daß, wenn (damals) Nichtwissen nicht war, die Gcstaltungen nicht waren; das Wissen, daß auch in der zukünftigen Zeit aus dem Nichtwissen als Ursache die Gestaltungen entstehen werden; das Wissen, daß, wenn (dann) Nichtwissen nicht ist, die Gestaltungen nicht sein werden; das Wissen (endlich), daß auch dieses Wissen von dem Fortbestand der Dinge dem Gesetze des Verfalls, dem Gesetze der Vernichtung, dem Gesetze des Verschwinden dem Gesetze der Aufhebung unterworfen ist."

 

 




*f109) P. dhammatthitiñánam. Nach dem Kommentar ist das nur ein Ausdruck für die Kausalität "denn da die Kausalität die Ursache ist für den Fortgang (pavatti) oder Bestand (thiti) der dhammá, heißt sie dh.-tth.-ñ." Der Sinn ist, daß schließlich, im Erlösungszustand, auch die Kausalität aufgehoben wird.



*f110) Die Stelle ist wieder im einzelnen ausgeführt zu denken nach dem Muster von § 3, bezw. 13.







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